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Arminia abgestiegen?

Da guckt man zunächst mäßig interessiert, nach dem ersten Gegentor zunehmend mürrisch ob der untauglichen deutschen Bemühungen das Länderspiel – und blättert zur Abwechslung in der Zeitung herum, bis man plötzlich elektrisiert an einem Artikel über Fangewalt hängen bleibt. Nein, nicht wegen des Themas, sondern weil man ganz beiläufig zwischen den Zeilen erfährt, dass Arminia abgestiegen ist!

Aufgedeckt wurde diese erschütternde Tatsache durch die Neue Ruhr-/Neue Rhein-Zeitung (NRZ). Natürlich ist man immer dankbar, wenn Medien darüber wachen, dass auch im Fußball alles mit rechten Dingen zugeht. Aber muss es gleich so bitter sein?

„Problemfall 3. Liga“ heißt es in der Unterzeile. Und im Text liest man „Die ,Problemfans’ von Dynamo Dresden stehen jetzt beispielsweise in der 3. Liga unter besonderer Beobachtung.“ Dresden? DSC? Die spielen doch in der Liga gegeneinander, erinnert sich man dunkel, guckt furchtsam beim Internetauftritt des DFB vorbei, wird bestätigt: Am 6. Dezember gibt es das Heimspiel gegen die Dynamos. Aber halt, das steht in der Rubrik „2. Bundesliga“. Sollte man sich an der Otto-Fleck-Schneise vertan haben? Oder war der 11. Mai 2013 ein Traum – ein zwar schöner, aber eben doch nur geträumter Aufstieg?

Mit Angstschweiß liest man noch einmal: „Fans...Dresden...jetzt...3. Liga“. Puh, Schwein gehabt, nur die Fans sind abgestiegen. Wieder was gelernt. Wahrscheinlich haben die die Relegation gegen die Fans vom VfL Osnabrück verloren.

PS: Die NRZ ist schon eine verdammt gute Zeitung und eine ehrliche dazu – nach dem Druck hat sie ihren Fehler bemerkt und in der Online-Version korrigiert!

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Alles Gute, Fabian Klos!

Nach der schweren Verletzung von Fabian Klos gestern beim Spiel gegen den FCK wünscht blog5 dem Stürmer alles Gute und eine rasche Genesung.

Forza DSC!

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Hefte raus, Taktikschulung!

Hefte raus, Taktikschulung, Thema heute „9 ½“ – nein, nicht mit dem Nachnamen Wochen, Ihr Ferkel! Doch lassen wir unseren Cheftrainer selber sprechen. „Ich sehe Anass als Zehner oder sogenannte Neuneinhalb, weniger als Außenbahnspieler“, wird Stefan Krämer in der NW zitiert. Hut ab vor so viel Fachwissen in der Redaktion und selbstverständlich auch bei den Lesern des roten Blatts, weswegen (pep) auch gar nicht erklärt, was die Neuneinhalb ist.

Gehen wir doch einmal mit dem gesunden Menschenverstand an das Thema heran. „Weniger als Außenbahnspieler“: Das klingt schon mal gut, weil in der Mitte werden die Tore erzielt. Aber die Erklärung ist natürlich viel zu simpel.

Vielleicht hilft ja Google. Bei der Suche nach „Neuneinhalb“ und „Fußball“ wird schon an vierter Stelle – äh – ausgespuckt: Mike Hanke. Der allseits als Philosoph Bekannte überrascht natürlich keineswegs mit der Selbsteinschätzung „Ich bin eine Nummer neuneinhalb“, nachzulesen in der FAZ, also die mit den klugen Köpfen dahinter. Wollen wir Hanke als Erklärer stehen lassen?

Zurückhaltend bei Google weiter hinten, erst auf der zweiten Seite, findet sich ein Beleg eines Schweizers: Lucien Favre sagt über seinen Stürmer Max Kruse, der könne problemlos „Neuneinhalb“ spielen – schreibt zumindest der Theaterkritiker der Zeit, Peter Kimmel. Lustiger Erklärungsansatz des Auch-Fußballerklärers zur Frage, was Neuneinhalb ist: „Wir vermuten, es ist der um einen Halbton erhöhte "klassische Neuner", also der Mittelstürmer alter Prägung, in den der Geist eines Spielmachers gefahren ist.“

Kimmel bringt auch noch einen falschen Neuner sowie einen scheinbaren Zehner ins Spiel. Das führt jetzt aber zu weit! Und über die hängende Spitze soll hier auch nicht geredet werden.

Tja, da muss wohl doch der Trainer ran: Stefan, erklär uns doch bitte mal an dieser Stelle, was Du denn unter Neuneinhalb verstehst. Kobra Krämer, übernehmen Sie!

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Was macht eigentlich ... Jörg Bode?

Bei der krampfhaften Suche nach ehemaligen Bundesligaspielern, die irgend etwas mit Osnabrück zu tun haben, ist man fündig geworden: Jörg Bode heißt der Interviewpartner, der heute ganz solide im Maschinenbaugewerbe mitmischt. Einfach mal anschauen, wenn man die nervige Werbung überstanden hat...

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Zurück aus der Zukunft

Es ist eines dieser Märchen, wie sie der moderne Fußball nur noch selten erzählt.

