Sokrates über Arminia

Man kann nicht behaupten, daß sich unsere schwarzweißblaue Herzensangelegenheit irgendwie zum Nerventonikum eigne. Auf und nieder immer wieder, wie soll man da als Fan noch einen klaren Kopf bewahren? Wie hat es der Krämer mal gesagt: „Die perspektivischen Betrachtungen müssen aber realistisch bleiben.“. Ja,  krieg‘ das mal hin. Wie sollen wir denn in der Emotion des Abstie...Augenblicks gleichzeitig perspektivisch und realistisch sein? Kein Meckern mehr? Keine Durchhalteparolen mehr? Hierzu ist folgendes vom Philosophen Sokrates (469 – 399 v.Chr), dem ersten Klugscheißer mit Arminia-Dauerkarte, überliefert:

„Das einzige, was man will, ist ein kleines bißchen Gewißheit. Daß der Elfmeter drin ist. Daß das Spiel gewonnen wird. Daß Punkte eingefahren werden. Daß Arminia drinbleibt. Aber man weiß es vorher nicht. Und weil man es nicht weiß, sucht man sich seine Schlußfolgerungen. Aus dem Anlauf des Schützen. Aus dem Spielverlauf. Aus der Aufstellung. Aus Einzelpersonen. Aus Artikeln, in denen ein kreativer Reporter aus sechs im Vorbeigehen dahingeworfenen Trainerworten (‚Wir werden eine offensivere Grundordnung spielen‘) einen 200-Wörter-Artikel machen muß und gar nicht anders kann, als zu spekulieren. Aus diesem kleinen bißchen Wahrnehmung zieht man Schlüsse. Und an die Schlüsse glaubt man, eben weil man Gewißheit will. Oder Allgemein:

Wir wissen nicht, was wir wissen wollen, aber weil wir wissen wollen, was wir wissen wollen, stellen wir das, was wir nicht wissen können, als das dar, was wir wissen wollen, um zu wissen, was wir wissen wollen.“

Möh. Ich geh Eis essen. Und dann stelle ich meinen Balkon rein.

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Das Beste, Traditionellste, Stärkste, Unbesiegbarste, Geilste überhaupt!

Vereins- und Fanhymnen sollen in etwa so identifikationsstiftend sein wie die Vereinsfarben oder das Vereinslogo. Nur unterscheiden sie sich von diesen beiden dadurch, daß sie das in einem Text rüberbringen müssen. Meist beschwören sie in ziemlich hohlen Phrasen die vermeintlichen Tugenden des Fußballs, die sich selbstversäumlich im besungenen Club manifestieren. Ein schönes Beispiel liefert unser Gegner von morgen, der SV Sandhausen. Befassen wir uns mal näher mit dem „SVS Lied“:

Das beste hier in dem Revier
[Irgendwo hinter der Autobahnraststätte]
Ist Sandhausen, und das sind Wir
[Hallo, Ihr!]
Der SVS im ganzen Land
[Definiere „ganzes Land“]
In jedem Stadion wohl bekannt
[Definiere „jedes“]

Unsere Farben sind SchwarzWeiß
[Da fehlt eine]
Darauf sind wir alle heiß
[Definiere „Alle“]
Es sind die Farben der Nation
[Waren sie in Württemberg noch nie]
Sie sind bei uns schon Tradition
[„Tradition“ mußte rein, daher wahrscheinlich auch „Nation“ in der Vorzeile]

Bei den Amateuren war’n wir schon Deutscher Meister
[Glückwunsch. Wie auch dem SC Jülich 1910 und Bremen II. Die war’n auch schon bei den Amateuren Deutscher Meister]
Und fast jedes Jahr ganz vorne mit dabei
[Definiere „jedes Jahr“, definiere „fast“]
Heut‘ beschwören wir am Hardtwald alle Geister
[Rübezahl! Casper!! Slimer!!! *beschwörbeschwör*]
Denn mit Platz 1 ist der Weg nach oben frei
[Definiere „MSV Duisburg“]

Jede Mannschaft ist am Hardtwald stets Willkommen
[Dankeschön! Nette Autobahnraststätte!]
Alle Gegner immer wieder gern gesehn
[Immer wieder...gibt es einen Willkommenstee?]
Doch die Punkte werden von uns eingenommen
[Reim Dich!]
Bevor sie wieder nach Hause gehen
[Reim Dich immer noch!]

