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Entscheidend is auf'm Platz

Im Westen dann doch nichts Neues

Sich mit Arminia zu beschäftigen macht ja eigentlich immer viel Spaß ‒ wenn diese verdammten Spiele nicht wären: Hab keinen Bock, was zum gestrigen Nachmittag zu schreiben und verweise stattdessen auf das, was Rouven rund um's Spiel schreibt (in seinem hier gestern angesprochenen Westen-Ressort) und weise insbesondere auf die Bilderstrecke darin hin, aus der hervorgeht, daß sich die mit Weisheit bzw. Fußballkompetenz Gesegneten bzgl. ihrer Einschätzung vor dem Spiel einig waren (um viertel vor eins war die Welt sozusagen noch in Ordnung), damit aber lediglich bei der Anzahl der von Arminia geschossenen Tore richtig lagen (übrigens das erste von Arminia geschossene Tor, seit Ewald Trainer ist).

Mmmmh, da kommt mir gerade ein interessanter Gedanke: Vielleicht sollte ich tatsächlich nur noch was zu gewonnenen Spielen schreiben. Macht einfach viel mehr Spaß. Ist sicherlich auch ganz gut für'n Täng. Doch andererseits: Was mache ich dann bloß mit meiner ganzen Freizeit...?



Huch, jetzt hab ich ja doch was geschrieben ‒ mir so aber immerehin selbst eine Vorlage geliefert, hier schnell noch ein altes Otto-Waalkes-Witzchen unterzubringen: Paulus schrieb den Irokesen: "Euch schreib ich nicht, lernt erstmal lesen!" Übrigens nachdem er zuvor den Komantschen schrob, erst käme die Taufe und dann das Plantschen. Und davor den Apachen, sie sollten es unterlassen, vor der Predigt zu klatschen. Und gestern dann an die Arminen: "Der kriegt's noch hin, der Ewald Lienen!"
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zzZZzzZZZzz...Leute! Morgen! Fürth!

Jaja, die Stimmung ist schon reichlich verkatert. Alles redet über Nachverpflichtungen und hofft, dass uns wieder ein Küchenhersteller, Glücksspielfabrikant oder Andere ein spektakuläres Paket an Neuzugängen präsentiert.

Dabei bereiten wir uns doch nicht erst seit der Meldung, dass Ewald Lienen bei drei aussortierten Löwen angefragt hat darauf vor, dass es nicht die Hochkaräter wie damals von Hessen und Co sein werden.

Vergessen haben aber offensichtlich alle, dass ja bis dahin noch gespielt werden muss. Morgen kommen nämlich die Fürther aus Mittelfranken (wie wir dank Arnulf wissen).

Keine Ahnung welche Elf Lienen morgen auf den Platz schicken wird kann, aber ein bischen mehr Beachtung hat die Veranstaltung verdient.

Sollte es wieder nix werden, empfehle ich in Nostalgie zu verfallen. Diverse Videoschnippsel auf Youtube bieten eine genügende Dosis Antibiotika gegen Niederlagen.

Als Warmmacher sei dieser Clip hervorgehoben. Wir sehen hier Rüdiger Lamm in einer Doppelrolle als er selbst sowie als Polizeisprecher Hans-Werner Göll. Viel Spaß!

 

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„Die Mannschaft hat das Fußball spielen sicherlich nicht verlernt und besitzt viele Spieler mit richtig guter Qualität in ihrem Kader. Der letzte Tabellenplatz ist deshalb wenig aussagekräftig.“

Fortuna-Trainer Norbert Meier schlägt vor, blog5 um die (nicht unbedingt logische, dafür jedoch psychologische) Kategorie "Den Gegner stark reden" zu erweitern.

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„Es kann nicht sein, dass eine andere Mannschaft mehr kämpft als wir.“

besinnt Ewald Lienen nach dem Satz mit X in Oberhausen sich selbst und unsere Jungs aufs fußballerische 1x1 und beschwört die Klassiker-Tugend „Erstmal über den Kampf ins Spiel finden“.

Jawohl. Von mir aus. Alles, was Recht und billig bezahlbar ist. Piss-Pott-Schritte zum Erfolg. Und Freitag gegen Fortuna.

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Das Ende naht!

Ja welch ein Glück, dass Oberhausen nur drei Mal gewollt hat diesen Abend!

Mehrfache Einschüsse waren definitiv möglich! Der Ewald-Effekt und all die schöne Euphorie sind verpufft. Man ist erschrocken über diese Leistung.

