Google+

Die Scheune war offen und Arminia legte ein paar Brickets nach: Spitzenreiter!

Sieg in Erfurt. Krämer kann wechseln, wie er will: Seine Joker stechen. Und jetzt sind wir Spitzenreiter. Puuh! Das muss man erstmal sacken lassen.

Ohne Sky, ohne WDR und vorerst ohne bewegte Bilder nach Spielschluss helfen uns da nur ein paar verschriftliche Highlights. Aber die haben es in sich.

Hier die schönsten Szenen aus dem wirklich sehr amüsanten und empfehlenswerten Liveticker von nw-news.de:

13:49 In einem sind die Gastgeber dem DSC überlegen: Offenbar hat RWE fünf oder sechs Vereinshymnen. Eine nach dem anderen wird abgeklappert.

13:53 "Auch wenn es dir mal scheiße geht, wir stehen zu dir, weil's weiter geht". O-Ton Hymne Nummer fünf. Na denn...

13:55 So, auch das ist überstanden. Die Mannschaften warten in den Katakomben, gleich geht's los.

26. Minute: DA IST DAS DING! Arminia hat exakt 30 Sekunden gedrückt, jetzt die erste dicke Möglichkeit - prompt die Führung. Stephan Salger umkurvt halblinks den herauseilenden Rickert und schiebt souverän ein. 0:1 für den DSC!

27. Minute: Arminia erneut eiskalt, genau wie gegen Paderborn. Nicht lang gefackelt, gleich eingenetzt.

34. Minute: Freistoß Erfurt, linkes Strafraumeck...sofort rausgeköpft. Nachschuss aus rund 20 Metern - in die Wolken. Die Hausherren sind angeknockt. Arminia braucht den Lucky Punch, dann gehen hier zur Pause die Lichter aus.

42. Minute: Rudelbildung am Mittelkreis: Schütz fährt einem Erfurter rustikal in die Parade, mit offener Sohle. Sah böse aus, aber wer hier bisher gar keine Farben ins Spiel gebracht hat, kann hier auch nicht glatt Rot ziehen. Tut Schiri Kunzmann auch nicht: Gelb für den Arminen. Immerhin linientreu.

65. Minute: Immer wieder suchen die Arminen jetzt Klos, der vorne alleine lauert. Noch stellen die Gastgeber den Offensivmotor abseits. Noch. Irgendwann rutscht da mal einer durch. Steter Tropfen höhlt den Stein.

65. Minute: Nächste Auswechslung der Arminen, Klos (!) geht, Testroet kommt.

69.Minute: Wenn hier nochwas passiert, dann über eine Standardsituation. Spielerisch ist das eine mittelschwere Katastrophe, was die Gastgeber hier anbieten. 0:2 und die klappen hier zusammen. Testroet muss jetzt über einen Konter knipsen.

72. Minute: TOOOOOOR ARMINIAAAA ENDE AUS TESTROET MACHT DEN LADEN ZU!!!!

74. Minute: Platz ohne Ende jetzt für die Ostwestfalen. Normalerweise ist die Scheune jetzt offen, da muss der DSC noch ein paar Brickets nachlegen. Auflösungserscheinungen in der Erfurter Abwehr.

85. Minute: Stand jetzt ist Arminia sogar Tabellenführer. Hier spielt Ganz hinten gegen Ganz vorne

90. Minute: "Spitzenreiter, Spitzenreiter", hallt es jetzt aus der Bielefelder Fankurve.

Hut ab vor so viel Wortwitz noch während des Spiels. Heute abend noch ein nettes Pokallos und der Fußballsamstag ist perfekt.

Aus der Kategorie:

Die Väter des Erfolgs flicken den Scherbenhaufen

Im Web kursiert ein Artikel über die Arminia, den es in dieser Form schon über Jahre nicht mehr gegeben haben dürfte.

Unter der noch zurückhaltenden Überschrift: „Nach Scherbenhaufen: Die Vase Arminia nimmt wieder Gestalt an“ versteckt Liga3-online.de eine euphorische, nahezu schmierige Lobeshymne auf den DSC. Ein Weg von der Lachnummer des deutschen Fußballs zu... ja zu was eigentlich?

