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Alle Beiträge von Albrecht Thiel

"Kär, bin ich voll! Aber hackedick. Is voll normal - anders hältste son Spiel nich aus."

(Vor dem Spiel gegen Fürth auf dem Herrenklo aufgeschnappt.)

Ja, klar - Kinder und Besoffene reden die Wahrheit.

Da freut man sich, dass die Abwehr mit Markus Schuler mehr Stabilität gewonnen hat - und da passiert es natürlich wieder nach 10 Minuten.

Da sieht es nach der Halbzeit richtig nach Fußball aus - und da bekommt Arminia ein reguläres Tor nicht.

Da drängen sie auf den Ausgleich - und werden mit ein paar Kombinationen so was von ausgespielt - eben, dass man es nicht aushält.

Und treffen auf einen Gegner, der eine derart effektive Chancenverwertung hat, dass die meisten Bundesligisten sich dem gegenüber schamhaft verstecken müssten. (Und außerdem wäre Dennis an guten Tagen das 0:1 und das 1:3 nicht passiert...)

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Es waren wieder zwei Standardsituationen, obwohl wir vorher darüber gesprochen haben. (Kevin Schöneberg)

Schön, dass Ihr darüber gesprochen habt! Zwischendurch habe ich mich gefragt: "Was trainiert Ihr eigentlich?" Zusammenspiel, Freistöße, Ecken? Oder sprecht Ihr da nur drüber?

Nee, Leute, unter dem Spiel steht: "Bemühten sich, Fußball zu spielen."

Da war kein Pass-Spiel, da wurde kein Ball verteilt, da stand die solide Abwehr von Union so, dass fast jeder Ball abgefangen wurde.

Ich habe immer gesagt: Gebt dem Trainer Zeit - spielen müssen andere. Ich nehme das zurück: Lange Zeit wirkte Union so, als hätten sie einen Spieler mehr auf dem Platz. Sie spielten diszipliniert, über die gelben Karten wollen wir nicht streiten, aber die Tendenz sagt doch auch was aus. Sie spielten so, wie ich mir das von Arminia auswärts vorstelle.

Wie viele rausgespielte Torchancen hatten wir denn? 2 oder 3 außer dem dicken Torwartfehler. Wer kam denn nach dem Ausgleich ins Spiel? Arminia?

Die haben sich bemüht... Aber wenn dann so wenig Spielaufbau dabei herauskommt...

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Arminia und der historische Materialismus

Es beginnt scheinbar harmlos: Damit, dass sich ein Armine, der nicht in der Hauptstadt aller (Fußball-Idioten) lebt, auf Grund seines Terminkalenders und anderer Unwägbarkeiten die Spiele der neuen Mannschaft nicht direkt ansehen kann.

"Schade!" denkt er zunächst. Und gibt nach knappen Niederlagen gegen große Mannschaften wie den FSV Frankfurt der Mannschaft noch ganz viel Kredit. Weil die sich ja noch finden müssen. Und weil hinten und vorne in dem ganzen Gefüge nichts mehr stimmt. Der Trainer verbreitet Zuversicht: Im nächsten Spiel werden die guten Ansätze weiter entwickelt (oder so ähnlich).

Und dann gibt es die beliebten "Stimmen nach dem Spiel", bei denen die begabten und zuversichtlichen Kicker beruhigend sagen: Wir waren in der ersten (oder in der zweiten Halbzeit) gar nicht so schlecht. Nun ja, warum muss ein Spiel auch zwei Halbzeiten haben? Oder sie sagen: Heute waren wir wirklich schlecht, aber beim nächsten Mal...

Und der Armine ist froh, dass er nicht wirklich dabei gewesen ist. Und hat allmählich den Eindruck, dass da nicht wirklich etwas besser wird, und die beliebten Stimmen sprechen schon gar nicht mehr von "unglücklich verloren", sondern von verdienter Niederlage, als sei das eine Zwangsläufigkeit. Und der Armine stellt sich zunehmend die Frage: Willst Du da überhaupt hingehen, wenn die hinterher doch nur erklären, warum sie verloren haben?

Und da fällt ihm Kurt Tucholsky ein, der das so schön auf den Punkt gebracht hat: "Es ist die Aufgabe des historischen Materialismus, zu zeigen, wie alles kommen muß – und wenn es nicht so kommt, zu zeigen, warum es nicht so kommen konnte. "

Ich schreibe das 20 Jahre nach dem Ende der DDR - und ich fürchte, der historische Materialismus hat in Ostwestfalen noch eine historische Bühne behalten.

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Tafelsilber! Welches Tafelsilber?

