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Synonym für Fußballprovinz, Teil 480

Harald Pistorius (Neue Osnabrücker Zeitung):

„Es war wie so oft, wenn Arminia Bielefeld spielt: Im Sportstudio taucht die Partie in Kurzform auf, Agenturen und Zeitungen schreiben über die Niederlage der Dortmunder und den beleidigten Wörns, aber kaum über den Sieg der Arminen.

Im zweiten Jahr nach dem siebten Aufstieg trotzen die Bielefelder nicht nur souverän den Abstiegsprognosen, sondern spielen auch ansehnlichen Fußball. Und im Pokal stehen sie vor dem Sprung nach Berlin. Das alles trotz begrenzter wirtschaftlicher Möglichkeiten und trotz der Verkäufe von Leistungsträgern. Dank eines klugen Trainers, der sich nicht so wichtig nimmt und lieber in Ruhe arbeitet, als Interviews zu geben.

Es ist leider typisch für die Bundesliga, dass dieser Verein nicht die verdiente Anerkennung bekommt. Und stattdessen als Synonym für Fußballprovinz herhalten und zuschauen muss, wie sein Torwart wegen eines Fehlers als Depp der Fußball-Nation veralbert wird.

Gestern sang die Ball-Prominenz Klagelieder auf den Niedergang des ach so großen Traditionsklubs 1. FC Köln. Dass Arminia Bielefeld mit viel weniger viel mehr geschafft hat, sagte mal wieder keiner. Schade.“

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Fußballmäuschen Bielefeld

Frank Hellmann schreibt auf www.fr-aktuell.de über Bayern München:

"Ein technisch und taktisch klar überlegener, hoch inspirierter, intelligenter und erfolgshungriger AC Mailand hatte den Rekordmeister bis ins letzte Fitzelchen zerlegt. Die Dosierkönige und Superzocker der Bundesliga, sie waren am Ende ihres Weges angelangt. Wie kläglich, dass sich Magath nuschelnd in Ausreden flüchtete. Vom unberechtigten Elfmeter sprach er, und vom schwachen Schiedsrichter. Hat er es nicht herausgelesen? Diese Mannschaft hat kein Herz. Seine Spieler lassen sich feiern für Siege über Fußballmäuschen wie Duisburg und Bielefeld. (...) Der FC Bayern ist das Rosenborg Trondheim von Deutschland: Primus im Lande, Kanonenfutter in Europa."

P.S.

Ich habe es mir nicht verkneifen können, dem Autor dieser Zeilen ["VON FRANK HELLMANN (MAILAND)"] eine kurze Mail zukommen lassen, die sinngemäß etwa besagt: "(...) vielleicht haben sich die Leistungen von Arminia Bielefeld nicht bis Mailand herumgesprochen - dafür habe ich natürlich Verständnis - hier und dort jedoch gibt es aufmerksame Redakteure, die zumindest nicht nach Schema F in die Fußballklischee-Synonymkiste greifen und sich überlegen "Hmm, Fußballmäuschen? Sekunde... Aaah! Duisburg! Und... äh Bielefeld! Top - fertig!". Und die Zeilen von Harald Pistorius aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (siehe oben) als "Beleg" gleich mit dabei. Naja, wird ihn bestimmt brennend interessieren.

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24.05.03: Nürnberg - Leverkusen 0:1 | Arminia - Hannover 0:1

(...) Nach WELT-Informationen prüfen die Ermittler sogar, ob das Geld möglicherweise völlig ungeahnte Verwendung fand. Daß der Betrag just in jenem Moment ausgehändigt wurde, in dem Bayer sportlich in Not geraten war und erst am letzten Spieltag der Saison 2002/03 den drohenden Abstieg verhindern konnte, ist offenbar auch Gegenstand der Untersuchungen. Chefermittler Wallmeier wollte das gestern allerdings weder bestätigen noch dementieren. Noch seien Calmund und Graul nicht vernommen wurden, sagte er. Wenn das bis zum Ende der Woche geschehen sei, wolle man den Fall der Staatsanwaltschaft Köln übergeben.

