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Da bekommt "Nie mehr zweite Liga" doch gleich eine ganz andere Bedeutung...

23. Minute in Frankfurt - 2:0 gegen Arminia.

SMS mit dem Beitragstitel an Sascha. Dieser: "Mist, ich dachte, wir seien die mit den schwarzen Trikots".

Ok, jetzt mal abwarten, was passiert...

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Total aus der Form

Endlich wieder Zeit für biederen Pleite-Fußball ohne Fifa irgendwas! Alle sind zusammengekommen, um sich in bester Zweitligaform zu präsentieren

Arminia stellt sich zum Mannschaftsfoto (www.nw-news.de)

Aber halt - alle? Nein

Gefehlt haben ...und Franck Manga Guela, der noch in seiner Heimat Elfenbeinküste wegen notarieller Angelegenheiten weilt.

Aha! Was er dort wohl tut? Auslandsbeurkundungen sind eine unsichere Sache heutzutage, er sollte das vielleicht lieber hier machen. Oder sind Spielerverträge heutzutage etwa formbedürftig?

Quatsch, bei der Arminia werden solche Sachen doch sogar mündlich geklärt.

Saftig berief sich vor dem Landgericht auf eine mündliche Vertragsverlängerung in einem Vier-Augen-Gespräch mit Klub-Präsident und Aufsichtsratschef Hans-Hermann Schwick bis zum 30. Juni 2010. (www.11freunde.de)

Saftig wäre also jetzt seit zehn Tagen runter von der Payroll von Arminia. Formidable!

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"Der richtige Ansatz lautet: Nicht mehr ausgeben als man hat."

DFL-Chef Christian Seifert gibt im Kicker wertvolle Hinweise zur Vermeidung dieses Sommertheaters.

Der Spielplan für die nächste Sommerpause steht übrigens auch schon fest:

"Eine Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens ist in der Diskussion. [....] Viele Klubs planen bisher mit einer schwarzen Null. Wenn dann etwas Unvorhergesehenes passiert, etwa eine Trainerentlassung oder die Verpflichtung neuer Spieler, endet das Geschäftsjahr fast automatisch mit einem Verlust. [...] Wenn wir die Lizenzierung strengeren Regeln unterwerfen, geben wir den Klubs auch bessere Argumentationen gegenüber Fans und Sponsoren und deren großen, oft emotional geprägten, Erwartungshaltungen und Forderungen."

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Knochen gibts, die gibts gar nicht

Ich gestehe, ich war immer ein großer Fan von Heiko Westermann. Ich finde und fand, er war (wie Owo etwa) ein super Aushängeschild.  Daher tut mir sein WM-Aus schon leid für ihn.

Und dass er sich dann auch noch einen Knochen bricht, der tatsächlich Kahnbein heißt...

Gute Besserung!

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"Ich gehe von der Insolvenz nicht nur der KGaA, sondern auch des Vereins Arminia Bielefeld aus"

Prognose von Oberbürgermeister Pit Clausen.

Mir fehlen die Worte.

Sascha möchte muss Folgendes ergänzen:

Arminia-Pleite 2010 - Mittendrin statt nur dabei

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Post aus Frankfurt

Leute - kam gerade rein:

 


 

Herrn vanNieselroy

c/o Blog5

Bielefeld

Per Fax

Frankfurt a.M., Berlin, Thessaloniki, den 05. Mai 2010

Sehr geehrter Herr vanNieselroy,

ich komme zurück auf Ihr Schreiben vom 16. März sowie meine Antwort an Sie vom 17. März. Bitte entschuldigen Sie die späte Reaktion, aber wir mussten ein paar unserer BWL-Studenten aus der Taskforce „Allemania Bielefeld“ an Goldmann-Sachs zurückgeben und waren so personell nicht in der Lage, schneller auf Ihre Anfrage zu reagieren.

