Heiko Westermann hat’s begriffen!
Endlich. Endlich ein aufstrebender junger Armine mit verheißungsvoller Perspektive, der nicht sofort nach einer handvoll guter Erstligapartien in Bielefeld umgehend anfängt, Angebote anderer Clubs zu sondieren (Fink, Lense & Co). Und sogar einer, der erklären kann, warum er das bewußt nicht tut und um die Schicksale diverser Ex-Arminen weiß, die einfach zu früh und/oder zu geldgeil den Sprung zu einem Großen versucht haben (Reina, Reeb, Reinhardt & Co). Wenn auch meine Prognose nicht mehr aufgehen wird - unser Heiko ist für Höheres bestimmt. Und wir werden (zumindest noch ein wenig länger) unsere Freude mit ihm haben. Seine bisherige Saisonleistung (bis zum Pokalaus in Frankfurt) war jedenfalls grandios.
Warum Westermann nicht wechseln will
(...) "Ich brauche mich vor niemandem verstecken", sagt er und formuliert neue Ziele für die kommende Saison: "Von Anfang an stabil spielen, eine Schippe drauflegen, vielleicht bei der Nationalelf ranschnuppern. Das sind realistische Ziele, wenn ich wieder so konstant spiele."
Dies will er weiter in Bielefeld tun. "Ich werde den Verein nicht wechseln. Viele Spieler haben das nach einem guten Jahr gemacht und man hat nichts mehr von ihnen gehört", erklärt er, auch wenn er das wohl bald in Schwung kommende Innenverteidiger-Karussell in der Liga beobachtet. "Ich fühle mich hier wohl. Wenn Arminia noch ein oder zwei Offensivkräfte bekommt, können wir wieder eine gute Saison spielen."
Dass die aktuelle noch im GAU endet, schließt er aus: "Wenn wir absteigen, hänge ich meine Schuhe an den Nagel."
(Kicker)




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