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Arminia - VfL Wolfsburg 0:1

Die Arminia hat den Klassenerhalt so gut wie gesichert, zeigte ihren Fans aus dieser sicheren Position aber das wohl schlechteste Heimspiel der Saison. (...) Thomas von Heesen: "Die Niederlage war unnötig. Wir haben gut ins Spiel gefunden, aber nach vorne fehlte uns die Durchschlagskraft. Ich hoffe, dass alle im Umfeld vernünftig einschätzen können, was diese Mannschaft geleistet hat, damit nicht plötzlich Dissonanzen entstehen."

Sehr richtig. Es war zwar ein Grottenkick sondergleichen, trotzdem in unseren Augen völlig unverständlich, die Mannschaft nach dem Spiel auszupfeifen. Um das nachvollziehen zu können, muß man schon die hervorragenden Leistungen in den 30 Spielen zuvor gnadenlos ausblenden. Also: Immer schön locker bleiben.

Randnotizen:

Eine schwer beeindruckende Choreographie der Wolfsburger Auswärtsfans ("Schalala-lalalalala - Wolfsburg!") vor dem Anpfiff. Das müssen ja mindestens 20 Schildchen gewesen sein, die da hochgehalten wurden. Respekt!

Megabeeindruckende Fan-Choreo

Noch beeindruckender: Die Kinder-Kutte dieses Armini-Hooligans:

Arminia-Kinder-Kutte

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Kämpfen und Fighten

Zum Xten mal bin ich heute von Ohrenkrämpfen beim Fußballgucken unterbrochen worden. Es gibt tatsächlich Vereine, die im Abstiegskampf sowohl kämpfen als auch fighten. Im DSF-Bundeliga-Pur wurde das deutlich zu verstehen gegeben.

Was wäre wohl, wenn ihr euch entscheiden müßte:

kämpfen
fighten
kämpfen und fighten

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Schlechtes Wetter, Schlechtes Spiel, Schlechtes Ergebnis

Korze sagt Hallo.JPG

Zur 0:1 Heimpleite gegen Wolfsburg. Hätte alles so schön werden können: Noch am Samstag schien über OWL die Sonne, beim ersten Heimspiel nach Auswärtspleiten in Frankfurt und München freute man sich auf Wiedergutmachung und ein Heimsieg hätte die 40 Punkte voll gemacht. War nix. Regen, Grottenkick sowie 0 Punkte. Was war gut? Endlich mal ein Foto von Korze, wie er uns begrüßt (diesmal sogar zwei Mal, vor Anpfiff sowie nach der Halbzeit) und eine super Wolfsburg Choreographie, von der Sascha ein Bild gemacht hat. Tja, das wars auch schon.

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Das wär Zuma, das wär elegant

Bleibt er oder geht er? Eine Klausel im Vertrag von Zuma erlaubt dem Südafrikaner den Wechsel nach Italien, Spanien und England sowie zu einem Europa-Cup-Starter. Zuma fordert nun eine Gehaltsaufbesserung, stößt damit aber auf taube Ohren bei Manager Saftig.

www.kicker.de

By the way: Donnerstag, erzählte eine Studienkollegin meiner lieben Frau, waren Buckley und Zuma bei den Arminis, um etwas über ihr Heimatland Südafrika zu vertellen.

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Ein weit größerer Triumph als die x-te Meisterschaft der Bayern

Uff! Unverhoffte Würdigung durch die Frankfurter Rundschau:

Zog die Branche die richtigen Lehren aus Erfahrungen wie der Kirch-Krise oder dem Finanz-Infarkt von Borussia Dortmund? Darauf gibt es bis heute keine pauschal gültige Antwort. Die Gefahr der Verführbarkeit bleibt akut, denn sie ist systemimmanent. Wer, wie Schalke 04 oder künftig wohl der Hamburger SV, sportlich und finanziell an der Schnittstelle zwischen gehobenem Mittelstand und europäischer Fußballaristokratie agiert, schließt schon mal eine riskante Wette auf die Zukunft ab. Wer sich, wie Hertha BSC Berlin, endlich in der nationalen Spitze etablieren will, reitet womöglich auf der Rasierklinge, bis er glaubt, sie sei stumpf, weil er den Schmerz nicht mehr fühlt. Und wer, wie der 1. FC Köln, nach dem Aufstieg im Wortsinn um jeden Preis die Klasse halten will, geht die Aufgabe eben mit dem Gehaltsgefüge eines Anwärters auf die Uefa-Cup-Plätze an. Diesem strukturell bedingten Wahn nicht zu erliegen, das schaffen nur wenige - oft genug zum Preis sportlicher Frustration. So gesehen wäre der absehbare Klassenerhalt von Arminia Bielefeld ein weit größerer Triumph als die x-te Meisterschaft der Bayern.

