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Außer Spesen (und Frikadüsen) Nix gewesen…

Eine solche Überschrift ist irreführend, denn selbstverständlich ist sie nur teilweise richtig: Wir hatten einen berauschenden Tag, eine höchst amüsante Fahrt unter Captain Nils ("Please fly again next time with Tim's Leihwagen"), einen unfassbaren Berg von Anne handgemachter Knoblauch-Chili-Frikadellen, 400 Brötchen, 600 Eier und Getränke aller Art satt. Satt war deshalb auch das Stichwort, den schon am Kreuz Bielefeld war die Hälfte verputzt und der Hälfte der 9 Personen schlecht. Trotzdem hängt über einem so reizenden Tag der schwere Schatten ausgeträumter Pokalphantasien und die Frage, wann wir wohl das nächste mal wieder so nah dran sein werden. Deshalb keine Details, laßt Bilder sprechen:

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Tim, äh Mario

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Rausgeputzt und startklar

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Sandra

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Commerzbank-Arena

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Anne, Iris, Marcus, Nils, Mario, Sandra, Gerwin, Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Mit dem Zweiten sieht man besser

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Niesel

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Die Hymne

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Wir sind 3 von 5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Bitter schmeckt die Niederlage

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Begegnungstätte

Ergänzung von Hippo:

[Ich habe mir die Freiheit genommen, ein paar Bilder zu ergänzen, ohne sie als seine zu kennzeichnen. Im Zweifel sind's die qualitativ minderwertigen.]

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Hier muss Nix hervorgehoben werden…

...ein ganzer Artikel aus Olli Fritsches Newsletter, der sich ganz allgemein, ohne Zwang, lobend und in fast schon poetischem Stil einfach nur mit Arminia beschäftigt! Dieses flüchtige Glück sei hiermit archiviert. OK, wenn wir heute Abend gewinnen, werden uns wahrscheinlich Artikel dieser Art wochenlang sowas von um die Ohren gehauen, daß wir's schon vor dem Finale nicht mehr hören lesen können.

*Biotop der Harmonie*

Klassenerhalt gesichert und im Pokalhalbfinale - welch überraschender Erfolg! Michael Kölmel (BLZ) prüft den Bielefelder Humus: "Bielefeld 2006, das ist weit mehr als die Summe seiner Einzelspieler. Oder nur die erfolgreiche Adaption von Rapolders Lauf-Forechecking-Konter-System, das von Heesen zart dem neuen Personal anpasste. Der frühere Spielgestalter ist als Trainer gereift. In seiner ersten Zeit führte er Bielefeld zwar 1999 in die Bundesliga, danach scheiterte er aber bei Saarbrücken. Inzwischen strahlt er Besonnenheit aus - auch in der unglücklichen Startphase vertraute er seinen Spielern. Von Heesen gelingt es wie Rapolder, individuelle Stärken herauszukitzeln. Er hat mit den Zugvögeln des Fußballs einen westfälischen Frieden auf Zeit geschlossen. So wachsen im Biotop der Harmonie Talente heran- und Durchschnittskicker über sich hinaus. In einem Team ohne Stars gibt es keine Quertreiber, nur skurrile Antreiber wie Hain oder Spielgestalter Fatmir Vata - und die wollen nun den Propehten zum Trotz in den Europapokal vorstoßen."

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/541725.html

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Noch einmal schlafen…

'Jetzt ziehen wir auch in das Pokalfinale ein', machte sich Michael Fink zum Sprecher der erstaunlich robusten, überaus widerstandsfähigen Minimalisten vom Teutoburger Wald. Fink, der in der kommenden Saison für die Eintracht spielen wird, gehört zu den wichtigsten Mitarbeitern einer der stärksten Defensivformationen der Bundesliga. Arminia Bielefeld hat mit acht Toren und zehn Gegentreffern in der Rückrunde 17 Punkte erobert - das deutet auf schmucklose Wertarbeit mit hoher Prägekraft. Während die Anhänger des vor der dritten Erstligasaison nacheinander stehenden Deutschen Sport-Clubs mit den Profis einen Tag der Freude und Vorfreude feierten und am Dienstag in stattlicher Zahl - rund 5.000 Arminen-Fans werden in Frankfurt erwartet - gen Hessen aufbrechen werden, herrschte bei der Eintracht ein Stimmungsgemisch aus Niedergeschlagenheit und Widerstandsoptimismus.

