Hilferuf an die Wirtschaft? Na dann mal Prost!
Andere reden nur - Blog5 handelt! Kreative solidaritätsbekundende Ideen sind jetzt gefragt, um Kohle, Kohle, Kohle für den gebeutelten Sportklub der Ostwestfalen (wie ich von Hippo gelernt habe: auch der Zentralfalen) heranzukarren und auf Peter Zwegat verzichten zu können.
Blog5 hat dazu heute in einer zähen, hitzigen und mindestens 60-sekündigen Sondersitzung spontan drei erste potentielle Einnahmequellen ausgemacht:
1) Ein eigener Blitzer!

Was die Stadt kann, kann Arminia schon lange! Ein vereinseigener Starenkasten muß her! Die Stadt Bielefeld blitzt am Bielefelder Berg täglich 1200 Autofahrer und verdient 12,9 Mio. € pro Jahr. Selbst nach Abzug der Unkosten für die 40 Sachbearbeiter, reichen die Moneten noch locker, um auf der Alm alljährlich eine handvoll Top-Neuzugänge präsentieren zu können! Peinlichkeiten wie mit Simak gehörten der Vergangenheit an, Wechsel frustrierter FC Bayrischer Bankdrücker auf die Alm wären kein Wunschdenken mehr!
2) Der Bielefelder Kneipenpfennig!
Den Hilferuf an die Wirtschaft mal sehr wörtlich nehmend und analog zum Kohlepfennig zur Rettung des Steinkohleabbaus könnten die städtischen Kneipen einen solidarischen Teil ihrer Umsätze an Arminia spenden. Warum? Hintergedanke sei die Woche für Woche zu machende Beobachtung, daß Kneipenbesucher bei erfolglosen Arminia-Spielen unmittelbar mit (oder gar noch vor) Schlußpfiff die Etablissements sturzbachartig verlassen, traurig & alleine einfach zuhause weitertrinken - und die Kneipenwirte in die Röhre gucken. Das muß nicht sein!
Die Formel legt die Bauernregel "Geld schießt Tore" zugrunde und ist dann gleichsam banal wie genial, zumal sich die Investition ja ruckzuck amortisiert:
Arminia + Kneipenpfennig
= bessere Spieler + erfolgreichere Spiele
= höhere Kneipenumsätze + noch mehr südländisches Flair am und um den Kesselbrink
3) Und falls alle Stricke reißen:

So, Dauerkarte einstecken und ab auf die Alm. Noch ein letzter Blick auf den Ticket-Ticker... Oje! Leute, seht zu - Solidarität ist das Stichwort.



Drei sehr lobens- und bedenkenswerte Ansätze. Ich würde auch spenden.
Also solch ein T-Shirt würde ich mir sofort holen! Vorrausgesetzt, es würde 15 Euro kosten, der Preis würde zu 100% dem Verein zu Gute kommen und es würden weitere 25.000 verkauft werden können... Im Moment frage ich mich wirklich nur "Quo Vadis, Arminia?" :(
Gemäß dem von Dammi & Anders in ihrem offenen Brief ausgegebenen Motto
Wir müssen nun nach Lösungen suchen - nicht nach weiteren Problemen!
darf Pauli für die Retter-Produktidee von mir aus auch 1,11 € Lizenzgebühren pro Shört mitkassieren.
Bloß was schreiben wir um den Kranz anstelle von "Weltpokalsiegerbesieger"? - "Westdeutscher Meister 1922 und 1923"?
So... Alkohol- und Adrenalinspiegel ist abgebaut.
Meine Vorschläge für die Beschriftung:
"Doppelter-Weltfußballer-Verletzer"
"Nie-einen-Blumentopfgewinner"
"Dank der VIP Tribüne musste ich mir dieses Shirt kaufen"
Hmm, immerhin eine Idee die es bei St. Pauli noch nicht gab ist dabei ;-) Aber wenn man da schon hinschaut kann man auch noch mehr übernehmen:
- 1905 Lebensdauerkarten zum Preis von 1905 € (nur an Leute zu vergeben, die nicht bereits seit 10 Jahren eine DK haben, sonst zahlen die ja nicht mehr ;-))
- Benefizspiel gegen Fichte
- Kulturveranstaltungen in der weltberühmten Ostwestfälische-Wirtschafts-Arena (z.B. Auftritte von Hardsoul ("Pumpen"), A.K. feat ZAZA O BLUTBAD ("Linie 1, 2, 3 oder 4"), und anderen Lokalgrößen der youtube Generation
- Rasenpatenschaften (müssen erneuert werden, wenn der Rasen ausgetauscht wird
http://nixzen.wordpress.com/2010/02/09/bundesliga-stadion-zu-verkaufen/
Wir geben dann mal auch unser Bestes:
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