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Schlechtes Wetter, Schlechtes Spiel, Schlechtes Ergebnis

Korze sagt Hallo.JPG

Zur 0:1 Heimpleite gegen Wolfsburg. Hätte alles so schön werden können: Noch am Samstag schien über OWL die Sonne, beim ersten Heimspiel nach Auswärtspleiten in Frankfurt und München freute man sich auf Wiedergutmachung und ein Heimsieg hätte die 40 Punkte voll gemacht. War nix. Regen, Grottenkick sowie 0 Punkte. Was war gut? Endlich mal ein Foto von Korze, wie er uns begrüßt (diesmal sogar zwei Mal, vor Anpfiff sowie nach der Halbzeit) und eine super Wolfsburg Choreographie, von der Sascha ein Bild gemacht hat. Tja, das wars auch schon.

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Das wär Zuma, das wär elegant

Bleibt er oder geht er? Eine Klausel im Vertrag von Zuma erlaubt dem Südafrikaner den Wechsel nach Italien, Spanien und England sowie zu einem Europa-Cup-Starter. Zuma fordert nun eine Gehaltsaufbesserung, stößt damit aber auf taube Ohren bei Manager Saftig.

www.kicker.de

By the way: Donnerstag, erzählte eine Studienkollegin meiner lieben Frau, waren Buckley und Zuma bei den Arminis, um etwas über ihr Heimatland Südafrika zu vertellen.

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Ein weit größerer Triumph als die x-te Meisterschaft der Bayern

Uff! Unverhoffte Würdigung durch die Frankfurter Rundschau:

Zog die Branche die richtigen Lehren aus Erfahrungen wie der Kirch-Krise oder dem Finanz-Infarkt von Borussia Dortmund? Darauf gibt es bis heute keine pauschal gültige Antwort. Die Gefahr der Verführbarkeit bleibt akut, denn sie ist systemimmanent. Wer, wie Schalke 04 oder künftig wohl der Hamburger SV, sportlich und finanziell an der Schnittstelle zwischen gehobenem Mittelstand und europäischer Fußballaristokratie agiert, schließt schon mal eine riskante Wette auf die Zukunft ab. Wer sich, wie Hertha BSC Berlin, endlich in der nationalen Spitze etablieren will, reitet womöglich auf der Rasierklinge, bis er glaubt, sie sei stumpf, weil er den Schmerz nicht mehr fühlt. Und wer, wie der 1. FC Köln, nach dem Aufstieg im Wortsinn um jeden Preis die Klasse halten will, geht die Aufgabe eben mit dem Gehaltsgefüge eines Anwärters auf die Uefa-Cup-Plätze an. Diesem strukturell bedingten Wahn nicht zu erliegen, das schaffen nur wenige - oft genug zum Preis sportlicher Frustration. So gesehen wäre der absehbare Klassenerhalt von Arminia Bielefeld ein weit größerer Triumph als die x-te Meisterschaft der Bayern.

Quelle: Wolfgang Hettfleisch (FR)

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Entzugserscheinungen

VfB Fichte Bielefeld - VfL Bochum II 1:1

Nach den zahlreichen Bundesligapartien und durch Pokalhalbfinalspiele zusätzlich verdichtete englische Wochen in letzter Zeit traten bei mir soeben akute Entzugserscheinungen ob der noch langen Wartezeit bis zum Samstagsspiel gegen Wolfsburg auf. Der über meinen sonnenüberfluteten Balkon hereinströmende Stadionlärm von der Rußheide tat sein übriges. Also kurzerhand statt Fernglas* mal wieder eine fluxe Stipvisite beim VfB Fichte in der Oberliga Westfalen (1:1 gegen VfL Bochum II). Puuh, Entzugserscheinungen erfolgreich bekämpft.

*Jaha, man kann von meinem Balkon per Fernglas ins Stadion gucken:

Stadion Rußheide via Fernglas

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Hat doch wer gesehen, dass Sie uns ärgern

Am Mittwochnachmittag kam das Urteil: Valérien Ismael (30) wird dem FC Bayern in den nächsten drei Bundesliga-Spielen fehlen, der DFB sperrte ihn wegen seines Ellbogenchecks vom Samstag gegen Bielefelds Radomir Dalovic.

