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Programmtipp

Heute werden wir alle zu Volleyballfans.

Aufschlag zwischem dem Karlsruher SC und Arminia Bielefeld ist um 14 Uhr. Der SWR überträgt live! Gespielt wird über drei Gewinnsätze und eine Netzberührung wird als Fehler, und damit als Punkt für den Gegner gewertet.

Hoffen wir auf schöne Spielzüge und dass unsere Jungs den Ball immer schön oben halten.

Ein Querverweis zum Fussball ist dennoch möglich. Ich habe mir sagen lassen, dass beim Volleyball ein Schlag ins Netz von der gegnerischen Mannschaft mit einem lauten "Güüüüüünter" - "NETZER!" bejubelt wird.

(Dank an Sabrina für den Screenshot.)

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Lachsalven Classic

Als ich neulich einen Song von Petr Gabriel hörte, bin ich vor Schreck holterdirapolder die Treppe heruntergefallen. Mit einem lauten Katongo lag ich unten. Ich war ganz böhmenommen und mein Hals war rau. Ich erinnere mich noch, dass im TV der Heilige Vata den Neujahrssegen spendete, dann kam Werbung für einen Verbrauchermarx.

Ab gings in der Blaulicht-Kucera ins Krankenhaus. Der berherzige Fahrer hatte es eilig und drängelte ein Taxi von der Straße. Ich hörte ihn sagen: "Boah, ist der lam, ey!"

In der Klinik sagte Herr Lohmann, so ein abgehalfarter Arzt im Praktikum: "Sie haben am Kopf eine ganz schöne Boll, Mann." Ich meinte nur, bitte keine Nkosi. Die Schmerzen nehm ich in Kauf. So schlimm ist es nicht, da soll man die Kirch im Dorf lassen.

Ich rief meine Frau an, sie solle das Kind aus der Schuler holen und den Kamper-Urlaub absagen. Im Klinik-TV lief den ganzen Tag Germany's Next Top Model und ein Farbiger sagte immer wieder: "Keine Tesche, keine Competition."

Einen Tag später kam Herr Lohmann, dieser sadiktische Arzt, zu mir und meinte, ich sei entlassen. Er sagte zum Abschied, schauen sie mal wieder hain, hat aber keine Eilhoff.

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Ätsch, Acki!

Wie würde es Pierre Brice sagen? Vielleicht: In diesem Zitat vom BVB-Geschäftsführer Watzke fehlt mir der Respekt!

"In einer dreigeteilten Bundesliga nur Siebter zu sein und hinter Bielefeld zu stehen, kann nicht der Anspruch von Borussia Dortmund sein. Das nehme ich nicht mehr hin!"

(WAZ, 10.01.2013)

Musste aber wohl! Und ein besseres Kompliment für unsere Jugendarbeit konnte es ja gar nicht geben. Ärger' Dich nur weiter!

Den 2:0-Sieg unserer Almbuben gegen den BVB hab ich übrigens vor Ort miterlebt. Ein enges Spiel, aber der Sieg war verdient. Und im Dormtunder Lager war schon da der Frust nur allzu deutlich. Daher: Mütter Ostwestfalens, jagt Eure Talente nicht  stundenlang auf die Autobahn ins Ruhrgebiet. Schickt sie auf die Alm!

 

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Ein Proteststurm sondergleichen

wird vermutlich leider nicht losbrechen, trotzdem sich inzwischen sogar die BILD (die kämpft ja gern für Sie) der Sache annimmt.

Tennis-Star Petzschner darf seine Tochter nicht „Arminia" nennen

Tennis-Profi Philipp Petzschner (28/Bayreuth) hätte Töchterchen Natami Aminah (54 cm, 3740 Gramm), die am Montag zur Welt kam, gerne „Arminia“ genannt. Weil er Fan von Fußball-Drittligist Bielefeld ist. ​

Denn statt der nun zu erwartenden massiven Behördenschelte, einer Schimpftirade über verspießte Beamte, die sich womöglich stur und unnachgiebig weigern, die wunderbar liebesbekundende Anrede "Arminia" in Geburtsurkunden einzutragen, liest sich die nachfolgende Begründung des Namensgebungsverbots doch überraschend anders:

Petzsche lacht: „Aber meine Frau Dewi war dagegen...“ Die ist Halb-Indonesierin, wollte einen asiatischen Namen. Petzschner: „Natami Aminah heißt schönes Märchen.“ Und klingt auch viel schöner. (...)

