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"Wenig Geld und kaum Erfolg"
Verfasst von Sascha am 9. März 2010 - 13:05.fasst ZEIT ONLINE (bzw. dpa) die derzeitige Situation komprimiert zusammen.
Und irgendwie fühle ich mich an unsere eigene Formulierungshilfe für Experten-Prognosen für die kommenden Fussballjahre von 2006 erinnert und stelle mir vor, wie in den Redaktionssystemen dieser Republik bei Artikeln zu unserer Arminia "Wenig Geld und kaum Erfolg" als Konstante festgeschrieben steht und der jeweilige Redakteur bloß noch die tagesaktuelle Unterzeile anpassen muss:
Wenig Geld und kaum Erfolg
Bielefeld - Wenig Geld und kaum Erfolg: Bei Arminia Bielefeld (...)
"Der FC verlor mit 0:1 gegen Arminia Bielefeld, wobei die Arminia einen Fußball spielt, der genauso attraktiv ist wie die Stadt."
Verfasst von Sascha am 2. März 2010 - 0:50.notiert das Bundesligablog hinsichtlich Arminias Spiel beim FC St. Pauli.
Schon verblüffend, wie vergleichsweise süffisant lässig man überhebliche Sätze wie diesen belächeln kann, wenn man zuvor als Sieger vom Platz gegangen ist :)
"Ich habe mich damals auch an der Anleihe beteiligt und eine Schmuckurkunde gekauft. Die werde ich aber nicht einlösen, sondern lasse sie zur Erinnerung an der Wand hängen."
Verfasst von Sascha am 26. Februar 2010 - 13:25....fühlt sich unser liebster Ex-Keeper Mathias Hain seiner alten Liebe Arminia immernoch sehr verbunden und trägt seinen Teil zur derzeitigen Arminia-Spendengala bei.
PS.
Man kann nun also davon ausgehen, daß nicht Matze der Blog5-Besucher war, der kürzlich über eine besorgte Google-Anfrage bei uns landete.
"Arminia blickt auf die Regionalliga."
Verfasst von Sascha am 23. Februar 2010 - 17:31.Arminia blickt auf die Regionalliga.
Diese Aussage wird dadurch belegt, dass Arminia für die Regionalliga einen Lizenzantrag stellt. In Kürze geklärt sein soll zudem die Trainerfrage.
(Quelle: Westfalen-Blatt)
...klingt als Teasermeldung glücklicherweise nur solange atemundherzstillstandverursachend, bis man erleichtert realisiert, daß die Meldung die U23 betrifft.
Truly. Madly. Deeply.
Verfasst von Sascha am 20. Februar 2010 - 17:03.Ich gestehe, ich bin ein wenig genervt vom ganzen Gemecker. Mußte gestern im Stadion oft denken "Man, man - die schimpfenden Opas von Block 2".
Ich gestehe, ich habe mitgeschimpft und Delura oder Kutschera nach dem neunzehnten versprungenen Ball "DER BALL IST DEIN FREUND, KEHRNOCHEINS!" zugebrüllt.
Und trotzdem, haltet mich alle für bescheuert - selbst an Tiefpunkten wie jetzt gewürzt mit totaler Ratlosigkeit allerorten, fühle ich mich den (derzeit überall durchs Internet geisternden) Hooligans mit ihrer homoerotisch angehauchten Savage Garden Coverversion näher als Kommentaren wie "Ich bin nicht Arminia - nicht mehr".
Ja, ich steh halt auf sentimentale Durchhalteparolen (und muß lachen):
Heute wird ein guter Tag.
Verfasst von Sascha am 19. Februar 2010 - 14:19.Freitag. Endlich Freitag. Ich schließe das Büro ab. Stapfe durch den schmelzenden Schnee und versuche die alberne Alliteration in meinem Kopf zu vergessen ("Freitag, Frühling, frische Luft"). Der schwarz-weiß-blauen Schal um meinen Hals. Gegen Duisburg. Zur Alm. Zu Arminia.
Überlege unterwegs, ob Aufstiegstrommler Diddy und die Bielefelder Rapper /Arminia-Fans "Pimpulsiv" wohl gute Freunde werden, jetzt wo Diddy frisch zu denen nach Enger gezogen ist. Ob Guela wohl auf "Christlichen Rap" steht? Egal. Zur Alm. Zu Arminia.
Denke an Hippos kleine Spitze gegen den Tagesspiegel und Kirschneck's empörendes Erlebnis in Rostock („Wie kann man eigentlich Arminia-Fan sein?“). Was für eine unsagbar naive Frage. Und als ob Finanzkrise N°212 daran etwas ändern könnte. Zur Alm. Zu Arminia.
Mit kalten Fingern tippe ich noch ein paar gönnerhafte SMS mit Inhalt "Arminia" an die Kurzwahl 31000. Sehr kreativ! Freue mich auf Wintereinkauf Touré und die 2 Schuler-Tore. Biege jetzt von der Wittekindstraße rechts in die Rolandstraße.