Liest man den Artikel, könnte man annehmen wir hätten es geschafft und über der Alm scheint nur noch die Sonne. In einer List of Fame ("Väter des Erfolgs") bekommt jeder Akteur seinen Honig um den Mund gestrichen. Stefan Krämer sei der neue „Messias“, Marcus Uhlig mit „eigener Fanpage auf Facebook“ anscheinend auf dem Weg zur Kult-Figur, der begehrte Fabian Klos bereits im heißen Vertragspoker und die ach so treuen Fans seien ach so treu, leidenschaftlich und stünden auch in Krisenzeiten immer hinter dem Verein.

Gegen all das hätte ich natürlich nichts einzuwenden. Und ich bin zur Zeit auch sehr angetan wie sich Arminia entwickelt, aber ich habe eben mal auf die Tabelle geguckt: Es sind erst fünf Spiele absolviert. Genauso wie sich ein Fabian Klos nach seinen guten letzten Wochen noch keine Flausen in den Kopf setzen sollte, könnte sich auch unter uns Fans noch mehr regen. Gegen Aachen waren 12.000 Zuschauer da, gegen Ex-Erstligist KSC nur 8.000 und im Pokal gegen Paderborn sind auch nicht die erwarteten 20.000 erschienen. Stattdessen wurde ein Sonderzug nach Erfurt wegen mangelnder Nachfrage wieder gestrichen.

Die Botschaft, dass Arminia wieder Spiele gewinnt, wird zunächst natürlich auch ungläubig wahrgenommen. Sofern sie überhaupt wahrgenommen wird, denn Arminia ist weiterhin so klamm, dass für Marketing so gut wie kein Geld zur Verfügung steht.

Vielleicht hilft eine eMail an den ASC im Kampf um ein volles Stadion und steigenden Einnahmen weiter. Wie der ASC heute auf Facebook verkündete, wurden ihm nämlich "High Quality-Loskugeln mit Branding für das Auslosen von Spielpaarungen bei Sport-Events" angeboten. Wir könnten uns die Bayern zulosen, oder Dortmund. Oder erst einen schlagbaren Zweitligisten und dann Bayern oder Dortmund.

Über den Messias und Kult-Figuren reden wir dann auf dem Rathaus-Balkon...

Aus der Kategorie:

Die Nummer 1 in OWL

Um die Derby-Frotzeleien nach einem tollen Sonntag stilvoll zu vollenden:

Ich habe Uli Zwetz gestern in der Schlussphase kommentieren sehen. Und zwar mit einer Hand am Mikro und der anderen jubelnd zur Faust geballt in der Luft schwingend. Und das bestimmt nicht, weil das hier der Realität entspricht:

 

Aus der Kategorie:

Arminia in Offenbach – Kaninchenzüchter on Tour?

Der Auswärtssieg in Offenbach war schön, aber dass er angesichts solcher Erfolge wie gestern gegen Paderborn so in Erinnerung bleiben würde, war nicht zu erwarten.

Die Anekdoten sind vielfältig, beschränken sich aber im Besonderen auf die Busfahrten. Nachdem wir nun wissen, dass die Mannschaft zwei Tage nach ihrer Rückreise den KSC rein ohne Restalkohol abgefertigt hat, kommen nun weitere Kuriositäten ans Tageslicht.

So fuhr ein prall gefüllter Fanbus von Bielefeld gen Offenbach. Fans, die ein Spiel in Offenbach unter der Woche besuchen, zählen zweifelsohne zu den treuesten der Treuen und haben einen weiten Erfahrungsschatz rund um Arminia und den Fußball. Man würde jedenfalls nicht vermuten, dass neun junge Zwergkaninchen als Hauptgesprächsthema der Hinfahrt her hielten.

Doch von vorne. Fan A erklärte sich gegenüber Freunden als Kaninchensitter während des Urlaubs bereit. Zwei Kaninchen, die in getrennten Käfigen gehalten werden, sollten fortan observiert werden. Fan A versteht diese Trennung nicht und will der Einsamkeit entgegentreten. Er entfernt ein Gitter und schafft gemeinsamen Wohnraum ohne allerdings beachtet zu haben, dass es sich bei beiden Mitbewohnern um Männlein und Weiblein handelte. Wenig später wurden aus zwei Zwergkaninchen nun elf Zwergkaninchen und es stellte sich die Frage: Was tun? Und wie erklären?

Und genau diese Fragen wurden im Bus nach Offenbach diskutiert. Von Verzehren über „bei eBay reinstellen“ bis einen Arminis-Streichelzoo eröffnen, war alles an Vorschlägen dabei.