Quelle: Wolfgang Hettfleisch (FR)

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Entzugserscheinungen

VfB Fichte Bielefeld - VfL Bochum II 1:1

Nach den zahlreichen Bundesligapartien und durch Pokalhalbfinalspiele zusätzlich verdichtete englische Wochen in letzter Zeit traten bei mir soeben akute Entzugserscheinungen ob der noch langen Wartezeit bis zum Samstagsspiel gegen Wolfsburg auf. Der über meinen sonnenüberfluteten Balkon hereinströmende Stadionlärm von der Rußheide tat sein übriges. Also kurzerhand statt Fernglas* mal wieder eine fluxe Stipvisite beim VfB Fichte in der Oberliga Westfalen (1:1 gegen VfL Bochum II). Puuh, Entzugserscheinungen erfolgreich bekämpft.

*Jaha, man kann von meinem Balkon per Fernglas ins Stadion gucken:

Stadion Rußheide via Fernglas

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Hat doch wer gesehen, dass Sie uns ärgern

Am Mittwochnachmittag kam das Urteil: Valérien Ismael (30) wird dem FC Bayern in den nächsten drei Bundesliga-Spielen fehlen, der DFB sperrte ihn wegen seines Ellbogenchecks vom Samstag gegen Bielefelds Radomir Dalovic.

...

Damit nicht genug der Kritik. "Es kann nicht sein, dass die Großen glauben, sie kämen durch ihr besonders lautes Geschrei ungeschoren davon", schimpft Hilpert, "dass Uli Hoeneß und die übrigen Verantwortlichen die Öffentlichkeit gerne nutzen, um ihren Standpunkten Nachdruck zu verleihen, ist ja eine bekannte Taktik und auch legitim. Aber mit uns sollten sie so etwas bitte nicht machen!"

Ismaels Sperre haben die Bayern akzeptiert. Magath freilich versteht sie nicht: "Der Kontrollausschuss soll lieber mal ermitteln, ob Dalovic in der gleichen Szene nicht ein elfmeterwürdiges Foul begangen hat."

Quelle: kicker.de

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Trainingskibitz

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Wer gestern und heute die Übungseinheiten an der Friedrich-Hagemann-Straße mitverfolgte, entdeckte zwei fremde Gesichter im Trainingskader der DSC-Profis. Dabei handelt es sich um die beiden Testspieler Labinot Haliti und Josef Olumide. Haliti ist 20 Jahre alt, Albaner und spielt für Newcastle Sydney. Olumide hatte einen nicht ganz so weiten Weg zum Probetraining. Der 18-Jährige stammt aus der A-Jugend von Waldhof Mannheim. Reinhard Saftig dazu: "Wir müssen uns auch nach Verstärkungen für die Amateure umsehen."

Nachdem Mathias Hain am gestrigen Dienstag wegen privater Angelegenheiten nicht anwesend war, stieg er heute wieder in den regulären Trainingsbetrieb ein. Bezogen auf das Wolfsburg-Spiel stellte Linksverteidiger Markus Schuler eine hoch motivierte DSC-Elf in Aussicht. "Für uns ist ein einstelliger Tabellenplatz Anreiz genug, uns in den letzten vier Spielen voll reinzuhängen. Außerdem möchten wir den Fans, die uns bei den letzten beiden Auswärtspartien in Frankfurt und in München so toll unterstützt haben, damit etwas zurückgeben."

Zwei Stürmer sind beim DSC zum Probetraining. Während der 18-jährige Josef Olumide von Waldhof Mannheim eventuell für die zweite Mannschaft verpflichtet wird, konnte sich der 20 Jahre alte Albaner Labinot Haliti (Newcastle Sydney) nicht empfehlen.

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Was gelten die Propheten im eigenen Land?