...

Damit nicht genug der Kritik. "Es kann nicht sein, dass die Großen glauben, sie kämen durch ihr besonders lautes Geschrei ungeschoren davon", schimpft Hilpert, "dass Uli Hoeneß und die übrigen Verantwortlichen die Öffentlichkeit gerne nutzen, um ihren Standpunkten Nachdruck zu verleihen, ist ja eine bekannte Taktik und auch legitim. Aber mit uns sollten sie so etwas bitte nicht machen!"

Ismaels Sperre haben die Bayern akzeptiert. Magath freilich versteht sie nicht: "Der Kontrollausschuss soll lieber mal ermitteln, ob Dalovic in der gleichen Szene nicht ein elfmeterwürdiges Foul begangen hat."

Quelle: kicker.de

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Trainingskibitz

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Wer gestern und heute die Übungseinheiten an der Friedrich-Hagemann-Straße mitverfolgte, entdeckte zwei fremde Gesichter im Trainingskader der DSC-Profis. Dabei handelt es sich um die beiden Testspieler Labinot Haliti und Josef Olumide. Haliti ist 20 Jahre alt, Albaner und spielt für Newcastle Sydney. Olumide hatte einen nicht ganz so weiten Weg zum Probetraining. Der 18-Jährige stammt aus der A-Jugend von Waldhof Mannheim. Reinhard Saftig dazu: "Wir müssen uns auch nach Verstärkungen für die Amateure umsehen."

Nachdem Mathias Hain am gestrigen Dienstag wegen privater Angelegenheiten nicht anwesend war, stieg er heute wieder in den regulären Trainingsbetrieb ein. Bezogen auf das Wolfsburg-Spiel stellte Linksverteidiger Markus Schuler eine hoch motivierte DSC-Elf in Aussicht. "Für uns ist ein einstelliger Tabellenplatz Anreiz genug, uns in den letzten vier Spielen voll reinzuhängen. Außerdem möchten wir den Fans, die uns bei den letzten beiden Auswärtspartien in Frankfurt und in München so toll unterstützt haben, damit etwas zurückgeben."

Zwei Stürmer sind beim DSC zum Probetraining. Während der 18-jährige Josef Olumide von Waldhof Mannheim eventuell für die zweite Mannschaft verpflichtet wird, konnte sich der 20 Jahre alte Albaner Labinot Haliti (Newcastle Sydney) nicht empfehlen.

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Was gelten die Propheten im eigenen Land?

Super Trend. Mit dem Sonderzug in die Ferne zu schweifen scheint wohl interessanter zu sein als mit der Linie 4 die Alm aufzusteigen. Na ja, so ergibt sich immerhin ein bemerkenswertes, vielleicht einmaliges Verhältnis von Heim- zu Auswärtszuschauern: ca. 3 zu 1 (also geschätzte 19.330 im Schnitt auf der Alm zu ca. 6.000 im Schnitt in Frankfurt und München). Ich lasse mich mal zur Frage animieren: Was ginge auf der Alm erst ab, wenn dort regelmäßig 26.601 Zuschauer wären, die ähnlich viel Stimmung machten wie die Auswärtsfans? Eine Frage, die ihren konjunktiven Charakter wohl nie verlieren wird, wenn die Anzahl der Stehplätze bald schrumpft.

arminia-bielefeld.de

(...) In München unterstützten die Bielefelder ihre Mannschaft dann durchgehend mit einer Lautstärke, die Mathias Hain zu der Frage animierte, was hier erst los abginge, wenn 60.000 Arminen im Stadion wären. Wo er Recht hat, hat er Recht… Vor einigen Jahren wäre wohl niemand darauf gekommen, derartiges über die Arminia-Anhänger zu sagen. Ganze 30 Fans (0,5% der Anzahl am Samstag) begleiteten ihre Mannschaft im Dezember 1999 nach München und auch nach Frankfurt verirrten sich im September 2001 gerade mal 120 Anhänger. Dies kann man wohl ohne Übertreibung als deutlichen Aufwärtstrend bezeichnen (...)

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Statistik-Prognose:Freudiger Ausblick aufs Restprogramm!