http://www.welt.de/data/2006/03/07/856136.html

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Beliebt bei den Fans: Arminia und Bayer 04

Liga-Radio-Abstimmung

(Quelle: www.bundesliga.de)

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Borussia Mönchengladbach - Arminia 2:0

Gladbach Arminia 2:0

Gladbach Arminia 2:0

Gladbach Arminia 2:0

Gladbach Arminia 2:0
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Daniela's, Nils' und mein Eindruck der ersten halben Stunde wird zumindest auch vom Kicker geteilt - was aber natürlich NICHTS daran ändert, daß das Spiel am Ende auch gut und gerne 4:0 hätte ausgehen können:

"Der Spielaufbau Bielefelds wirkte durchdachter, allerdings fehlte die Zielstrebigkeit. Borussia Mönchengladbach leistete sich etliche Stockfehler im Angriffsspiel. So blieben Torchancen Mangelware. Bielefeld hatte zwar ein optisches Übergewicht, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Mönchengladbach fand kaum den Weg in den gegnerischen Strafraum. (...) Nach einer knappen halben Stunde zogen die "Fohlen" aber die Zügel an und konnten endlich Druck auf die Bielefelder Abwehr ausüben. (...) Das Köppel-Team blieb auch in der Folgezeit am Drücker, Bielefeld hatte weit weniger Spielanteile als in Durchgang eins. Die Borussen scheiterten bei den nun zahlreicheren Chancen aber entweder an ihren eigenen Nerven oder an Arminen-Keeper Hain. (...) Borussia Mönchengladbach brachte den Erfolg routiniert nach Hause und ließ keine Chancen mehr zu, Bielefeld fehlte der Glaube an sich selbst. In der Schlussphase verpasste Gladbach einen noch höheren Erfolg. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdienten sich die "Fohlen" den Sieg über Bielefeld." (KICKER.de)

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Borussia Mönchengladbach - Arminia 2:0

1:0 Marcell Jansen 34.
2:0 Wesley Sonck 65.

Borussia Mönchengladbach - Arminia 2:0

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Arminia - Borussia Dortmund 1:0

Arminia - BVB 1:0

Die Arminia schaltete über Vata blitzschnell um und trug den Ball geschickt nach vorne. Schließlich passte Korzynietz auf den mitgelaufenen Kauf, der aus 16 Metern mit einem schönen Schlenzer in die rechte obere Ecke BVB-Keeper Weidenfeller keine Chance ließ (45.) (...) Dortmund rückte jetzt auf, während sich die Arminen darauf verlegten, ihr gefährliches Konterspiel aufzuziehen. So erarbeitete sich die van-Marwijk-Elf erneut ein Übergewicht, Bielefeld blieb dennoch lange Zeit die gefährlichere Mannschaft (...) Etwas glücklich gewann Bielefeld das Westfalenderby. (www.kicker.de)

Arminia - BVB 1:0

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Wir wollen präzise bleiben: 2660EINS!

Und außerdem heißt es ALM.

FAZ-26600

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n/v
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Von Heesens Erfolgsrezept: Kein Lob mehr für guten Küntzel

Bielefeld: Trainer will den Flügelspieler über die Saison hinaus halten - 23.02.2006 11:30

Nur zehn gegnerische Chancen in fünf Spielen - Liga-Bestwert. 27 eigene - Rang sieben. Zudem den besten Torschützen des Jahres im Team. Klasse! Doch Statistiken muss man komplett lesen. So hat außer Isaac Boakye (vier Tore) 2006 kein Armine getroffen.
Deswegen ist die Ausbeute (vier Punkte) trotz starker Leistungen mager - und die Arminia ein Abstiegskandidat.

"Ich weiß nicht, wann wir mal fünf Spiele so gut gespielt hätten", hadert Marco Küntzel, "andere Mannschaften hätten da 13 Punkte geholt. Dann hätten wir 33 und wären Fünfter. Darüber darf man gar nicht nachdenken."

(...)

Kicker-Online, 23. Februar 2006

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