Gleich und gleich gesellt sich gern
Auf seitenwahl.de, dem Online-Magazin der Gladbacher lesen wir
Am Samstag treffen in der Schüco-Arena zwei Mannschaften aufeinander, die momentan einiges gemeinsam haben. Beide spielen zumeist gruselig unattraktiven Fußball. Beide verlieren oft und siegen selten. Bei beiden hat nur ein Spieler mehr als ein Tor erzielt. Beide haben zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Und beide können sich vor der Partie mit gutem Grund die Frage stellen: „Wenn wir gegen die nicht gewinnen, gegen wen denn bitte dann?“ (...) [seitenwahl.de]
Wer mag dem Verfasser dieser Zeilen, Christoph Clausen, bei dieser Analyse widersprechen? Folgerichtig wäre ein Unentschieden das naheliegende Ergebnis.
Doch die Arminia-Tipper glauben fest an einen Sieg - und zwar an einen eindeutigen 2.4 : 0.6-Sieg. Das gilt nicht nur für die breite Mehrheit ("Vox Populi, Vox Rindvieh" könnte der ein oder andere wie beispielsweise Günter Netze im Halbvier-Interview zum Thema Schwarmintelligenz nicht ganz ohne eine gewisse Verachtung sagen), sondern auch für die Tipper-Elite, d.h. in persona für den seit dem letzten Spieltag Führenden der 'wahren Tabelle', Munky, der ein 2:1 tippt. Bis zum Anpfiff können noch Tipps abgegeben werden.




Arminia muss sich jetzt von Frontzeck trennen,wo wollen wir denn noch landen,wenn er uns nach jedem Spiel erzählt,dass seine Mannschaft gut gespielt hat?!Auf jeden fall kommen jetzt nur noch Gegner,gegen die wir mit dieser Spielweise Sang- und Klanglos untergehen werden !!!!
Ernsti ist schon wieder in der Stadt,warum holen wir ihn nicht zurück?!
Hat Frontzeck gestern die Dinger nicht reingemacht, oder wie? Wir sind nicht besser, da kannste jeden Trainer der Welt holen...Wir brauchen bessere Spieler, und zwar ganz schnell.
Armine sein, heißt Kämpfer sein !
Keiner von uns weiß, wie Herr Frontzeck seinen Job macht. Wir sehen ein Ergebnis, das unbefriedigend ist, aber von viel mehr Faktoren abhängt, als nur von der Trainerleistung.
Festzustellen ist, dass die Mannschaft relativ flexibel spielt, dass der Trainer bemüht ist, nachwachsende Talente an die Mannschaft heran zu führen und über weite Strecken gekämpft wird.
Festzustellen ist aber auch, dass oft zu ungenau gespielt wird, dass das Mittelfeld qualitativ nicht mithalten kann und dass die Mannschaft es nicht schafft, "über sich hinaus zu wachsen". Ach, ja und dass erschreckend schwache Standards geschossen werden.
Manche Probleme liegen in oder an den Beinen, aber entschieden wird das Spiel im Kopf. Und da kann der Trainer ansetzen.
Nach dem extrovertierten E.M. hat man nun einen eher introvertierten Typen gesucht, um mit ihm langfristig zu arbeiten. Bisher mit wenig Erfolg, aber wenn er die Mannschaft erreicht und die nötige Unterstützung im Verein findet, kann das ja noch kommen.
Nur bekommt er die nötige Unterstützung im Verein? In wieweit, darf der Trainer in Bielefeld etwas verändern?
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