COME ON - Doppeldaumen "Petzsche"!
09. Juni 2010, Halle: Bei den Gerry Weber Open versinke ich während des Spieles Petzschner vs Troicki in Gedanken:
"Mensch, der Petzschner, der ist doch Armine! Könnte der nicht Wimbledon gewinnen? Das würde uns doch einen sehr rentablen Imageschub bescheren, ganz ohne großen Marketingaufwand."
3. Juli 2010, London: Philipp Petzschner gewinnt Wimbledon, wenn auch „nur“ im Doppel – ein beachtlicher Erfolg!
17. Juli 2010, Mainz: Katrin Müller-Hohenstein hat die jüngsten Wimbledon-Doppelsieger im „Aktuellen Sportstudio“ zu Gast. Nachdem rührende Freundschaftsbekundungen zu hören waren, Boris Becker „unheimliches Charisma“ zugesprochen wurde und die übliche Lobhudeleie der Champions abgeschlossen war, kam es endlich zum eigentlichen Sinn der Veranstaltung:
Gekonnt fand „KMH“ die Überleitung von der gelben Filzkugel zum weißen Lederball. Still und leise bahnte sie sich ihren Weg über die WM und das Argentinien-Spiel hin zur alles entscheidenden Frage: „Ihr Lieblingsverein?“
Unsere Stunde hatte geschlagen! Ohne mit der Wimper zu zucken, rief Petzschner der Fernsehnation „Arminia Bielefeld“ zu.
Klasse wie „KMH“ anschließend auf jeden neckischen Kommentar verzichtet und keiner allerorts erwarteten Verblüfftheit Raum schenkt – selbstverständlich kann man als Bayreuther Armine werden. Was denn auch sonst?
(Die Zeitleiste ist leider abgeschnitten, "spannend" wird es eigentlich erst ab Minute 12:20, wer sich Becker&Co sparen möchte.)
Unbestätigten Gerüchten zufolge hat dieser Auftritt den Verantwortlichen von Vereinen wie Energie Cottbus oder dem Karslruher SC das Fürchten gelehrt – das Fürchten vor der nächsten Umfrage zu Sympathiewerten der Profivereine, in der die Arminia nun zu den beliebteren unter den weniger beliebten Vereinen aufzuschließen droht.
Danke Herr Petzschner – Auftrag solide ausgeführt!




Lustig!! Auch ich bin zugegebenermaßen etwas verblüfft. Ich wusste davon nix und frage mich etwas, warum man als Bayreuther Armine ist. Obowohl: Eigentlich frage ich mich selbstverständlich, wie man, egal wo man lebt und wechkommt, nicht Fan unseres großartigen Vereins sein kann. Will sagen: Nicht Phillipp Petzschners Verhalten wirft Fragen auf, sondern das (fast) aller anderen Menschen ;)
Ist das nicht toll: Bei der Neuen Westfälischen online (www.nw-news.de) ist heute früh die erste Hauptschlagzeile "Arminia läuft warm" und bezieht sich auf den 5:0-Sieg gegen Erlbach im Trainingslager. Da kann man sich beruhigt zurücklehnen - weiter ist offensichtlich nichts wichtiges in der Welt passiert.
Arnulf, München
Ich möchte mal sagen, in der schwarzweißblauen Vermarktung von Petzsche sehe ich noch Luft nach oben :)
Aber ein Anfang ist gemacht!
Ich meine auch, Hans Hermann Gockel beim letzten Heimspiel mit DSC-Schal auf dem Weg zur Alm gesehen zu haben. Ausgebuchte VIP-Logen, die diesen Namen auch verdienen, sind somit nur eine Frage der Zeit.
P.S. Die Sportfreunde Lotte verschenken eine Karte zum Freundschaftskick gegen des DSC für jede gekaufte Dauerkarte. Wir entwickeln uns zum Promotionbestseller. Wenn das kein Anreiz ist...
Ich glaube Hans Hermann Gockel hat jedes Jahr eine Dauerkarte...zumindest ist er wirklich sehr sehr häufig zu Gast.
Ich war heute in Lotte... über Testspiele sollte man sich nicht allzulange auslassen, aber weder von Tiki Taki, noch von einem "krachenden Mittelfeld" (NW) hab ich etwas gesehen.
Man darf es mit Sicherheit nicht überbewerten, aber man hat nichts von einer "Handschrift des Trainers" gesehen wie Netzer immer so schön sagt..es bleibt noch Zeit, toi toi toi!!!
Hippo:
Die ANTWORT ist ganz einfach.
Vor ca. 3 Jahren habe ich bei meinem Aufenthalt in Bayreuth Aufkleber und Postkarten aus dem Fenster meines Kraftfahrzeuges geworfen
;wie einst die US.Airforce aus Flugzeugen "Flugblätter" auf Deuschland hat regnen lassen um die Soldaten und Bürger zur Aufgabe zu bewegen.
@Falk: Das nenne ich Marketing 0.0 (aka Propaganda) - so veraltet, daß es schon wieder wirkt ;)
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