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Saisonbilanz 2017/18

War mal wieder alles dabei in dieser Saison – rote Karte, gelbe Karten, ‘ne Menge Glück, viel Kampf, ab und an Krampf, natürlich wieder dem Gegentor hinterhergerannt, doofe Stellungsfehler, beachtenswerte Pässe, nie nachgelassen, geile Tore, Last-Minute-Sieg, guter Support, wie fast immer Luft nach oben bei den Zuschauerzahlen und letzten Endes dann der erhoffte, ersehnte, kaum für möglich gehaltene Tabellenplatz 2, der direkte Aufstieg: Arminia, wir sind wieder wer!

Wie, die Spielzeit ist noch nicht vorbei?

Dann werd ich mal schnell ‘nen Antrag bei der DFL stellen: SOFORT! DIE!! SAISON!!! BEENDEN!!!!

Und falls dem wider Erwarten nicht stattgegeben wird: Man wird doch mal träumen dürfen...

 

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Armenier Bielefeld

Immer, wenn der ZDF-Mann am Freitagabend den Namen der Gastmannschaft nannte, spielten die Ohren verrückt: „Die Arminia...“ Der Kopf zuckte wieder herum zum Fernseher, die Augen belehrten das Gehör aber schnell eines Besseren – nein, unsere Blauen stehen nicht auf dem Rasen.

Das wär auch des Guten ein bisschen zuviel, ein Testspiel gegen die Nationalmannschaft! Dabei hat uns der DFB ohnehin schon ein bisschen lieb, steht der DSC doch an allererster Stelle der Mannschaften der Drittligasaison 2014/15!

Wenn man jetzt noch die Auflistung in die Abschlusstabelle transferieren könnte, dann muss die Saison von mir aus gar nicht gespielt werden. Kennt sich vielleicht einer mit solchen Tricksereien aus?

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Vorgefürth

Eins mal vorweg angefürth: So ein klarer Dreier verfürth schnell zu Häme, aber die fürth ja bekanntlich beim Verspotteten zu noch mehr Trauer – und die Fürther sind ja auch sportlich genug vorgefürth worden. Lassen wir das also. Das fürth denn doch ein wenig zu weit.

Dennoch kann den Fürthern ein sportlicher Hinweis nicht erspart bleiben. Wer keinmal fürth, kann auch nicht gewinnen. Denkt dran, Ihr Fürther: Falls Ihr beabsichtigt, dass der Weg in der Tabelle weiter nach oben fürth, müsst Ihr da noch nachlegen.

So, genug Argumente ins Feld gefürth. Obwohl, eins gäbe es da noch. Euer Trainer heißt Kramer, unser Krämer. Und was fürth zur Steigerung? Richtig, ein simpler Umlaut! Jetzt fürth fahrt mal schön wieder nach Fürth!

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Arminia abgestiegen?

Da guckt man zunächst mäßig interessiert, nach dem ersten Gegentor zunehmend mürrisch ob der untauglichen deutschen Bemühungen das Länderspiel – und blättert zur Abwechslung in der Zeitung herum, bis man plötzlich elektrisiert an einem Artikel über Fangewalt hängen bleibt. Nein, nicht wegen des Themas, sondern weil man ganz beiläufig zwischen den Zeilen erfährt, dass Arminia abgestiegen ist!

Aufgedeckt wurde diese erschütternde Tatsache durch die Neue Ruhr-/Neue Rhein-Zeitung (NRZ). Natürlich ist man immer dankbar, wenn Medien darüber wachen, dass auch im Fußball alles mit rechten Dingen zugeht. Aber muss es gleich so bitter sein?

„Problemfall 3. Liga“ heißt es in der Unterzeile. Und im Text liest man „Die ,Problemfans’ von Dynamo Dresden stehen jetzt beispielsweise in der 3. Liga unter besonderer Beobachtung.“ Dresden? DSC? Die spielen doch in der Liga gegeneinander, erinnert sich man dunkel, guckt furchtsam beim Internetauftritt des DFB vorbei, wird bestätigt: Am 6. Dezember gibt es das Heimspiel gegen die Dynamos. Aber halt, das steht in der Rubrik „2. Bundesliga“. Sollte man sich an der Otto-Fleck-Schneise vertan haben? Oder war der 11. Mai 2013 ein Traum – ein zwar schöner, aber eben doch nur geträumter Aufstieg?

