Jetzt zu behaupten, die Stadt sei für den Untergang Arminias verantwortlich, ist falsch.

@jokerman & alle: Ich antworte auf diesen Kommentarthread mal als Beitrag:

Ich spreche davon, daß 'die Stadt' aufgrund der heute zu erwartenden Entscheidung nicht die Schuld für die finanzielle Situation von Arminia trägt.


Lutz brachte den heutigen Tag phantastischerweise mit diesem T-Shirt in Verbindung. Das will ich nicht unnachgetragen lassen.

Mit einer Einschränkung vielleicht. Ich habe es irgendwann schon mal gefragt: Wieso hat Arminia von der Sparkasse (oder?) diese Kredite trotz einer so abenteuerlichen Planung ("mittelfristig erste Liga") bekommen? Und noch eine Einschränkung: Wer von 'der Stadt' saß im Aufsichtsrat?

In letzter Konsequenz sollten sich aber auch mal die Mitglieder hinterfragen: Es ist ja nicht so, daß es auf den JHVs der letzten Jahre keine warnenden (um nicht zu sagen: kritische) Stimmen gab. Das Auditorium gab sich häufig demonstrativ genervt statt alamiert (ich will mich da gar nicht mal so ausschließen).

Vielleicht fragen Bielefelder in ein paar Jahren nach der Schuld dafür, daß die Stadt so wenig zu bieten hat, also daß Bielefeld ein zweites Gelsenkirchen geworden sind - nur ohne Schalke 04. Dafür könnte man dann evtl. im Stadtrat auf Schuldsuche gehen. Vielleicht. Vielleicht werden wir aber auch kein zweites Gelsenkirchen und die Bedeutung Arminias für Bielefeld überschätzt. Man weiß es nicht. Wenn ich Ratsherr wäre, hätte ich aber mindestens darauf bestanden, daß Strukturen geschaffen werden, innnerhalb derer in Zukunft nicht ein paar feine KgaA-Herren ihr eigenes Big-Boss-Süppchen kochen und immer die soziale Hängematte unter sich wissen. Ich befürchte, die vor ein paar Wochen beschlossenen neuen Strukturen sind das nicht.

Meiner bescheidenen Einschätzung nach hat das ja auch viel mit Politik zu tun: Warum sollte die CDU eine Entscheidung treffen, für die ein paar SPD-Leute bejubelt werden? (Abgesehen davon daß die anderen Parteien und die Bezirksregierung ja auch noch Bedenken haben). Insofern war auch die Festlegung auf Brinkmann vielleicht nicht ganz richtig. Aber genau daraus nährt sich meine Hoffnung, ich betone: Hoffnung, nicht etwas, auf das ich noch ernsthaft wetten würde):

Lux sieht die Lage aber nicht so schwarz wie der OB: "Wir gehen davon aus, dass es weiterhin Profifußball in Bielefeld geben wird." [nw-news.de]

Daß im Hintergrund vielleicht irgendwelche Lösungen erkungelt werden, mit denen - parteipolitisch halbwegs neutral - 'die Wirtschaft' als Retterin bejubelt werden kann.

Aus der Kategorie:
Bild von Santon

@hippo: natürlich hast du recht, alle sollten sich hinterfragen...aber das nicht alle da zusammen wieder rauskommen wollen, ist einfach unglaublich..

die bedeutung arminias für bielefeld kann auch überschätzt werden, aber 1. glaube ich das nicht, 2. geht an kulturellen angeboten unweigerlich ein "Big Point" verloren, dessen Lücke man nicht in wenigen Jahren schließen kann...

dass das nach gütersloh ein zweites mal hier passiert, ist für mich ausdruck kollektiven versagens...in OWL reden alle übereinandern und nebeneinander her, aber niemand vernünftig miteinander...

Bild von vanNieselroy

Ui, ui, ui, WWII Vergleiche - heißes Eisen, Hippo...

Bild von Hippo

@vanNieselroy: No Risk, no fun. Aber ich bin ja politisch voll korrekt auf Bundespräsidentenlinie und sage: Der Brite ist NICHT schuld an der Zerstörung Dresdens (so wie die Stadt NICHT schuld ist am evtl. Untergang Arminias).

Bild von Johnny Dresden

Hörte ich meinen Namen?
Wer will wen zerstören?
Ach je, auch das noch...!?!

Bild von Hippo

So: No Risk, no Fun hin oder her, ich habe den Titel geändert: 2/3 der bisherigen Kommentare beziehen sich auf den Titel und nicht den Text (ist kein Vorwurf und war schon klar, daß das passieren kann, aber versuchen kann man's ja mal).

Bild von Sascha

Schade, ich fand den Titel super. Wie Heiko immer sagt 'Endlich echte Emotionen im Spiel'...

