Dem Volksfreund aufs Maul geschaut
Es gibt den Volkswagen, einen ganzen Haufen Volks-Produkte (Volks-PC, Volks-Matraze, Volks-Rente) der Bild, sogar einen Volksblogger und, wie ich nun lesen durfte, auch einen Volksfreund. Dabei handelt es sich um ein Internetangebot des Medienhauses Trierischer Volksfreund. Wer jetzt denkt, das alles stinke etwas nach Völkischer Beobachter, dem sei gesagt, daß im Fußbereich des Volksfreunds.de (vorsorglich?) ein Link auf netz-gegen-nazis.de steht.
So, nachdem das geklärt ist, können wir problemlos vom Volksfreund zitieren. Allerdings nicht ganz problemlos, denn auf eine Freundschaft mit dem Arminenvolk scheint der Volksfreund keinen großen Wert zu legen:
Trier Nicht gerade ein Knaller-Los: Eintracht Trier wird es in der zweiten Pokalrunde mit dem Bundesligaabsteiger Arminia Bielefeld zu tun bekommen (...) [volksfreund.de]
Trier ist ja sehr römisch geprägt, doch man hat die Niederlage gegen unseren Cherusker-Fürsten Arminius damals offenbar ganz gut überwunden. Denn sie hat zumindest dem trierischen Selbstbewusstsein keinen nachhaltigen Schaden zugefügt:
(...) Der erste Kommentar von Eintracht-Trainer Mario Basler zum Gegner: "Das ist okay, da haben wir eine gute Chance. Ich denke, die Chance für uns liegt bei 50:50." (...) [volksfreund.de]
Na ja, mal gucken, ob wir Supermario nach der zweiten Runde den Orden wider den trierischen Ernst verleihen dürfen...
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Nachtrag: Eine hübsche Beobachtung zum Lospech schildert Fetzordie grad in einem Kommentar:
Hat jemand gestern die Bundesliga auf SKY verfolgt? Mal davon abgesehen, dass das Programm ein einziges "den-Zuschauer-bei-der-Stange-halten-ist", war die DFB-Pokal Auslosung das absolute Highlight. Nachdem der DSC als Gegner von Baslers Mannschaft ausgelost wurde herrschte im Trierer Vereinsheim erst Totenstille und danach waren vereinzelt Buhrufe aus dem Publikum zu hören :)
Herrrlich! Wie beliebt wir doch sind...




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