Leider sind wir auch nach eingehender Prüfung nicht in der Lage, Arminia aus der Klemme zu helfen, die Gründe dafür darf ich kurz erläutern:

  • Wie bereits in meinem Schreiben vom 17.3.2010 angedeutet beschränkt sich die Finanzierungslücke nicht auf 5,4 Mio – das ist ja nun inzwischen auch anderen Beteiligten aufgefallen. Einer unserer BWL-Studenten ging dabei von einer dauerhaften Erstligazugehörigkeit aus – diesen Naivling haben wir als erstes zurück zu Goldmann Sachs geschickt! Uns wurde vorher gesagt, er sei einer ihrer Besten!

Alternativ kann ich Ihnen aber folgendes anbieten: wenn Sie jetzt ein Konto bei uns eröffnen, können Sie ihr individuelles Wunschmotiv auf ihrer Kreditkarte aufbringen. Ist das nicht fantastisch? Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren Kundenberater.

Mit fiskalischen freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Josef Ackermann

 

PS: Die Kartoffeln können Sie selbstverständlich behalten. Wenn Sie diese nächstes Jahr als Grundstock für den Aufbau einer Kartoffelzucht auf der Alm in der Schüco Arena nehmen möchten, gewähren wir Ihnen sicherlich unter Umständen und vielleicht ein günstiges Existenzgründerdarlehen - sprechen Sie uns an!

 

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Josef, bitte bau auf Blau!

Deutsche Bank AG
z.Hd. Herrn Dr. Josef Ackermann
persönlich
Theodor-Heuss-Allee 70
60262 FRANKFURT AM MAIN
DEUTSCHLAND

Ostwestfalen an einem trüben 16. Märztag 2010

Sehr geehrter Herr Dr. Ackermann,

mit großer Freude habe ich heute gelesen, dass Sie persönlich ein schönes letztes Jahr gehabt haben. Der Schluck aus der Pulle sei Ihnen gegönnt.

Wir hier in Ostwestfalen haben andere Sorgen: der lange Winter versaut uns wahrscheinlich das Geschäft mit den Frühkartoffeln (die werden bis zur Spargelzeit nicht mehr reif und daher wohl aus dem Ausland importiert), in Gütersloh feiern lauter alte Leute ein Theater, das nur junge Eltern und Kinder bezahlen werden und - unserer Arminia gehts schlecht.

Wir haben Sie alle als einen Mann kennen gelernt, der immer ein paar Krümelchen übrig hat für die in Not. Und darum darf ich Sie namens und ohne Vollmacht unserer Arminia bitten, zu prüfen, ob nicht Arminia der perfekte Werbepartner für Sie persönlich ist: unsere Sympathiewerte dürften im bundesweiten Durchschnitt etwa den Ihren entsprechen. Die Leute werden über kurz oder lang unseren Namen ebenso mit Geld verbinden wie den Ihren (ob nun Soll oder Haben ist doch egal). Und wie billig bekämen Sie Ihr Konterfei auf unsere Trikots. Nichtmal "Peanuts" (ca. 25 Mio EUR) müssten Sie aufwenden.

Ich bin sicher, wir kämen zusammen. Auch mit Prozessen gegen ehemalige Manager kennen Sie sich aus und könnten hier unterstützen, wenn wir den einen oder anderen im Gerichtswege dazu bringen, entweder Schadensersatz zu leisten, oder im Wege der Naturalrestitution die eine oder andere VIP-Loge abzuschrauben und mit nach Duisburg zu nehmen.

Herr Dr. Ackermann, ich bin mir sicher, das Victory-Zeichen gehört nicht in die Bild-Zeitung, es gehört auf die Alm.

Mit Verbindlichkeiten äh verbindlichen Grüßen,

Ihr vanNieselroy

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…Familie Marx

Familie Marx

Im Schaufenster des Foto-Fachgeschäfts "Foto Ramhorst" in Gütersloh.

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“…wir leben nun einmal im Zeitalter der Faxe.”

O-Ton Herr Schwick im Interview mit der NW zum aktuellen Fauxpas des Managements. Wie schade, dass Arminia, die offensichtlich dem BTX-Zeitalter gerade entronnen und noch nicht im E-Mail Zeitalter angekommen ist, mit dieser modernen Technik noch nicht umgehen kann. Ansonsten: 420 T€ im Jahr - eine saftige Summe!

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…den BVB-Bus

Neongelber Bus
... samt Inhalt - an der Klosterpforte Marienfeld

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