Auf der Hinfahrt waren wir Arminen noch elektrisiert vom Osnabrück-Drama. Selbst eine "interne" Durchsage der Bundespolizei, die besagte, dass "Carina" heute Geburtstag hätte und man ihr doch gratulieren solle, wurde mit einem ironischen "Das ist der Code!!!Bombenalarm, Wir kommen nicht an!" gekontert.

Nach zwei Minuten Spielzeit war die gute Laune verflogen. Und was sich zu Beginn abzeichnete, sollte sich im weiteren Verlauf fortsetzen. Es war eine Nicht-Leistung wie unter Christian Ziege.

Entsprechend tief deprimiert darf man in die Zukunft blicken.

Heute fehlen mir wirklich alle Antworten auf dieses Spiel. Wir sollten Klinken putzen gehen und alle ostwestfälischen Firmen bitten doch in die Schlaudraffs, Hankes, Bastürks, Brugginks und Wichniareks all die anderen vielversprechenden Spieler zu investieren.

 

Großen Dank an die Deutsche Bahn, dass sie trotz verdutzter Gesichter den ICE Richtung Bielefeld ab Dortmund auch für das gemeine Fußvolk frei gegeben hat.
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Arminia und die Schaffung des Neuen Menschen

Das im Titel dieses Beitrags Genannte, was dem Sozialismus ganz allgemein und Margot Honecker im Speziellen nicht gelingen will (wollte), muss nun halt Arminia erledigen, wie wir heute auf westfalen-blatt.de lesen:

Thomas Krücken findet, dass der DSC Arminia als Bundesligist einen sozialpädagogischen Auftrag zu erfüllen hat wie »die Vermittlung von Werten und Normen«. Coaching abseits des Trainingsplatzes, Vermittlung von Kritikfähigkeit, Eigenverantwortung, Respekt, Konfliktfähigkeit oder Teamfähigkeit, schulische Begleitung - die persönliche Entwicklung des Einzelnen müsse konstruktiv gefördert werden. [westfalen-blatt.de]

Donnerwetter! Doch im Gegensatz zum Sozialismus wählt Arminia nicht den Ansatz der Gleichmacherei, sondern:

Perspektiv soll eine Schulkooperation intensiviert und mit dem Gütesiegel »Eliteschule des Fußballs« zertifiziert werden. Krücken betont, dass es sehr angenehm sei, wie aufgeschlossen die Vereinsführung Optimierungsvorschlägen gegenüber stehe [westfalen-blatt.de]

*Augenreib* "Eliteschule des Fußballs" - Respekt Arminia! Also spätestens wenn die Absolventen der Arminia-Eliteschule hier zukünftig das Sagen haben, geht's uns allen wieder gut (deshalb gerade heute Zukunftsanleihen zeichnen!).

Ob die Verpflichtung Ewalds nur ein Baustein in dieses langfristig angelegten und sehr nachhaltigen Konzepts ist? Höchstwahrscheinlich. Einer unser Jungs verkörpert Arminias neues Menschenbild jedenfalls bereits heute: Lutz. Äääh, also Lutz sicherlich auch, aber ich meinte jetzt Dennis. Lutz hat ihn fotografiert und dessen Heldentat als Superzeitlupe

zusammen mit vielen weiteren Fotos vom Osnabrück-Sieg auf seine Webseite gestellt, was vor Anpfiff des Oberhausen-Spiels schnell noch nachgetragen sei, bevor das Osna-Spiel heute Abend keine Sau mehr interessiert.

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Mehr als nur eine Stadt im Siegerland

Man soll ja nicht über Dinge schreiben, von denen man keine Ahnung hat. Daran halte ich mich zwar sonst nie, will heute jedoch eine Ausnahme machen und mal in einem Fremdwörterbuch nachschlagen, was das überhaupt ist, dieses "siegen" (hatte das bisher lediglich für eine Stadt im Sauerland gehalten):

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siegen (Deutsch)

Verb [Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich siege
du siegst

Arminia

siegt
Präteritum ich siegte
Partizip II gesiegt
Konjunktiv II ich siegte
Imperativ Singular siege!
Plural siegt!
Hilfsverb haben
Alle weiteren Formen: siegen (Konjugation)

Silbentrennung:

sie·gen, Präteritum: sieg·te, Partizip II: ge·siegt

Aussprache:

IPA: [ˈziːɡŋ̍], [ˈziːɡən], Präteritum: [ˈziːktə], Partizip II: [ɡəˈziːkt]
Hörbeispiele: siegen, —, —

Bedeutungen:

[1] über einen Gegner dominieren [na ja...]