Bild von jokerman

Also wenn DuWeißtSchonWer aus Duisburg mal im Oetker-Park spazieren gehen würde und ich ihn auf dem Weg ins Café dort treffen würde, dann würde ich ihn gern fragen, ich betone: nur fragen, was er dazu denn jetzt sagt.

Es ist mir klar, dass das nicht möglich ist und dass der Kentsch in Blfd u.U. Bodyguards benötigen würde, aber ich würde wirklich gern wissen, was er jetzt zu sagen hätte.

Das ist alles a-b-s-o-l-u-t unglaublich in diesem Verein

@ Hippo: gut, dass Du die Überschrift geändert hast

Bild von Johnny Dresden

Puuh, und ich hatte schon Angst...
Und nun mal ernsthaft: Die Schuldfrage ist eine schwierige in Zeiten wie diesen. Heute etwa haben die Frankfurt Lions Insolvenz beantragt, vielen anderen Clubs - egal ob im Handball, Fussball, Eishockey und egal in welcher Liga - steht das Wasser bis zum Hals. Insolvenz wird ein Begriff sein, den man häufiger in Sportbereichterstattungen hören wird als Abseits oder Foul.
Finanziell sieht es bei vielen Betrieben ähnlich aus, und wie es um die Kassen der Kommunen bestellt ist, ist auch bekannt. Entbehren ist ein Begriff, von dem man erst in ein paar Jahren (Monaten) wissen wird, was er wirklich bedeutet.
Vielleicht besteht unsere Chance darin, dass wir zu den ersten gehören, denen es an den Kragen geht. Denn wenn sich irgendwann das System neu geordnet haben wird - und das steht unausweichlich vor uns - haben wir unseren Abgrund schon weit hinter uns.

Bild von Hippo

@Jokerman: Ja, Kentsch ist ganz dolle für die Situation verantwortlich und ich will auch nix seines Verhaltens rechtfertigen. Aber er ist nicht alleinverantwortlich. Diese ganze Auf-Kentsch-Rumhackerei von allen Seiten dient m.E. auch dazu, von jeweils eigener/m Verantwortung/Versagen abzulenken.

Bild von Hippo

@Johnny: Sehr schöner Kommentar! Auch darin, daß die Schuldfrage schwierig ist, stimme ich mir dir überein - ich sag ja nur, daß die Stadt nicht Schuld ist.

Bild von jokerman

Mir ist hier eindeutig zu viel von Schuld die Rede, oder mache ich da etwa mit? Okay: ich glaube Dammi z.B. ist es auch mit in Schuld, wie es die Ostwestfalen so sagen...

Den Kentsch würde gern dazu hören, weil er sich eben dann auch mal zu den ganzen Anschuldigungen äußern könnte.

Und Hippo: ich hab' das YouTube-Video nicht gepostet, um von der Stadt auf die Blauen zu lenken - das hab' ich gemacht, weil damit wohl (fast) alles anfing - Bau auf Blau.

Bild von Hippo

@jokerman: "Mir ist hier eindeutig zu viel von Schuld die Rede" - zumindest ich spreche nicht von Schuld, sondern von Nicht-Schuld. Nämlich Nicht-Schuld der Stadt. Woanders (NW-Kommentare) habe es so eine Tendenz wahrgenommen, als sei die Stadt nun an allem Schuld.

Bild von hoki

Liegt das nicht in der Natur des Menschen und der Sache für so eine Situation nach einem Verantwortlichen zu suchen? Und auch wenn die Stadt natürlich keine Schuld hat, so hat sie aber dennoch eine Verantwortung für die Unternehmen in der Stadt. "Leider" hat sie natürlich genau so eine Verantwortung gegenüber den Interessen ihrer Bürger. Man muss wohl eingestehen, das die Mehrheit der Bielefelder nicht das gleiche Interesse an Arminia hat wie die Leser dieses Blogs, daher ist es wohl auch nur konsequent das man Arminia nicht noch mehr Kredite gewährt die dann irgendwann zu platzen drohen. Die NW hat es ja auf den Punkt gebracht. Lieber ein Ende mit schrecken als schrecken ohne Ende. Ist natürlich ein Armutszeugniss das Bielefeld als Regionales Oberzentrum einen Verein auf eine solche Weise verliert. Der Imageschaden ist sicherlich beträchtlich.

Bild von Anonym

Als ich mit meinem Papa zum Spiel gegen Oberhausen gefahren bin hat er mir erzählt dass sein erstes Arminia-Spiel vor 39 Jahren gegen Oberhausen war und er der Überzeugung ist, dass auch sein letztes Spiel welches er besucht wieder gegen Oberhausen ist.
Vor ein paar Wochen hab ich meinen alten Herren ausgelacht, heute beweißt sich mal wieder, dass er wahrscheinlich Recht gehabt hat..

Bild von Anonym

Hallo,

ich bin schockiert! @ Sascha: Wir werden wohl alle mächtig Emotionen fühlen, wenn wir bald wieder gegen die Preussen spielen.

