Alm 2.0
Die ersten Fotos und Beschreibungen zum 11 Mio. Euro teuren Umbauplan kursieren. Die alte Osttribüne der Alm wird abgerissen, dort entsteht ein Tribünen-Gebäude mit Glasfassade, zwei Rängen mit Sitzplätzen, Business-Terrasse, Läden, Logen und 2500 qm Büroflächen, die für insgesamt 5 Mio. Euro verkauft werden und die Kosten auf 6 Mio. senken sollen. Passieren soll dies in den 5 fussballosen bzw. mit der WM gefüllten Sommermonaten.
Persönlicher Wermutstropfen:
Wir bekommen bei der Zuschauerzahl anders als früher geplant vorne nun doch keine "3", sprich keine 30.000 plus x, sondern bloß 28.344 statt aktuell 26.601 Zuschauer. Ich korrigiere Hippo ja wirklich nur ungern: Das entspricht einem Plus von exakt 1.743 Zuschauern.
"Dreißigtausend..." klänge einfach bedeutend hübscher - andererseits muß man sich eingestehen, daß wir sturen Ostwestfalenböcke den Laden ja auch jetzt schon nur dann vollmachen, wenn der FC Bayern kommt, dazu Robbie Williams als Vorband spielt und der Papst in der Pause Pornohefte verteilt (selbstverständlich kostenlos und im Kettenhemd).
Die neue Haupttribüne wäre in ihrer Art "einmalig in ganz Europa", sagt Stopfel. Er verspricht eine "hochwertige Architektur" mit Glasfassade auf der Rückseite. Zwischen dem Tribünengebäude und den Grundstücken der Anlieger soll ein 900 Quadratmeter großer "Grünpuffer" entstehen. Die Asphaltflächen verschwinden, ebenso die Außengastronomie. "Damit wird das wilde Urinieren ein Ende haben", ist sich Kentsch sicher – zumal die Anzahl der Toiletten auf das Sechsfache erhöht wird.
Auch die Licht- und Lärmprobleme würden mit dem Neubau beseitigt werden, so Kentsch. Die Flutlichtmasten werden abgebaut, das Licht wird am Dach installiert, so dass es nicht mehr die Umgebung ausleuchtet. Der Lärm verringert sich durch die geschlossenen Ecken und die dann 22 Meter hohe Osttribüne.
Es wird insgesamt 28.344 Plätze aufweisen, also knapp 2.000 mehr als zur Zeit. Die Südseite wird komplett zum Stehblock. Block K und L werden umgebaut. In der Ecke zwischen Osttribüne und Nordtribüne entstehen Stehplätze für 1.400 Gästefans.
(nw-news.de)
Fakten rund um einen möglichen Tribünenneubau:
Aus 6 500 Stehplätzen auf der alten Osttribüne werden 6.700 Sitzplätze. Die Sitzplatzauslastung steigt von 58% auf 71%. Der Oberrang der neuen Tribüne fasst 3.000 Zuschauer, der Unterrang 3.400. In der Mitte der Tribüne entsteht eine mit den modernen WM-Arenen vergleichbare großflächige Terrasse, die direkt zum Business-Club führt. Die VIP-Büroräume (zwischen Ober- und Unterrang gelegen) bieten insgesamt sieben verschiedenen Firmen Platz. Die „SKY-Offices“, die in das Tribünendach integriert sind, beheimaten vier Firmen. Die Räumlichkeiten sind jeweils mit Terrassen versehen, die ins Stadioninnere weisen. Der Verkauf dieser Büroräume findet über die Firma „Möntmann Immobilien“ statt. „Bereits nach ca. 11-15 Jahren amortisiere sich ein solcher Kauf“, so Ulrich Möntmann. Die Zahl der WC-Einrichtungen steigt um das Sechsfache. Der Entwurf sieht ferner vor, den Bereich zwischen neuer Tribüne und den Grundstücksgrenzen großzügiger ausfallen zu lassen. Dort vorgesehen ist eine Grünfläche, die als Pufferzone zwischen Stadion und Häusern dient. Hinzu kommt, dass die Gastronomiebetriebe komplett in den Innenraum verlegt werden und sich das Stadion-Geschehen somit weiter von den Immobilien entfernt. Ein zusätzliches Argument bietet die neue Form der Beleuchtung, die, wie in den meisten modernen Stadien, einzig den Innenraum ausleuchtet und somit nicht mehr den gesamten Stadtteil über Stunden erhellt.
(Quelle: www.arminia-bielefeld.de)








Pfui Teufel!
Ich verklage den Kicker für seine Behauptung, die Kapazität werde auf auf 28000 Zuschauer ausgebaut, wegen übler Nachrede. Und außerdem erteile ich ihm Hausverbot in der Großen Howe 5.
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