Abkürzungen:

DSC

Herkunft:

zusammengesetzt aus Sieg und dem Suffix -en

Synonyme:

[1] gewinnen, triumphieren, unterwerfen, 3 Punkte

Gegenwörter:

[1] verlieren, unterliegen, Osnabrück

Oberbegriffe:

[1]Klassenerhalt, Aufstieg 2012

Unterbegriffe:

[1]Toreschießen, gegnerische Eigentore, Elfmeterhalten

Beispiele:

[1] Im zweiten Weltkrieg haben die Alliierten gesiegt.
[2] Am 13. November 2010 hat Arminia mit Ewald gegen Osnabrück gesiegt

Redewendungen:

[1] In diesem Zeichen wirst du siegen! (lat. In hoc signo vinces!)

Charakteristische Wortkombinationen:

Abgeleitete Begriffe:

[1] besiegen, Sieg, Sieger, sieglos, siegreich, Arminia, Ewald

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Ok, jetzt weiß ich Bescheid!

Während Ewald seine grundsätzliche Kritik am Phänomen Personenkult mal Kritik sein und seinen Heimatgefühlen freien Lauf lässt

notiert Zettel-Gerwin drei Punkte für die spätere Analyse.

Osnabrück, super! Marco Küntzels 4-Tor-Wunder, der Aufstieg damals beim VfL Leute, wer heute wieder nicht da war, hat wieder was verpasst!

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Es waren wieder zwei Standardsituationen, obwohl wir vorher darüber gesprochen haben. (Kevin Schöneberg)

Schön, dass Ihr darüber gesprochen habt! Zwischendurch habe ich mich gefragt: "Was trainiert Ihr eigentlich?" Zusammenspiel, Freistöße, Ecken? Oder sprecht Ihr da nur drüber?

Nee, Leute, unter dem Spiel steht: "Bemühten sich, Fußball zu spielen."

Da war kein Pass-Spiel, da wurde kein Ball verteilt, da stand die solide Abwehr von Union so, dass fast jeder Ball abgefangen wurde.

Ich habe immer gesagt: Gebt dem Trainer Zeit - spielen müssen andere. Ich nehme das zurück: Lange Zeit wirkte Union so, als hätten sie einen Spieler mehr auf dem Platz. Sie spielten diszipliniert, über die gelben Karten wollen wir nicht streiten, aber die Tendenz sagt doch auch was aus. Sie spielten so, wie ich mir das von Arminia auswärts vorstelle.

Wie viele rausgespielte Torchancen hatten wir denn? 2 oder 3 außer dem dicken Torwartfehler. Wer kam denn nach dem Ausgleich ins Spiel? Arminia?

Die haben sich bemüht... Aber wenn dann so wenig Spielaufbau dabei herauskommt...

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Eisern zur Stange halten!

Soo... nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Morgen kommt Union auf die Alm. 18 Uhr übrigens. Genaue Zahlen über den Kartenvorverkauf liegen mir nicht vor, aber das Ticketgeschäft dürfte mal wieder schleppend verlaufen sein. Durchschnittlichen 3 Gegentreffern steht maximal ein selbst erzieltes Tor pro Spiel gegenüber. Eine Bilanz, die keinen ins Stadion lockt.

Dauerkarteninhabern wird geraten einen Mentaltrainer aufzusuchen, denn es wird von Spiel zu Spiel schwieriger seinen Optimismus zu bewahren. Sätze wie "Heute klappt´s bestimmt" oder der ernst gemeinte Tipp auf einen Heimsieg kommen niemandem mehr leicht über die Lippen.

Und doch muss es sein! Der erste Akt im Bielefelder 6-Punkte-Modell ist nicht nur für den Trainer wichtig. Noch eine Heimniederlage dürfte wohl den letzten Rest Selbstvertrauen aus den Spielerköpfen ziehen.

Die Vorzeichen stehen - mal wieder - ungünstig.

Habt ihr sie erkannt? Richtig, die Herren Feick, Kauf, Lense, Fort und Bollmann (nicht im Bild: Delura, Rodenberg, Savic) machen nicht den Eindruck als könnten sie der Arminia morgen Flügel verleihen und so ist zu erwarten, dass wieder 5 U21-Stürmer auf der Bank Platz nehmen.

"Haste Scheisse am Fuß, haste Scheisse am Fuß!"; "Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu" - das Phrasenmonster spuckt für Arminias Pechsträhne reichlich Zutreffendes aus.

Doch gerade deswegen gilt: Es ist noch lange nicht aller Tage Abend. Man sollte nur nicht den Kopf in den Sand stecken, denn wer nicht kämpft, der hat schon verloren. Der Drops ist noch lange nicht gelutscht, weil irgendwer die Kuh schon vom Eis holen wird. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und deshalb: Geht zur Alm!

Für 3 Punkte gegen Union! Dann können wir die Phrase endlich wieder hochleben lassen!

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