Nur verstehe ich die Berichterstattung auch nur bedingt: Es wurde seid dem großen Realitätscrash ein Überschuss von 3 Mio. Euro vom Verein aufgebracht. D.h. die Richtung stimmt und wird noch besser, wenn einige Großverdiener weg sind. Die Klasse können wir auch mit dem Rest noch halten. Aber mir leuchtet nicht ein, was die Insolvenz denn bringen soll? Hierbei werden die Kreditgeber abgeklopft, wer auf wieviel verzichten wird! D.h. die Stadt wird somit einen Großteil ihrer Kohle nicht wiedersehen und so gut wie keine Einnahmen aus Arminia generieren können, weil unterklassige Vereine auch weniger Zuschauer, Abgaben etc. mit sich bringen.

Bitter auch für die Sponsoren die schon Geld gegeben haben und nun gucken können, wo es bleibt.

Bin gespannt, ob sich dieses Wochenende die schockstarre löst. Ich würde mich freuen!

Gruss
Heiko

Bild von Johnny Dresden

Eben lese ich auf nw-news.de: Wir brauchen nur noch 2,85 Millionen! Vermutlich eine Spritze eines Gönners, aber wie dem auch sei: Nun hat die Stadt einen richtig dicken schwarzen Peter auf der Flosse, wenn sie ablehnt.
Es könnte tatsächlich noch einmal richtig spannend werden.
So aufregend war noch keine Sommerpause!

Bild von DonMac

Radio Bielefeld holte mich gerade wieder aus dem Grab...nun verdichten sich Gerüchte, wonach die Wirtschaft doch noch ne Schippe Geld draufpackt und die Stadt halt weniger als die ursprünglich geforderten 4,8 Mio. Also doch noch Hoffnung...??? Mal abwarten, wie oft ich bis Mittwoch noch das Rein-in-das-Grab-raus-aus-dem-Grab-Spiel spielen werde...

Bild von jokerman

Gerade fällt mir ein Fangesang und T-Shirt-Spruch von zu Beginn der Saison ein - ich muss ihn posten:

Arminia, wir wissen wo das Rathaus steht, Arminia......

wirwissenwodasrathuasist.jpg

Bild von Santon

früher hätte ich es nie für möglich gehalten, dass mich das schicksal eines vereins so mitnimmt...

Brinkmann: "Wenn dieses Angebot an den Rat keine Mehrheit findet, verstehe ich die Welt nicht mehr"

Bild von Johnny Dresden

Alles klar: Das Land NRW scheint in die Retterrolle zu schlüpfen. Warum eigentlich auch nicht: Schalke, Dortmund, Gladbach und Co haben ja auch Landesmittel für ihre Stadien bekommen. Da scheint mir eine Stundung angebracht.
Wird zwar wohl erst Montag entschieden werden, aber für mich ist die Kuh vom Eis. So wie ich das einschätze, können Stadt und RP dieser "Empfehlung" des Landes nicht ausweichen.
Ich kann auch langsam nicht mehr. Bin erschöpft, aber glücklich. Hoffentlich nicht zu früh.

Bild von hoki

Quelle?

Bild von Johnny Dresden

WB-Ticker

Bild von Johnny Dresden

"Offizielle Stellungnahmen des Landes NRW: Das Land NRW ist bereit an einer Lösung zur Schadensabwendung mitzuarbeiten. Es will Tilgungsbeiträge in Höhe von 2 Millionen Euro stunden. Das Land geht davon aus, dass die Wirtschaft drei Millionen einbringt (ist erledigt, Anm. der Redaktion). Die Stadt muss 2.85 Millionen zuschießen."
So heisst es da um 15:49 Uhr

Bild von Hippo

Quelle ist ein schöner Vorort im Süden Bielefelds ;)

Bild von Johnny Dresden

Na, da hat jemand wieder gute Laune bekommen, was? ;-)

Bild von Sascha

Leider aber auch ein pleitegegangenes Versandhaus...

Bild von Johnny Dresden

Und da ist sie wieder, die Depression... ;-)

Bild von Sascha

Das ist ja der Gag bei Arminia, es macht nur manisch-depressiv so viel Spaß.

Bild von Johnny Dresden

Um noch einmal auf die (neue) Überschrift dieses Beitrags einzugehen: Sollte die Stadt diese Steilvorlage des Landes nicht aufnehmen, dann muss sie wohl noch einmal umgeändert werden.
Schon komisch, dass der Rat offensichtlich das Wochenende nochmal abwarten wollen. Haben wohl Angst vor Schimpfe von der Regierungspräsidentin.

Bild von Hippo

@Jokerman: Das mit dem T-Shirt in diesem Zusammenhang ist lustig! Damit werd ich den Beitrag noch schmücken...

