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Sportschau-Vorfreude

1:0 Dominik Reinhardt 2.
1:1 Michael Fink 35.
2:1 Ivica Banovic 83.
2:2 Diego Leon 88.
2:3 Sibusiso Zuma 90.

Vorfreude auf die Sportschau

"Das war die bitterste Niederlage seitdem ich in Nürnberg bin", meinte Club-Trainer Wolfgang Wolf nach der 2:3-Heimpleite gegen Bielefeld. Eine nachvollziehbare Äußerung, da Nürnberg eine späte 2:1-Führung erkämpfte und dennoch aufgrund eines Gäste-Doppelschlages um die dringend benötigten Punkte gebracht wurde. (Quelle: fussballdaten.de)

Völlig - aber wirklich völlig ungewohnt: Späte Freude für Arminia-Fans. An späte Gegentreffer ist man ja durchaus gewöhnt - aber an späte Ausgleichs- plus Siegtreffer? Fühlt sich gut an.

Sibusiso Zuma: Mit Haken und Ösen im Zweikampf? Dazu auch noch trickreich. Mit zwei Vorlagen und einem Treffer spielentscheidend. (Quelle: kicker.de)

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Borussia Dortmund - Arminia 2:0

1:0 Jan Koller 26.
2:0 Euzebiusz Smolarek 83.

Borussia Dortmund - Arminia 2:0

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Hippo, Nils, Carola, Christine

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Christine, Hippo, Nils, Carola

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Abstiegsfavorit Arminia

Der Tagesspiegel sagt bereits unseren Abstieg voraus:

Was hat sich verbessert? Nichts. Aber es hat sich wenig verschlechtert – ein Erfolg für den Verein. Owomoyela, Buckley, Skela, Langkamp, Lense – alle haben die Arminia verlassen. Doch der angebliche Ausverkauf ist gar nicht so groß, nur Nationalspieler Owomoyela und Torjäger Buckley sind schmerzhafte Abgänge. (...)

Welche Taktik ist zu erwarten? Von Heesen will die als „Konzeptfußball“ bekannte Taktik von Uwe Rapolder beibehalten. Laufintensives Pressing, ständiges Verschieben aller Feldspieler und schnelle, steil gespielte Angriffe nach der Balleroberung mit zwei Außenstürmern und einer zentralen Anspielposition – dieser Stil stellt hohe taktische Anforderungen an alle Feldspieler. (...)

Welche Platzierung ist möglich? Arminia steigt ab. Die Überraschung Klassenerhalt kann im zweiten Bundesligajahr nur wiederholt werden, wenn die Mannschaft trotz der vielen neuen Spieler von Anfang an genauso geschlossen und taktisch reif auftritt wie in der Vorsaison. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sich alle Neuzugänge perfekt integrieren. Zudem müsste jemand die 15 Tore schießen, die Buckley in der Vorsaison erzielte. (...)

Wartet's mal ab, Jungs.

Oh, Sekunde. Noch eine interessante Analyse des ostwestfälischen Fanverhaltens:

Wie sind die Fans? Verlässlich kritisch. Arminia hat trotz des kleinen Stadions mit nur 26 000 Plätzen bisher die wenigsten Dauerkarten aller Bundesligisten verkauft. Der durchschnittliche Ostwestfale wartet erst einmal ab, „wie die so spielen“. Spielen sie gut, kommt er auch gucken. Spielen sie sehr gut, spendet er anerkennend Applaus, ohne in Euphorie auszubrechen. (Quelle: Tagesspiegel)

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…Fatmir Vata

Fatmir Vata

Fatmir nach Beendigung des traditionellen und alljährlichen Freundschaftskicks während der Saisonvorbereitung in der Bielefelder Rußheide beim VfB Fichte Bielefeld (Endstand: VfB Fichte - Arminia 0:6).

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Bei der Geburt getrennt

Sido und Petr Gabriel (aus: 11 FREUNDE, www.11freunde.de)

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Unvergessliche Alm & Arminias Schicksal

Unvergessliche Alm

"Lass die Finger von Owomoyela!" - dieser Refrain wird nie mehr von der Alm schallen. Das umgetextete Lied der Combo "Fettes Brot" ("Lass die Finger von Emanuela") hat ausgedient. Patrick Owomoyela streifte am Samstag zum letzten Mal das Trikot der Arminia über, seine neue Heimat heißt Bremen. (...)

"Es waren zwei unheimlich schöne Jahre. Und wenn man bedenkt, was ich vom Verein und den Fans alles bekommen habe, weiß ich, dass ich dies niemals zurückgeben kann", sagt Patrick Owomoyela im SPORTstudio.