Das Bielefelder Restprogramm:

Wolfsburg (H)
Schalke (A)
Duisburg (H)
Köln (A)

Laut Statistik gewinnen wir gegen Wolfsburg und Duisburg, verlieren auf Schalke und holen 1 Punkt in Köln, landen am Ende der Saison somit bei 44 Punkten.

Im Detail:

Wolfsburg (H) / Duisburg (H):
Arminia liegt auf Platz 4 der besten Heim-Abwehrreihen (nur 12 Gegentore - beste Heimabwehr: Bayern mit 10). Wolfsburg hat zusammen mit Duisburg die schlechtesten Auswärts-Abwehr - mit je 37 Gegentoren. Riecht nach zwei zu-Null-Heimsiegen - vermutlich aber nur knapp mit je 1:0, da Arminia zuhause ja bisher auch nur 18 Tore geschossen hat und damit leider auch auf Platz 5 der schwächsten Heim-Sturmreihen liegt.

Schalke (A):
Schalke hat wie Arminia eine besonders heimstarke Abwehr (13 Gegentreffer, Platz 5), dazu den fünftbesten Heim-Sturm der Liga (26 Tore). Arminia hat zusammen mit Gladbach den schwächsten Auswärtssturm der Liga (jeweils nur 11 Tore). Riecht stark nach einem klassischen 2:0-Heimsieg für Schalke.

Köln (A):
Köln schießt seine Tore erstaunlicherweise hautpsächlich auswärts (25, d.h. Platz 2 (!) der besten Auswärts-Sturmreihen) - zuhause jedoch klappt es mit dem Treffen nicht so: Platz 4 der schwächsten heimischen Sturmreihen mit nur 17 Toren. Kombiniert man dies mit unserem schwachen Auswärtssturm (s.o.), riecht dies nach einem unterhaltsamen 0:0.

Die hier prognostizierten Spielausgänge entsprechen auch in etwa den bisherigen Durchschnitts-Werten unserer Ergebnisse: Heimspiele auf der Alm gewinnen wir im Schnitt 1.2 : 0.8 - auswärts verlieren wir im Schnitt 0.8 : 1.6.

Irgendsoein Statistik-Kram
Irgendeine Statistik (Infatest/dimap)

Getreu dem Motto "Manche benutzen die Statistik, wie der Betrunkene die Straßenlaterne: zum Festhalten, nicht zur Erleuchtung" möchte ich noch daran erinnern: Eine neue Statistik belegt, dass 78% aller Statistiken frei erfunden sind.

(Daten-Quelle u.a.: Das Sport1.de-Statistik-Center)

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Nachtrag: Unsinnige ZDF-Kommentierung des Arminia-Pokalspiels von und mit Thomas Wark

Wir haben es im Stadion ja nicht mitbekommen - nachdem ich aber von zwei Daheimgebliebenen auf diverse Blödsinns-Außerungen von Thomas Wark angesprochen worden war und in der NW folgender Kommentar von Rainer Klusmeyer erschien, habe ich mir mal die Mühe gemacht, ihn abzutippen.

Das erstaunliche für mich: Hätte Herr Wark bloß 'Frankfurt-freundlich' kommentiert, könnte man es beispielsweise einfach mit der geografischen Nähe zwischen Frankfurt und ZDF-Mainz (wo Herr Wark auch schon von 1978-82 studierte) abtun - wie diverse 'Fernsehfußballexperten' allerdings immer wieder dazu kommen, tatsächlich fachlichen Blödsinn vom Stapel lassen und schlichtweg falsche Informationen wie stumpfe Dampfplauderer in die öffentlich-rechtliche Fernsehwelt hinauszuposaunen, bleibt mir auch weiterhin ein Rätsel.

Eine mögliche Erklärung fällt mir noch ein: Vielleicht hat Fatmir Vata (der in den vergangenen Jahren in den Statistiken der meistgefoulten Spieler stets einen Top-Platz einnimmt) zwischen 1978 und 82 in Mainz gespielt und ihm damals die Freundin ausgespannt.