Bild von Santon

die CDU und die Grünen wollen nur 500.000€ geben...das ist doch eine Farce...reine politische Eitelkeiten.... unglaublich, ganz ganz faul..die merk ich mir!

Bild von vanNieselroy

Leute, da ist man mal 'ne halbe Stunde im Termin und dann sowas. Das ist wirklich wie Abstiegskampf.

Erst fehlen einem fünf Punkte und aus eigener Kraft kannst du es nicht mehr schaffen. Dann machst du in der 90sten noch den Siegtreffer und jetzt brauchst du nur noch zwei. Alles kommt auf den letzten Spieltag an (der ist am Montag, so wie ich es verstehe). Zeitgleich spielt der Abstiegskonkurrent.

Aber eines beruhigt mich doch sehr: Abstiegskampf kann keiner so gut wie wir - allez allez... (Schnauf)

Bild von Johnny Dresden

@Santon: Nein, nein, sie wollen 500.000 weniger geben als die gewünschten 2,8 Millionen.

Bild von jokerman

Hippo, ich hätte mir eins kaufen sollen.....

Der Live-Ticker der NW berichtet wirklich über alles:

Die Spannungi im Saal steigt: Die jungen Kolleginnen von Radio Bielefeld haben das Stricken eingestellt ;-)

Bild von Johnny Dresden

@Santon: Nehme alles zurück, scheint wohl doch zu stimmen. Jetzt ist der Moment, an dem dringend obige Überschrift geändert werden muss.

Bild von hoki

Wenn die im Rathaus Popcorn, Vuvuzelas und Fanartikel verkaufen würden hätten wir schon wieder ein paar Euro mehr. Im NW Ticker sollen ja angeblich über 4500 User sein.

Bild von Hippo

@Johnny: "Na, da hat jemand wieder gute Laune bekommen, was?" - Falls du mich meinst: Ich hatte noch gar keine schlechte Laune, weil ich die Hoffnung nie verlorgen habe (siehe den letzten Absatz meines Beitrags ;)

Bild von jokerman

@vanNieselroy - ein Mutmacher:


Bild von Johnny Dresden

@Hippo: Weiss ich doch...

Bild von Anonym

NW-Liveticker:

"Clausen sagt, dass er heute in Brackwede in einer Schule eine Unterrichtsstunde gegeben hat und dort hat er den Kids auch die Lösungsmöglichkeiten vorgestellt und alle haben sich dafür ausgesprochen, dem DSC zu helfen..."

Na, wenn das mal nicht hilft!

Bild von Johnny Dresden

Sagte ich vorhin etwas von "Kuh vom Eis"?
Unfassbar, dass diese Chance zur Erhaltung des Clubs wohl tatsächlich liegen gelassen wird.
Und wenn ich bislang größtes Verständnis für die Entscheidungen des Stadtrates hatte, bin ich nun gleichermaßen entsetzt.
Wenn auch nur ein kleiner Funken Hoffnung besteht, dass die Stadt einen Haufen Geld NICHT verliert, wenn sogar das Land NRW stark entgegen kommt, wenn auch die Wirtschaft einen großen Betrag zuschiesst und die Stadt verhältnismäßig wenig dazu tun muss, wenn alle im Verein kämpfen wie die Löwen, dann gibt es doch nur eines: Die Chance ergreifen.
Nach dieser Ansage vom Land NRW gab es für mich keine zwei Meinungen mehr. Ich klink mich jetzt aus und lese morgen früh Zeitung. Bislang habe ich das alles recht nüchtern betrachtet, aber das, was jetzt passiert, macht mich sehr sauer.
Hier geht es gar nicht mehr um die Sache. Alles eitler Scheiss.
Bis morgen...

Bild von Hippo

@Johnny: Ich hab grad nicht die Gelegeneheit für Liveticker und dergleichen (auch weil ich mich ganz nett unterhalte). Vielleicht bin ich deshalb so gut gelaunt...

Bild von DonMac

da muß die Wirtschaft wohl 2 Mio noch drauflegen, sonst ist Essig...

Bild von vanNieselroy

Ok, mir gehts 100 Prozent wie Johnny Dresden. Es gibt nichts mehr zu sagen. Warten wir auf das Ergebnis.

@Hippo: Der Newsticker sagt nur, dass CDU und Grüne 500 TEUR geben möchten. Das leuchtet mir nun überhaupt gar nicht mehr ein.

Bild von AlmPaule

Nebenbei: Wer ist eigentlich Dan Brown? Die spannendsten Geschichten gibt es nur mit Arminia ;-)

Bild von Santon

500Tsd Euro gibt es jetzt nur, wenn Brinkmann kein Präsident wird oder als Geschäftsführer der Stadtwerke abtritt...

ich glaube es einfach nicht... der verein geht zugrunde weil sich laux und brinkmann bzw. die parteien um personen streiten... einfach unglaublich...

und die 500tsd sind schon ein witz...