Quelle: Bild

Lieber Philipp - fühl Dich hiermit von ganz Ostwestfalen getröstet: Allein der Gedanke zählt! Und schöne Grüße an Dewi. Trotzdem.

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Lachsalven und Juxraketen

Zum feucht-fröhlichen Jahresausklang dürfen auch bei Blog5 ein paar wirklich schlechte Wortwitz-Spielereien nicht fehlen:

 

  1. Ich geh' aufs KLOS einen abSALGERn.
  2. Wir waren so HORNIG, dass wir ungeSCHÜTZt hatten und nun stecken wir in der PATSCHE.
  3. Alles im RAHN?
  4. APPI geht's.
  5. Heute erwarte ich volles AGYEMANG!
  6. Reisst Euch gefälligst am RIEMER!
  7. Mit "Ein Bett im SCHÖNFELD" holten "Die ORTEGAs" PLATINS.
  8. Aramsamsam, aramsamsam, gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam -  ARABI ARABI gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam

Das Ganze ist natürlich beliebig erweiterbar. Ich trinke jetzt ein BURMEISTER und  rutsch' dann friedlich rein. Wir hören uns im neuen Jahr!

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Praktikumsbericht

Das fröhliche Fest ist schon wieder Geschichte, der Weihnachtsspeck ist unübersehbar. Besinnlich wurde es mit Ausnahme bei Blog5 wieder nur selten. Der letzte Beitrag – lang, lang ist er her.

Doch jetzt, wo sich das Jahr dem Ende neigt und Santon sein Praktikum beim DSC beendet, bietet sich die Gelegenheit zurückzuschauen.

Neben vielen unwichtigeren, auslaufenden Verträgen läuft auch mein Praktikumsvertrag in diesen Tagen aus. Die Verschwiegenheitsklausel verliert ihre Gültigkeit und meine Arbeitskollegen auf der Geschäftsstelle werden Blog5 in diesen Tagen wohl nervös verfolgen. Wann packt er aus?

Jetzt ist es soweit! Ich hole aus: Es ist ein Unding, dass acht Monate alte Schlagsahne, sieben Monate alter Frischkäse und ein mittlerweile gebräunter Orangensaft mehr als eine Halbserie hindurch ein unbeachtetes Dasein im Kühlschrank fristen konnten. Die Schlagsahne biederte sich als dunkel-bröckige quarkige Masse an, während der Frischkäse Pilzkulturen in Form von Walnüssen entwickelte. Der Orangensaft war als solcher schon gar nicht mehr zu erkennen.

Bei jener exorbitant häufigen Nutzung der Kaffeemaschine und gleichzeitig extremer Belastung der Spülmaschine hätte das auffallen müssen! Und niemand soll mir sagen, dass der Kühlschrank nie genutzt würde – so ist es doch nun wirklich nicht! Das ist doch – ohne drumherum zu reden – in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden und ohne die Lage unnötig zuzuspitzen: Das kann von niemanden bestritten werden! Und meine Damen und Herren, warum auch nicht?

OK, mein Praktikumsbericht verliert sich im Thema Schimmelpilze und wird inhaltslos wie MdB Karl-Heinz Stiegler. Den an Arminia interessierten Lesern sei daher zugerufen, dass dies nur Ausdruck einer neu gewonnenen Gelassenheit rund um den DSC sein kann. Es war ein Praktikum in einer Reihe von vorherigen Praktika, die ohne Hiobsbotschaften auskamen. Selbst wenn ich es gewollt hätte, aus Blog5 wäre nie Arminia-Leaks geworden. Es wurde schon häufiger gesagt oder hier und da geschrieben: Arminias Mitarbeiter investieren viel Herz und Kraft in diesen Verein! Das ist keine Floskel und tilgt noch keinen Kredit, aber davon durfte ich mich überzeugen. Wo Arminia drauf steht, ist auch Arminia wieder drin. Es mag noch etwas dauern, aber der Karren wird schon wieder aus dem Dreck gezogen. In diesem Sinne... vielen Dank!

