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Nachtrag: Unsinnige ZDF-Kommentierung des Arminia-Pokalspiels von und mit Thomas Wark

Wir haben es im Stadion ja nicht mitbekommen - nachdem ich aber von zwei Daheimgebliebenen auf diverse Blödsinns-Außerungen von Thomas Wark angesprochen worden war und in der NW folgender Kommentar von Rainer Klusmeyer erschien, habe ich mir mal die Mühe gemacht, ihn abzutippen.

Das erstaunliche für mich: Hätte Herr Wark bloß 'Frankfurt-freundlich' kommentiert, könnte man es beispielsweise einfach mit der geografischen Nähe zwischen Frankfurt und ZDF-Mainz (wo Herr Wark auch schon von 1978-82 studierte) abtun - wie diverse 'Fernsehfußballexperten' allerdings immer wieder dazu kommen, tatsächlich fachlichen Blödsinn vom Stapel lassen und schlichtweg falsche Informationen wie stumpfe Dampfplauderer in die öffentlich-rechtliche Fernsehwelt hinauszuposaunen, bleibt mir auch weiterhin ein Rätsel.

Eine mögliche Erklärung fällt mir noch ein: Vielleicht hat Fatmir Vata (der in den vergangenen Jahren in den Statistiken der meistgefoulten Spieler stets einen Top-Platz einnimmt) zwischen 1978 und 82 in Mainz gespielt und ihm damals die Freundin ausgespannt.

ZDF-Kommentierung des Arminia-Pokalspiels

Quark-Tasche

Nun gut, wenn man wie Thomas Wark in der Report-Olymp der WM-Fernsehkommentatoren aufgestiegen ist, mang ein Halbfinale im DFB-Pokal kaum mehr als eine lästige Pflichtübung sein. Sollte es dem ZDF-Mann allerdings gelingen, seine Frankfurter Form bis zu den Titelkämpfen im Juni und Juli zu konservieren, dann empfiehlt sich zumindest bei Spielen mit Wak'scher Beteiligung dringend die zusätzliche Investition für einen premiere-Anschluss.

Denn die Kommentierung Warks war noch um einiges argerlicher als das merkwürdig leidenschaftslose Spiel der Arminia. Schon die Einblendung des Bielefelder Taktikschemas ließ Schlimmes befürchten: Laut ZDF spielt der DSC vorne mit von rechts mit Masmanidis-Vata-Boakye - richtiger wäre Vata-Boakye-Masmanidis gewesen. In der Abwehr, so Wark, darf Gabriel ran, weil Borges verletzt ist - Borges war gesperrt. Im ersten Zweikampf auf der rechten Abwehrseite sieht der Mann am Mikrofon Schuler als Verlierer gegen Köhler - Schuler ist Linksverteidiger, und natürlich hatte Korzynietz den Zweikampf bestritten.

Sehr schnell war klar: Thomas Wark hatte sich beim Besuch der Bundesligapartie zwischen Arminia und Frankfurt am Samstag für alles interessiert, aber sicherlich nicht die die Bielefelder Mannschaft.

Nur eines wußte der schwätzende Kommentator ganz genau: Fatmir Vata ist einer der unbeliebtesten Spieler der Bundesliga, ja, man könne gewiss sein, immer wenn der Albaner in Ballnähe sei, ginge irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu. Und deshalb forderte Wark nach Vatas erstem Foul mit Vehemenz: "Das muss jetzt aber die Gelbe karte sein."

An dieser Stelle könnte wegen Fußballvolksverhetzung die Rote Karte für Wark beantragt werden. Da der Mann aber über genügend Vitamin B verfügen dürfte, gehen wir nicht davon aus, daß das ZDF diesem Vorschlag folgen würde.

Thomas Warks Vater Oskar hatte einst zu seinen ZDF-Sportreportagen den Beinamen "Quark" - erstaunlich, wie viel sein Sohn dafür tut, ein würdiges Erbe anzutreten.

