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Schalke 04 - Arminia Bielefeld 2:1

0:1 Rüdiger Kauf 20.
1:1 Levan Kobiashvili 28.
2:1 Ailton 38.

Schalke 04 - Arminia Bielefeld 2:1

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Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

0:1 Delron Buckley 79.

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Das Spiel in Hannover geht ganz ohne Zweifel in die Annalen der Arminia-Historie ein. Weniger aufgrund des 1:0-Auswärtssieges an sich, vielmehr noch, weil es genaugenommen die wahre Geburtsstunde des "Alléz alléz"-Gesangs war:

Gespielt sind 20 Minuten in Halbzeit eins, als der Auswärtsblock das Lied erstmalig anstimmt. Das Besondere aber: Er wird bis zum Siegtreffer damit nicht mehr aufhören.

Schon erstaunlich, daß der Gesang inklusive Geklatsche nicht wie allgemein üblich nach wenigen Durchläufen leiser wird und schließlich gänzlich verebbt, sondern über mehrere Minuten andauert. Als nach 10, kurz darauf sogar 15 Minuten immernoch jedermann fleißig weitersingt, werfen sich die ersten Auswärtsfans bereits leicht erstaunte bis ungläubige Blick zu. "Hmm, komisch... was ist denn hier los?". Auch Hippo und Heiko wirken irritiert. Also gut, offenbar war ohne große vorherige Absprache soeben spontan und gemeinschaftlich entschieden worden, bis zur Halbzeitpause durchzuhalten. Nette Idee, also fleißig weitersingen und klatschen.

Nach 25 Minuten Stimmbandmassage der Pfiff zum Pausentee. Geschafft. Puh. Hmm, irgendwie macht aber niemand Anstalten, das Liedchen einzustellen. Eher im Gegenteil - noch lauter, noch enthusiastischer werden die Arminen-Spieler in die Katakomben gesungen. "Ok, singen wir also weiter bis sie in der Kabine sind!". Pustekuchen. Erneutes ungläubiges sich um- und angucken im Block. Irritiertes weitersingen. "Na gut, dann also auch noch die Halbzeitpause durch bis sie wiederkommen - die werden Augen machen, wenn sie wieder rauskommen und wir hier immernoch...".

In der AWD-Arena läuft die übliche Halbzeitbeschallung. Musik, Werbung, Durchsage von Würstchen-Sonderangeboten. Drauf geschissen, wir singen weiter. Die Herrschaften auf der schräg links von uns befindlichen Haupttribüne werfen langsam aber sicher ebenfalls vermehrt erstaunte bis verstörte Blicke zu uns herüber. "Die spinnen, die Ostwestfalen". Ich spüre meine Hände nicht mehr.

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Die ersten Arminen kommen aus der Halbzeit, Petr Gabriel läuft kurz in Richtung Block und beklatscht unsere stramme Sangesleistung, sehr aufmerksam. Das stachelt alle offenbar noch mehr an. Jetzt aufhören? Von wegen. Der Ehrgeiz ist endgültig geweckt, noch länger durchzuhalten. "Aha, verstehe - wir versuchen offenbar bis zum Spielende durchzuhalten. Oh Herr!".

Nicht zum ersten mal wechselt der taktgebende Trommler direkt vor uns mit seinem Nebenmann, um seinem strapazierten Arm ein kurze Pause zu gönnen - dieser Wechsel wird später noch diverse male vollzogen. Die zweite Halbzeit läuft, wir singen. Immernoch. Mal laut, dann etwas leiser werdend, wenn sich der ein oder andere eine kurze Zigarettenpause gönnt, dann wieder anschwellend bis euphorisch, geradezu aufgeputscht. Unglaublich. Was geht, bitte? Ist das wirklich der Arminia-Auswärtsblock?

Irgendwann, die Finger und Hände längst vom dauernden Klatschen so gut durchblutet wie nie zuvor, wird ein neuer Gedanke immer dringlicher. "Wir brauchen ein Tor!". Eine Belohnung. Als Zuckerli für unsere tapfere Sangesleistung. Um dem ganzen ein i-Tüpfelchen aufzusetzen. Um das Ganze zu einem - ähem - historischen Ereignis werden zu lassen. Wenn es tatsächlich einen Fußballgott gibt, muß er uns ein Tor schenken. Wir krakeelen hier ja schließlich nicht zum Spaß.

Hannover versiebt eine Chance nach der nächsten. Pfosten, Latte, alles dabei. Wir singen. Und hoffen. Und klatschen. Für uns selbst, für die fleißigen Jungs da unten, die hoffentlich hören mögen, was wir hier treiben und es uns mit einem Tor (BITTE! Ein Tor!) danken mögen.

Was soll ich lang drumrum reden. Es gibt einen Fußballgott.