Super Trend. Mit dem Sonderzug in die Ferne zu schweifen scheint wohl interessanter zu sein als mit der Linie 4 die Alm aufzusteigen. Na ja, so ergibt sich immerhin ein bemerkenswertes, vielleicht einmaliges Verhältnis von Heim- zu Auswärtszuschauern: ca. 3 zu 1 (also geschätzte 19.330 im Schnitt auf der Alm zu ca. 6.000 im Schnitt in Frankfurt und München). Ich lasse mich mal zur Frage animieren: Was ginge auf der Alm erst ab, wenn dort regelmäßig 26.601 Zuschauer wären, die ähnlich viel Stimmung machten wie die Auswärtsfans? Eine Frage, die ihren konjunktiven Charakter wohl nie verlieren wird, wenn die Anzahl der Stehplätze bald schrumpft.

arminia-bielefeld.de

(...) In München unterstützten die Bielefelder ihre Mannschaft dann durchgehend mit einer Lautstärke, die Mathias Hain zu der Frage animierte, was hier erst los abginge, wenn 60.000 Arminen im Stadion wären. Wo er Recht hat, hat er Recht… Vor einigen Jahren wäre wohl niemand darauf gekommen, derartiges über die Arminia-Anhänger zu sagen. Ganze 30 Fans (0,5% der Anzahl am Samstag) begleiteten ihre Mannschaft im Dezember 1999 nach München und auch nach Frankfurt verirrten sich im September 2001 gerade mal 120 Anhänger. Dies kann man wohl ohne Übertreibung als deutlichen Aufwärtstrend bezeichnen (...)

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Statistik-Prognose:Freudiger Ausblick aufs Restprogramm!

Das Bielefelder Restprogramm:

Wolfsburg (H)
Schalke (A)
Duisburg (H)
Köln (A)

Laut Statistik gewinnen wir gegen Wolfsburg und Duisburg, verlieren auf Schalke und holen 1 Punkt in Köln, landen am Ende der Saison somit bei 44 Punkten.

Im Detail:

Wolfsburg (H) / Duisburg (H):
Arminia liegt auf Platz 4 der besten Heim-Abwehrreihen (nur 12 Gegentore - beste Heimabwehr: Bayern mit 10). Wolfsburg hat zusammen mit Duisburg die schlechtesten Auswärts-Abwehr - mit je 37 Gegentoren. Riecht nach zwei zu-Null-Heimsiegen - vermutlich aber nur knapp mit je 1:0, da Arminia zuhause ja bisher auch nur 18 Tore geschossen hat und damit leider auch auf Platz 5 der schwächsten Heim-Sturmreihen liegt.

Schalke (A):
Schalke hat wie Arminia eine besonders heimstarke Abwehr (13 Gegentreffer, Platz 5), dazu den fünftbesten Heim-Sturm der Liga (26 Tore). Arminia hat zusammen mit Gladbach den schwächsten Auswärtssturm der Liga (jeweils nur 11 Tore). Riecht stark nach einem klassischen 2:0-Heimsieg für Schalke.

Köln (A):
Köln schießt seine Tore erstaunlicherweise hautpsächlich auswärts (25, d.h. Platz 2 (!) der besten Auswärts-Sturmreihen) - zuhause jedoch klappt es mit dem Treffen nicht so: Platz 4 der schwächsten heimischen Sturmreihen mit nur 17 Toren. Kombiniert man dies mit unserem schwachen Auswärtssturm (s.o.), riecht dies nach einem unterhaltsamen 0:0.

Die hier prognostizierten Spielausgänge entsprechen auch in etwa den bisherigen Durchschnitts-Werten unserer Ergebnisse: Heimspiele auf der Alm gewinnen wir im Schnitt 1.2 : 0.8 - auswärts verlieren wir im Schnitt 0.8 : 1.6.

Irgendsoein Statistik-Kram
Irgendeine Statistik (Infatest/dimap)

Getreu dem Motto "Manche benutzen die Statistik, wie der Betrunkene die Straßenlaterne: zum Festhalten, nicht zur Erleuchtung" möchte ich noch daran erinnern: Eine neue Statistik belegt, dass 78% aller Statistiken frei erfunden sind.

(Daten-Quelle u.a.: Das Sport1.de-Statistik-Center)

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