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2 Jahre freiwillige Knechtschaft

Ich hab's flux durchgerechnet: arena.tv bietet mir nun also für 9,90 € / Monat alle Erst- und Zweitligaspiele live. Bei einem durchschnittlichen Arminia-Auswärtsspiel im Stolander haut man knapp 10 Euro auf'n Kopp, bei persönlichem Erscheinen im auswärtigen Stadion selbstredend deutlich mehr. Da wir ja aber Groundhopper Amateure sind und nicht bei jedem Auswärtsspiel die Reise antreten, bleibt dieser Faktor unberücksichtigt. Ein PayTV-Abo wird uns nicht daran hindern, unsere Auswärtsreisen anzutreten. Ich behaupte kühn: Fußball im TV und im Stadion bleiben zwei Paar Schuhe (Hippo wird mir zustimmen).

24 Monate Buli-Abo bei arena.tv

Lange Rede, kurzer Sinn: Das (gestern bestellte) Abo lohnt sich schon, wenn ich mir ein Arminia-Spiel im Monat angucke. Dafür werde ich mitverantwortlich sein für den Untergang der Fußballkneipen-Kultur und muß mir mit den übrigen Herrschaften von blog5 zukünftig die Wirtshaus-Atmosphäre ab und zu selber basteln.

Außerdem ausgeklammert aus der Überlegung: Die fußballlose Zeit, in der ich bei arena.tv vermutlich MacGyver-Wiederholungen o.ä. zu sehen bekommen. Egal! Ich habe ja nur nach Gründen gesucht, das Abo guten Gewissens bestellen zu können - nicht nach Haaren in der Suppe.

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Unter dem Arminia-Logo breitet der Adler schon seine Flügel aus

Also wenn es nach mir ginge: Der liebe Michael Fink sollte wenigstens am Dienstag auf der Bank sitzen!

Außerdem sollten ihm Namen wie Langkamp, Buckley, Lense oder Reina zur Mahnung gereichen.

wiesbadener-tagblatt.de

Finale in Berlin oder Uefa-Cup

Noch-Armine Fink kann im Pokalspiel gegen Frankfurt nur gewinnen

Vom 08.04.2006

BIELEFELD Duell gegen die Zukunft: Ab Sommer spielt Michael Fink, 24, für die Frankfurter Eintracht, momentan noch für Arminia Bielefeld. Und innerhalb der nächsten 72 Stunden zwei Mal gegen die Eintracht.

Von

Henning Kunz

Freundin Fee hat es mittlerweile aufgegeben, den Fußballwahn ihrer besseren Hälfte zu verstehen. Seit sich ihr Freund Michael Fink im Januar entschieden hat, zu einem anderen Profiverein zu wechseln, ist es nicht besser geworden. Denn wenn er nicht gerade selbst mit den Bielefelder Arminen auf dem Fußballplatz steht, sitzt er vor dem Fernseher und schaut sich die Spiele seines neuen Arbeitgebers Eintracht Frankfurt an. Nun ist er also auch noch Fan einer anderen Mannschaft, rennt schon mal kreischend und schimpfend durchs Wohnzimmer, wenn die "neue Liebe" durch ein Elfmetertor verliert, drückt so feste alle zur Verfügung stehenden Daumen, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie überhaupt noch dran sind. "Solange die Eintracht nicht gegen uns spielt, kann sie von mir aus jedes Spiel haushoch gewinnen", sagt Fink.

(...) Je näher die Duelle kommen, desto deutlicher spürt Fink, wie zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Er gehe schon mit gemischten Gefühlen in diese Partien, sagt Fink, (...).