Sehe den ersten Flutlichtmast.
Geil.
Zur Alm. Zu Arminia.
Unser Blog5-Lieblings-Besucher der vergangenen Woche gab bei Google ein:
Verfasst von Sascha am 7. Februar 2010 - 22:51.Hilferuf an die Wirtschaft? Na dann mal Prost!
Verfasst von Sascha am 5. Februar 2010 - 17:03.Andere reden nur - Blog5 handelt! Kreative solidaritätsbekundende Ideen sind jetzt gefragt, um Kohle, Kohle, Kohle für den gebeutelten Sportklub der Ostwestfalen (wie ich von Hippo gelernt habe: auch der Zentralfalen) heranzukarren und auf Peter Zwegat verzichten zu können.
Blog5 hat dazu heute in einer zähen, hitzigen und mindestens 60-sekündigen Sondersitzung spontan drei erste potentielle Einnahmequellen ausgemacht:
1) Ein eigener Blitzer!

Was die Stadt kann, kann Arminia schon lange! Ein vereinseigener Starenkasten muß her! Die Stadt Bielefeld blitzt am Bielefelder Berg täglich 1200 Autofahrer und verdient 12,9 Mio. € pro Jahr. Selbst nach Abzug der Unkosten für die 40 Sachbearbeiter, reichen die Moneten noch locker, um auf der Alm alljährlich eine handvoll Top-Neuzugänge präsentieren zu können! Peinlichkeiten wie mit Simak gehörten der Vergangenheit an, Wechsel frustrierter FC Bayrischer Bankdrücker auf die Alm wären kein Wunschdenken mehr!
2) Der Bielefelder Kneipenpfennig!
Den Hilferuf an die Wirtschaft mal sehr wörtlich nehmend und analog zum Kohlepfennig zur Rettung des Steinkohleabbaus könnten die städtischen Kneipen einen solidarischen Teil ihrer Umsätze an Arminia spenden. Warum? Hintergedanke sei die Woche für Woche zu machende Beobachtung, daß Kneipenbesucher bei erfolglosen Arminia-Spielen unmittelbar mit (oder gar noch vor) Schlußpfiff die Etablissements sturzbachartig verlassen, traurig & alleine einfach zuhause weitertrinken - und die Kneipenwirte in die Röhre gucken. Das muß nicht sein!
Die Formel legt die Bauernregel "Geld schießt Tore" zugrunde und ist dann gleichsam banal wie genial, zumal sich die Investition ja ruckzuck amortisiert:
Arminia + Kneipenpfennig
= bessere Spieler + erfolgreichere Spiele
= höhere Kneipenumsätze + noch mehr südländisches Flair am und um den Kesselbrink
3) Und falls alle Stricke reißen:

So, Dauerkarte einstecken und ab auf die Alm. Noch ein letzter Blick auf den Ticket-Ticker... Oje! Leute, seht zu - Solidarität ist das Stichwort.
"Mein Herz schlägt für Arminia."
Verfasst von Sascha am 28. Januar 2010 - 16:25.sagt David "Lauf, Forrest, lauf!" Odonkor in der NW:
"Mein Herz schlägt schon seit Jahren für diesen Verein", schwärmt Odonkor vom derzeitigen Zweitligisten. In der vergangenen Saison hätte es fast mit dem Wechsel geklappt. "Mit Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier habe ich einige Male gesprochen", erzählt Odonkor. (Quelle: Neue Westfälische)
Das kommt irgendwie überraschend. Aber vielleicht hat David vor diesem ich-bring-mich-selbst-ins-Spiel ja mal im Wiktionary unter "G" wie "Graue Maus" nachgeschlagen und sich gedacht: "Wow, wir passen ja prima zusammen!".
"Nein, verdammte Hacke. Mit dem Abpfiff haben sie sich eine Ecke eingefangen. Ich hab die Schnauze voll von Arminia. 90 Minuten Rumpelfussball, dann gehen sie mal in Führung und können keine Ecke abwehren. Das ist nicht schlecht, das ist nicht Underdog, das ist unprofessionell."
Verfasst von Sascha am 19. Januar 2010 - 9:45.lautet die SMS-Antwort von Freund N. auf meine verzweifelte Frage "0:1 - Endstand??" (während ich mit ben_ in Dortmund auf einem Konzert stehe, deshalb das Spiel nicht live schauen kann und auch der Handyempfang vor Ort leider zu miserabel ist, um trotz besessenem Drücken der KICKER-Liveticker-"Aktualisieren"-Taste endlich Gewissheit zu erlangen, ob aus dem rot geschriebenen "0:1" denn nun endlich ein verbindlich schwarzes "0:1" geworden ist...)