(von Rainer Klusmeyer, Neue Westfälische)

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Bayern München - Arminia Bielefeld 2:0

1:0 Ballack (69.)
2:0 Scholl (73.)

bayern-bielefeld.jpg

"Mit einem verdienten Arbeitssieg gegen Bielefeld kam der FC Bayern der Meisterschaft einen Schritt näher. Gegen die disziplinierten Ostwestfalen dauerte es bis Mitte des zweiten Durchgangs, ehe ein glückliches Tor von Ballack den Bann brach und den Erfolg einleitete." (kicker.de)

"Die Bielefelder waren zuvor etwas mutiger geworden und hätten mit ihrer ersten nennenswerten Chance durch einen Fallrückzieher von Isaac Boakye beinahe die Führung erzielt, allerdings strich der Ball knapp am Tor von Rensing vorbei (51.). Heiko Westermann verzog 12 Minuten später freistehend vor Rensing." (NW-News.de)

Felix Magath (Bayern München): "Arminia zählt zu den Mannschaften, die defensiv am besten stehen. Deswegen war es nicht einfach, zu Toren zu kommen. Wir hätten allerdings in der ersten Halbzeit schon in Führung gehen müssen. Die Geduld der Mannschaft hat gezeigt, dass sie von sich überzeugt ist."

Trainer Thomas von Heesen (Arminia Bielefeld): "Der Druck der Bayern war in der ersten Halbzeit enorm, wir haben es aber bis zur Halbzeit ohne Tor überstanden und sind erst bestraft worden, als wir besser ins Spiel gekommen sind. Ich hätte dem ein oder anderen Spieler meiner Mannschaft hier etwas mehr Mut gewünscht. Jetzt konzentrieren wir uns auf die für uns wichtigen Aufgaben."

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Glückwunsch, Matze!

Arminia Schnuller

"Ich bin fix und fertig, aber total glücklich." Mathias Hain war die Erleichterung anzumerken, als er gestern Mittag die Geburt seiner Tochter Ida meldete. Um 12.45 Uhr kam das 53 Zentimeter lange und 3.420 Gramm schwere Mädchen im Städtischen Krankenhaus in Bielefeld zur Welt. (NW-News.de)

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Kann ja jedem mal passieren…

Vielleicht steigen wir ja doch noch ab, weil an entscheidender Stelle nicht richtig mitgezählt wurde.

Bundesliga.de

(...) Für die Arminia ist der Klassenerhalt bei acht Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur noch Formsache. Ein unerwarteter Erfolg in der bayerischen Metropole würde die Ostwestfalen aber zur allgemeinen Überraschung sogar bis an die UEFA-Cup-Ränge heranführen. Der Vorsprung vom Tabellenfünften Hertha BSC Berlin auf die Arminia beträgt nicht mehr als sechs Zähler. (...)

Erklärung für diejenigen, die das später mal lesen: Es waren vor dem 30sten Spieltag ZEHN Punkte.

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So wird das nix mit der Fairplay-Wertung und dem Üfa-Cup

Bild.de

Bielefeld-Profi beschimpft Schiri Merk
„So ein Arsch pfeift bei der WM!“

Schiri Merk zeigt Arminias
Schuler Gelb. Nach dem Abpfiff
flippte der Bielefelder aus

0:1 in Frankfurt. Zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokal-Halbfinale gescheitert. Da knallten beim Bielefelder Markus Schuler die Sicherungen total durch!

Erst drosch er den Ball mit voller Wucht Richtung Schiri Dr. Markus Merk, traf ihn aber nicht. Dann pöbelte er den Lauterer an: „Und so ein Arsch pfeift bei der WM!“

Merk, der das Spiel korrekt geleitet hatte, fertigte einen Sonderbericht über Schuler an. Arminia-Manager Reinhard Saftig stocksauer auf den Profi: „Für dessen Aussetzer fehlt mir jedes Verständnis.“

Knallhart auch Trainer Thomas von Heesen: „Mit so einem Mist schadet Schuler nur dem Verein. Samstag bei den Bayern spielt Tobias Rau für ihn...“

Schuler wird wohl auch noch vom DFB bestraft. Saftig: „Ich rechne mit einer Sperre von mindestens drei Spielen.“ r.h.

