24.05.03: Nürnberg - Leverkusen 0:1 | Arminia - Hannover 0:1 - Teil 2

Die Gerüchteküche brodelt weiter. Im Radio hamse übrigens auch (wie FAZ) gesagt, daß das Spiel gegen Bielefeld manipuliert worden sein soll. Aber auch von möglichen Konsequenzen in Form von Bielefelder Schadensersatzforderungen war die Rede. Da bin ich ja mal gespannt.

kicker.de

(...) Nach kicker-Informationen geht es bei den Spekulationen um Manipulationen unter anderem um die Spielzeiten 2003 und 2001, als Bayer am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte (...)

FAZ.net

Die Kölner Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, wonach in der Bundesliga-Saison 2002/2003 drei Fußballspiele manipuliert worden sein könnten, an denen der damals abstiegsbedrohte Verein Bayer 04 Leverkusen beteiligt war.

„Wir haben Hinweise mit Substanz, wir müssen dem nachgehen”, erklärte der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld am Samstag und bestätigte einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung”. Der Verdacht ist im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren Bayer-Manager Reiner Calmund aufgekommen. Bei den drei Partien soll es sich um die Heimspiele der Bayer-Mannschaft gegen Arminia Bielefeld (3:1) und TSV München 1860 (3:0) sowie das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (1:0) handeln. (...)

Spiegel.de

(...) Demnach habe Calmund am 26. Mai 2004 angedeutet, im Bundesligaspiel der Leverkusener gegen den TSV 1860 München am 33. Spieltag der Bundesligasaison 2002/2003 sei "etwas gelaufen". Die Bayer-Elf stand zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz und benötigte dringend Siege aus den verbleibenden zwei Spielen, um die Klasse zu halten. Aber was war gelaufen? (...)

Aus der Kategorie:
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Die Spekulationen bzgl. Bundesligaskandal II werden weiter fortgesetzt:

Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte berichtet, dass neben dem Eröffnungsspiel der Münchner Allianz-Arena am 30. Mai 2005 zwischen dem Zweitligisten 1860 München und Nürnberg (3:2) auch drei Erstliga-Spiele der laufenden Saison mit Beteiligung der Franken manipuliert gewesen sein sollen. Angeblich handelt es sich um die Hinrunden-Begegnungen VfL Wolfsburg gegen den Nürnberg (1:1), Werder Bremen gegen Nürnberg (6:2) und Nürnberg gegen Arminia Bielefeld (2:3). Dem Bericht zufolge hat die Staatsanwaltschaft München I bereits Ermittlungen gegen drei Beschuldigte eingeleitet. Das Trio soll auf den von ihnen im Voraus organisierten Spielausgang gewettet haben. Bei den drei Beschuldigten handelt es sich dem Bericht zufolge um einen aus Kroatien stammenden Sportwetten-Vermittler aus München, dessen Bruder sowie einen seiner Mitarbeiter. Sie sollen im Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs stehen.Fußballspieler nicht betroffen. Der Oberstaatsanwalt Anton Winkler bestätigte bislang lediglich, dass die Staatsanwaltschaft München I "im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Wettbürobetreiber vergangene Woche mehrere Objekte in München und Nürnberg durchsucht" hat. Weiter hieß es: "Die Auswertungen der Erkenntnisse dauern noch an. Eine abschließende Bewertung ist deswegen noch nicht möglich. Fußballspieler waren von dieser Maßnahme nicht betroffen. "Beim Eröffnungsspiel in der München Arena sollen die angeblich Beschuldigten durch Kontakte zu Spielern beider Teams sichergestellt haben, dass 1860 München dieses Spiel gewinnt. In dem Bericht heißt es, dass die Kroaten auf den 1860-Sieg insgesamt zwischen 300.000 und 400.000 Euro in Teilbeträgen zwischen 300 und 500 Euro gesetzt haben. Ihr Wettgewinn betrug demnach rund eine Million Euro. In vergleichbarer Weise sollen die Beschuldigten dem Bericht zufolge laut Staatsanwaltschaft auch die drei Nürnberger Spiele in der Bundesliga-Hinrunde manipuliert haben.

