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Alle Beiträge von Uwe Mojela

Niemals geht man so ganz - MSV feuert Kentsch

Nach dem vorläufigen Lizenzentzug für den MSV Duisburg setzt der Verein Geschäftsführer Roland Kentsch den Stuhl vor die Tür. Eine endgültige Entscheidung über den Lizenzentzug durch das Ständige Schiedsgericht steht noch aus.

Offenbar hat der Club die Bewerbungsmappe des Geschäftsführers damals nicht sehr aufmerksam gelesen. Man darf gespannt sein, bei welchem Verein Kentsch als nächstes anheuert.Wunschfavorit vieler Fußballfans wäre der FC Bayern.

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Arminia Bochum

Schon etwas angestaubt aus 2011, aber immer wieder schön, wenn man den Volontär auch mal an die Tasten lässt.

Wer wußte denn schon, daß Ex-DSC-Keeper Rowen Fernandez in Bochum noch ein paar weitere Spielzeiten drangehängt hat! (Oder wie schreibt der sich jetzt nochmal...)

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Eine kurze Lanze für den VfL

Bei all dem Freudentaumel muss eine kurze Lanze für den VfL Osnabrück gebrochen werden.

Unser Fußballnachbar droht im Falle des wahrscheinlichen Nichtaufstiegs im Chaos zu versinken und führt damit vor Augen, was den DSC vielleicht in diesem Fall erwartet hätte. Einige interne Problemen der Lilaweißen scheinen hausgemacht. Der Rücktritt von Pele Wollitz hat das eindrucksvoll gezeigt. Der VfL ist aber auch ein Opfer der defizitären Pleiteliga 3.

In der letzten Saison hatten die beiden Direktaufsteiger nach 38 Spieltagen 66 bzw. 64 Punkte. Der VfL wäre mit 70 Punkten nach 37 Spieltagen jetzt schon Meister. Nach so einer Saison mit leeren Händen dazustehen, ist verdammt bitter.

Pele Wollitz hat mit wenig Geld eine erfolgreiche Truppe zusammengestellt und die Region ist genauso fußballverrückt wie Schwarzweißblau. Die Duelle beider Clubs werden mir sehr fehlen. Und das nicht nur, weil ich mit dem Rad zur Bremer Brücke fahren konnte, sondern weil die Spiele sportlich rassiger waren als gegen Telgte.

Der VfL steht jetzt ungefähr da, wo Arminia 2011 stand. Und weil man weiß, wie sich das anfühlt, haben Fans und Mitarbeiter mein solidarisches Mitgefühl. Ich hoffe für den VfL auf den Relegationsplatz und ein Wiedersehen in Liga 2.

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Wir sind aus dem Gröbsten raus - wirtschaftlich!

Seit Jahren war "Arminia Bielefeld" unter den TOP 1, wenn es in der Medienlandschaft darum ging, insolvenzbedrohte Traditionsclubs aufzuzählen. Damit ist nun offenbar Schluß! SPIEGEL online hat den DSC jüngst aus dieser Liste gestrichen. In dem Artikel "Tradition am Abgrund" vom 9. April 2013 werden als abschreckende Beispiele nur noch der VfB Lübeck, der VfL Osnabrück, Kickers Offenbach und Alemannia Aachen genannt. Es scheint, wir sind aus dem Gröbsten raus...

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Lachsalven Classic

Als ich neulich einen Song von Petr Gabriel hörte, bin ich vor Schreck holterdirapolder die Treppe heruntergefallen. Mit einem lauten Katongo lag ich unten. Ich war ganz böhmenommen und mein Hals war rau. Ich erinnere mich noch, dass im TV der Heilige Vata den Neujahrssegen spendete, dann kam Werbung für einen Verbrauchermarx.

Ab gings in der Blaulicht-Kucera ins Krankenhaus. Der berherzige Fahrer hatte es eilig und drängelte ein Taxi von der Straße. Ich hörte ihn sagen: "Boah, ist der lam, ey!"

In der Klinik sagte Herr Lohmann, so ein abgehalfarter Arzt im Praktikum: "Sie haben am Kopf eine ganz schöne Boll, Mann." Ich meinte nur, bitte keine Nkosi. Die Schmerzen nehm ich in Kauf. So schlimm ist es nicht, da soll man die Kirch im Dorf lassen.

Ich rief meine Frau an, sie solle das Kind aus der Schuler holen und den Kamper-Urlaub absagen. Im Klinik-TV lief den ganzen Tag Germany's Next Top Model und ein Farbiger sagte immer wieder: "Keine Tesche, keine Competition."

Einen Tag später kam Herr Lohmann, dieser sadiktische Arzt, zu mir und meinte, ich sei entlassen. Er sagte zum Abschied, schauen sie mal wieder hain, hat aber keine Eilhoff.

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Patrick Platins Partyheld! - "Den hätte ich sowieso gehalten!"

Viele wußten nicht, dass Patrick Platins so aus sich heraus gehen kann, wie beim verschossenen Elfmeter von Timo Staffeldt, als er dem liegenden Schützen mal ordentlich die Fäuste zeigte. Frustrierte VfLer forderten in den Foren der NOZ daraufhin die Platzsperre für den DSC-Keeper und regten sich über die ständig provozierenden Ersatzspieler auf. Der klägliche Platzsturm der Ostkurve sei einzig auf solche Unflätigkeiten zurückzuführen.

