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Arminia Bochum
Verfasst von Uwe Mojela am 15. Mai 2013 - 22:50.
Schon etwas angestaubt aus 2011, aber immer wieder schön, wenn man den Volontär auch mal an die Tasten lässt.
Wer wußte denn schon, daß Ex-DSC-Keeper Rowen Fernandez in Bochum noch ein paar weitere Spielzeiten drangehängt hat! (Oder wie schreibt der sich jetzt nochmal...)
"Welchen Begriff hört man häufig, wenn von Arminia Bielefeld die Rede ist?"
Verfasst von Sascha am 15. Mai 2013 - 21:42.
(Danke an Michi Michelsen - und nicht verwechseln mit Ostfalen übrigens!)
Eine kurze Lanze für den VfL
Verfasst von Uwe Mojela am 14. Mai 2013 - 21:26.
Bei all dem Freudentaumel muss eine kurze Lanze für den VfL Osnabrück gebrochen werden.
Unser Fußballnachbar droht im Falle des wahrscheinlichen Nichtaufstiegs im Chaos zu versinken und führt damit vor Augen, was den DSC vielleicht in diesem Fall erwartet hätte. Einige interne Problemen der Lilaweißen scheinen hausgemacht. Der Rücktritt von Pele Wollitz hat das eindrucksvoll gezeigt. Der VfL ist aber auch ein Opfer der defizitären Pleiteliga 3.
In der letzten Saison hatten die beiden Direktaufsteiger nach 38 Spieltagen 66 bzw. 64 Punkte. Der VfL wäre mit 70 Punkten nach 37 Spieltagen jetzt schon Meister. Nach so einer Saison mit leeren Händen dazustehen, ist verdammt bitter.
Pele Wollitz hat mit wenig Geld eine erfolgreiche Truppe zusammengestellt und die Region ist genauso fußballverrückt wie Schwarzweißblau. Die Duelle beider Clubs werden mir sehr fehlen. Und das nicht nur, weil ich mit dem Rad zur Bremer Brücke fahren konnte, sondern weil die Spiele sportlich rassiger waren als gegen Telgte.
Der VfL steht jetzt ungefähr da, wo Arminia 2011 stand. Und weil man weiß, wie sich das anfühlt, haben Fans und Mitarbeiter mein solidarisches Mitgefühl. Ich hoffe für den VfL auf den Relegationsplatz und ein Wiedersehen in Liga 2.
"Das ist für mich der ostwestfälische Jürgen Klopp!"
Verfasst von Sascha am 13. Mai 2013 - 1:46.versucht sich Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen an einem mehr oder weniger gelungenen Kompliment in Richtung Stefan Krämer.
Wir sind 2. Liga!
Verfasst von Sascha am 12. Mai 2013 - 19:39.Genießen wir aufstiegstrunken doch noch kurz folgende kleine Pressereaktionssammlung und prüfen, ob sich da möglicherweise eine gewisse Synonym-Schnittmenge ergibt:
"Die Traditionsvereine Karlsruher SC und Arminia Bielefeld kehren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück." (WELT)
"Zwei Traditionsmannschaften sind zurück in der Bundesliga - wenn auch nur in der zweiten." (Spiegel Online)
"Die 2. Bundesliga bekommt in der Spielzeit 2013/14 zwei Traditionsklubs zurück." (Kicker)
"Die ehemaligen Bundesligisten Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (spox.com)
"Traditionsverein Arminia Bielefeld" (Reviersport)
"Zwei Traditionsklubs sind zurück" (Süddeutsche)
"Die Zweitliga-„Dinos“ Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (Liga-Zwei.de)
"Die Traditionsvereine" (sport1.de)
"Traditionsclub" (stern)
"Die Traditionsvereine..." (RP Online)
Sehr schön! Und jetzt nochmal alle zusammen:
"Manchmal habe ich gedacht, hättest du doch etwas Vernünftiges gelernt. Aber es war eine sehr schöne intensive Zeit und jetzt geht es erst los."
