Anorthosis Famagusta

Kuhl, Middendropdorp raus, weil er sich und das Team nicht für die EuroLeague qualifiziert hat und Buckley kommt, weil der ja so gerne im europäischen Spitzenfußball (zB: EuroLeague) zu Hause sein möchte.

Zwei Fragen an den Berater von Herrn Buckley:

  1. Liegt Zypern eigentlich immer noch in England?
  2. Was ist das deutsche Wort für "gutes Timing"?

Naja, immerhin gibt es guten Weißwein auf Zypern, da haben meine Eltern mal was mitgebracht.

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Wirt Karl geht seid 43 Jahren zur Alm, hat alle Höhen (nicht ganz soviele) und Tiefen (das sind schon etwas mehr) erlebt .
Wenn ich mich abschätzig über einen Arminen-Funktionär geäußert habe, dann war es nicht der Platzwart, sondern der allmächtige R.Kentsch, der dafür gesorgt hat, dass wir in 5 Jahren Bundesliga nicht über das Mauerblümchendasein hinaus gekommen sind. Wer seinen Mannschaftskapitän abmahnt weil er die Wahrheit sagt (uns sind immer wieder neue Spieler versprochen worden. Keiner ist gekommen) und alle Fäden im Verein in der Hand hat ist nicht irgendeiner, sondern der Grund warum wir wieder in der 2.Liga spielen müssen. Komisch nur ,dass meine Botschaft gut angekommen ist.
Aber wenn man erst seit einem Jahr bei Arminia ist und Ernst Mittendorp zum Jahrhundert-Trainer wählt,
muss es mit der Kompetenz noch hapern.
mit schwarz-weiß-blauen Grüßen
Karl Richter

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Wenn nichts mehr geht...- dann geh den weg von Rainer Rauffmann:

Rauffmanns Karriere begann bei der SpVgg Ebermannsdorf. Aus der Jugend wechselte der Stürmer dann zum FC Amberg. In der Saison 1991/1992 war er in der 2. Bundesliga Nord für Blau-Weiß 90 Berlin in 17 Spielen sechsmal erfolgreich. Dann spielte er für den SV Meppen in der eingleisigen 2. Bundesliga.
In der Saison 1995/1996 wurde er von Bundesligist Eintracht Frankfurt verpflichtet und erzielte vier Tore in 26 Einsätzen. Nach dem Abstieg mit Frankfurt wechselte er in der Folgesaison zu Arminia Bielefeld. Aufgrund persönlicher Differenzen mit Trainer Ernst Middendorp absolvierte er dort aber nur vier Spiele und wechselte nach Österreich zum LASK Linz. Schließlich nahm er ein Angebot des zyprischen Erstligisten Omonia Nikosia an.

Unbestätigten Gerüchten zufolge ging es damals um die Frage: Chardonnay oder Retsina. Oder wie Ernst formuliert haben soll: Reiner Wein oder Rainer Rauffmann.

Aber dann schreibt das Leben bekanntermaßen die schönsten Geschichten: „Das reizte mich schon: Strand, Sonne und Meer. Außerdem war mein Name in Deutschland kaputt nach den Abstiegen mit Frankfurt und Bielefeld“, so Rauffmann über seine Entscheidung.

Hör gut zu, Ernst, Du verhinderter Startrainer von Rot-Weiß-Essen! Hier ist der ausgemusterte Rauffmann seinen Weg gegangen:
Auf Zypern avancierte der ausgemusterte Rauffmann zum Superstar. Er spielte sieben Jahre für Omonia Nikosia und erzielte in 152 Ligaspielen 181 Tore. Er wurde in den Jahren 1998 mit 42, 1999 mit 36, 2000 mit 35 und 2001 mit 30 Saisontoren Torschützenkönig der 1. zyprischen Liga und feierte 2001 und 2003 mit seiner Mannschaft die Meisterschaft. Im Jahr 1998 war er erfolgreichster Torschütze Europas, doch wegen des niedrigen Koeffizienten der zyprischen Liga blieb ihm der Goldene Schuh verwehrt.

Seien wir ehrlich: Sehr viele andere Arminen haben den Goldenen Schuh auch nicht gekriegt! Und so ähnlich mag Ernst nach vier Nierlagen in fünf Wochen in Essen der alte Spruch eingefallen sein: "Was Krupp in Essen ist, bist du im Trinken..." - und machte sich auf den Weg der Traumkarriere von Rainer R.

2002 erhielt Rauffmann die zyprische Staatsbürgerschaft, was es ihm ermöglichte, für die zyprische Fußballnationalmannschaft aufzulaufen. So spielte er während der EM-Qualifikation 2002 und 2003 fünfmal für den Inselstaat und erzielte drei Tore. Wegen eines Knorpelschadens beendete er im Mai 2004 seine aktive Karriere. Bei seinem Abschiedsspiel im Juli feierten ihn die Fans mit Standing Ovations und „Trellos Germanos“-Sprechchören, was soviel heißt wie „verrückter Deutscher“.

Nun wissen wir zum einen nicht, auf Grund was für einen Schadens Ernst seine zyprische Karriere beendet hat, aber ich schließe es mal nicht aus, dass sie auch ihn mit ähnlichen Rufen verabschiedet haben.

Rauffmann wurde "im Zuge eines Schnellkurses für Nationalspieler in Griechenland" (Wikipedia) Trainer. Im Juni 2005 nahm er seinen ersten Trainerjob beim zyprischen Erstligisten Olympiakos Nikosia an. Da die Spieler zwei Monate nicht bezahlt wurden, blieb Rauffmann Ende des Jahres demonstrativ einem von Klub-Boss Kleanthis Georgiadis organisierten Essen fern und löste noch vor dem Jahreswechsel seinen Vertrag auf.

Wer dem Essen fern bleibt, kann ja wenigstens was trinken! Da ist er wieder, der alte Streit zwischen Retsina und Chardonnay!

Sollte dir das nicht zu denken geben, Ernst? Ach ja, da ist ja noch Delron Buckley! Der ist von der Bank von Dortmund nicht wieder nach Bielefeld gekommen, sondern auf die Bank von Mainz - und der wartet jetzt in Famagusta auf Ernst, der ihn nach Südafrika begleitet.

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Frechheit, sowas

[* Beim als Verfasser angegebenen Namen läuft einiges auf Ärger hinaus, deshalb zensiert! Hippo]

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Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. (Schiller)

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