Welche Lösung nun in die Tat umgesetzt wurde, ist unbekannt. Auch in diesem Fall zeigt sich Blog5 für eine Gegendarstellung offen ;-)

Aus der Kategorie:

Derby-Teasing!

Bevor ich eine schlechte Überleitung zum Pokalspiel gegen Paderborn einbaue, seien ein paar Auffälligkeiten des Zeigler-Clips genannt:

 

  • Arnd hat Recht. Die Ranzen sind wirklich cool.

  • Arnd hat Recht. Niemand möchte zum Arminia Bielefeld-Fan gemacht werden, denn wenn überhaupt macht Arminia Bielefeld dich zum Fan.

  • Was Arnd aber nicht erwähnt: Die Vereinswappen auf den Ranzen sind auch cool. Und ganz objektiv gesehen ist das Bielefelder Wappen tatsächlich das Schönste. Wer mag da ernsthaft widersprechen?

  • „Ein sauberer Schulhof, liebe nette kleine Jungs, die sich auf angenehme Weise die Zeit vertreiben“ - derjenige Journalist, der heutzutage eine Klassenkeile in diesem Ton kommentieren würde, stünde in Windeseile im Büro seines Intendanten.

 

Dass ein paar kleine Arminen das Schicksal eines kleinen Bayern-Fans besiegeln, welches er selbst kaum rührender hätte kommentieren können („Ich werd hier verprügelt weil ich Bayern München-Fan bin und die, die mich verprügelt haben, sind von Arminia Bielefeld. Und die wollen mich jetzt alle zum Arminia Bielefeld-Fan machen und das will ich nicht. Ich will bei Bayern München bleiben.“), ist nicht wieder gut zu machen. Als aufgeklärte Fans des neuen Jahrtausends gilt es sich von Gewaltakten dieser Art zu distanzieren. Die Vergangenheit holt uns hier ein.

Eine Vergangenheit, die unser Gegner vom Sonntag gar nicht erst besitzt. (Achtung: Das ist die schlechte Überleitung!) Von Schmitti Milse beim KSC-Spiel noch als „SC Paderborn 2007“ angekündigt, bahnen sich die „Domstädter“ (wuuhuuu, klingt nach Köln und Champions League doch nur 2. Liga) nun als Favorit ihren Weg nach Bielefeld. Wer damit nicht zurechtkommt, soll sich bewusst machen, dass die Paderborner „Dominanz“ in OWL über einen jahrzehntelangen Zeitraum betrachtet nur ein kleiner, schnell verglühender Funken sein kann. Möglich, dass der SCP angeführt von einem talentierten Arminia-Jugendspieler das Pokalspiel gewinnt. Möglich, dass sich Paderborn auch dieses Saison in der oberen Hälfte der 2. Liga etablieren kann. Sicher aber, dass all das nur Momentaufnahmen sind.

Aus der Kategorie:

Arminia in Offenbach - Eine Stellungnahme von Marcus Uhlig

Sich auf Artikel der BILD-Zeitung zu  berufen, ist riskant. Wegen der schnellen Pointe und meiner ureigenen Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison, habe ich es heute dennoch getan.

Allen BILD- und Blog5-Lesern sei folgende Stellungnahme von Marcus Uhlig entgegengehalten, der ich persönlich auch deutlich mehr Glauben schenke  als den Lettern in der BILD ;-)

Die Stellungnahme von Marcus Uhlig im Wortlaut:

"Hallo zusammen,

ich lege großen Wert auf folgende Richtigstellung: Offensichtlich spielt die Geschichte „Spritis on Tour“ auf einen heute erschienenen Zeitungsbericht an. In diesem wurde kolportiert, dass auf der Rückfahrt aus Offenbach eine ausgelassene Siegesfeier stattgefunden haben soll und in Folge eines Staus auf der Autobahn die Getränke ausgegangen sind. Diese Information ist zu 100% falsch. Fakt ist, dass der Bus noch keine halbe Stunde vom Bieberer Berg entfernt war, als die meisten Spieler bereits eingeschlafen sind. Auf der gesamten Rückfahrt aus Offenbach ist genau das passiert, was eigentlich gerade auch in einer englischen Woche selbstverständlich ist: Nichts! Keine Ausgelassenheit, keine Party und auch keine Partygetränke. Kein Spieler und auch kein Trainer aus unserem Team neigt auch nur im Ansatz dazu, zu glauben, sich in irgendeiner Weise auf dem bisher Erreichten ausruhen zu können. Erreicht haben wir bisher einen besseren Start als in der letzten Saison. Nicht mehr und nicht weniger. Wir wollen uns weiter oben festbeißen und werden alles dafür tun. Natürlich kann auch schon mal gefeiert werden (wird sicherlich auch), aber ganz sicher nicht nach einem Auswärtssieg am vierten Spieltag unter der Woche, wenn drei Tage später der KSC und elf Tage später Paderborn warten. Also: Durchzecht wurde hier gar nichts, nicht einmal ansatzweise.