So langsam holen mich meine Phantasien übelsten Befürchtungen ein. Hätte ich doch nie geschrieben:

Erfahrene Kern-Spieler halten: Offenbar Rübe (Vertrag verlängert), Mijatovic (? wäre schön). Und das Tafelsilber: Katongo? Fort? So ganz waren sie nach meinem Eindruck nie Teil des Spiels geworden. Federico? Wäre schade - ich fand ihn gegen den FCK gut. Aber er und Halfar waren noch nie eine Achse.

Rübe? Nichts gegen Rübe - aber er hat schon bessere Zeiten gesehen. (Was bei einem Mann seines Alters keine Schande ist.)

Nun denn, sehen wir der Wahrheit ins Gesicht: Werden wir noch das eine oder andere Mal wach - und es füllt sich die Spalte "Neues vom Ex-Arminen"?

Oder baut Christian Ziege aus No-name-Spielern eine Mannschaft auf?

Wenn ich ehrlich bin: Ich rechne mit einem harten Kampf um den Klassenerhalt. Wer noch nicht begriffen hat, was die Krise auch auffem Platz bedeutet, sollte einfach mal über die Verkäufe nachdenken.

Ja, und Dennis... - der wäre Silber, aber ist auch Armine mit Leib und Seele. Wäre Integrationsfigur. Wr kauft den armen Fernandez (der an sich kein schlechter ist - welcher Zweitligaverein hat einen Nationaltorwart auf der Reservebank?)

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Wie ich neulich schon mal ganz richtig sagte...

Wenn (vielleicht) bald nichts mehr da ist, um draufzuklopfen, macht es doch Spaß, sich auf die eigene Schulter zu klopfen.

So schrieb ich denn zum Thema "Hat die Arminia überhaupt Tafelsilber?"

"Also brauchen wir eine Mannschaft mit Zweitliga-Niveau, die sich entwickeln kann. Mit einem Trainer, der ein gewisses Risiko ist, weil er noch keinen Namen hat, aber vielleicht eine Vorstellung von attraktivem Fußball (also: nicht Ernst, nicht Rapolder). "

Teil 1: Hat doch schon jemand zugehört. Der Trainer kann konnte mal spielen, hat das (mit A-Schein) sogar überlegt, wie das mit anderen geht. Und könnte jetzt - statt nur als angebliche Wunderwaffe eingesetzt zu werden - mal zeigen, ob er eine Mannschaft aufbauen kann.

"Und das Tafelsilber: Katongo? Fort? So ganz waren sie nach meinem Eindruck nie Teil des Spiels geworden. Federico? Wäre schade - ich fand ihn gegen den FCK gut. Aber er und Halfar waren noch nie eine Achse."

Sag ich doch: Halfar ist weg. Ist vermutlich das ewige jugendliche Strohfeuer. Und jetzt warten wir mal ab, ob Fernandez mit SA in SA weiter kommt als die deutsche Mannschaft. Denn, wie ich schon sagte:

"Ja, und Dennis... - der wäre Silber, aber ist auch Armine mit Leib und Seele. Wäre Integrationsfigur. Wr kauft den armen Fernandez (der an sich kein schlechter ist - welcher Zweitligaverein hat einen Nationaltorwart auf der Reservebank?)"

 

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"Hat die Arminia überhaupt Tafelsilber?"

fragt Peter Penders am 21.4. in der FAZ. Und zitiert Heinz Anders:"'Vermutlich müssen wir unser Tafelsilber verkaufen', sagt Anders und meint Spielerverkäufe."

So ähnlich stellt es auch der Verein selbst - in wohlgesetzten Worten - auf seiner Homepage dar:

Arminia solle

  • sich nicht alleine über Tabellenplätze definieren.
  • eine unmittelbare Identifikation der Fans mit den Spielern und der sportlichen Ausrichtung ermöglichen.
  • so attraktiv wie möglich spielen. Vor allem aber soll das Team Einsatz und Leidenschaft vermitteln. Der Anspruch des gesamten Umfeldes (Fans, Zuschauer, Mitglieder, Sponsoren), wieder stolz sein zu können auf Arminia, soll erfüllt werden
  • entsprechend aus jungen, überwiegend aus der hiesigen Region stammenden Spielern (idealerweise aus dem eigenen Nachwuchs) bestehen.
  • aus sich selbst heraus Werte schaffen und regelmäßig Transfererlöse generieren
  • Das ist banal! Ich kenne keine Mannschaft, die in der 3. Liga attraktiv spielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sponsoren und Zuschauer in einem Verein mit dieser Geschichte sich über die Karte Leidenschaft und Begeisterung definieren.

