1.FC Köln - Arminia 4:2

1:0 Podolski (43.)
1:1 Kobylik (46.)
2:1 Scherz (56.)
2:2 Dalovic (70.)
3:2 Podolski (84.)
4:2 Helmes (86.)
Ein schönes Sommerfußballspiel mit einer (insbesondere beim Betrachten des akuten Personalmangels) sehr hübsch nach vorne spielenden Arminia, die genauso gut hätte mit 2 Toren Vorsprung gewinnen können - dazu eine emotionsgeladene Verabschiedung von Lukas Podolski in einem extrem schicken WM-Stadion.
Schade bloß, daß vielen Leuten im Arminia-Umfeld der realistische Blick auf eine sehr gute Serie dadurch getrübt wird, daß - sehr typisch für Arminia Bielefeld - seit Erreichen des Klassenerhalts nur noch verloren wurde, so daß Thomas von Heesen sich ärgern muß, "daß wir am Ende Nichts mehr zuzusetzen hatten". Man sollte diese Knötter-Heinis immer und immer wieder daran erinnern, wie die Situation zu Beginn der Saison - nach den vielen Abgängen - eingeschätzt wurde und wie viel Freude uns die Jungs allen Prognosen zum Trotz dieses Jahr gemacht haben.
Eine weitere Saison, die uns genau den Spaß bereitet hat, den man mit Arminia Bielefeld maximal haben kann - unser kleiner Club als unbequemer Stachel im Fleisch der Besitzenden, der alteingesessenen Bundesligaclubs, als institutionalisierter Störenfried im Konzert der Großen mit ihren von Land und Bund subventionierten Stadien, als Außenseiter, Underdog und Abstiegskandidat per Definition, der wie ein unbeugsames Stehaufmännchen immer wieder zurückkommt, ein nervtötender Spielverderber, der dabei auch noch erstaunlich gut Fußball spielen kann - oder wie TvH es formulierte: "Es freut mich riesig, wenn unsere Fans sagen können: Jetzt haben wir es allen in Deutschland wieder gezeigt. Das macht mir Spaß."
Sehr schade deshalb, daß analog zum vergangenen Jahr Wechselgerüchte um den erfolgreichen Trainer die erfolgreiche Spielzeit extrem unangenehm verwässern. Im Gegensatz zu Uwe Wacholder Rapolder, der seine Abwanderungsgedanken lautstark selbst formulierte, signalisiert TvH in seinen bisherigen Aussagen jedoch stets, daß er die Arbeit bei Arminia als "Lebensaufgabe" begreift. Ich habe eben nochmal sein wunderbares Interview vom November 2005 gelesen und muß sagen, daß ich schon unendlich schwer enttäuscht wäre, sollten sich die langsam konkreter werdenden Gerüchte um seinen Wechsel nach Gladbach bewahrheiten und wir unsere Hoffnung, daß TvH sich auf lange Sicht zum Uli Hoeneß Ostwestfalens entwickeln wird an den Nagel hängen dürfen müssen.

Hippo und Rudi Assauer Sandra



Karl-Georg, Daniela, Sascha

Ausgleich zum 2:2 durch Dalovic

Martin, Karl-Georg, Daniela, Sandra

Karl-Georg ist dabei

Sandra und Sascha

Martin und Karl-Georg



Panorama (anklicken zur Grossansicht)
"Wir hatten wesentlich mehr Spielanteile und die klarere Spielanlage", analysierte berechtigt Trainer Thomas von Heesen, der statt einer "nicht notwendigen Niederlage" aufgrund der Chancenverteilung in der zweiten Halbzeit ein "4:2 oder 5:3 für uns" als gerechter empfunden hätte. (...) was vor allem an der individuellen Klasse von Lukas Podolski lag, der gekonnt zum 1:0 und 3:2 traf – "der hätte aus unseren Chancen mindestens drei Tore gemacht", meinte von Heesen. (NW-News.de)




Mein Gott, Sascha... schöne Bilder, aber so ein "alter Knochen" (Mitglied: 8409) wirkt doch störend! Grüße nach OWL! K.-G.
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