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Laut "Focus" stehen drei Beschuldigte in dem Verdacht des "gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs". Sie sollen mehrere Fußballspiele manipuliert haben, darunter das Eröffnungsspiel der Münchner Allianz Arena am 30. Mai 2005 zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg (3:2). Dazu sollen sie Kontakt mit Spielern beider Vereine aufgenommen haben. Bei der Partie soll sich ihr Wettgewinn bei einem Einsatz "zwischen 300.000 und 400.000 Euro" auf "zirka eine Million Euro" belaufen haben, wie das Magazin aus Ermittlerkreisen zitiert. "In vergleichbarer Weise" sollen die Beschuldigten auch drei Spiele der Bundesliga manipuliert haben. Wie "Focus" berichtet, soll es sich um die Begegnungen VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Nürnberg (1:1), Werder Bremen gegen Nürnberg (6:2) und Nürnberg gegen Arminia Bielefeld (2:3) handeln.

NW-News.de

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Was weiß Bielefelds Hain?

27.3.06 - DFB-Ermittler Hilpert fordert Keeper zur Stellungnahme auf

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf die scharfe Kritik von Arminia Bielefelds Torhüter Mathias Hain wegen vermeintlich mangelhafter Aufarbeitung des Manipulations- und Wettskandals umgehend reagiert. Der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, hat Hain "nochmals mit Nachdruck aufgefordert, ihm vorliegende Erkenntnisse über mögliche Manipulationen im Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen unverzüglich schriftlich anzuzeigen", hieß es in einer DFB-Pressemitteilung.

Hilpert verwahre sich "in aller Form" gegen die geäußerten Manipulationsvorwüfe. Hain hatte den DFB am Sonntag nach dem 0:0 im Bundesligaspiel von Arminia Bielefeld gegen den 1. FC Nürnberg scharf kritisiert.

"Ich habe damals als einziger Spieler laut ausgesprochen, was sich sonst niemand getraut hat. Der DFB hat mit Engstirnigkeit und Sesselpupserei reagiert und mich mit einer Geldstrafe abgewatscht", hatte der Kapitän in Bezug auf Berichte über angeblich verschobene Spiele in der Saison 2002/2003 erklärt: "Damals hat der Nürnberger Präsident (Michael A. Roth, die Red.) gesagt, er würde lieber Leverkusen als Bielefeld in der Bundesliga sehen."

Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen hat, die unter anderem die beiden Spiele Bayer Leverkusen gegen Bielefeld (3:1) und Leverkusen gegen Nürnberg (1:0) betreffen. Laut DFB-Pressemitteilung hatte Hilpert Hain schon damals aufgefordert, seine Anschuldigungen zu präzisieren.

Keine Geldstrafe gegen Hain

Daraufhin habe Hain in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, die Grundlage für seine Äußerungen seien nur die über die Medien veröffentlichten Aussagen von Vertretern des 1. FC Nürnberg gewesen.

Zur Unterstellung von Hain, der DFB habe ihn "mit einer Geldstrafe abgewatscht", heißt es in der Pressemitteilung des DFB: "Entgegen der Darstellung von Hain wurde keine Geldstrafe gegen ihn ausgesprochen." Vielmehr sei er später im Dezember 2003 mit einer Geldstrafe von 3000 Euro wegen unsportlichen Verhaltens belegt worden. Diese Strafe bezog sich auf unangemessene Äußerungen von Hain gegenüber dem Schiedsrichter-Gespann nach der Zweitligapartie der Arminia gegen die SpVgg. Greuther Fürth.

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,3917972,00.html

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FAZ.net

29. März 2006 Torwart Mathias Hain vom Bundesligaklub Arminia Bielefeld hat sich beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine „ungeschickte Artikulation in Richtung des DFB” ausdrücklich entschuldigt. In einer vom DFB-Kontrollausschuß angeforderten schriftlichen Stellungnahme zu seinen Äußerungen am vergangenen Sonntag teilte der Bielefelder Kapitän und Torwart zudem mit, daß ihm keine konkreten Beweismittel für eine Manipulation des Bundesliga-Spiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen (0:1) vom 24. Mai 2003 vorlägen. „Ich bedauere, daß meine Aussagen fehlinterpretiert wurden. Ich will noch einmal klar stellen, daß diese Äußerungen nur auf Presseartikeln beruhen und mir keine weiteren Beweismittel vorliegen”, schrieb Hain.

Angelegenheit erledigt
(...)

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