Sterni: “Diese Seriosität, diese Kontinuität, dieses Menschliche, das gibt es nur bei…”
Ich lese so semi-interessiert einen Artikel über Michael Sternkopf:
Er kehrte wieder für ein Jahr nach Gladbach zurück, danach folgten sechs Jahre Arminia Bielefeld - im Fahrstuhl, mal erste, mal zweite Liga. "Diese Seriosität, diese Kontinuität,...
Und während dieser Satz länger und länger wird, fängt mein Herz auf einmal an, schneller zu schlagen, meine Hände beginnen zu schwitzen und ich rutsche unruhig auf dem Stuhl hin und her:
...dieses Menschliche, das gibt es nur bei...
Sollte ich etwa heute, an diesem unscheinbaren Abend eines der schönsten Arminia-Bekenntnisse der letzten Jahre lesen? Doch die Ernüchterung folgt prompt:
...den Bayern", schwärmt er. "Die bei den Bayern von Arroganz sprechen, sind nur Neider." Von seinen 210 Bundesligaspielen bestritt er 94 für die Bayern. Insgesamt schoss er 25 Tore (4 für die Münchner).
Na ja. Dann will ich mal gucken, was im TV läuft... Für diejenigen, die es noch interessiert, hier die ganze Passage unzerhackt:
(...) Dennoch ist er den Münchnern innerlich treu geblieben. "Ja ich bin mit vollem Herzen Bayern-Fan. Ich habe durch meine Zeit bei anderen Vereinen gemerkt, dass keiner mit den Bayern mithalten kann." Sternkopf spielte in der Saison 1995/96 für Gladbach, danach eine Spielzeit beim SC Freiburg. Er kehrte wieder für ein Jahr nach Gladbach zurück, danach folgten sechs Jahre Arminia Bielefeld - im Fahrstuhl, mal erste, mal zweite Liga. "Diese Seriosität, diese Kontinuität, dieses Menschliche, das gibt es nur bei den Bayern", schwärmt er. "Die bei den Bayern von Arroganz sprechen, sind nur Neider." Von seinen 210 Bundesligaspielen bestritt er 94 für die Bayern. Insgesamt schoss er 25 Tore (4 für die Münchner).
Es wurde nicht die erwartete, große Karriere. Er kann heute darüber lächeln. Mittlerweile ist Sternkopf Marketingleiter beim Zweitligisten Kickers Offenbach. Bei den Hessen wollte er nach der Bielefelder Zeit noch etwas in der Regionalliga spielen. "Nach zweijähriger Verletzungspause wollte ich dort noch mal angreifen", erzählt der gebürtige Karlsruher. "Dann habe ich mir in der Vorbereitung zwei Rippen gebrochen." Die Zeit in der Reha wollte er sich Ende 2004 nicht mehr antun, er bekam den Marketing-Job hinter dem Schreibtisch. "Dort fühle ich mich pudelwohl." (...)




Apropos "Neues vom Ex-Arminen". Was macht eigentlich Herr Ahanfouf ?
Würde die ein oder andere Wette annehmen, dass er nicht mehr in schwarz-weiss-blau auflaufen wird.
Der amüsiert sich im Elephant! ;o)
Wenn Sternkopf von Seriosität spricht muss ich lachen. Der und Herr Koch waren in Bielefeld doch eher für ganz andere Sachen bekannt.*lol*
Kommentar hinzufügen