In Minute 79 ist es so weit. Nach einem Konter spielt Vata auf Duro, der aus 12 Metern zauberhaft über Enke lupft. Wir halten die Luft an. Der Ball springt von der Latte vor die Füße von Buckley, der aus fünf Metern abstaubt. Unfassbar.

75 Minuten Singsang mit Happy End. Herrlich. Wunderbar. Perfekt. Wie im Drehbuch. Morgen werde ich nur sprechen, wenn es unbedingt sein muß. Geht auch gar nicht anders.

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Arminia - PSV Eindhoven (31.07.2004, Stadionfest)

PSV Bus

Guus Hiddink

PSV Fans

PSV Fans

PSV Spieler

Tribüne Alm

Halbzeit-Band

Anzeigetafel 1:0

PSV Alex

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…Bernd Rauw

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Bernd Rauw und Sandra

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Aufstiegsfeier, Teil II

Nachdem der Titel Rekordaufsteiger bereits nach dem 0:0 in Osnabrück ergattert worden war, konnte auch das 1:3 gegen den MSV Duisburg nicht mehr wirklich viel an der Feierlaune ändern.

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Kai

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Sandra und Hippo

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Heiko

Und schonmal als Ausblick:

Viele Beobachter bezweifeln, dass der Klub mit diesem Kader konkurrenzfähig ist. Der Vorteil für den ewigen Neuling ist jedoch seine Routine: Er kennt diese Situation wie kein anderer Klub in Deutschland. Der Aufstieg war der siebte der Vereinsgeschichte. Das ist Bundesliga-Rekord. Wie der von vielen prognostizierte Abstieg verhindert werden kann, verriet Sportdirektor Thomas von Heesen bei der Saisoneröffnung: Mit „disziplinierter Aggressivität“ will die Arminia ihren Gegnern beikommen. Also genau so, wie sie es in der vorigen Saison nach der Verpflichtung von Trainer Uwe Rapolder teilweise eindrucksvoll demonstriert hatte. Konkret wird das in der Ersten Liga gegen stärker werdende Konkurrenz bedeuten: die Defensive stabil halten und Tordrang vor allem über Konter entwickeln. (Quelle: Tagesspiegel)

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Eins das kann uns keiner nehmen - und das ist der Aufstieg Nummer 7

VfL Osnabrück - Arminia Bielefeld 0:0

Es lebe die Erfindung des Unentschieden! Weil heute ungefähr alle Spiele (außer 2) ohne Sieger beendet wurden, reicht sogar unser höchst sparsames 0:0 beim bereits abgestiegenen Tabellenletzten VfL Osnabrück, um hier und heute den direkten Wiederaufstieg klarzumachen. Aachen, Mainz und Cottbus können sich nächste Woche also alleine um den 3. Aufstiegsplatz zu Ende streiten.

Bemerkenswert gute Laune vor dem Spiel beim Stadion-Sprecher und auch beim Publikum an der Bremer Brücke angesichts der Lage des Heimteams und der beschämenden Stadionumbenennung (Osnabrück spielt neuerdings in der OsnaTel Arena - wie gut, daß unser Stadion immernoch die gute alte A... ach Mist).

Muß entweder an den gefühlten 60 Grad im Schatten liegen oder am amüsanten Liedgut, das unsere überhitzten Ohren vor Anpfiff beschallt: Heino singt aus dröhnenden Stadionboxen "Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen" - selbstverständlich mit rollendem Rrrr wo es nur irgend möglich ist.

Mit dem frischerworbenen Titel Rekordaufsteiger im Gepäck die feuchtfröhliche Heimreise angetreten, im Zug Rüdiger Kauf und Patrick Owomoyela getroffen (siehe Fotos unten) und abschließend die rote Pläte noch einige Stunden länger am menschenüberlaufenen Bielefelder Rathaus in die Sonne gehalten. Ab ins Bett, völlig kapottt.

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Hippo, Sascha

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Von wegen Hasenbütterkes

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Heiko, Hippo, Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sascha

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sascha mit Hasenohren, Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Mario Sarcletti Fußballgott

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sandra, Hippo

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sascha mit Hasenohren, Hippo

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Die Staatsmacht

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Matze gibt Autogramme

Aufstieg N°7 in Osnabrück

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Hippo

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Rüdiger Kauf (hehe)

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Patrick Owomoyela (höhö)

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Hippo, Anke, Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Sascha (roter Kopf, links) liest Qualitätspresse (rechts)

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Anke und Sandra

Aufstieg N°7 in Osnabrück
Die Aufstiegshelden

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Bielefeld zeigt sich erstligareif

Videotextseite: Arminia erstligareif

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Arminia - 1. FC Union Berlin 2:1

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Ostwestfalens Idioten

Scheiss Arminia Bielefeld

(aus: 11 FREUNDE, www.11freunde.de)

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Arminia - Jahn Regensburg 0:0

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Sandra, Hippo

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Jörn

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Hippo

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Heiko

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