(...) Allerdings, gesteht der Mittelfeldspieler (...) habe er noch Vertrag bei Arminia. "Deshalb muss man in solchen Spielen Profi genug sein und alles für seinen Verein geben." Alles für Arminia. So oder so könne er in den beiden Vergleichen eigentlich nur gewinnen, sagt Michael Fink, vor allem aber im Pokalspiel. "Entweder komme ich ins Endspiel, was ein Riesending für mich und Arminia wäre, weil man das ja wirklich nicht alle Tage erlebt und wir gerade in der vergangenen Saison so knapp davor gescheitert sind. Oder ich spiele im nächsten Jahr mit der Eintracht im Uefa-Cup." Es gibt sicher schlechtere Aussichten für einen Fußballprofi.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler kann sein Engagement bei der Eintracht kaum erwarten. Das ist aus fast jedem Satz herauszuhören. Vor einer Woche schaute er sich in Frankfurt die ersten Wohnungen an. Eine Vier-Zimmer-Wohung soll es sein, bis zum Stadion höchstens 20 Minuten Fahrtzeit. Er freut sich schon auf das Erlebnis, vor 40000 oder 50000 Menschen Fußball zu spielen - und das alle vierzehn Tage. "Außerdem wollte ich mal bei einem Verein spielen, bei dem man sich nicht andauernd mit dem Abstiegskampf beschäftigen muss." (...) Vor zwei Jahren hatte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen schon mal bei ihm angefragt. Der Regionalligakicker des VfB Stuttgart stand damals bereits bei Bielefeld im Wort, "und das wollte ich nicht brechen. Außerdem bereue ich nichts, wer weiß, wie es andersherum gelaufen wäre". Bruchhagen meldete sich wieder, im Januar. 14 Tage später waren sie sich einig. Seitdem hängt sein Herz an der Eintracht. Sehr zum Leidwesen anderer.

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Olli vs. Jens

Einer muß den Witz ja machen, also flux mal Photoshop angeworfen.

Oliver Kahn - Nummer zwei

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“Die Kadden sinn sischer!”

Irgendwie amüsant, bei 20.000 Tickets von einem "begrenzten Kontingent" zu sprechen - jedenfalls im Zusammenhang mit Arminia Bielefeld. Mein Tipp: Arminia wird ca. 18.500 Tickets los, Har Har (hysterisches Lachen).

Sollte der DSC Arminia das DFB-Pokalfinale erreichen, werden die zur Verfügung stehenden Karten aufgrund des begrenzten Kontingents (ca. 20.000) zunächst ausschließlich an unsere Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder verkauft. Hierzu findet am 19. April zwischen 9:00 und 17:30 Uhr ein Sonderverkauf ausschließlich für Dauerkartenkunden und Vereinsmitglieder an den Kassenhäuschen am Haupteingang der SchücoArena statt. Der Zugang und Verkauf der Finaltickets erfolgt ausschließlich gegen Vorlage der gültigen Dauerkarte und/oder des gültigen Mitgliedsausweises. Die Dauerkarten/Mitgliedsausweise werden nach dem Erwerb von Finaltickets gekennzeichnet, um einen Doppelverkauf auszuschließen. Der Verkauf von Finalkarten erfolgt gemäß der Anzahl der in dieser Saison gebuchten Dauerkarten. Der Verkauf von Finaltickets an Vereinsmitglieder erfolgt nur, wenn kein Beitragsrückstand besteht. Neu-Mitglieder können nur berücksichtigt werden, wenn der Mitgliedsantrag bis einschließlich 08. April abgegeben und gleichzeitig ein Jahresbeitrag im Voraus bar bezahlt wurde. VIP-Kunden von Arminia Bielefeld werden separat angeschrieben. Die Kartenpreise für das Finale am 29. April im Berliner Olympiastadion liegen bei € 30,00, € 40,00 bzw. € 50,00, die Karten werden nur gegen Barzahlung verkauft.

Achja, ein Sieg in Frankfurt fehlt übrigens noch.

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Ich war immer heimlicher Verehrer des Marxismus

Als ich den Thorben zum ersten Mal hab spielen sehen, da sagte ich noch: "Der Thorben – das wär doch einer für Arminia..." Wir könnten Sennestadt in Thorben-Marx-Stadt umbennen, das sollte bei ihm die letzten Zweifel gegen einen Wechsel in unser schwarz-weiß-blaues Fußballkombinat ausräumen.

kicker.de

(...) Dagegen ist der Abschied von Thorben Marx (24) beschlossene Sache. "Unsere Wege werden sich im Sommer trennen", erklärt Götz. Marx, der am gestrigen Mittwoch fürs Regionalliga-Team gegen Kiel auflief, sagt: "Ich bin fast einig mit meinem neuen Verein und rechne nicht damit, nochmal für die Hertha-Profis zu spielen." Zuletzt bekundeten Bielefeld und Wolfsburg Interesse.

Und denkt dran: Der Verein, der Verein der hat immer Recht!