Mit Angstschweiß liest man noch einmal: „Fans...Dresden...jetzt...3. Liga“. Puh, Schwein gehabt, nur die Fans sind abgestiegen. Wieder was gelernt. Wahrscheinlich haben die die Relegation gegen die Fans vom VfL Osnabrück verloren.

PS: Die NRZ ist schon eine verdammt gute Zeitung und eine ehrliche dazu – nach dem Druck hat sie ihren Fehler bemerkt und in der Online-Version korrigiert!

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Hefte raus, Taktikschulung!

Hefte raus, Taktikschulung, Thema heute „9 ½“ – nein, nicht mit dem Nachnamen Wochen, Ihr Ferkel! Doch lassen wir unseren Cheftrainer selber sprechen. „Ich sehe Anass als Zehner oder sogenannte Neuneinhalb, weniger als Außenbahnspieler“, wird Stefan Krämer in der NW zitiert. Hut ab vor so viel Fachwissen in der Redaktion und selbstverständlich auch bei den Lesern des roten Blatts, weswegen (pep) auch gar nicht erklärt, was die Neuneinhalb ist.

Gehen wir doch einmal mit dem gesunden Menschenverstand an das Thema heran. „Weniger als Außenbahnspieler“: Das klingt schon mal gut, weil in der Mitte werden die Tore erzielt. Aber die Erklärung ist natürlich viel zu simpel.

Vielleicht hilft ja Google. Bei der Suche nach „Neuneinhalb“ und „Fußball“ wird schon an vierter Stelle – äh – ausgespuckt: Mike Hanke. Der allseits als Philosoph Bekannte überrascht natürlich keineswegs mit der Selbsteinschätzung „Ich bin eine Nummer neuneinhalb“, nachzulesen in der FAZ, also die mit den klugen Köpfen dahinter. Wollen wir Hanke als Erklärer stehen lassen?

Zurückhaltend bei Google weiter hinten, erst auf der zweiten Seite, findet sich ein Beleg eines Schweizers: Lucien Favre sagt über seinen Stürmer Max Kruse, der könne problemlos „Neuneinhalb“ spielen – schreibt zumindest der Theaterkritiker der Zeit, Peter Kimmel. Lustiger Erklärungsansatz des Auch-Fußballerklärers zur Frage, was Neuneinhalb ist: „Wir vermuten, es ist der um einen Halbton erhöhte "klassische Neuner", also der Mittelstürmer alter Prägung, in den der Geist eines Spielmachers gefahren ist.“

Kimmel bringt auch noch einen falschen Neuner sowie einen scheinbaren Zehner ins Spiel. Das führt jetzt aber zu weit! Und über die hängende Spitze soll hier auch nicht geredet werden.

Tja, da muss wohl doch der Trainer ran: Stefan, erklär uns doch bitte mal an dieser Stelle, was Du denn unter Neuneinhalb verstehst. Kobra Krämer, übernehmen Sie!

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Zwar aus Franken, aber gelernter ostwestfälischer Dickschädel

Irgendwie rührend, wie Ulli Potofski (warum muss eigentlich ausgerechnet der immer alle Spiele kommentieren, die ich bei Sky in der einen oder anderen Kneipe um die Ecke gnadenhalber in voller Länge sehen durfte?) einige Zeit nach dem Elfer immer noch nach Erklärungen suchte, was denn mit Patrick Schönfeld sei. Sah ja auch dramatisch aus, die blutverschmierten Hände. Man konnte den Stein, der Ulli vom Herzen plumpste, als die Regie endlich die erhellenden Bilder lieferte, sogar noch in der Übertragung hören. Und bestimmt hat er wieder was dazugelernt, der Mann aus Gelsenkirchen: Die Almbuben brauchen eben keinen Kopfverband wie Dieter Hoeneß vor 21 Jahren im Pokalfinale – Wundkleber und Klammerpflaster reichen!

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Und dann war da noch...

Wenn man mal ganz unbefangen durch Moers schlendert, der kleinen Großstadt am Rand des Ruhrgebiets, tauchen doch immer wieder erstaunliche Sachen auf - zum Beispiel Fans unserer Blauen. Da zuckt das Fotohandy doch gewissermaßen fast ganz allein aus der Tasche. Und man hat Hoffnung: Es gibt auch noch fernab der alten Heimat Menschen mit Geschmack!

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