Die Kameradschaft ist hier unsre große Stärke
[Das mußte rein, oder?]
Weil wir alle uns besonders gut verstehn
[ebenso wie das]
Mit vereinten Kräften gehen wir hier zu Werke
[hat was von Tauziehen, die Strophe]
Den Erfolg kann man bei allen Spielen sehn
[bei allen]

Vor jeder Runde stellen wir jetzt schon die Weichen
[Erinnert an eine Märklin Eisenbahn. Weichen stellen, immer in die Runde]
Dann werden alle Karten wieder neu gemischt
[Texas Hold’em]
Wir wollen immer das gesteckte Ziel erreichen
[auch, wenn die neu gemischten Karten mies sind, gell?]
Der erste Platz- Was anderes zählt am Hardtwald nicht
[Realität an Vereinslied...bitte melden...]

Wir sind Tradition. Wir alle gemeinsam. Wir sind eine Macht. Das beste, was Mittelerde zu bieten hat. Egal, ob Du der SVS, der BVB, der FCB, der TVB, Buntekuh Lübeck oder der XYZ bist. Und auch wir sollten nicht allzu laut lästern – „Die besten Fans der Welt“ ist auch kein Literaturnobelpreis. Das „Lied der Arminen“ von 1920 ist meiner Meinung nach bis heute der treffendste Song für unseren DSC. Und: Nein, ich finde den SV Sandhausen NICHT scheiße ;) !

Das Lied zum Hören: http://www.svs1916.de/svs-lied.html

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Almfahren mit Umsteigen

So oder so ähnlich begab es sich unlängst im Rauchereck des Gleis 9 im Hauptbahnhof zu Hamm (Westfalen):

„Schönen Schal hast Du an!“ – „Joa, danke...“ – „Fährst Du zum Fuuuuußball?!“ – „Ja, tue ich.“ – „Zu Bayern? Bayern spielt heute in Hannover!“ – „Nicht ganz, Bayern spielt heute in Wolfsburg. Und ich fahre nach Bielefeld.“ – „Was? Bayern spielt in Hannover gegen Bielefeld?“ – „Nein. Bayern spielt in Wolfsburg. Ich fahre nach Bielefeld. Die spielen gegen Aue.“ – „Ahaaaa....Und gegen wen spielt Hannover?“ – „Gegen Leverkusen.“ – „In Wolfsburg...“ – „Nein, in Hannover.“ – „Und Wolfsburg?“ – „Spielt gegen Bayern.“ – „Nicht gegen Leverkusen?“ – „Nein.“ – „Leverkusen spielt in Bielefeld gegen Aue.“ – „Nein!! Bielefeld spielt gegen Aue, Hannover gegen Leverkusen und Wolfsburg gegen BayernVERDAMMT WATWILLSTEEIGENTLICH!?!?!“ – „...kannichne Zigarette...?“

(die Story ist zu hübsch, um nicht erzählt zu werden. Sie ist eigentlich bei einer Gruppe Leverkusen-Fans belauscht worden- für die Originalfassung müßt Ihr nur die Fragen und Antworten entsprechend umstellen)