    Also brauchen wir eine Mannschaft mit Zweitliga-Niveau, die sich entwickeln kann. Mit einem Trainer, der ein gewisses Risiko ist, weil er noch keinen Namen hat, aber vielleicht eine Vorstellung von attraktivem Fußball (also: nicht Ernst, nicht Rapolder). Mit Spielern, die bei einer Mannschaft im Aufbau eine Chance bekommen. So, wie es Frank Eulberg gegen K'lautern ausprobiert hat. Selbstverständlich stand die Deckung noch nicht - aber die stand auch bei Gerstner zuletzt nicht mehr. Erfahrene Kern-Spieler halten: Offenbar Rübe (Vertrag verlängert), Mijatovic (? wäre schön).

    Und das Tafelsilber: Katongo? Fort? So ganz waren sie nach meinem Eindruck nie Teil des Spiels geworden. Federico? Wäre schade - ich fand ihn gegen den FCK gut. Aber er und Halfar waren noch nie eine Achse.

    Ja, und Dennis... - der wäre Silber, aber ist auch Armine mit Leib und Seele. Wäre Integrationsfigur. Wr kauft den armen Fernandez (der an sich kein schlechter ist - welcher Zweitligaverein hat einen Nationaltorwart auf der Reservebank?)

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    Uns geht's ja noch Gold...

    Neun Punkte Abzug für FC Portsmouth

    Der Abstieg des insolventen englischen Erstligisten FC Portsmouth ist so gut wie besiegelt. In Folge seiner Finanzkrise wurde der FA-Cup-Halbfinalist mit einem Abzug von neun Punkten bestraft. Dies bestätigte die Premier League. Mit nun lediglich zehn Punkten auf dem Konto, aber 17 Zählern Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze ist der Absturz des Tabellenschlusslichts in die First Division nur noch theoretisch zu verhindern.

    Insgesamt sollen sich die Schulden des FC Portsmouth auf 80 Millionen Euro belaufen.

    Ist vielleicht nicht der schönste Urlaubsort, aber Bielefelder sind ja nicht verwöhnt. Überall sonst wirst du komisch angeguckt wegen des Vereins - aber hier in Portsmouth kann man gut fußball-philosophische Gespräche führen, so etwa in der Tendenz: "Zweite Liga sind wir ja alle - entscheidend ist, wie du da reingekommen bist." Und wer unbedingt einen Kalauer loswerden will, der kann ja sagen: "Wir sind zwar ein bisschen komisch - aber doch Anders."

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    Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter vorher nicht gepfiffen hat

    Wenn ich meinem Nachbarn in einer Auseinandersetzung zu nahe getreten bin (ist doch ein schöner Ausdruck und so richtig fußball-kompatibel), dann kann es passieren, dass ich bestraft werde. Je nachdem, wie der SchiedsRichter die Auseinandersetzung einschätzt. Wenn aber doch mein Partner Kontrahent eigentlich schon vorher wegen eines Vergehens derart hätte bestraft werden müssen, dass er mir gar nicht über den Weg hätte laufen können - was dann?

    Sagen wir mal, der Typ hieße z.B. Jovanovic. Der würde nun im Nachhinein für ein paar Spieltage aus der Öffentlichkeit weggesperrt - warum wird dann nicht alles das, was der Typ in seinem ruchlosen Tagewerk vollbracht hat, ebenso korrigiert. Wer gar nicht mehr auf dem Platz hätte sein dürfen, hätte keinen Freistoß und keinen Elfmeter bekommen.

    Weil ich das nicht begreife, bin ich wohl kein Jurist geworden - aber ich muss unbedingt mit Freund M. darüber reden.

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    "Das Tolle (an der Politik) am Fußball ist, dass alles möglich ist, aber auch das Gegenteil von allem." Günter Beckstein

    Wenn man in einem alles andere als überzeugenden Spiel 1:0 gegen Aachen gewinnt, hat man alles richtig gemacht. Weil 1:0 ja das Lieblingsergebnis von Thomas Gerstner ist. Wenn man beim FSV (nicht Eintracht, das war mal) Frankfurt ein mühsames 0:0 über die Zeit bringt, dann durfte das ja auch mal sein. Wenn der glorreiche Aufstiegskandidat da weitermacht und gegen die "Löwen" 0:1 untergeht... Warum? Weil das Ewalds Lieblingsergebnis ist? Nein, weil die Mannschaft im Herzen immer noch eine Klümpchentruppe ist und nur bei taktischer Disziplin und Weiterentwicklung daraus etwas werden kann. Das einzig Gute daran: Genau solltet Ihr nach Kaiserslautern fahren!

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