Bild von Hippo

@vanNieselroy: CDU und Grüne 500.000? Macht zusammen immerhin 1.000.000 ;)

Klingt insgesamt schon sehr erschreckend: Entweder man sagt, das hat alles keinen Zweck und gibt 0,-- und nicht 500.000,-- Euro oder man sagt "Rettung ergibt Sinn" und gibt das Geld, das zur Rettung notwendig ist...

Bild von Uwe Mojela

Seh ich genauso. Was sollen 500.000€?

Für mich ist das nur der Preis, den die CDU zahlen möchte, um Brinkmann eines auszuwischen.

Und wie man die ausgestreckte Hand des "nur" noch 2,85 Millionen Darlehen(nicht Schenkung!) nicht ergreifen konnte, ist mir auch schleierhaft. Da werden alle Hebel bewegt und sogar das Land NRW bietet Hilfe an und die Stadt verliert sich im Schmierentheater. Ich fass es nicht???? Wahrscheinlich verdaddeln die mehr Kohle pro Jahr für sinnlose Werbekampagnen, Ich-AGs und sonstige Schildbürgerstreiche.

Bild von venkmän

Wenn sich unsere honorigen Kommunalpolitiker von Mitte bis rechts mal früher um jeden beschissenen Euro so verantwortungsvoll gekümmert hätten, wie sie es jetzt angeblich mit den 500.000 € für (bzw gegen) Arminia getan haben, dann könnten sie jetzt ohne mit der Wimper zu zucken wahrscheinens locker den 10-20fachen Betrag nicht nur leihen, sondern schenken!

Mal davon abgesehen, wenn die Verantwortlichen von Arminia früher ähnlich verantwortlich mit jedem Euro umgegangen wären wie heute unsere Ratsfraktionen, dann könnte Arminia der Stadt 4,85 Millionen leihen...

Was für ne Sch....
SWB Grüsse
Venkmän :o(

Bild von stAsi

die sind doch alle nicht "richtig blau" !
also nach dem heutigen tag ist ja wohl eins klar,hippo du hast doch nicht recht mit der these,dass die stadt keine schuld am untergang arminias hat...ey wenn ich sehe das es nur um politiker eitelkeiten geht und sonst mal um gar nix, da hat sie sogar die hauptschuld an arminias untergang...ok der duisburger natürlich auch :-)

Bild von Hippo

@stAsi: Nein, die Stadt ist nach wie vor nicht (oder im oben beschriebenen Sinne nur teilweise) dafür verantwortlich dafür, daß wir sie um Geld bitten müssen.

Bild von Uwe Mojela

Sollte es jemals wieder einen Aufstieg von Arminia zu feiern geben, wäre dann der Rathausbalkon noch die erste Adresse???

Ich denke nicht...

Bild von Uwe Mojela

@Hippo:
Grundsätzlich hast Du ja recht, aber was soll dann diese 500.000 €-Kacke? Wie Du schon schriebst: entweder sie sagt: Es hat keinen Sinn = 0 € oder sie hilft mit 2,85 Mio. € (Übrigens für eine Stadt der Größe Bielefelds auch keine Übersumme.)

Aber nur so ein Klecker-Betrag, das ist wie: "nur ein bißchen tot".

Ich könnt es verstehen, wenn sie nichts geben würde, weil sie keine Perspektive sieht. Das wäre wenigstens eine konsequente Entscheidung. Aber so etwas?

Und dann stellt sich Lauxi dahin und sagt: Nee, nächste Saison-Profifußball in Bielefeld, dat läuft, dat läuft.

Hoffentlich wissen die etwas, was wir nicht wissen. Gute Nacht.

Bild von Hippo

@Uwe_Mojela: Genau das schreib ich ja ein paar Kommentare weiter oben.

Bild von Anonym

So, habe mir einen Lottoschein gekauft!

Übrigens: Inter Mailand bekommt 8 Millionen für Mourinho. Können wir Ziege nicht für 4 verkaufen?

Wohl nicht... :-(

Bild von Anna

"Jahrmarkt der Eitelkeiten" sage ich da nur.
Sch......komödie!
Da hilft wirklich nur noch ein gut bestückter
Lottoschein.
Das werden noch heiße Tage werden,sowieso....,
mit Tanz auf den Gräbern oder Rasierklingen!?
Aber ein Fünkchen Hoffnung habe ich immer noch,
nehmts mir nich übel;)
N8 A.

Bild von Uwe Mojela

@Hippo: Mit dieser Entscheidung hat sich die Stadt jetzt für mich mitschuldig am Untergang gemacht.

Der Rat hat hier nicht über den Verein und seine Bedeutung entschieden, sondern offenbar über Personen und Parteipolitik. Das ist mehr als schäbig. Und die 500.000 sind nur ein Feigenblatt, um sagen zu können: Aber wir haben ja doch. Das ist poltisches Ränkespiel und hat nichts damit tun, Verantwortung zu übernehmen.