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Bielefeldstyle

„Bielefeld gibt’s nicht“. „Bielefeld ist eine Verschwörung“. Jahrelang war den Bielefeldern selbst herzlich egal, diesen außerhalb der Stadt doch stark vorherrschenden Klischees entgegen zu treten – Wozu auch, wir wissen es ja auch besser. Für Exil-Bielefelder ist das allerdings nicht so einfach. Man ist als Einzelkämpfer zur Ehrenrettung der Heimatstadt unterwegs. Man zählt Produkte, Dienstleistungen, wunderbare Wirtschaftsdaten, das Grün der Stadt auf, nur um „VerschwörungGibtsnicht“ als Antwort auf jedes Argument zu erhalten. Selbst das Bekenntnis zu Arminia, die ja immerhin jede Woche für ein paar Minuten im Fernsehen läuft, hilft da nichts. Der DSC ist für Außenstehende der Fußballclub, der eh absteigt. Arminia wird gar nicht mit einer Stadt in Verbindung gebracht. Und falls doch: „VerschwörungGibtsnicht“. Ausgerechnet eine Münster-Geschichte hat den bis vor kurzem besten Konter geliefert. Im Wilsberg-Krimi „Die Bielefeld-Verschwörung“ (sic!) gab es „Vorsicht! Ich gehöre zu denen!“ sogar auf T-Shirts (leider nur als Filmrequisite, ich habe nachgefragt).

Und dann fährt man zur Weihnachtsmarktzeit durch Münster, sieht an jeder Ecke Plakte, die für das Jubiläumsjahr werben und denkt so „YEEEEES!“. Dann entdeckt man die „Das kommt aus Bielefeld“- Aktion der Bielefelder Wirtschaftsförderung und denkt so „YEEEEES!“. Bielefeld hat sich also endlich dazu entschlossen, sich nach außen offensiv zu präsentieren und hat dabei allen Exil-Bielefeldern eine Menge Mund-fusselig-Sabbeln abgenommen. „Bielefeld gibt’s nicht“ – Locker auf den Mineralwasser-Laster zeigen. „Bielefeld ist eine Verschwörung“ – Entspannter Gang zum Kühlregal. Auch Arminia nimmt an der Aktion teil. Das kommt aus Bielefeld!- Die Marke ist nicht zu übersehen!

Wenn wir uns am Samstag also die Tiefkühlpizza reinziehen, dazu Wasser aus Brackwede trinken, den Griespudding zum Nachtisch löffeln, uns in den feinen Zwirn vom Outlet an der Herforder Straße zwängen und dann auf die Alm fahren und die Blauen spielen sehen - Das kommt aus Bielefeld! Gönnen wir uns dies Gefühl!

Und wenn wir wiederkommen, mit einem Räuchermännchen, einem Kilo Uran und Drei Punkten im Gepäck – Das kommt aus Aue!

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Bunt ist alle Verschwörungstheorie. Eine alternative Vergangenheit

Man kann sich das Ganze ja auch ganz anders zusammenreimen. Und Stefan Krämers Abschied nicht mehr ganz so überraschend finden wie noch vor einer Handvoll Stunden.

Zum Beispiel so: November 2013. Nach sechs Liganiederlagen in Folge verlautbart Stefan Krämer in einem Boulevardblatt: "Ich bin nicht blauäugig, kenne die Gesetze des Geschäfts. Die kommende Heimpartie gegen Bochum ist ein echtes Endspiel." Ohne dass das beim Arminia jemand behauptet hätte. Wenn wir uns recht erinnern.

Es folgt ein Nullzwei gegen die genannten Westwestfalen. Doch: Krämer darf bleiben – "vorerst". Er selbst sagt: "Wenn ich meine, die Mannschaft nicht mehr zu erreichen, dann muss mich hier keiner entlassen. Dann packe ich meine Sachen, verabschiede mich und fahre nach Hause."

Dann: das nächste Endspiel, wieder via Presse selbstauferlegt. Da konnte man schon denken: Was zur Hölle reitet diesen Mann? Will er sich selbst rausmobben? Und auch die Vorgesetzten wundern sich.

Aber wenn es ein Plan war: Er geht nicht auf. Zunächst. Denn es folgt ein kurzes Zwischenhoch mit Siegen gegen Frank'n'fürth. Vielleicht war der Verein aber gewarnt? Und sucht vorsorglich schon einmal nach Ersatz?