Beste Grüße,

Marcus Uhlig."

Aus der Kategorie:

Arminia in Offenbach - Spritis on Tour?

Gut, gut... Nach einem offensichtlich bescheidenem Auswärtsspiel in Dortmund sind nun zwei Siege mit jeweils drei Toren gelungen. Einer davon sogar nicht bei irgendwem, sondern bei Kickers Offenbach. Vor der Saison war ja von einem gelungenen Saisonstart die Rede, der Funken der Euphorie entfachen sollte, die Mannschaft und Fans dann möglichst lange auf Trab halten mögen. Im Stile des neuen sportlichen Leiters des FC Bayern München muss ich nun allerdings als antizyklischer Mahner auftreten. Dazu benutze ich nun eine Floskel: „Wer glaubt man könne sich auf diesen beiden Siegen erstmal wieder ausruhen, der ist schief gewickelt!“

Aber warum das? Ist das im Sinne des formulierten Saisonziels nicht kontraproduktiv?

Nun, nach einem kurzen Überblick über die Berichterstattungen von heute, schrillten die Alarmglocken: Arminias Kicker standen nach Angaben eines Klatschblattes mit vier Großbuchstaben auf der Rückreise von Offenbach drei Stunden im Stau und begannen das Trinken! So wird es dem Leser jedenfalls durch ein Trainer-Zitat vermittelt: „Die Stimmung war nach dem Dreier total ausgelassen. Schade nur, dass uns irgendwann der Getränke-Sprit ausging.“ Es soll Trainer in Bielefeld gegeben haben, die für sowas noch immer eine Flasche Chardonnay im Taktik-Koffer dabei gehabt haben...

Man darf nach einer offenbar durchzechten Nacht also gespannt sein, wie sich die Truppe morgen um 14 Uhr gegen Karlsruhe präsentiert. Sollte das schief gehen, gebe ich umgehend meine antizyklische Haltung auf und referiere über Champagner-Exzesse unter Drittligaspielern... Ausrufe wie „Scheiß Millionäre“ sind dann schnell bei der Hand. Ich kann nur warnen. Das will doch niemand!

Aus der Kategorie:

Liga der Superlative

Sturm-Ass Pascal Testroet hat sich unlängst als Mann großer Gefühle geoutet, als er den Sieg in Offenbach an alter Wirkungsstätte kommentierte mit:

"Es war das emotionalste Spiel meines Lebens!"

Vierter Spieltag der Drittligasaison 2012/13. Knapp 7.000 Zuschauer. Ausgewechselt nach guter Leistung nach 56 Minuten. Schöner Auswärtssieg. 5. Platz. Wem kommt da nicht gleich ein lebenslanger Superlativ in den Sinn!

Das letzte Mal meint man von Diskuswerfer Harting oder Max Morlock oder Rudi Völler solche Sätze gehört zu haben, aber auch in der 3. Liga ist Zeit für hehre Emotionen! Jawohl! Es sind eben die einfachen Dinge, die ganz groß zählen! Oder meinte er das Spiel gegen Saarbrücken?

Aus der Kategorie:

2:2 Kruse (90.), 3:2 Klos (90 + 3.)

Es braucht nicht viel, um die Eindrücke eines Fußballspiels in einem Fernsehbericht derartig zu verzerren, dass am Ende annähernd nichts dem entspricht, was im Stadion zu sehen war. Die Rezeptur ist einfach. Der Saarländische Rundfunk hat sich ihrer bedient.

- Man streiche alle Chancen des ungeliebten Gegners, in diesem Fall Arminia, aus dem Gedächtnis und konzentriere sich des Ergebnisses wegen einzig und allein auf die Tore.