(Sascha stellt sich das ungefähr so vor:)

Thorben-Marx-Stadt

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Lieber ein Arminia-Trikot auf dem Leib als ein Leibchen über dem Nicht-Arminia-Trikot

Ein weiteres Exemplar für das typische Ex-Arminien-Schicksal ist Billy Reina (Arminia > Dortmund > Berlin > Siegen > ???), dem wir alle noch für seine grandiose Leistung gegen den FC Gütersloh dankbar sind.

kicker.de

(...) Lintjens wurde nun am Mittwoch ebenso wie der frühere Bundesliga-Profi Billy Reina bis zum Saisonende vom Trainingsbetrieb freigestellt. "Sie wären in den verbleibenden Partien nicht mehr zum Einsatz gekommen und sind auch nicht für den Kader in der kommenden Saison vorgesehen", erklärte Bongartz, der in den austehenden Spielen auf Akteure bauen möchte, die auch Verträge für die Regionalliga besitzen (...)

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Pulsschlag schon vor dem Anpfiff

Während ich nachts regelmäßig von einem Finalgewinn gegen Bayern träume (Stoff genug für einen eigenen Beitrag...) schlägt sich Sandra nach eigener Aussage nachts mit dem Halbfinale rum... Damit nicht genug, mein Weg zu Tickets für Frankfurt war steinig, von Versäumnissen und Unzulänglichkeiten geprägt - aber schlussendlich erfolgreich.

Es geht damit los, dass sowohl Sascha als auch ich als Arminia-Mitglieder natürlich ganz bequem günstige Tickets während der Optionsphase hätten kaufen können. Ohne Stress... das haben wir vergeigt (Versäumnis 1).

Anschließend waren dann alle frei verkäuflichen Tickets ausverkauft - ich glaube, wir haben noch nicht mal am ersten Tag des freien Verkaufs dran gedacht (Versäumnis 1 1/2).

Nach einer Woche des Wehklagens dann hat zumindest Sascha noch ein Ticket bekommen - im Arminia-Block für sagenhafte 29,70 EUR. Ich hatte mich derweil dafür entschieden, nicht nach Frankfurt zu fahren: kostet einen halben Tag und dazu noch viel Geld - obwohl ich in der Woche sogar Urlaub habe.

Eigentlich war ich zufrieden mit der Welt - abgesehen davon, dass nun, da Sascha auch nach Frankfurt fahren würde, Anne und ich alleine mit dem Zweiten besser sehen sollten. So richtig zufrieden war ich damit nicht, bei dem größten Spiel dieser Saison (es sei denn, am letzten Spieltag müssen noch Punkte gegen Köln her...) nicht live dabei zu sein, aber sei's drum. Wenn entweder der Zeit- oder der Geldfaktor nicht gewesen wäre - wir wären wohl auch mitgefahren.

Letzte Woche Mittwoch-Freitag war ich dann krank und nicht im Büro. Als ich am Montag ins Büro kam, fragte mich mein Kollege Dr. B (der einzige bei uns mit wirklichem Fussballsachverstand): "Hat das geklappt mit den Halbfinaltickets?" - ich: "?????". Er berichtete mir dann von Folgendem: ein externer Kollege aus unserem Büro hatte einem internen Kollegen mitgeteilt, er habe Karten für das Halbfinale, könne aus irgendeinem Grund nicht und würde diese verschenken (!!!!!!!), ob nicht unser interner Kollege jemanden wüsste. Was macht unser interner Kollege? Er schickt eine Mail an alle Anwälte (insgesamt so um die 50, alle in OWL) und teilt Ihnen mit, es gäbe Halbfinaltickets Bielefeld-Frankfurt zu verschenken, ob jemand Interesse habe. Wir unterstellen ihm mal keinen bösen Willen aber eine GAU (größte anzunehmende Ungeschicklichkeit), als ich am Montag ins Büro komme und die Karten zu bekommen versuche, waren sie natürlich weg (Versäumnis 2).

Ok, dann eben zurück zur ratio: ich fahre eben nicht nach Frankfurt. Am Montag abend dann ist Jahreshauptversammlung und wir sitzen nachher zusammen bei unseren Freunden vom schwarzen Meer und vertilgen Stärke mit Knoblauch in allen erdenklichen Formen. Dabei tauschen wir uns über unsere Befindlichkeit hinsichtlich Frankfurt aus und stellen fest: alle brennen wie ein Busch. Ich merke, dass die ratio mit Arminia Bielefeld nix zu tun hat und will auf einmal DOCH nach Frankfurt fahren. Gut gemacht, Herr Niesel. Also am nächsten Morgen um 10.00 Uhr auf der Geschäftsstelle angerufen: Gibt's noch Karten? Preis egal! "Ja, noch ungefähr 20, die sind sicherlich heute nachmittag noch da". Ich zögere, soll ich wirklich fahren? Die Karten kosten fast 40 EUR / Stück, davon zwei, die Fahrt nach Frankfurt - 200 DM für ein Fussballspiel? Aber - wie gesagt: ich zögere (Versäumnis 3).

