Augen zu und durch!

Es ist schon schwer genug zu ertragen, dass Arminia bei Auswärtsspielen mittlerweile vor Amateurkulissen von 1500 Leutchen antreten muss. Wenn solche Spiele dann aber noch null zu fünf (!) verloren gehen, wird es unerträglich.

Der ganze Frust, der sich jetzt erst recht seine Bahnen durch „diverse Foren“ gräbt, ist absolut verständlich. Bei dem Gedanken, dass Arminia in vier Jahren von der ersten bis zur vierten Liga durchgereicht werden könnte, wird einem auch ganz anders.

Zu schlechten Leistungen gesellen sich späte Gegentore, Verletzungspech und in schöner Regelmäßigkeit Fehlentscheidungen zu Gunsten des Gegners. Zudem redet der Trainer von „Angst essen Seele auf“ und man nimmt ihm das leider auch ab. Die Mannschaft ist zum wiederholten Male in dieser Saison nicht wiederzuerkennen. Jetzt ist sie (wieder) ängstlich, träge und frustriert.

Doch was soll jetzt passieren? Es sind noch fünf Spiele und eine englische Woche steht bevor. Es bleibt keine andere Wahl als da jetzt gemeinsam durchzugehen und sich nicht zu zerfleischen. Noch haben wir einen Punkt Vorsprung und spielen noch gegen alle vier Teams, die unter uns stehen. Absolut dramatische Spielplan-Konstellation, die gerade deswegen nach Zusammenhalt schreit. Augen zu und durch!

Vielleicht können auch hier wieder alte Zeiten bemüht werden und man gräbt erneut das abgedroschene "Alltogether now" von The Farm aus während die Spieler mit dem passenden  "All together now"-Plakat einlaufen, das immer noch vor der Arminis-Loge klebt und nur abgeknibbelt werden müsste. Wie gesagt: Wir haben doch keine Wahl!

 

Ich nehme mir in diesem Sinne dann auch vor am Mittwoch gegen Chemnitz nicht zu meckern! ;-)
Aus der Kategorie:
Bild von Uwe Mojela

Mist, und schon wieder ein Gegentor in den Schlussminuten...

Bild von Anonym

Shit happens - aber gleich so viel?
Und nun?
"Auf geht's, Arminia, kämpfen und siegen!" - und zwar gegen den Aufstiegskandidaten. Bis Mittwoch muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen - und das ohne Roman Herzog.
Was lernen wir aus der Unterhaching-Sch..?
Dass vielleicht ein 0:0 schlimmer gewesen wäre. Weil es die Illusion am Leben gehalten hätte, es könnte mit dem Gewürge doch irgendwie so weitergehen. Dann wäre es nur das unglücklich abgefälschte Gegentor gewesen und am Ende dann halt der unglückliche Abstieg.
Stefan, sieh zu, dass keiner nach Ernst schreit!

Bild von Anonym

Mensch Uwe, wenigstens über Deinen Kommentar kann man herzhaft lachen...

Bild von Arnulf

Jetzt war das schon eigentlich ein "Heimspiel" für mich, selbstverständlich war ich da, zusammen mit einem Kollegen, der selbst Trainer einer Münchner Jugendmannschaft ist. Mensch, war das peinlich! Die ersten 25 Minuten Arminia absolut überlegen, dann war es aus. Ich glaube, ich fahre doch wieder lieber nach Saarbrücken o.ä. ... Wahrscheinlich wäre es auch ohne Frau Steinhaus nichts gewesen, aber diese Frau ist jetzt mit ihren Fehlentscheidungen endgültig absolut unten durch bei mir, irreparabel. Und doch werde ich zum 5. Mai nach Bielefeld fahren - mal schauen ... und hoffen ... notfalls abends in Bielefeld Bier um Bier trinken ...

Arnulf, München

Bild von Anonym

Hat hier nicht irgend jemand vor einiger Zeit die Langeweile in der Dritten Liga moniert??? Als Armine merk ich davon leider nix!

Bild von Santon

Asche auf mein Haupt. Das zeigt ja wieder nur: Arminia hat die 3.Liga noch nicht verstanden.

Bild von heinm

Lieber Asche auf dem Haupt als unter den Stollen, Santon.

Bild von Almbub

War auch beim "Heimspiel" in Haching und nach der Vorstellung fallen mir auch nur noch Durchhalteparolen ein. Aber es hilft ja nix. Da müssen wir und insbesondere die Mannschaft jetzt durch. Heute gegen Chemnitz haben wir noch am Wenigsten zu verlieren, also rausgehen und Chemnitz von der 1. Sekunde an bekämpfen, 3 Punkte holen und was fast noch wichtiger ist: Sicherheit und Selbstvertrauen sammeln für die kommenden Endspiele...

In diesem Sinne
Allez Allez

Bild von Anonym

11 freunde: "Massive Fanproteste und ein Trainingslager als Sofortmaßnahme: Beim Fußball-Zweitligisten Energie Cottbus geht nach dem 0:1 (0:0) im Ost-Duell gegen Hansa Rostock die Abstiegsangst um. Cottbuser Fans taten ihre Wut lauthals kund und verhinderten die Abfahrt des Mannschaftsbusses, Trainer Rudi Bommer verordnete seinem Team ein zusätzliches Trainingslager in der Nähe von Bielefeld. "Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen", sagte Bommer."
Das scheint ja im deutschen Fußball die Höchststrafe zu sein. Lassen wir mal den profanen Grund weg, dass das nächste Spiel in Paderborn ist - die Drohung mit dem Abstiegsgespenst kann nur mit dem Synonym "Bielefeld" erfolgen.
Unser Vorteil: Wir sind von da!

Bild von heinm

Hahaha, großartig! Bin gespannt, wie sie nach Ostwestfalen kommen, wenn die Fans dauerhaft die Busabfahrt blockieren. Steigen sie auf die Bahn um? Blockieren die Fans dann die Schienen? Und wo liegt dieses Paderborn? Fragen über Fragen.

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