Das würde auch den irre schnellen Trainerwechsel diese Woche erklären – inklusive des "klaren Konzepts" des Nachfolgers. Denn so ein Konzept entwickelt man im Profisport ja nicht innerhalb weniger Stunden und über Nacht. Bilden wir uns mal so ein, mit unserem gefährlichen Halbwissen.

Und da fällt uns dann auch die Vokabel "freigestellt" noch mal wieder ein. Passt ganz gut ins Reimschema, oder? Und dass der alte Trainer den neuen auf der Pressekonferenz vorstellt – und ihn anschließend angeblich noch vier Stunden einarbeitet, bevor er dann tatsächlich seine Sachen packt, sich verabschiedet und  nach Hause fährt.

So. Und nun reimt Ihr mal schön weiter.

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Dirk und Ruth sind sauer!

Dirk und Ruth machen aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Diese Karte wird heute die Geschäftsstelle erreichen, und damit ist zu diesem Thema dann auch alles gesagt.

Wir wünschen Stefan Krämer, unserem Karlsson vom Dach, alles, alles Gute! Tausend Dank für viele tolle Momente auf und neben dem Spielfeld!

Nun geht es weiter, und in diesem Zusammenhang habe ich mir noch einmal diese Bilder angeschaut: http://www.allesaussersport.de/archiv/2005/12/06/schabigster-schauspieler-ever-norbert-meier/

Lieber Norbert, bitte entschuldige, dass ich das wieder rauskrame, aber das ist auch nach Jahren noch so lustig - herrlich!

Irgendwie passt eine solche Schelmerei zu unserem kleinen Club, und so heißen wir Dich willkommen und drücken die Daumen, dass Du die Jungs wieder auf Kurs kriegst.

Bang that head that doesn´t bang (oder so ähnlich)!

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Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf.

Man ahnt nichts Böses, man ahnt nichts Gutes, mahnt ahnt eigentlich überhaupt nichts. Weil man denkt: Krämer, Arminia, das wird eine Ära. Die reiten gemeinsam in den Sonnenuntergang. Egal in welcher Liga.

Dann ist der Trainer auf einmal gefeuert. Man fällt aus allen schwarzweißblauen Wolken der norddeutschen Diaspora. Und schlägt jäh auf der Realität der Hartalm auf:

"Die Entscheidung die Cheftrainer-Position neu zu besetzen, haben wir uns nicht leicht gemacht, sondern sie sehr genau abgewogen. Es geht einzig und allein um Arminia Bielefeld und darum, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu schaffen." (Samir Arabi in der NW)

"Mit dieser Entscheidung wollen wir neue wichtige Impulse im Kampf um den Klassenerhalt setzen." (Marcus Uhlig im Kicker)

Unser neuer Cheftrainer Norbert Meier bei seiner Vorstellung: "Wir haben ein Ziel: Klassenerhalt. Das schaffen wir nur gemeinsam!" (@Die_Blauen über Twitter)

Meier weiter: "In den nächsten zweieinhalb Monaten zählt nur Arminia und wir werden ab heute hart für das Ziel arbeiten."(@Die_Blauen über Twitter)

"Wir müssen alle Kräfte bündeln, um mit Arminia die Klasse zu halten. Meiers klares Konzept und sein Herangehen an die Situation hat uns überzeugt." (Marcus Uhlig in der NW)

"Wir haben schnell eine absolute Identifikation mit Arminia Bielefeld gespürt." (Marcus Uhlig im Westfalen-Blatt)

 

Man bekommt fast den Eindruck, das Ganze wird übers Phrasenschwein refinanziert.

 

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Wiedererkennungseffekte

Man ahnt nichts Böses, man ahnt nichts Gutes, mahnt ahnt eigentlich überhaupt nichts und dann läuft einem Arminia über den Weg. Man ist auf Bildungsreise im Heiligen Land und mitten auf der Via Dolorosa in Jerusalem klebt ein Arminia-Sticker einfach so an einer Haustür. Man ist in Spanien in Urlaub und in der Dorftaverne mitten im kastillianischen Nichts hängt ein Arminia-Wimpel. Zwischen Real Madrid und CF Valencia. Oder anders: Man guckt eine Länderspielübertragung, döst so vor sich hin und entdeckt auf einmal das Transparent des Spengers.