Verfasst von Sascha am 12. Mai 2013 - 19:25.resümiert Stefan Krämer im WDR.
"Der wichtigste Körperteil in den letzten drei Spielen ist der Kopf."
Verfasst von Sascha am 3. Mai 2013 - 8:50.übersetzt Stefan Krämer intuitives Fußballwissen in Worte.
Wir sind aus dem Gröbsten raus - wirtschaftlich!
Verfasst von Uwe Mojela am 10. April 2013 - 9:49.Seit Jahren war "Arminia Bielefeld" unter den TOP 1, wenn es in der Medienlandschaft darum ging, insolvenzbedrohte Traditionsclubs aufzuzählen. Damit ist nun offenbar Schluß! SPIEGEL online hat den DSC jüngst aus dieser Liste gestrichen. In dem Artikel "Tradition am Abgrund" vom 9. April 2013 werden als abschreckende Beispiele nur noch der VfB Lübeck, der VfL Osnabrück, Kickers Offenbach und Alemannia Aachen genannt. Es scheint, wir sind aus dem Gröbsten raus...
Wie es dazu kommt, dass Arminia nächste Saison zwei Spiele in Hamburg haben wird. Und in Berlin.
Verfasst von heinm am 8. April 2013 - 17:27.Geschätzte Leserschaft, werte Mit-Arminen,
rechnerisch ist noch alles drin. Das haben unsere Fanclub-eigenen Nobelpreisträger für Fußballarithmetik in nächtelanger Rechenschieberei ausbaldowert.
Und so sieht es aus, unser Idealszenario:
- Die blauweißschwarzen Rothosen aus St. Ellingen verlieren die restlichen Spiele. Ob 9:2 oder 1:0 ist dabei so wurst wie Pinkel in Bremen und umzu. (In Hamburg würde so was übrigens niemand essen geschweige denn sagen.) Wie auch immer: Das reicht für einen Relegationsplatz. Weil gleichzeitig die Rotgrünweißen aus der St.-Glglgl-Arena eine bis dato nicht gekannte Siegesserie hinlegen. Und alle anderen Mannschaften sich freundlicherweise ebenfalls genau so benehmen, dass diese Prognose eintritt. Das Relegationsspiel vergeigt der HSV dann natürlich auch. Zusammengefasst: der selbsternannte Dino steigt ab.
- Nun zum nächsten Kandidaten: den Braunweißen aus St. Pauli. Um im Wortbilde von Punkt eins zu bleiben, wursteln sie sich weiter durch die Restsaison. Und landen damit im Nirgendwo von Liga zwo. (Oder auch auf dem Relegationsplatz wie der Nachbarclub eine Liga höher. Möglicher und nicht ganz unspannender Nebeneffekt: ein Millerntor-Relegationsspiel dieser einen Mannschaft aus der Nähe von Telgte, zu der wir gerade einen Link finden. Keine Frage, wer dabei gewinnt, sagen unsere Top-Spekulierer mit mehrfacher Mathematik-Promotion.) Kurz: Pauli bleibt drin.
- Die Schwarzweißblauen aus der Nähe der St. Apenhorststraße hingegen steigen natürlich auf. Und haben damit – humbahumbatäterä! – in der nächsten Saison zwei Spiele in der Hansestadt.
Mindestens zwei Spiele, müssen wir dazu sagen. Denn die DFB-Pokalfeen haben ja auch noch was zu sagen. In der nächsten Nacht wagen sich unsere Statistikitaka-Experten da mal dran. Und rechnen den Pokal bis zum Finale durch. Das voraussichtliche Ergebnis ist dem Blog5-Leser sicherlich keine Überraschung mehr: Arminia ist nächste Saison auch in der größten Stadt der Bundesrepublik zwei Mal zu Gast. Wir freuen uns!
Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden (und einem lauthals geschmetterten "Von der Alster bis zur Elbe stets dasselbe – DSC!")
Hein M
Widder verloren?
Verfasst von Santon am 22. Februar 2013 - 13:10.Mitunter treibt die dritte Liga muntere Spielchen mit ihren Fans. Wobei, was heisst hier ihren Fans? Fan der dritten Liga ist man wohl eher selten, vielmehr ist man Fan seiner Mannschaft und nimmt daher die Ligazugehörigkeit irgendwie in Kauf. Dieses Phänomen kann natürlich auch in anderen Ligen beobachtet werden, kommt jedoch hier am deutlichsten zum Vorschein.
Arminias Spiel in Saarbrücken ist ein gutes Beispiel. Als eines der ersten Spiele der Rückrunde sollte es bereits im Dezember stattfinden, doch Schnee und Eis durchkreuzten diese Pläne. Und das gleich ein zweites Mal im Januar. Während in der ersten und zweiten Liga überwiegend auf einem grünen Teppich weiter gespielt werden konnte, fehlt in Saarbrücken oder an anderen exklusiven Orten der Liga die Rasenheizung.
Nun gut, geschenkt. Vorgestern, also im Februar, haben wir das Spiel ja nachholen können. Und wir haben es gewonnen. Warum griesgrämig sein?
Nicht zuletzt wurde es das schon erwartete Torfestival gegen den 1.FCS. Nach einem 0:4, einem 4:2 und einem 3:2 gab es nun wieder ein 4:2 aus Sicht des DSC. 6 Tore - da freut man sich doch auf die Zusammenfassung im TV!
TV? Wir wären dann beim nächsten Problem. Nachholspiele der dritten Liga bleiben vom Fernsehen weitestgehend unbemerkt. Im WDR war gar nichts zu sehen und in irgendeiner Sportschau im Ersten erst recht nichts.
Kurz bevor sich einige nun daran machten aus Bilderstrecken der NW oder dem Westfalenblatt ein Daumenkino zusammenzufügen, ertönte frohe Kunde aus dem Funkhaus des Saarländischen Rundfunk! Es waren Kameras vor Ort. Es existiert ein rund dreiminütiger Bericht!
Über die sozialen Netzwerke verbreitet sich der Filmschnippsel in Windeseile. Doch die Freude weicht dem Schock.
Schon die Ankündigung im Studio unter dem Slogan „Widder verlor“ schickt den Ostwestfalen gedanklich ins Tierreich. Einschlägiges Feedback auf Arminias Facebook-Präsenz: „Ich versteh nix, aber is' lustig. Ich hoffe sie konnten den Widder finden, den sie verloren haben.“

Es war der einzige Bericht über den DSC in Saarbrücken – und er war saarländische Folklore: „De Fans han die Flemm“. „Bisch dahin woar de Luginger zufridde!“. „Des Toar is füdde Klos nua Formsach!“.
Passend dazu einige Tore. Das 1:1 sowie das 3:1 gelangen nur unter gütigster Mithilfe der Saarbrücker, dazu noch ein Eigentor von Appiah. Man hatte sich mehr erhofft.
Vielleicht wäre das alles besser zu ertragen gewesen, hätte man sich im Saarland der Landessprache seines Nachbarn bedient. Ein französischer Kommentar hätte eleganter geklungen. Wir hätten uns bei einem wieder einmal starken Platööhn im Tor bedankt, hätten über Tore von Klo (stummes -s-) und Glasnööhr gejubelt, den schnellen Ille bewundert, uns an der Rückkehr von Übenöhr und Ornisch nicht satt gesehen und uns gefreut, dass sich beim Torschützen und Vorlagengeber Testroet an der Aussprache nichts ändert.
Morgen geht’s gegen Unterhaching. Bleibt zu hoffen, dass der WDR wieder im Stadion ist.