Bild von vanNieselroy

@Uwe Mojela: Volle Zustimmung.

Ich glaube nicht, dass man allen Ernstes behaupten kann, dass die Rettung des Vereins der Stadt nicht 3 Mio wert sein durfte. Gepaart mit gezielter Einflussnahme in den Gremien (ist jetzt ja möglich)wäre eine - auch angesichts der Kassenlage - maßvolle Förderung möglich gewesen.

Ebensowenig, wie man in diesen Zeiten den kulturellen Kahlschlag machen darf, darf man weiten Teilen der Bevölkerung Identifikation, Hoffnung, Freude und Hobby komplett nehmen. Das ist - jenseits aller Wirtschaftlichkeitserwägungen - auch eine Aufgabe einer Stadt, den kulturellen Zusammenhalt zu wahren.

Hier wurde eine Riesen-Chance vertan und der Stadtrat hat ein Zeichen gesetzt - ein falsches.

Bild von Hippo

Also nochmal: Die Stadt ist nicht dafür verantwortlich, daß Arminia sie anbetteln musste. Dafür sind der (ehemalige) Vorstand, der (ehemalige?) Aufsichtsrat und die Mitglieder verantwortlich.

Daß die Stadt sich gestern Nachmittag, nachdem ich den Beitrag geschrieben habe, für die evtl. Nicht-Rettung mitverantwortlich gemacht hat, ist eine andere Sache. Darüber, ob es ihre Aufgabe ist, eine irgendeine KGaA, die sich verspekuliert hat, zu retten, gibt es sicherlich verschiedenen Meinungen. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin ja nah bei vanNieselroy, aber ich respektiere auch, daß es Leute gibt (und ich kenne sie persönlich), denen Arminia schlicht und einfach am Arsch vorbei geht und die diesbezüglich ganz anderer Meinung sind. Auch deren Interessen muss die Stadt ja irgendwie vertreten.

Deshalb ist es am besten, wenn sich ein Verein gar nicht in die Situation bringt, in der er betteln muss. Womit wir bei Absatz eins dieses Kommentars sind.

Bild von vanNieselroy

Ich denke, hier liegt der Hase im Pfeffer: Wer interesiert sich eigentlich für Arminia?

Natürlich gibt es mehr Leute, die sich NICHT dafür interessieren. Aber sind es nicht wesentlich mehr, die sich dafür interessieren, als sich z.B. für städtische

- Bühnen u. Orchester
- Freibäder
- Kinderfeste

usw. interessieren? Man könnte sogar noch weiter gehen und sagen: vielleicht sind es mehr Leute, als die, die sich für städtische Sozialarbeit, kommunale Sozialleistungen aller Art, etc. interessieren (ohne dass ich damit sage, dass diese deswegen nicht mehr stattfinden soll).

Ich bin nur nach wie vor der Meinung, dass man als Kommune ein Interesse an einem Bundesligaverein haben muss, wenn man die Chance darauf hat. Dass man dem nicht einfach Geld in den Rachen schmeißt, ist doch selbstverständlich. Aber ich gehe in die Verantwortung und besetze da Gremien, sehe zu, dass Gehälter im Rahmen bleiben und Personalentscheidungen verständlich. Wenn man damit nicht die Klasse halten kann - Pech. Steigt der Verein halt ab. Aber dann sportlich. Denn ernsthaft: alleine die Gehälter der Beteiligten unterscheiden einen Profifußballverein von einem städtischen Theater oder einem kommunalen Orchester - Gewinne, die man an irgendwelche Anteilseigner ausschütten könnte, erwirtschaften beide nie und nimmer.

Der Profiverein ist dafür noch für eine Vielfaches der Leute da, die sich für Theater & Co. interessieren und das ist der städtische Auftrag, hier in die (nicht nur finanzielle) Veranwortung zu gehen.

Aufgabe des Vereins ist es, diese Verantwortung zuzulassen. Aufgabe der Mitglieder des Vereins als satzungsgebendes Organ ist es, Strukturen zuzustimmen, die das ermöglichen. Das haben wir getan.

Der Stadtrat hat gestern das ihm Mögliche, Zumutbare und auch zu Verlangende nicht getan.

Bild von Hippo

Aber es gibt schon einen Unterschied zwischen Bühnen/Orchester, Freibäder, Kinderfeste, (die ja übrigens, wenn kein Steuergeld da ist, auch mal kurzerhand geschlossen werden können) und einer KGaA, wo man, solange Gewinne erwirtschaftet werden, einen auf Big-Boss-Wirtschaftskapitän macht, sich von keinem (nicht einmal den Mitgliedern des e.V.) reinreden lassen will und sich Watschn-Zulagen einsteckt und bei ner Pleite mit "Haste mal n Euro, wir sind doch die Stadt" ankommt - das kann man als Stadtrat schon etwas befremdlich finden.