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Außer Spesen (und Frikadüsen) Nix gewesen…

Eine solche Überschrift ist irreführend, denn selbstverständlich ist sie nur teilweise richtig: Wir hatten einen berauschenden Tag, eine höchst amüsante Fahrt unter Captain Nils ("Please fly again next time with Tim's Leihwagen"), einen unfassbaren Berg von Anne handgemachter Knoblauch-Chili-Frikadellen, 400 Brötchen, 600 Eier und Getränke aller Art satt. Satt war deshalb auch das Stichwort, den schon am Kreuz Bielefeld war die Hälfte verputzt und der Hälfte der 9 Personen schlecht. Trotzdem hängt über einem so reizenden Tag der schwere Schatten ausgeträumter Pokalphantasien und die Frage, wann wir wohl das nächste mal wieder so nah dran sein werden. Deshalb keine Details, laßt Bilder sprechen:

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Tim, äh Mario

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Rausgeputzt und startklar

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Sandra

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Commerzbank-Arena

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Anne, Iris, Marcus, Nils, Mario, Sandra, Gerwin, Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Mit dem Zweiten sieht man besser

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Niesel

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Die Hymne

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Wir sind 3 von 5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Bitter schmeckt die Niederlage

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Begegnungstätte

Ergänzung von Hippo:

[Ich habe mir die Freiheit genommen, ein paar Bilder zu ergänzen, ohne sie als seine zu kennzeichnen. Im Zweifel sind's die qualitativ minderwertigen.]

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Hier muss Nix hervorgehoben werden…

...ein ganzer Artikel aus Olli Fritsches Newsletter, der sich ganz allgemein, ohne Zwang, lobend und in fast schon poetischem Stil einfach nur mit Arminia beschäftigt! Dieses flüchtige Glück sei hiermit archiviert. OK, wenn wir heute Abend gewinnen, werden uns wahrscheinlich Artikel dieser Art wochenlang sowas von um die Ohren gehauen, daß wir's schon vor dem Finale nicht mehr hören lesen können.

*Biotop der Harmonie*

Klassenerhalt gesichert und im Pokalhalbfinale - welch überraschender Erfolg! Michael Kölmel (BLZ) prüft den Bielefelder Humus: "Bielefeld 2006, das ist weit mehr als die Summe seiner Einzelspieler. Oder nur die erfolgreiche Adaption von Rapolders Lauf-Forechecking-Konter-System, das von Heesen zart dem neuen Personal anpasste. Der frühere Spielgestalter ist als Trainer gereift. In seiner ersten Zeit führte er Bielefeld zwar 1999 in die Bundesliga, danach scheiterte er aber bei Saarbrücken. Inzwischen strahlt er Besonnenheit aus - auch in der unglücklichen Startphase vertraute er seinen Spielern. Von Heesen gelingt es wie Rapolder, individuelle Stärken herauszukitzeln. Er hat mit den Zugvögeln des Fußballs einen westfälischen Frieden auf Zeit geschlossen. So wachsen im Biotop der Harmonie Talente heran- und Durchschnittskicker über sich hinaus. In einem Team ohne Stars gibt es keine Quertreiber, nur skurrile Antreiber wie Hain oder Spielgestalter Fatmir Vata - und die wollen nun den Propehten zum Trotz in den Europapokal vorstoßen."