Rot für Platins? Ich sage sogar: Mindestens Dunkelrot!!!

und eine lebenslange Sperre. So eine grobe Tätlichkeit darf dem nicht passieren, nachdem ihm doch 45 Minuten lang aus der Ostkurve nur Komplimente gemacht worden sind. Völlig unprofessionell, sich bei einer solchen Allerweltssituation in einem normalen Ligaspiel einfach so gehen zu lassen. Olli Kahn war ja nichts dagegen!
Und die Einwechselspieler haben sich gefälligst auch zu benehmen, wo ihnen die ganze Zeit nur gute Wünsche von den Umstehenden mit auf den Weg gegeben wurden. Das sind 5 gegen 5.000. Da wär ich aber als Ostkurvler auch schwer beleidigt, wenn ich die bei dem Zahlenverhältnis nicht klein kriegte. Zum Glück haben beide Fanlager wenigstens auf die nervigen Schmähgesänge verzichtet, um die Stimmung nicht noch mehr anzuheizen!
Ich fands auch gut, dass Pele Wollitz bei Schiedsrichterentscheidungen, die ihm nicht gefielen so ruhig und sachlich geblieben und nicht erst über die Absperrung auf die Tribüne gesprungen ist. Und der VfL-Torwart Riemann war ja auch die Ruhe selbst. Dabei hätte ein Derby schon mehr Emotionen verdient gehabt...

Nun setzt Partyheld Platins noch einen drauf: "Den hätte ich sowieso gehalten!" Recht so!

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Regelnovum in Liga 3: Einwurf - Abseits!

Beim letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart durfte man Zeuge einer neuen Regelauslegung werden, die besagt, dass bei Einwurf das Abseits NICHT aufgehoben ist. So erkannte Schiedsrichter Arne Aarnink aus Nordhorn in Hälfte 1 nach Anzeige seines Linienassistenten zielsicher auf Abseits bei einem DSC-Einwurf auf Höhe des Stuttagrter 16ers. Ob der Fassungslosigkeit von Spielern und Publikum entschied sich der durchaus nah am Geschehen befindliche Aarnink doch noch für "Schiedrichterball".

Diese kleine Groteske veranschaulicht eigentlich das ganze Dilemma der Liga 3. Der DFB scheint nicht in der Lage zu sein, anständige Unparteiische für den Ligabetrieb abzustellen, was wenigstens zum Teil die sich häufenden Fehlentscheidungen gegen den DSC in letzter Zeit miterklären könnte.

Der kicker liess den üblen Schnitzer in der Spielzusammenfassung  zwar unerwähnt, verpasste Herrn Aarnink aber immerhin die Note 5.

 

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Liga der Superlative

Sturm-Ass Pascal Testroet hat sich unlängst als Mann großer Gefühle geoutet, als er den Sieg in Offenbach an alter Wirkungsstätte kommentierte mit:

"Es war das emotionalste Spiel meines Lebens!"

Vierter Spieltag der Drittligasaison 2012/13. Knapp 7.000 Zuschauer. Ausgewechselt nach guter Leistung nach 56 Minuten. Schöner Auswärtssieg. 5. Platz. Wem kommt da nicht gleich ein lebenslanger Superlativ in den Sinn!

Das letzte Mal meint man von Diskuswerfer Harting oder Max Morlock oder Rudi Völler solche Sätze gehört zu haben, aber auch in der 3. Liga ist Zeit für hehre Emotionen! Jawohl! Es sind eben die einfachen Dinge, die ganz groß zählen! Oder meinte er das Spiel gegen Saarbrücken?

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Frühkindliche Vereinsprägung, Teil II. Lektion heute: Pokalgewinn!

Für die bereits andernorts beschriebene frühkindliche Vereinsprägung und langfristige Kundenbindung ist so ein Pokalerfolg goldwert! Hier zählt nur das Bild der Mannschaft mit dem Pokal, denn Pokal = Gewinner.

Eine ganz simple Rechnung. Wert des Wettbewerbes, unterirdische Spielleistungen auf dem Platz, Perspektiven, halbleeres Stadion etc. fallen komplett raus.

In diesem Sinne wurde der Pokalgewinn hier auch gleich verwertet. Und es wirkte! Als also Armini Nr. 10 Großeltern und Onkel einen Tag später stolz von dem großen Erfolg erzählte, ließ es sich der Onkel als Borusse natürlich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass Dortmund ja schon viel mehr Pokale gewonnen habe und Deutscher Meister sei. Die entwaffende Antwort der Kleinen im O-Ton: "Ist mir doch pupsegal!"

Leute, so einfach kann Fußball sein!

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Neue Strahlkraft oder Abraumhalde?

Nach dem Osnabrücker VfL-Spieler Stephan Salger und dem gebürtigen Münxxlüsimpfer Marc Lorenz hat jüngst ein neuer Co-Trainer aus Paderborn bei Arminia angeheuert.

Ist das ein Witz, den wir noch nicht verstanden haben? Lachen sich die Nachbarn heimlich scheckig? Oder werden dort sinkende Schiffe verlassen? Oder ist es etwa die neue Strahlkraft eines zukünftigen Champions? Sind wir wieder wer?

 

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