Oder ganz anders: Letztens stehe ich auf meinem Balkon, rauche eine und gucke auf die Straße. Das ist nichts besonderes, das passiert öfter mal. Ein Fahrrad kommt um die Ecke gefahren. Das ist erst recht nichts besonderes, vor allem, da mein Balkon in (Wuaaah! Aufschrei!) Münster ist, der Stadt mit der höchsten Fahrraddichte Deutschlands, wo in diesem Moment wahrscheinlich hunderte Fahrräder um hunderte Ecken gefahren kamen. Das besondere an diesem Fahrradfahrer: SchwarzWeißBlaue Mütze, SchwarzweißBlauer Schal. Sofort beginnt der müßige Verstand zu arbeiten: Großer Bruder aus der Freien und Hansestadt? Eintracht Trier? Oder sollte er vielleicht tatsächlich... Das Fahrrad ist an meinem Balkon vorbei. Soll ich oder soll ich nicht? Ach komm - „ARMINIAHAAA!“...Der Radler ist zwei Häuser weiter. Er bleibt stehen. Er dreht sich um. Er schaut zu mir auf meinem Balkon. „BIE-LÄ-FÄHÄÄÄLD!“ brüllt er zurück, grinst selig, winkt und setzt seinen Weg fort. Weg ist er und kam bisher nicht nochmal um irgendeine Ecke geradelt.

Jeder geneigte und arminia-affine Leser wird aber dieses Gefühl kennen, das ich hatte und das der Radfahrer hatte: Wir sind überall und überall gibt es Spuren des DSC. Hat etwas Heimeliges. Frei nach Horst Wolfram Geißler: „Die Heimat ist ja nie schöner, als wenn man in der Fremde von ihr spricht.“, egal, ob „Fremde“ jetzt fremde Gegend oder fremde Situation ist. Oder, wie Lohmann wohl sagen würde: „Ist ein Stier im fremden Land, wird er doch als Rind erkannt.“

Welche Episoden habt Ihr erlebt? Ein Abtei-Trikot von 1987 in New York entdeckt? Einen Dauerkarteninhaber in Bangkok getroffen? In der Arminenkneipe im Hauptbahnhof Osnabrück abgestürzt? Erzählt es!

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Fundstück der Woche!

Sensationeller Zufallsfund im Bestand der nicht mehr existenten "Osnabrücker Zeitung" aus dem März 1933: Nach fünfjähriger Abstinenz kann Arminia Bielefeld mit einem 4:2 gegen SpVg Herten in Münster (!) wieder die Westfalenmeisterschaft feiern. Glückwunsch auch an den Westfalenpokalsieger Viktoria Recklinghausen!

(Entschuldigt die Qualität, besser geht es nicht. Grafik kopieren und vergrößern. Dann geht's auch mit dem Kleingedruckten.)

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Vorgefürth

Eins mal vorweg angefürth: So ein klarer Dreier verfürth schnell zu Häme, aber die fürth ja bekanntlich beim Verspotteten zu noch mehr Trauer – und die Fürther sind ja auch sportlich genug vorgefürth worden. Lassen wir das also. Das fürth denn doch ein wenig zu weit.

Dennoch kann den Fürthern ein sportlicher Hinweis nicht erspart bleiben. Wer keinmal fürth, kann auch nicht gewinnen. Denkt dran, Ihr Fürther: Falls Ihr beabsichtigt, dass der Weg in der Tabelle weiter nach oben fürth, müsst Ihr da noch nachlegen.

So, genug Argumente ins Feld gefürth. Obwohl, eins gäbe es da noch. Euer Trainer heißt Kramer, unser Krämer. Und was fürth zur Steigerung? Richtig, ein simpler Umlaut! Jetzt fürth fahrt mal schön wieder nach Fürth!

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