ZDF-Kommentierung des Arminia-Pokalspiels

Quark-Tasche

Nun gut, wenn man wie Thomas Wark in der Report-Olymp der WM-Fernsehkommentatoren aufgestiegen ist, mang ein Halbfinale im DFB-Pokal kaum mehr als eine lästige Pflichtübung sein. Sollte es dem ZDF-Mann allerdings gelingen, seine Frankfurter Form bis zu den Titelkämpfen im Juni und Juli zu konservieren, dann empfiehlt sich zumindest bei Spielen mit Wak'scher Beteiligung dringend die zusätzliche Investition für einen premiere-Anschluss.

Denn die Kommentierung Warks war noch um einiges argerlicher als das merkwürdig leidenschaftslose Spiel der Arminia. Schon die Einblendung des Bielefelder Taktikschemas ließ Schlimmes befürchten: Laut ZDF spielt der DSC vorne mit von rechts mit Masmanidis-Vata-Boakye - richtiger wäre Vata-Boakye-Masmanidis gewesen. In der Abwehr, so Wark, darf Gabriel ran, weil Borges verletzt ist - Borges war gesperrt. Im ersten Zweikampf auf der rechten Abwehrseite sieht der Mann am Mikrofon Schuler als Verlierer gegen Köhler - Schuler ist Linksverteidiger, und natürlich hatte Korzynietz den Zweikampf bestritten.

Sehr schnell war klar: Thomas Wark hatte sich beim Besuch der Bundesligapartie zwischen Arminia und Frankfurt am Samstag für alles interessiert, aber sicherlich nicht die die Bielefelder Mannschaft.

Nur eines wußte der schwätzende Kommentator ganz genau: Fatmir Vata ist einer der unbeliebtesten Spieler der Bundesliga, ja, man könne gewiss sein, immer wenn der Albaner in Ballnähe sei, ginge irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu. Und deshalb forderte Wark nach Vatas erstem Foul mit Vehemenz: "Das muss jetzt aber die Gelbe karte sein."

An dieser Stelle könnte wegen Fußballvolksverhetzung die Rote Karte für Wark beantragt werden. Da der Mann aber über genügend Vitamin B verfügen dürfte, gehen wir nicht davon aus, daß das ZDF diesem Vorschlag folgen würde.

Thomas Warks Vater Oskar hatte einst zu seinen ZDF-Sportreportagen den Beinamen "Quark" - erstaunlich, wie viel sein Sohn dafür tut, ein würdiges Erbe anzutreten.

(von Rainer Klusmeyer, Neue Westfälische)

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Bayern München - Arminia Bielefeld 2:0

1:0 Ballack (69.)
2:0 Scholl (73.)

bayern-bielefeld.jpg

"Mit einem verdienten Arbeitssieg gegen Bielefeld kam der FC Bayern der Meisterschaft einen Schritt näher. Gegen die disziplinierten Ostwestfalen dauerte es bis Mitte des zweiten Durchgangs, ehe ein glückliches Tor von Ballack den Bann brach und den Erfolg einleitete." (kicker.de)

"Die Bielefelder waren zuvor etwas mutiger geworden und hätten mit ihrer ersten nennenswerten Chance durch einen Fallrückzieher von Isaac Boakye beinahe die Führung erzielt, allerdings strich der Ball knapp am Tor von Rensing vorbei (51.). Heiko Westermann verzog 12 Minuten später freistehend vor Rensing." (NW-News.de)

Felix Magath (Bayern München): "Arminia zählt zu den Mannschaften, die defensiv am besten stehen. Deswegen war es nicht einfach, zu Toren zu kommen. Wir hätten allerdings in der ersten Halbzeit schon in Führung gehen müssen. Die Geduld der Mannschaft hat gezeigt, dass sie von sich überzeugt ist."

Trainer Thomas von Heesen (Arminia Bielefeld): "Der Druck der Bayern war in der ersten Halbzeit enorm, wir haben es aber bis zur Halbzeit ohne Tor überstanden und sind erst bestraft worden, als wir besser ins Spiel gekommen sind. Ich hätte dem ein oder anderen Spieler meiner Mannschaft hier etwas mehr Mut gewünscht. Jetzt konzentrieren wir uns auf die für uns wichtigen Aufgaben."

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