Autor: Roland Zorn (FAZ)

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Rot-Schwarz-Weiße Farben + Adler + Massen-Choreografie = Leni Riefenstahl?

Nein. Wir dürfen uns trotzdem freuen, denn wir werden am Dienstag einem historischen Ereignis beiwohnen, das André Heller wahrscheinlich vor Neid ergrünen lässt.

Nachtrag vom Nachtag:
Die Choreo selbst war nun nicht unglaublich beeindruckend, aber kleinlaut müssen wir zugeben: Laut sind sie tatsächlich, die Frankfurter Fans! Und zwar sehr. Dafür Respekt. Wenn wir dort waren, schallte es weder in Hamburg noch in Dortmund lauter von den Rängen – geschweige denn in der maßlos überschätzten Schalker Turnhalle. Und wir sind nicht so vermessen, die Lautstärke mit der auf der Alm zu vergleichen ;-)

sge-adler.de

Ultras Frankfurt suchen Helfer für die Choreografie

Am Dienstag ist eine Choreografie vor dem DFB-Pokal Halbfinalspiel Eintracht Frankfurt gegen DSC Arminia Bielefeld (20:30 Uhr; Commerzbankarena Frankfurt) von den Ultras Frankfurt geplant (sge-adler berichtete). Für den Aufbau des Kunstwerkes sucht die Fangruppierung freiwillige Helfer.

Zum Aufbau der Choreografie werden noch dringend freiwillige Helfer gesucht. Jeder der Lust und Zeit hat, möge der Fangruppierung helfen, wie es in einem Aufruf heißt. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr beim Fancontainer auf dem Parkplatz Gleisdreieck (nahe Stadion).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an woschtel@gmx.de oder an die Ultras Frankfurt. Laut Angaben der Ultras, soll es die größte Choreografie werden, die das Frankfurter Stadion je erlebt hat.

Ergänzung von eintracht.de

Fans planen große Überraschung

Dass die Eintrachtfans die lautesten in der Liga sind, beweisen sie Woche für Woche bei unseren heim- und Auswärtsspielen. Beim Pokalhalbfinale morgen gegen Arminia Bielefeld kann man sich aber auch davon überzeugen, dass sie die kreativsten Anhänger sind.

Vor Spielbeginn wird es in der Westkurve eine traumhaft schöne Choreographie geben, die an die Europapokalgeschichte der Eintracht erinnern und die Wünsche und Träume der Fangemeinde für die Zukunft widerspiegeln wird.

Die umfangreiche "Choreo" besteht aus fünf Teilen und mehrere engagierte Mitglieder unserer Fanszene waren wochenlang damit beschäftigt, dieses Zusammenspiel von Folien, Papptafeln und -sternen zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Rekordverdächtig ist auch, dass es rund sieben Minuten dauern wird, bis die komplizierte Choreographie abgeschlossen ist und in voller Pracht erstrahlen kann.

Man darf gespannt sein, was sich die Treuesten der Treuen einfallen lassen haben, um Deutschland und der Fußballwelt zu zeigen, wie stolz sie darauf sind, den Adler im Herzen zu tragen.

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

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Eintracht Langweilig -DSC Arminia Uninteressant 1905 e.V.

Wirklich amüsant, mal wieder. Der Kicker-Newsletter titelt im Betreff "DFB-Pokal: Vorspiele, Nachspiele und Nummern-Girls". Was findet der geneigte Leser im Newsletter selbst? 7 Absätze zu St. Pauli - Bayern und 1 hingeschissenen ausschließlich aus belanglosen Floskeln bestehenden Pflichtabsatz zu Frankfurt - Bielefeld. Hehe, alles wie immer also...

-------- Original-Nachricht --------
Betreff: kicker-Newsletter: DFB-Pokal: Vorspiele, Nachspiele und Nummern-Girls
Datum: Sun, 9 Apr 2006 23:03:36
Von: Kicker Newsletter
Organisation: Olympia-Verlag GmbH

kicker NEWSLETTER
09.04.2006

DFB-Pokal: Vorspiele, Nachspiele und Nummern-Girls

Am Mittwoch ist es wieder soweit: Dann findet im Halbfinale des DFB-Pokals der beliebte Vergleich zwischen David und Goliath statt. David ist in diesem Fall der FC St. Pauli, der in die Drittklassigkeit abgestürzte Kultverein aus Hamburg. Die Rolle des Goliaths kommt dem Gegner FC Bayern München zu, Champions-League-Sieger, deutscher Rekordmeister, -pokalsieger und Aushängeschild des deutschen Fußballs.