Ohnehin war es ein Nachmittag des Lebewohls in Ostwestfalen. Fünf Stammkräfte werden die Arminen verlassen und in der kommenden Saison bei anderen Clubs spielen. Mit Owomoyela gehen Delron Buckley (Borussia Dortmund), Ervin Skela (1. FC Kaiserslautern), Matthias Langkamp (VfL Wolfsburg) und Benjamin Lense (1. FC Nürnberg). Die Entlassung von Trainer Uwe Rapolder (in der nächsten Saison bei Köln) tut ihr Weiteres zum Zerfall der Überraschungsmannschaft der Saison.

Arminias Schicksal

"Ich denke, Vereine wie Arminia Bielefeld leben davon, Spieler aus unteren Ligen zu verpflichten, sie zu formen und dann weiterzuverkaufen. Der Zerfall der Mannschaft ist schmerzhaft, aber eher Schicksal", findet Owomoyela. (...) In der Hinrunde reifte Owomoyela auf der Alm zum Leistungsträger, ein halbes Jahr später trug er den Bundesadler auf der Brust.

(Quelle: Marc Behrenbeck, ZDF)

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Ausstellung: 100 Jahre Leidenschaft

Nils und ich nutzten vor dem heutigen letzten Saisonspiel gegen Wolfsburg die Gelegenheit, die Ausstellung "100 Jahre Leidenschaft" zum äh, Moment... achja, 100-jährigen Bestehen unseres Clubs zu bewundern. Wie es der Zufall so wollte, kamen wir just in dem Moment, als Herr Kentsch eine Besuchergruppe besonders verdienter, weil langjähriger Arminia-Mitglieder begrüßte und durch die Ausstellung führte, so daß wir uns dem Troß praktischerweise anschließen konnten. Feines Wetter, feine Ausstellung!

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Marcus hat nen Vogel

Marcus hat nen Vogel

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Uli Stein erinnert sich

Uli Stein erinnert sich im WDR anläßlich des (heutigen!) 100jährigen Geburtstags von Arminia an seine Zeit in Bielefeld:

"Sechs tolle Jahre" waren es sogar, wie Uli Stein heute sagt. Drei Aufstiege in die erste Liga erlebte der Ex-Nationalkeeper mit der Arminia. Die Fans haben ihm dies nicht vergessen. Sie wählten Stein vor einigen Tagen in die Jahrhundertelf, die im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten gesucht wurde. "Das macht einen schon ein bisschen stolz", sagt der heute 50-Jährige im Gespräch mit wdr.de

(...) An den ersten Rüffel des späteren "König Otto" erinnert sich Stein noch genau. "Wir hatten gerade mit viel Pech beim VfL Bochum in der 90. Minute 0:1 verloren. Vorher hatte ich alle Bälle gehalten, die auf mein Tor zuflogen. Dann kam Rehhagel zu uns in die Kabine und sagte: 'Wenn ich 89 Minuten so gut halte wie der Uli Stein, dann halte ich den einen Ball in der letzten Minute auch noch." Diesen Spruch von Rehhagel wird Stein nie vergessen. "Mir blieb im ersten Moment die Spucke weg, aber die große Klappe - die war eben typisch Otto", meint Stein.

(...) Arminia als Sprungbrett - das machten ihm viele Kollegen nach. Thomas Helmer, Yves Eigenrauch, Silvio Meißner oder Arne Friedrich erlebten ihre Gesellenjahre in Bielefeld, um dann bei großen Vereinen den Durchbruch zu schaffen. Heute setzen Patrick Owomoyela und Delron Buckley diese Tradition fort.

Rückkehr auf die geliebte Alm

Trotz der Wanderjahre: Uli Stein hat seine Arminia nie vergessen. Es sollte ein schönes Wiedersehen geben. 1995/96, im Spätherbst seiner Karriere, kehrte Stein als 41-Jähriger noch einmal auf die Alm zurück, und wie 20 Jahre zuvor schafften die Bielefelder mit Uli Stein erneut den Aufstieg in die Bundesliga. "Bei Arminia war nach den mageren Jahren wieder eine positive Entwicklung zu erkennen, deshalb bin ich wiedergekommen."

Und diesmal blieb Stein in Bielefeld hängen. Seit dem Ende seiner Karriere wohnt der Hamburger mit seiner Familie am Rand der ostwestfälischen Metropole mit kurzen Wegen ins Grüne: "Ich bin eben kein Stadtmensch", sagt Stein und verfolgt von Bielefeld-Theesen aus mit großem Interesse das sportliche Geschehen seines Ex-Klubs. Zum 100-Jährigen hat er nur einen Wunsch: "Es macht im Moment viel Spaß, der Arminia zuzuschauen. Ich hoffe, das hält noch viele Jahre so an."

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