Ich habe oben im Artikel ja gesagt, welches Interesse die Stadt an Arminia u.a. haben könnte (und in welcher Verantwortung sie sogar steht): kein Gelsenkirchen ohne S04 werden; daran könnten sogar Nicht-Arminiainteressierte interessiert sein.

Und wie blöd das gestern gelaufen ist zeigt nur, daß die Stadt offenbar auch ncith viel besser ist als der Verein (was ich mit dem Beitrag gestern Abend versucht habe auszudrücken).

Bild von vanNieselroy

Vorab: ich hoffe, dass diese Diskussion noch andere Leute außer Hippo und mich interessiert, sonst täts mir leid :) Aaaaaaber, ich muss nochmal was längeres schreiben:

1. Die KGaA ist ein Vehikel. Auch viele kommunale Betriebe werden in der Rechtsform einer juristischen Person betrieben. Im Zusammenspiel mit dem Hinweis darauf, Arminia sei "ein Unternehmen" (hast du, Hippo, nicht, weiß ich), ist das zu kurzgesprungen und m.E. ein wenig populistisch. Wir reden hier nicht um ein klassisches mittelständisches Unternehmen. Das wird spätestens dann klar, wenn man sich vor Augen hält, dass hier nicht "nur" die (paar?) Hundert Mitarbeiter von Arminia für eine Förderung stark machen, sondern Tausende, deren Jobs nicht davon abhängen, obs Arminia gibt oder nicht.

2. Ich bin ebenso gegen "Watschn"-Zulagen, ausufernde Spielergehälter, etc. Aber es werden eben von Arminia keine Gewinne erwirtschaftet, jedenfalls nicht solche, die man ausschütten kann. Man kann damit höchstens Investitionen tätigen.

3. Und hier setze ich an: Die Situation, auf die alle Beteiligten hinarbeiten sollten, wäre (gewesen...), auf einen soliden Zweitliga-Verein zuzuarbeiten. Das ist unstreitig in der Vergangenheit nicht geschehen, man wollte ja unbedingt in der ersten Liga bleiben, man wollte (siehe den Film "die Bagger rollen") "mitspielen". Hier sind wir uns - denke ich - alle einig. Man hätte in den Erstligazeiten Rücklagen bilden müssen für den Abstiegsfall, keine neuen Verbindlichkeiten aufnehmen. Wenn die Stadt Geld gibt, sollte sie auch Mitsprache bekommen und sich genau so in dem Verwaltungsrat breitmachen, wie Weber, Oetker, Schüco und Co.

4. Ich weiß nicht, ob Du, Hippo, das so gemeint hast, aber das wäre ein gutes Argument gegen ein Engagement der Kommune: Man kann sagen, dass es wahrscheinlich ist, dass die Fußball-Branche eben letztlich nicht nach Wirtschaftlichkeitserwägungen tickt. Dass man dort keine Chance hat, "fähige" Leute zu bekommen, wenn man nicht unverhältnismäßige Gehälter (€ 420.000 für einen Geschäftsführer Saftig!) zahlt, weil einfach die Leute "verdorben" sind (Saftig war vorher Trainer bei Bayern München, Borussia Dortmund, Hannover 96, Bayer Leverkusen - dem werden 420.000 nicht zu viel vorgekommen sein).

Ich kenne Fremdgeschäftsführer von Unternehmen, die tragen eine erhebliche Mitverantwortung für mehrere Tausend Arbeitsplätze und bekommen einen Bruchteil dieses Gehalts. Das Fußballgeschäft ist kurzlebiger - richtig - aber trotzdem scheint mir da was aus dem Lot.

Daher, so könnte man argumentieren, ist der Verein auf Dauer von einem anhaltenden (und nie zu garantierenden) sportlichen Erfolg abhängig, der irgendwann ausbleibt und der Verein dann (eine Frage nicht des "ob", sondern des "wann" und "wie oft") ein erhebliches finanzielles Engagement der Kommunen benötigt, dass der dadurch erreichte Ertrag für die Kommune in keinem Verhältnis zum Aufwand steht.

Wo man dieses Verhältnis als gestört ansieht, ist schwierig zu definieren und wird von vielen Faktoren abhängig sein - letztlich auch davon, wie sehr das Herz jedes Entscheidungsträgers für Arminia schlägt. Aber in erster Linie hängt es von den Zahlen ab: die hier zur Abstimmung stehenden Zahlen waren in Anbetracht der Größe der Stadt, der Größe des Haushalts der Stadt, der Größe des Verlusts bei einer Insolvenz sowie der Tatsache, dass Bielefeld über seine Grenzen hinaus (anders als etwa Gütersloh) ausschließlich über Arminia bekannt ist, meines Erachtens verhältnismäßig.