Früher, da war der FC St. Pauli noch das "Freudenhaus der Liga", seit drei Jahren ist er nur noch das "Freudenhaus der Regionalliga". Und zwischendurch sah es für den etwas anderen Verein sogar ganz düster aus: Wegen Steuerschulden aus den Jahren 1996 bis 1999 sowie 2002 stand St. Pauli im Frühjahr 2005 vor der Insolvenz. Wieder einmal, denn finanzielle Engpässe sind nichts Neues am Millerntor.

Doch ebenso legendär sind die Maßnahmen, die sich die erfindungsreichen "Freibeuter im Fußball" immer wieder einfallen lassen, um an Geld zu kommen. Als der FC St. Pauli am 6. Februar 2002 den damaligen Champions-League- und Weltpokal-Sieger Bayern München mit 2:1 bezwang, wurden flugs "Weltpokalsieger-Besieger"-Shirts gedruckt und unter das Volk gebracht. Später kamen dann noch "Weltpokalsieger-Besieger-Retter"-Shirts hinzu. Klubchef Corny Littmann wagte sogar das Unmögliche und lud den ehemaligen "Klassenfeind" Bayern München im Juli 2003 zu einem Benefizspiel ein. Die Bayern zeigten sich solidarisch und trugen viel zur damaligen Rettung St. Paulis bei.

Natürlich ließen sich die Braun-Weißen auch zum Halbfinale wieder etwas Witziges einfallen. So können Fans sich im Internet als Nummern-Girl/Boy für das Halbfinale bewerben. Per Auktion konnte der Job ersteigert werden, beim Pokalschlager die manuelle Anzeigentafel im Stadion am Millerntor zu bedienen. Und der User "wuppi0_10" gab am Sonntagabend letztendlich das Höchstgebot ab – 1690 Euro fließen so in die Kassen der Nachwuchsabteilung bei den "Kiez-Kickern". Ob am Mittwochabend nun ein Nummern-Girl oder ein Nummern-Boy zu bestaunen sein wird, war auf die Schnelle nicht mehr zu erfahren.

Doch langfristig will sich St. Pauli von solchen Aktionen lösen und ein solides finanzielles Konzept entwickeln: "Wir werden auf Grund der jüngsten Pokalsituation in der Lage sein, den Verein wirtschaftlich anders zu führen", sagte Vizepräsident Marcus Schulz. Und wenn es nach den Fans geht, soll das Halbfinale, das St. Pauli erstmals in seiner Geschichte erreichte, noch lange nicht Endstation sein. In Anlehnung an die bisherigen Gegner wurde die Jagd nach den "B’s" ausgerufen: "Burghausen, Bochum, Berlin, Bremen, Bayern, Bokal und dann Parcelona."

Und immerhin weiß noch einer im aktuellen Kader, wie man die Bayern bezwingt: Mittelfeldmann Thomas Meggle war beim 2:1 im Februar 2002 bereits dabei. Allerdings können die Bayern hier auf mehr Erfahrung verweisen: Kahn, Sagnol, Hargreaves und Pizarro standen damals in der Startelf, Scholl wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Doch erst einmal steht am Dienstag das zweite Semifinale zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld auf dem Programm. Bereits am Samstag trafen sich beide Kontrahenten in der SchücoArena zum Vorspiel: Wie es der Spielplan mit sich brachte, standen sich die beiden Halbfinalisten vier Tage vor dem großen Duell in der Bundesliga gegenüber. Und dabei behielten die Ostwestfalen mit 1:0 die Oberhand. Doch der Hauptakt steigt erst am Dienstagabend in der Commerzbank-Arena. Und spätestens nach dem Elfmeterschießen steht fest, wer im Nachspiel auf seine Kosten kommt. Nämlich am 29. April im Finale im Berliner Olmympiastadion.