 

Ach, einer muss aber noch: Liebes DSC-Team, ich hatte mit dem Frankiergerät nie irgendetwas zu tun! Ich saß nur in der Nähe!
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Patrick Platins Partyheld! - "Den hätte ich sowieso gehalten!"

Viele wußten nicht, dass Patrick Platins so aus sich heraus gehen kann, wie beim verschossenen Elfmeter von Timo Staffeldt, als er dem liegenden Schützen mal ordentlich die Fäuste zeigte. Frustrierte VfLer forderten in den Foren der NOZ daraufhin die Platzsperre für den DSC-Keeper und regten sich über die ständig provozierenden Ersatzspieler auf. Der klägliche Platzsturm der Ostkurve sei einzig auf solche Unflätigkeiten zurückzuführen.

Rot für Platins? Ich sage sogar: Mindestens Dunkelrot!!!

und eine lebenslange Sperre. So eine grobe Tätlichkeit darf dem nicht passieren, nachdem ihm doch 45 Minuten lang aus der Ostkurve nur Komplimente gemacht worden sind. Völlig unprofessionell, sich bei einer solchen Allerweltssituation in einem normalen Ligaspiel einfach so gehen zu lassen. Olli Kahn war ja nichts dagegen!
Und die Einwechselspieler haben sich gefälligst auch zu benehmen, wo ihnen die ganze Zeit nur gute Wünsche von den Umstehenden mit auf den Weg gegeben wurden. Das sind 5 gegen 5.000. Da wär ich aber als Ostkurvler auch schwer beleidigt, wenn ich die bei dem Zahlenverhältnis nicht klein kriegte. Zum Glück haben beide Fanlager wenigstens auf die nervigen Schmähgesänge verzichtet, um die Stimmung nicht noch mehr anzuheizen!
Ich fands auch gut, dass Pele Wollitz bei Schiedsrichterentscheidungen, die ihm nicht gefielen so ruhig und sachlich geblieben und nicht erst über die Absperrung auf die Tribüne gesprungen ist. Und der VfL-Torwart Riemann war ja auch die Ruhe selbst. Dabei hätte ein Derby schon mehr Emotionen verdient gehabt...

Nun setzt Partyheld Platins noch einen drauf: "Den hätte ich sowieso gehalten!" Recht so!

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"Ich habe Traurigkeit für die Mannschaft."

Bemerkenswertes Zitat von "Pele" Wollitz auf der Pressekonferenz nach dem 0:0 zwischen Osna und Arminia.

Dass Arminia nach der Halbzeit längere Zeit spielbestimmend war, rechtfertigte er damit, dass das "in die Augenhöhe" schonmal passieren kann.

Nur gut, dass der Elfmeter aus unserer Sicht nicht in die Auge ging. Timo Staffeldt spielte den Roberto Baggio Fußballgott, verzog völlig und schenkte uns in der letzten Minute den einen Punkt.

Martin Anders kommentiert folgerichtig auf Facebook: "Ich habe Heiterkeit für Timo Staffeldt."

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Regelnovum in Liga 3: Einwurf - Abseits!

Beim letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart durfte man Zeuge einer neuen Regelauslegung werden, die besagt, dass bei Einwurf das Abseits NICHT aufgehoben ist. So erkannte Schiedsrichter Arne Aarnink aus Nordhorn in Hälfte 1 nach Anzeige seines Linienassistenten zielsicher auf Abseits bei einem DSC-Einwurf auf Höhe des Stuttagrter 16ers. Ob der Fassungslosigkeit von Spielern und Publikum entschied sich der durchaus nah am Geschehen befindliche Aarnink doch noch für "Schiedrichterball".

Diese kleine Groteske veranschaulicht eigentlich das ganze Dilemma der Liga 3. Der DFB scheint nicht in der Lage zu sein, anständige Unparteiische für den Ligabetrieb abzustellen, was wenigstens zum Teil die sich häufenden Fehlentscheidungen gegen den DSC in letzter Zeit miterklären könnte.

Der kicker liess den üblen Schnitzer in der Spielzusammenfassung  zwar unerwähnt, verpasste Herrn Aarnink aber immerhin die Note 5.

 

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