Um 14.00 Uhr führt ein Gespräch mit Kollegen Dr. B über die Emotionalität von Fussball und deren Einfluss auf wichtige Entscheiungen dazu, dass ich Sandra anrufe und sie und Mario bitte, zur Geschäftsstelle zu fahren und Anne und mir zwei Karten zu kaufen. Als die Entscheidung gefallen, das Geld so gut wie ausgegeben ist, merke ich, wie gut es mir geht. Freudig fahre ich nach hause, bis um halb drei das Telefon klingelt, Sandra teilt mir mit: "Alle Karten weg, die letzten um halb elf"... Stimmung: gediegen.

Abends dann laufen mehrere Auktionen bei ebay aus. Nur eine davon geht über Karten im Arminia-Block, alle anderen irgendwelche Blöcke, teilweise Stehplatzkarten für 130 EUR das Stück (sic!) und teilweise auch Frankfurt-Block - nicht denkbar. Eine Karte im Arminia Block gibts alleine für 30 EUR, aber ohne Anne ist das dann auch doof. Dazu noch alleine irgendwo sitzen - nö. Also zurück zu der anderen Auktion: 2 Karten, fast im selben Block wie Sascha, stehen bei 23 EUR, eine Stunde vor Ende. Der Pulsschlag steigt - wie hoch ist mein Höchstgebot? Wann biete ich? Die Uhr läuft runter, die nächste Stunde ist ein Horror, wie man ihn sich nicht schlimmer vorstellen kann.

Frankfurt-Karten von Ebay

Schweiß bricht aus, noch eine Minute, der Preis klettert auf 46 EUR, es bieten drei andere mit. Ich muss mich auf ein Höchstgebot festlegen: S...egal: 90,01 EUR! Dreißig Sekunden vor Schluss gebe ich das Gebot ab, ich ersteigere die Karten für 54,00 EUR, 4 Euro unter dem Verkaufspreis. (Erlösung 1)

Frankfurt-Karten von Ebay

Die Karten hole ich in Bielefeld beim Verkäufer ab, wenn der ein Betrüger ist, werde ich wohl das eine oder andere Robbenbaby erschlagen.

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Wenn Arminia gewinnt, hat der Gegner immer besonders unterirdisch gespielt (Teil 872)

Langsam werden wir müde, es immer wieder gebetsmühlenartig festzustellen: Nach Arminia-Siegen wird immer, und zwar im tatsächlichen Sinn des Wortes: immer zuallererst über die unfassbar schlechte Leistung des Gegners berichtet und die meist daraus resultierende Krise des unterlegenen Teams in den Mittelpunkt gestellt. Und in den meisten Fällen bleibt es auch dabei - man ist ja schon dankbar, wenn wenigstens in die Abmoderation in irgendeinem Nebensatz ein gehauchter "Glückwunsch an Arminia" genuschelt wird.

So gut wie nie jedoch kommen die Herren "Fußball-Experten" der überregionalen Medien - wenn man von einer Ausnahme wie Rolf Töpperwien mal absieht - auf den Gedanken, daß dies womöglich mit System geschieht. Daß es kein Zufall ist, daß etliche Teams "so schlecht" gegen Arminia aussehen. Daß es eben oftmals ganz offenbar an der hervorragenden taktischen Ausrichtung durch Thomas von Heesen und einem meist bravourös stehenden Abwehrverbund liegt.

