Arminia - Frankfurt 2:4 — heiteres Entsetzen auf den Rängen
Angesichts des Spielverlaufs und des ein oder anderen Fehlpasses oder verlorenen Zweikampfes neigte man hin und wieder mal dazu, seinen Unmut zu bekunden und man wollte einfach nicht glauben, wie es die Frankfurter immer wieder auf die selbe Tour schafften, mit dem Ball in den Arminia-Strafraum durchzubrechen und daß uns dies einfach nicht gelang und man konnte auch nicht wegdiskutieren, daß es ein sehr sehr wichtiges Spiel war und und und – aber: Nach dem Abpfiff herrscht dann auch immer so eine entspannte bis fast schon heitere "Tja, so ist es hier halt"-Stimmung. Das ist mir nicht unsympathisch.
kicker.de fasst das Spiel m.E. einmal mehr sehr treffend zusammen:
Frankfurt entschied das Abstiegsduell in Bielelfeld[!!!] verdient zu seinen Gunsten. Die technisch überlegene Eintracht zeigte in einer Partie auf mäßigem Niveau die bessere Spielanlage, der die Arminia Kampfkraft entgegenhielt, sich aber in der Offensive zu selten durchsetzen konnte (...)
Nachtrag: Peter Ahrens kommentiert mal wieder auf spiegel.de:
(...) Diese Spielzeit macht mir keinen Spaß mehr. (...) Der Hauptgrund ist die schwer zu ertragende Faselei allerorten von der spannendsten Saison aller Zeiten. Fakt ist: Fünf Spieltage vor Schluss ist doch alles schon entschieden.
Spätestens seit dem Samstagskick ist schließlich klar: Schalke wird Meister. Nürnberg sichert sich den Uefa-Cup-Rang, und Bielefeld, Mainz und Gladbach steigen ab. Davor rangeln sich zehn Vereine darum, wer 15. wird. Aber wen nimmt das schon mit? (...)




BILD.de:
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