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Zwei ehemalige Eintracht-Spieler als Studiogäste

Kleiner TV-Tipp für den Sonntag-Abend: Mal nicht 45 Minuten Sport-Im-Westen (WDR) gucken und sich danach ärgern, daß Arminia lediglich in der an Belanglosigkeit nicht zu überbietenden Rubrik "Klubhaus" Erwähnung findet (Themen wie "Der Schwippschwager des ehemaligen Masseurs von Fichte Bielefeld ist zum zweiten Mal Onkel geworden. Hat zwar Nix mit Arminia zu tun, ist aber unheimlich schön beim Tanzen. Holadihiti."), sondern den Feindsender einstellen:

hr-online.de

heimspiel!
Sonntag, 9. April, 21:45 Uhr

Moderation: Ralf Scholt

Fußball: Bundesliga
Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt

Fußball: 2. Bundesliga:
Kickers Offenbach - Erzgebirge Aue

Gäste im Studio:
# Uli ["Kein Problem, der geht drüber!"] Stein, Ex-Torwart Eintracht Frankfurt
# Ansgar ["Das Leben ist kein bunter Teller"] Brinkmann, ehemaliger Eintracht-Spieler

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Fußball und Sechs

Die 6 wichtigsten Erkenntnisse des heutigen Tages:

1) Rückrundentypischer 1:0-Arminia-Heimsieg. Pech für Eintracht Frankfurt und Glück für (den konsequent merkwürdige Entscheidungen treffenden) Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen), daß nach dem von ihm zu Unrecht aberkannten Tor (62.) Heiko Westermann nur 6 Minuten später noch einmal treffen konnte.

2) Bielefeld bleibt in der Liga. Wer auch jetzt wirklich immer noch zweifelt, kann a) einen Blick auf das Restprogramm der acht (!) hinter uns stehenden Team werfen und/oder b) den Taschenrechner zücken und ausrechnen, daß in den letzten 10 Bundesligajahren durchschnittlich 35,7 Punkte zum Nicht-Absteig gereicht haben.

Arminia - Frankfurt 1:0

Bierabstellrampe

3) Die einzig vertrauenswürdige Statistik bzgl. Schiedsrichter-Benachteiligungen von blutgraetsche.de erklärt die heutige Leistung des Herrn Gagelmann zumindest ein wenig. Eintracht Frankfurt ist demnach nämlich 2005/06 das meist-bevorteilte Team mit einem Wert von +8 (Positive Zahl: der Verein hat per Saldo so oft von Entscheidungen des Schiedsrichters profitiert). Mit deutlichem Abstand auf Platz 2 und 3: Gladbach und Duisburg (je +4). Arminia mit einem Wert von -2 im unteren Mittelfeld (Negative Zahl: der Verein wurde per Saldo so oft von Entscheidungen des Schiedsrichters benachteiligt). Am häufigsten benachteiligt: 1.FC Köln (-5). Also: Genau hingeschaut am Dienstag.

4) "Über Frankfurt fahr'n wir nach Berlin!"
- "Ist das nicht voll der Umweg?"

5) Habemus Bulli. 9 Personen und ein Taschenrechner kommen zum Schluß: Preislich macht keinen großen Unterschied, ob uns 2 Autos oder 1 extra angemieteter Mercedes-Sprinter zum Halbfinale fahren. Bzgl. Spaßfaktor gewinnt der Bulli jedoch klar mit 8:1.

Anreise nach Frankfurt mit 9-Personen-Bulli

6) Falls wir tatsächlich mit einer Niederlage im Gepäck heimkehren sollten: Es sind nur 6 läppische Punkte bis zum UEFA-Cup-Platz. Und falls das auch Nix wird: Mal einen hoffnungsfrohen Blick auf die aktuelle Fairplay-Wertung der Liga werfen - und jetzt alle:

"Spitzenreiter! Spitzenreiter! Hey! Hey!":

Fairplay / Kartenstatistik

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2 Jahre freiwillige Knechtschaft

Ich hab's flux durchgerechnet: arena.tv bietet mir nun also für 9,90 € / Monat alle Erst- und Zweitligaspiele live. Bei einem durchschnittlichen Arminia-Auswärtsspiel im Stolander haut man knapp 10 Euro auf'n Kopp, bei persönlichem Erscheinen im auswärtigen Stadion selbstredend deutlich mehr. Da wir ja aber Groundhopper Amateure sind und nicht bei jedem Auswärtsspiel die Reise antreten, bleibt dieser Faktor unberücksichtigt. Ein PayTV-Abo wird uns nicht daran hindern, unsere Auswärtsreisen anzutreten. Ich behaupte kühn: Fußball im TV und im Stadion bleiben zwei Paar Schuhe (Hippo wird mir zustimmen).