Gerade 18 Jahre alt ist der Stürmer, als er einen niedersächsischen Kleinverein von der Kreis- in die Bezirksliga ballert. Mit sage und schreibe 45 Saisontoren. Und weiter geht's. Für den benachbarten Kreisstadtclub macht er in zwei Jahren fast fünfzig Buden. Auf geht's in die Regionalliga: zwei Mal Vizemeister, wieder viele Tore.

Dann Arminia: gegen den Abstieg, um den Aufstieg, Torschützenkönig der dritten Liga, zweite Liga. Und weiter. Tore, Tore, Tore. Zweite Liga, erste Liga, Tore. Ein Mann für Jogi.

Und dann, im entscheidenden Spiel um die WM: eingewechselt, kurz vor Schluss, Spielstand einseins, da, der Pass, steil in die Spitze, Annahme! Dribbling! Schuss! Tor! Tor! Tor! Deutschland fährt nach Russland! Als Nummer eins der Hammergruppe!

Und die NW weiß das alles heute schon. Toll. Nur beim Foto haben sie irgendwie geschlampt.

Fabian Klos schießt Deutschland zur WM

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Kann ich jedes Mal zu Arminia gehen?

Eines vorab: Wir sind gut. Arminias Social Media-Fans sind gut! Mit den naturgemäßen Abstrichen à la Arno Nühm und Co, denen ein "Verpiss Dich, du Spast!" nur allzu leicht über die Tastatur geht, wird bei uns noch in angemessener Sprache diskutiert.

Freie Meinungen werden frei geäußert, aber auf Beleidigungen wird überwiegend verzichtet. Das sieht woanders anders aus.

Allzu häufig kommt es bei uns sogar vor, dass sich in der DSC-Community geholfen wird. Anbei ein besonders rührendes Beispiel, das mir im Hinblick auf das Spiel am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf (18:30 Uhr, SchücoArena) aufgefallen ist:

Schokohase: Weiß nicht, ob ich hin soll oder nicht. Das kommt doch komisch wenn ich jedes Mal hingehe.

Sabrina: Warum das denn?

Kim: Ich geh immer hin.

Sabrina: Ich verstehe das gerade nicht. Leute mit einer Dauerkarte gehen doch auch immer hin und andere fahren sogar noch auswärts.

Schokohase: Stimmt. Scheiß drauf.

Kimberly: Als Fan will man doch eigentlich zu jedem Spiel, oder nicht?

Schokohase: Stimmt. Jetzt gehe ich hin. 100% !

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Arminia-Schals! Auch in Osnabrück will jeder einen haben!

Das trendige schwarz-weiß-blaue Tuch des DSC ist auch in der Nachbarstadt deartig beliebt, dass junge Menschen selbst mit unlauteren Mitteln versuchen, sich eines zu ergattern. Lila ist halt doch nur ein Mädchen-blau. (Wenn nicht so traurig wär... Aber die gerechte Strafe gab's tagsdrauf mit der Heimklatsche gegen Hansa Rohrstock.)

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Zwar aus Franken, aber gelernter ostwestfälischer Dickschädel

Irgendwie rührend, wie Ulli Potofski (warum muss eigentlich ausgerechnet der immer alle Spiele kommentieren, die ich bei Sky in der einen oder anderen Kneipe um die Ecke gnadenhalber in voller Länge sehen durfte?) einige Zeit nach dem Elfer immer noch nach Erklärungen suchte, was denn mit Patrick Schönfeld sei. Sah ja auch dramatisch aus, die blutverschmierten Hände. Man konnte den Stein, der Ulli vom Herzen plumpste, als die Regie endlich die erhellenden Bilder lieferte, sogar noch in der Übertragung hören. Und bestimmt hat er wieder was dazugelernt, der Mann aus Gelsenkirchen: Die Almbuben brauchen eben keinen Kopfverband wie Dieter Hoeneß vor 21 Jahren im Pokalfinale – Wundkleber und Klammerpflaster reichen!

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Stochastikhefte raus, wir lösen eine Wahrscheinlichkeitsberechnung nach p auf!

Warum ich schon die ganze Woche davon träume, dass wir irgendwas mit Leverkusen am Hut haben. Warum mir direkt nach dem Braunschweig Spiel eingefallen ist, dass ich als Zwei-/Dreijähriger dachte, es heißt Bayer Leberwurst ... Egal.

Jetzt zu Dr. Stochastik:

Wie wahrscheinlich ist es zweimal hintereinander ein Leberwurstbrot runterzuschmeißen und es mit der Wurst nach oben landen zu lassen? Wahrscheinlicher bestimmt, als zweimal hintereinander Leverkusen aus dem Pokal zu werfen!

Gerechnet werden darf schonmal, aber die Auflösung bekommen wir erst nächstes Jahr, wenn es auch in der Saison 2014/15 wieder heißt:

DFB Pokal: Arminia Bielefeld vs. Bayer 04 Leberwürstchen

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"Die sind marschiert wie die Geisteskranken."

ist Stefan Krämer schwer begeistert von seiner Mannschaft nach dem leistungsmäßig überzeugenden Heimspielauftakt gegen Union Berlin.

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