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/sport/541725.html

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Noch einmal schlafen…

'Jetzt ziehen wir auch in das Pokalfinale ein', machte sich Michael Fink zum Sprecher der erstaunlich robusten, überaus widerstandsfähigen Minimalisten vom Teutoburger Wald. Fink, der in der kommenden Saison für die Eintracht spielen wird, gehört zu den wichtigsten Mitarbeitern einer der stärksten Defensivformationen der Bundesliga. Arminia Bielefeld hat mit acht Toren und zehn Gegentreffern in der Rückrunde 17 Punkte erobert - das deutet auf schmucklose Wertarbeit mit hoher Prägekraft. Während die Anhänger des vor der dritten Erstligasaison nacheinander stehenden Deutschen Sport-Clubs mit den Profis einen Tag der Freude und Vorfreude feierten und am Dienstag in stattlicher Zahl - rund 5.000 Arminen-Fans werden in Frankfurt erwartet - gen Hessen aufbrechen werden, herrschte bei der Eintracht ein Stimmungsgemisch aus Niedergeschlagenheit und Widerstandsoptimismus.

Autor: Roland Zorn (FAZ)

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Rot-Schwarz-Weiße Farben + Adler + Massen-Choreografie = Leni Riefenstahl?

Nein. Wir dürfen uns trotzdem freuen, denn wir werden am Dienstag einem historischen Ereignis beiwohnen, das André Heller wahrscheinlich vor Neid ergrünen lässt.

Nachtrag vom Nachtag:
Die Choreo selbst war nun nicht unglaublich beeindruckend, aber kleinlaut müssen wir zugeben: Laut sind sie tatsächlich, die Frankfurter Fans! Und zwar sehr. Dafür Respekt. Wenn wir dort waren, schallte es weder in Hamburg noch in Dortmund lauter von den Rängen – geschweige denn in der maßlos überschätzten Schalker Turnhalle. Und wir sind nicht so vermessen, die Lautstärke mit der auf der Alm zu vergleichen ;-)

sge-adler.de

Ultras Frankfurt suchen Helfer für die Choreografie

Am Dienstag ist eine Choreografie vor dem DFB-Pokal Halbfinalspiel Eintracht Frankfurt gegen DSC Arminia Bielefeld (20:30 Uhr; Commerzbankarena Frankfurt) von den Ultras Frankfurt geplant (sge-adler berichtete). Für den Aufbau des Kunstwerkes sucht die Fangruppierung freiwillige Helfer.

Zum Aufbau der Choreografie werden noch dringend freiwillige Helfer gesucht. Jeder der Lust und Zeit hat, möge der Fangruppierung helfen, wie es in einem Aufruf heißt. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr beim Fancontainer auf dem Parkplatz Gleisdreieck (nahe Stadion).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an woschtel@gmx.de oder an die Ultras Frankfurt. Laut Angaben der Ultras, soll es die größte Choreografie werden, die das Frankfurter Stadion je erlebt hat.

Ergänzung von eintracht.de

Fans planen große Überraschung

Dass die Eintrachtfans die lautesten in der Liga sind, beweisen sie Woche für Woche bei unseren heim- und Auswärtsspielen. Beim Pokalhalbfinale morgen gegen Arminia Bielefeld kann man sich aber auch davon überzeugen, dass sie die kreativsten Anhänger sind.

Vor Spielbeginn wird es in der Westkurve eine traumhaft schöne Choreographie geben, die an die Europapokalgeschichte der Eintracht erinnern und die Wünsche und Träume der Fangemeinde für die Zukunft widerspiegeln wird.

Die umfangreiche "Choreo" besteht aus fünf Teilen und mehrere engagierte Mitglieder unserer Fanszene waren wochenlang damit beschäftigt, dieses Zusammenspiel von Folien, Papptafeln und -sternen zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Rekordverdächtig ist auch, dass es rund sieben Minuten dauern wird, bis die komplizierte Choreographie abgeschlossen ist und in voller Pracht erstrahlen kann.

Man darf gespannt sein, was sich die Treuesten der Treuen einfallen lassen haben, um Deutschland und der Fußballwelt zu zeigen, wie stolz sie darauf sind, den Adler im Herzen zu tragen.

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

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