Technisch brilliante Hacke-Spitze-Offensivaktionen alá FC Barcelona erzeugen mehr "unmittelbare" Freude beim Gelegenheits-Zuschauer als eine taktisch disziplinierte Defensivabteilung - das ist sogar für mich, zentraler offensiver Mittelfeldspieler beim Bielefelder Wildligisten Dieter Hoeneß Hirnverband, nachvollziehbar. Selbst wenn ich zur Zeit langsam aber sicher auf meine Altersteilzeitposition, den Liberoposten, abgeschoben werde. Jedoch die in diversen Spielberichten immer wiederkehrende - zumindest implizite - Unterstellung, Arminia zerstöre in erster Linie das Spiel des Gegners oder stelle sich sogar hinten rein und gewinne nur, weil der Gegner so schwach gespielt hat, zeugt von fußballerischer Inkompetenz und mangelndem Sachverstand sondergleichen.

Konterfußball mit System als logisches Konzept eines Teams, daß aufgrund der Umstände, in denen in Bielefeld nunmal Bundesligafußball realisiert wird (der gern zitierten normativen Kraft des Faktischen), gar nicht in der Lage sein kann, ein Spiel zu spielen, das darauf angelegt wäre, die zahlreichen finanzstärkeren und oft besser bestückten Teams 70 Minuten in den eigenen Strafraum zu drängen und mit offensivem Powerplay so Siegesserien zu erzwingen.

Die letzte Saison verlief diesbezüglich großteils brilliant. Das war Konterfußball erster Güte, u.a. natürlich mit einem Delron Buckley in Idealform (die er in Dortmund interessanterweise bisher vergeblich sucht wiederzufinden).

Diese Saison glänzt zuallererst der Defensivverbund um Heiko Westermann, Marcio Borges, Rübe Kauf & Co. Das schnelle Umkehrspiel (wie es schön in der DDR genannt wurde) ist noch stark ausbaufähig, insbesondere mit dem vergangenen Jahr als Maßstab.

So erklärt sich jedoch für jeden leicht nachvollziehbar, daß Arminia zuletzt mit 3 Toren 10 Punkte gemacht hat. Dreimal 1:0, einmal 0:0. Wie sagte Thomas von Heesen nach dem Sieg in Hannover zur Ausbaufähigkeit der Handlungsschnelligkeit beim Konterspiel so trefflich:

"Wenn wir das auch noch könnten, wären wir ja auch nicht Zwölfter, sondern Dritter oder Vierter."

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Jahreshauptversammlung

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Stimmvieh (Sascha und Meb)

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Meb, Nils und Sandra

(Kurze Ergänzung von Sascha:)

Nun wissen auch wir bescheid: Wenn man nicht gerade Mitglied beim FC Schalke in den 80ern oder beim alle Jahre neuzugründenden FC Gütersloh 1978/2000/200X ist, ist eine Jahreshauptversammlung nicht sooo super spannend... was im Laufe der Veranstaltung (spätestens wenn Albert Hermjohannknecht von den letztjährigen Hallenkreismeisterschaftserfolgen der Ü32 berichtet) zwangsläufig dazu führt, daß man anfängt zunehmend kindisch herumzublödeln und albern über selbstgemachte Witzchen zu kichern wie in allerbesten Klassenfahrtzeiten in der letzten Reihe eines Zander-Reisebusses.

Trotzdem amüsant: Wie Marco Küntzel sich am Einlass in die Schlange der anstehenden Vereinsmitglieder begibt und - als er an der Reihe ist, auf der Mitgliederliste abgehakt zu werden - seinen Namen grinsenderweise mit "Knut Knudsen" angibt.

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Hannover 96 - Arminia 0:1 | Kleiner Nachtrag

Amüsantes Vorkommnis am Rande: Mitte der zweiten Halbzeit schallt dem imposanten weil vollbesetzten Arminia-Auswärtsblock plötzlich von den Sitzplätzen rechterhand ein mittellautes und etwas quietschiges "Wen lieben wir?" entgegen. 2000 Köpfe drehen sich verwundert nach rechts und blicken auf geschätzte 25 Arminis im Alter zwischen mutmaßlich 5 und 9 Jahren, die erwartungsvoll zu uns herüberblickend auf ihren Sitzschalen stehen. "D-S-C" schallt es lauthals zurück. Dieser Dialog wird noch zweimal wiederholt:

25 Piepsstimmen: "Weeen lieben wiiiiiaaa?"
2000 sonore Männerstimmen: "Dee-Esss-Ceee!"

Bravo! Der vorbildliche Einsatz der blauen Mini-Fans wird daraufhin zurecht mit lautstarken "Arminis! Arminis!"-Rufen bedacht. Niedlich.

Arminis-Fanschal

Schwarz Weiss Blau sind alle unseren Farben!

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