Die Borussen wollen uns provozieren!
Heimspielzeit, Samstag 15.30 Uhr. Arminia Bielefeld ist zu Gast im Westfalenstadion. Besser geht es nicht. Denn nicht nur zeitlich – der letzte Samstag-Nachmittagskick im schönen Dortmund wurde 1:0 gegen den HSV gewonnen -, sondern auch sportlich sollte alles auf Sieg programmiert sein. Gegen Mannschaften im Aufwind tut sich unser Team merkwürdigerweise viel leichter, als gegen demoralisierte Gegner. Die Bielefelder, Tabellenfünfter, werden mit dem Rückenwind eines 5:1-Sieges gegen Überraschungsmannschaft Aachen auf Fußballwolke 7 ins Ruhrgebiet geweht. Und vom starken BVB-Sturmorkan direkt wieder zurück nach Ostwestfalen befördert. Ohne Punkte, versteht sich. Ich leg mich fest: Diesmal besteht nicht auch nur der minimalste Zweifel an einem Sieg unserer Mannschaft.
So kann man sich auch Mut machen. Einen minimalen Zweifel scheint man in Dortmund aber verdrängt zu haben: Ausgerechnet gegen schwarz-gelbe Mannschaften sind wir gegenwärtig besonders gut drauf.
Sei's drum: Richtig zur Sache geht's dann im weiteren Textverlauf. Dort werden wir an die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit erinnert:
Die Arminen haben noch eine Rechnung mit der gesamten Liga offen. Den Kloß im Hals wegen der Fairplay-Entscheidungen der letzten beiden Jahre haben sie wohl immer noch nicht runtergewürgt. Auf der offiziellen Arminia-Homepage wird von „geheimnisvollen Maßstäben der DFL“ geredet. Die fairste Mannschaft der Liga sei erneut nicht die fairste Mannschaft der Liga.
Völlig zu recht und mehr als verständlich!
Meine lieben Bielefelder: Wer einem fußballerischen Unsympathen wie Fatmir Vata seit Jahren einen Vertrag zum Gegenzeichnen vorlegt, der darf sich nicht wundern, wenn er bei der Fairplay-Wertung regelmäßig durch den Rost fällt. Außerdem bewertet die DFL nicht nur stur die Zahl der roten und gelben Karten. Auch soziale Komponenten wie Fanverhalten gegenüber Schiedsrichtern und Gästefans spielen da eine Rolle. Und da schienen bisher andere Mannschaften die Nase vorn zu haben, u.a. wir in der letzten Saison.
Meine lieben Dortmunder: Wie und von wem sollen wir auch soziales Verhalten gelernt haben – ohne Vorbilder wie den fußballerischen Mega-Sympathen Christian Wörns...? Weiter geht's:
Aber die Bielefelder mobilisieren wutschnaubend ihre überschaubare Fanschar. Auf der Arminia-Homepage wird von einem „Vorverkaufs-Boom“ für das Spiel im Westfalenstadion geschrieben. Schon 3.500 Arminenfans haben sich Tickets gesichert und nehmen die Strapazen einer Anreise von Ostwestfalen nach Westfalen auf sich. Hut ab! 3.500: So viele BVB-Fans würden zum Freundschaftsspiel beim irakischen Meister fahren. (...)
Jaaaa, zum irakischen Meister würde ganz Bielefeld fahren – aber es geht doch bloß zum völlig überschuldeten Tabellen9ten, der nur dank Uli Hoeneß Gnade noch in der Bundesliga geduldet wird und deshalb nicht als FC Dortmund 2004 in der Kreisliga kickt. Und wem die Zahl von 3500 Schlachtenbummlern angesichts dieses Ziels immer noch sehr niedrig erscheint – dafür gibt es aber eine einfach Erklärung: Arminia-Fans sind nicht alle unter zwölf und müssen hin und wieder auch am Wochenende schuften. Z.B. um die Steuergelder zu erwirtschaften, mit denen Dortmund sein Stadion, Marcio Amoroso und Delron Buckley finanziert.
Unser Tipp: 11:1 1:11!




Die spinnen, die Borussen.
Mir gefällt das hier gut: (www.kicker.de)
Am Samstag kann Bremen gegen Cottbus seine Spitzenposition festigen, die Verfolger Stuttgart (in Aachen) und Bielefeld (in Dortmund) müssen auswärts ran.
Es heißt eben nicht:
Am Samstag kann Bremen gegen Cottbus seine Spitzenposition festigen, die Verfolger Stuttgart (in Aachen) und Dortmund (zuhause gegen Bielefeld) müssen auswärts bzw. zuhause ran.
[Sing Sang ein] Wir sind Verfolger und ihr niiiiiicht [Sing Sang aus]
*grööhl*
ein grund mehr, diesem söldnerverein ne klatsche zu verpassen.
montag muss ich wieder arbeiten, damit ich den PVC blödmund mitfinazieren kann.
Vir szollten unz mal nicht alle zo aufregen - vieh ein mettchen.
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