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Alle Beiträge von Albrecht Thiel

Eilhoff: „Ich denke, dass sich Dynamo in die Relegation rettet."

Eilhoff: „Ich denke, dass sich Dynamo in die Relegation rettet. Denn der Heim-Bonus im Entscheidungsspiel gegen die Arminia ist ein klarer Vorteil, die Stimmung phänomenal.“ - so wird der zitiert (in bild.de), der angeblich im Herzen schwarz-weiß-blau sein soll. Kann das denn wahr sein? Hat er denn nicht mitbekommen, dass man in Sachsen "Dennis" eher für eine Sportart hält?

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Paulus schrieb an die Arminen: Er kriegt's noch hin, der Ewald Lienen

Wie sich die Dinge manchmal ähneln:

Lienen wird Trainer bei AEK Athen

"Der finanziell angeschlagene Klub liegt derzeit allerdings mit nur zwei Punkten aus sechs Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Im Vorjahr kam die Mannschaft auf den fünften Rang, der griechische Verband entzog dem Verein wegen Schulden in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro aber das Startrecht für die Europa League."

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Nicht BVB, nicht Schalke

Fan-Schal in blau, weiß, schwarz

Präses Kurschus ist auch Arminia-Mitglied

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, ist neues Mitglied des Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld.

Beim Besuch einer Bielefelder Tageszeitung unterzeichnete die leitende Theologin eine Beitrittserklärung, die hatte Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig mitgebracht. Als Willkommensgeschenk erhielt Kurschus einen Fan-Schal in den Vereinsfarben Blau, Weiß und Schwarz, wie es hieß. Auch Kurschus' Amtsvorgänger Altpräses Alfred Buß war Mitglied von Arminia Bielefeld. epd

Nett ist auch die Frage, ob sie demnächst öfter auf der Tribüne stehen wird. Also nicht die VIP-Lounge, sondern der Platz auf der Tribüne für die eher kleingewachsene Präses in der 3.Liga. Das ist doch mal Kirche von unten!

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"...mal wieder gesehen, warum das 3. Liga heißt"

10 Minuten Fußball, endlich mal den Ball im Mittelfeld halten, schnell und sauber Chancen rausgespielt (leider fahrlässig vergeben) - na ja, ist gegen einen Aufsteiger, das baut die Mannschaft vielleicht auf (denkt man).

Und dann? Fällt das Gegentor, weil der ballführende Spieler nicht angegriffen wird. Schlimmer noch: Man hätte eigentlich abpfeifen können, weil nichts mehr kam. Ein Rumgehake auf dem Platz, die Bälle nach vorn geschlagen in der Hoffnung, vielleicht kriegt sie ja einer. Hinten: Hau weg! Wer hat eigentlich im Mittelfeld gespielt? Ach so, ist ja 3. Liga. Währenddessen fand auf den Rängen die Hochstilisierung von Ratsche statt - als ob Arminia da einen Wunderspieler abgegeben hätte.

Ach ja, 3. Liga - für schlappe 6€ hätte man ein Spiel gut sehen können. War aber nix zu sehen...

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"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens..."

schreibt der englische Autor Michael Dibdin (der in seinen letzten Lebensjahren in Italien gelebt hat und Fußball als einen Hauptpfeiler der menschlichen Existenz mindestens mitbedacht hat) in seinem kleinen Krimi "Sterben in der Dämmerung" über den Inspektor Jarvis, der bei all seinen Untersuchungen eine Macke pflegt: Nämlich dass er alle Daten und Fakten des sehr weit unten spielenden Klubs Accrington-Stanley spielend beherrscht, bzw. diese Fakten ihn beherrschen.

Was für ein überwältigendes Erlebnis war sein erstes Spiel bei diesem Klub gewesen!

"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens. Statt eines eleganten Zusammenspiels, eines nach allen Regeln der Kunst aufgebauten Dramas mit Anfang, Mitte und Ende, mit immer raffinierteren Verwicklungen, die auf einen Höhepunkt zutrieben und dort eine befriedigende Lösung fanden, sah er deprimierendes, sinnloses Hin und Her, erfolglose Schüsse, vermurkste Pässe, zynische Brutalitäten, ein Match ohne erkennbare Struktur, erkennbaren Rhythmus, ohne Sinn und Verstand."

Inspektor Jarvis wäre nie, aber auch nie im Traum auf die Idee gekommen, einen anderen Klub als Accrington-Stanley auch nur zu kennen!

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Samir Arabi: "Wir haben der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir noch mindestens ein Tor schießen und so ist es dann auch gekommen."

So einfach ist das! Wenn die Mannschaft ein Tor zurückliegt, in der Pause den entscheidenden Tipp geben. Warum hat das unter von Ahlen nicht geklappt? Hat da jemand die taktische Anweisung gegeben: "Steigt einfach mal so hart ein, dass ihr ne rote Karte kriegt und wir dann hinterher ne Ausrede haben."? Aber jetzt... - obwohl: Was mich nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass der Trainer nicht auf diese Lösung gekommen ist.

(Soll ich mich doch noch mal ins Spiel bringen, falls der Verein Zweifel an Stefan Krämers Fähigkeiten hat? Ich hätte den Spielern gesagt: "Schießt zwei Tore, dann gewinnt ihr!")

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Von Ahlen nach Osnabrück über Münster (oder das Aufwachen nach einem bösen Traum)

Der Kalauer musste sein: Ausgerechnet RW Ahlen bekam zuletzt 2 Punkte abgezogen, während Arminia den Antrag auf Punktabzug noch nicht bewilligt bekam. Aber von Ahlen, immerhin B-Jugendtrainer beim HSV, ist der neue Heilsbringer. Und damit ist nicht die Hammer Spielvereinigung gemeint.