- Man lasse den Gegner in Interviews gar nicht erst zu Wort kommen, sondern die eigenen Jungs schwadronieren: „Wir rennen hier eine Halbzeit an und sind in der zweiten Halbzeit drückend überlegen.“ (Saarbrückens Tim Kruse)

- Man unterfüttere den selektierten Zusammenschnitt mit einseitigen Off-Kommentaren wie etwa „Die Saarländer kontrollieren die Partie von Beginn an.“ oder „Der FCS hatte die Gastgeber im Griff.“

In der dritten Liga sollte man zwar jede Form der Berichterstattung zu schätzen wissen, doch aus den wenigen Möglichkeiten ergibt sich zwangsläufig die Gefahr einer „Meinungsmache“ weniger Redakteure „unterworfen“ zu sein.

Und so überrascht es schon, dass ausgerechnet im FCS-Blog ein Fan der Saarländer sich kritischer mit seinem Team befasst als der TV-Journalist: „Erneut ließ er aber gerade in der Abwehrarbeit die Konzentration der ersten beiden Spiele vermissen und ließ sich oft weit zurückdrängen. Die Umbesetzung in der Innenverteidigung schien sich nicht auszuzahlen.“

Natürlich dürfen wir besonders nach den schwachen ersten 30 Minuten nicht so vermessen sein und den Last-Minute-Sieg vom Freitag als souverän oder hochverdient zu deklarieren, aber fairerweise sollte auch der Saarländische Rundfunk anerkennen, dass Herzkasper-Potentiale schon einige Zeit vor der Schlussphase bestanden. So hätte Fabian Klos nach Traumkombination über den starken Appiah und Hille bereits Mitte der zweiten Hälfte das 3:1 machen können. Wenig später war es Patrick Schönfeld, der nach ähnlicher Kombination das Tor aus zwei Metern eigentlich nicht mehr verfehlen konnte. Er schoss aber kunstvoll noch drei Meter drüber.

Und selbst noch nach dem 2:2, das zugegebenermaßen in den letzten zehn Minuten in der Luft lag, war es Tim Jerat, der abermals aus kürzester Distanz den Kasten verfehlte.

Das viel umjubelte 3:2 ist auch keineswegs als Zufallsprodukt zu sehen. Die Blauen hatten auch nach dem Ausgleich noch den Biss und den Willen das Ding noch zu holen. All das spiegelt sich in dem Tor wider: Nachdem der gute Freistoß bereits aus dem 16er herausgeköpft wurde, springt der kleine Riese heldenhaft dem Ball entgegen und bugsiert ihn irgendwie mit dem Rücken in den Strafraum zurück. Da sieht Tim Jerat ein, dass gegen Klos kein Kraut gewachsen war, lässt ihn knallen und der Rest ist einzigartig.

Tolle Dramatik! Tolles Ende! Glücklich sein und weiterfighten. Schon Mittwoch geht’s nach Offenbach.

Aus der Kategorie:

"...mal wieder gesehen, warum das 3. Liga heißt"

10 Minuten Fußball, endlich mal den Ball im Mittelfeld halten, schnell und sauber Chancen rausgespielt (leider fahrlässig vergeben) - na ja, ist gegen einen Aufsteiger, das baut die Mannschaft vielleicht auf (denkt man).

Und dann? Fällt das Gegentor, weil der ballführende Spieler nicht angegriffen wird. Schlimmer noch: Man hätte eigentlich abpfeifen können, weil nichts mehr kam. Ein Rumgehake auf dem Platz, die Bälle nach vorn geschlagen in der Hoffnung, vielleicht kriegt sie ja einer. Hinten: Hau weg! Wer hat eigentlich im Mittelfeld gespielt? Ach so, ist ja 3. Liga. Währenddessen fand auf den Rängen die Hochstilisierung von Ratsche statt - als ob Arminia da einen Wunderspieler abgegeben hätte.

Ach ja, 3. Liga - für schlappe 6€ hätte man ein Spiel gut sehen können. War aber nix zu sehen...

Aus der Kategorie:


Artikel-RSS RSS-Symbol       Kommentare-RSS RSS-Symbol

blog5 ist eine super Sache dank der großartigen OpenSource Community-, Blog- & Foren-Software Drupal
und dank der wunderbaren Drupal-Dienstleister vom
Digitalkombinat aus Bielefeld


Digitalkombinat GbR - Medieninformatik & Gestaltung aus Bielefeld