24 Monate Buli-Abo bei arena.tv

Lange Rede, kurzer Sinn: Das (gestern bestellte) Abo lohnt sich schon, wenn ich mir ein Arminia-Spiel im Monat angucke. Dafür werde ich mitverantwortlich sein für den Untergang der Fußballkneipen-Kultur und muß mir mit den übrigen Herrschaften von blog5 zukünftig die Wirtshaus-Atmosphäre ab und zu selber basteln.

Außerdem ausgeklammert aus der Überlegung: Die fußballlose Zeit, in der ich bei arena.tv vermutlich MacGyver-Wiederholungen o.ä. zu sehen bekommen. Egal! Ich habe ja nur nach Gründen gesucht, das Abo guten Gewissens bestellen zu können - nicht nach Haaren in der Suppe.

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Unter dem Arminia-Logo breitet der Adler schon seine Flügel aus

Also wenn es nach mir ginge: Der liebe Michael Fink sollte wenigstens am Dienstag auf der Bank sitzen!

Außerdem sollten ihm Namen wie Langkamp, Buckley, Lense oder Reina zur Mahnung gereichen.

wiesbadener-tagblatt.de

Finale in Berlin oder Uefa-Cup

Noch-Armine Fink kann im Pokalspiel gegen Frankfurt nur gewinnen

Vom 08.04.2006

BIELEFELD Duell gegen die Zukunft: Ab Sommer spielt Michael Fink, 24, für die Frankfurter Eintracht, momentan noch für Arminia Bielefeld. Und innerhalb der nächsten 72 Stunden zwei Mal gegen die Eintracht.

Von

Henning Kunz

Freundin Fee hat es mittlerweile aufgegeben, den Fußballwahn ihrer besseren Hälfte zu verstehen. Seit sich ihr Freund Michael Fink im Januar entschieden hat, zu einem anderen Profiverein zu wechseln, ist es nicht besser geworden. Denn wenn er nicht gerade selbst mit den Bielefelder Arminen auf dem Fußballplatz steht, sitzt er vor dem Fernseher und schaut sich die Spiele seines neuen Arbeitgebers Eintracht Frankfurt an. Nun ist er also auch noch Fan einer anderen Mannschaft, rennt schon mal kreischend und schimpfend durchs Wohnzimmer, wenn die "neue Liebe" durch ein Elfmetertor verliert, drückt so feste alle zur Verfügung stehenden Daumen, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie überhaupt noch dran sind. "Solange die Eintracht nicht gegen uns spielt, kann sie von mir aus jedes Spiel haushoch gewinnen", sagt Fink.

(...) Je näher die Duelle kommen, desto deutlicher spürt Fink, wie zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Er gehe schon mit gemischten Gefühlen in diese Partien, sagt Fink, (...).

(...) Allerdings, gesteht der Mittelfeldspieler (...) habe er noch Vertrag bei Arminia. "Deshalb muss man in solchen Spielen Profi genug sein und alles für seinen Verein geben." Alles für Arminia. So oder so könne er in den beiden Vergleichen eigentlich nur gewinnen, sagt Michael Fink, vor allem aber im Pokalspiel. "Entweder komme ich ins Endspiel, was ein Riesending für mich und Arminia wäre, weil man das ja wirklich nicht alle Tage erlebt und wir gerade in der vergangenen Saison so knapp davor gescheitert sind. Oder ich spiele im nächsten Jahr mit der Eintracht im Uefa-Cup." Es gibt sicher schlechtere Aussichten für einen Fußballprofi.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler kann sein Engagement bei der Eintracht kaum erwarten. Das ist aus fast jedem Satz herauszuhören. Vor einer Woche schaute er sich in Frankfurt die ersten Wohnungen an. Eine Vier-Zimmer-Wohung soll es sein, bis zum Stadion höchstens 20 Minuten Fahrtzeit. Er freut sich schon auf das Erlebnis, vor 40000 oder 50000 Menschen Fußball zu spielen - und das alle vierzehn Tage. "Außerdem wollte ich mal bei einem Verein spielen, bei dem man sich nicht andauernd mit dem Abstiegskampf beschäftigen muss." (...) Vor zwei Jahren hatte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen schon mal bei ihm angefragt. Der Regionalligakicker des VfB Stuttgart stand damals bereits bei Bielefeld im Wort, "und das wollte ich nicht brechen. Außerdem bereue ich nichts, wer weiß, wie es andersherum gelaufen wäre". Bruchhagen meldete sich wieder, im Januar. 14 Tage später waren sie sich einig. Seitdem hängt sein Herz an der Eintracht. Sehr zum Leidwesen anderer.

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