Wenn wir Glück haben (aber nur, wenn wir großes Glück haben), dann spielen wir im nächsten Jahr gegen Ahlen und Münster, gegen Osnabrück und Oberhausen (die beiden Unentschieden waren Arminias Beitrag zur Wiedersehenstour, weil das mit dem Gewinnen einfach zu schwer war), gegen Sandburghausen (was tief im Süden liegt, aber doch eigentlich an die Nordsee gehört).

Oder wird das traditonelle Testspiel gegen Fichte halb sechs / halb sieben schon zum Saisonhöhepunkt?

Die spannende Frage der nächsten Woche wird immer wieder sein: Wer spielt neben Lohmann? Aber eins muss man sagen: Die Spieler haben ihre absolute Treue zu Arminia mit jedem Spiel bekundet - deren Marktwert ist so gesunken, dass man sie auch gleich behalten kann.

Ach ja, Kevin Schöneberg ist in OS fristlos gekündigt: Besoffen zum Training. Wäre er mal in BI geblieben - da wäre das nicht mal im Spiel aufgefallen...

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van Gaal, Magath & Co.: Bewährung in Bielefeld

Jetzt müssen sie einer nach dem anderen gehen, die Trainer mit den Millionen-Verträgen: Weil sie vielleicht nur Dritter werden oder nur Pokalsieger oder fast nur die Champions-League gewinnen. Oder weil sie den Draht zu den Fans nicht gefunden haben.

Ja, haben denn die Fans in München ernsthaft erwartet, van Gaal kommt als Rudi-Carrell-Imitat? Oder Magath in Gelsenkirchen in der Rolle des Schwiegersohns von Ernst Kuzorra? Und jetzt stehen sie da mit millionenschweren Verträgen und langweilen sich.

Halt! Da gibt es in Ostwestfalen einen Verein, bei dem könnten sie beweisen, dass sie als Trainer etwas aufbauen können! Denn: Mit den Spielern von Bayern würde selbst ich mir zutrauen, etwa so weit zu kommen wie van Gaal (Genialer Einfall: So lange wir den Ball haben, können die anderen kein Tor schießen - führt zu 80% Ballkontrolle und einzelnen genialen Solos von Robben und Ribery.) Aber ein richtiger Trainer, das müsste einer sein, der einer ganz schlechten Mannschaft beibringt, Fußball zu spielen.

Und so, wie die Hartz-IV-Empfänger ja auch die 1-€-Jobs annehmen müssen, so müssten dann die, denen es doch nur um den Fußball geht, dann in der beschäftigungslosen (aber nicht einkommenslosen) Zeit den Weg nach Ostwestfalen gehen. Ohne 39 Spieler zu kaufen und dann hinterher zu klagen, dass alles im Umbruch ist. Ohne endloses Ballgeschiebe, weil der Ball auf der Alm spätestens nach dem dritten Kontakt beim Gegner landet.

Wie geht Fussball? fragen Spieler und Fans beim schlechtesten aller Bundesligisten. Und sie fragen diejenigen, die das eigentlich am besten wissen müssen und denen man dieses Wissen gerade abspricht. Also: Felix und Louis - Bielefeld wartet auf euch!

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"..noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

...so stellt die FAZ am 28.2.2011 den per Mitgliederbefragung ermittelten SPD-Spitzenkandidaten für Schleswig-Holstein und Kieler OB Torsten Albig vor.  Als Mann der Mitte, als einen, der es geschafft hat, gegen die regierende OB in Kiel aus dem Stand eine Wahl zu gewinnen, seinerzeit von Peer Steinbrück per Dienstwagen als Sprecher persönlich abgeholt, verheiratet, zwei Kinder (somit in der SPD nahezu ein Exot in Sachen bürgerliche Existenz) - und dann: "Er ist aus früherer Verbundenheit noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

Tja, da hat der eine peinliche DDR-Kontakte in der Vergangenheit (dazu war Albig aber immer zu sehr Mitte), der andere hat einen Hang zum Luxus, um aus der Proll-Ecke aufzusteigen, der dritte hat fünf Ehen und der vierte hat die Aufsichtsratsvorsitzende eines Rüstungskonzerns zur Gespielin. Und dann gibt es noch Torsten aus Kiel - der ist "aus früherer Verbundenheit noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

Wem soll denn da noch etwas einfallen, wenn dieser Aufsteiger dann im Laufe des Gesprächs den schwarz-weiß-blauen Kaffeebecher rausholt...

Torsten, we have to fight weiter!

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"Kär, bin ich voll! Aber hackedick. Is voll normal - anders hältste son Spiel nich aus."

(Vor dem Spiel gegen Fürth auf dem Herrenklo aufgeschnappt.)

Ja, klar - Kinder und Besoffene reden die Wahrheit.

Da freut man sich, dass die Abwehr mit Markus Schuler mehr Stabilität gewonnen hat - und da passiert es natürlich wieder nach 10 Minuten.

Da sieht es nach der Halbzeit richtig nach Fußball aus - und da bekommt Arminia ein reguläres Tor nicht.

Da drängen sie auf den Ausgleich - und werden mit ein paar Kombinationen so was von ausgespielt - eben, dass man es nicht aushält.

Und treffen auf einen Gegner, der eine derart effektive Chancenverwertung hat, dass die meisten Bundesligisten sich dem gegenüber schamhaft verstecken müssten. (Und außerdem wäre Dennis an guten Tagen das 0:1 und das 1:3 nicht passiert...)

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