Ich gestehe aber, mein Herz schlägt für Arminia.

Bild von Hippo

Darüber, was eine KGaA juristisch genau ist, können wir nicht auf Augenhöhe quatschen, da bist du mir überlegen. Ich spreche von ihr eher als Symbol. Ich bin ja völlig deiner Meinung, daß Arminia als Ganzes mehr als ein Unternehmen ist. Der Meinung "Wir sind Arminia" waren leider nicht die Verantwortlichen, als bspw. die Osttribüne (genauer: über das WIE) gebaut/entschieden wurde (bzw. wenn Geld verdient wird). Ich geb ja nur den Advocato Diabolo und sage stellvertretend für Kritiker: Wer A sagt, wenn Geld verdient/ausgeben wird, müsste eigentlich auch B sagen, wenn die Pleite da ist.

Ich will auch gar nicht lang und breit über die Höhe von Gehältern diskutieren, das führt zu nichts, dann landen wir ganz schnell bei der Nachtschwester...

DASS man ein Verein/Unternehmen wie Arminia nicht zwangsläufig unwirtschaftlich führen muss, zeigen einerseits andere Vereine in der Größenordnung von Arminia (Stichwort Wettbewerbsverzerrung) und andererseits Arminia selbst: Uns ging's doch gut zwischen 2004* und bis zum Bau der Osttribüne**. Der Fehler, der gemacht wurde, war geradezu trivial: Man hat sich von einer mehrjährigen Erstliga-Zugehörigkeit abhängig gemacht. Jeder Fan und jedes Mitglied und überhautp jeder an Fußball Interessierte weiß, daß das hier ("Absteiger Nummer 1", "jedes Jahr Bundesliga ist ein Geschenk") nicht funktioniert. Nicht zufällig ist das in der Deutlichkeit erst vor ein paar Wochen rausgekommen. Bei dieser Entscheidung war die KGaA ein ganz und gar eigenbrötlerisches Unternehmen, das überhaupt nicht daran gedacht hat, 'mehr' als ein klassisches Unternehmen sein zu wollen (bspw. ein Verein mit immer ausverkauftem Stadion, der wirklich ein positiver Imageträger ist; auch bei Leuten, deren Herz nicht immer für Arminia schlägt). Leider, denn sonst hätten wir die Probleme jetzt vielleicht nicht bzw. dürften im Falle anderer Problem vielleicht etwas mehr Entgegenkommen rechnen.

* OK, ich muss vielleicht zugeben, daß das Wunder des Aufstiegs 2004 einen gewissen Anteil daran hatte...

** übrigens: Es geht nicht um den Bau als solche, sondern um das WIE. DASS irgendwas gemacht (investiert) werden musste, war ja offenbar eine Auflage der Stadt (Lärmschutz).

Bild von Hippo

@Hippo: Ich muss mich selbst übrigens etwas korrigieren. Richtig langfristig ist es natürlich nicht ganz trivial, daß alle Vereine wirtschaftlich geführt werden können, wenn manche Vereine immer öffentliche Gelder (oder von Mäzen) bekommen (und sei es nur indirekt durch infrastrukturelle Dinge wie Stadionausbauten für Weltmeisterschaften) und das Niveau, das zum Mithalten erreicht werden muss, insgesamt angehoben wird. Dann stellt sich für eine Stadt tatsächlich die Frage, ob man da mitmachen soll. Aber zumindest die ggw. Exitenzkrise ist nicht darauf zurückzuführen, sondern auf den angesprochenen Fehler.

Bild von vanNieselroy

Ich habe meine Bytes hier längst aufgebraucht, darum kann ich jetzt nur schreiben: bzgl. der Osttribüne (Erwartungen, Realitätsnähe, Kosten) hast du völlig Recht.

Bild von Uwe Mojela

@Hippo:
In aller Würze ich auch nochmal: Vollkommen d'accord. Arminias Führungsspitze ist alleinverantwortlich, dass sie jetzt mit dem Klingelbeutel rumgehen muss. Darin besteht völlige Einigkeit.

Nur der Angebettelte hat auch entsprechend verantwortungsvoll mit so einer Bitte umzugehen. Aber hier wurde aus dieser Bitte eine auf dem Rücken aller Fans, Mitglieder und Mitarbeiter ausgetragende Politposse mit persönlichen Ambitionen, die mit der herangetragenden Bitte nichts mehr zu tun hat.

Es wäre nur konsequent gewesen zu sagen: Die Stadt hat kein Geld, wir können nicht helfen, ihr seid selber inne Schuld.

Aber 500.000 € Darlehen zücken, die eher eine Beleidigung als eine Hilfe sind und damit auch noch personelle Konsequenzen vorzuschreiben, ist Gutsherrenart. Und damit beginnt für mich auch eine gewisse Art der Mitverantwortung für die jetzt ablaufende Misere. Wohlgemerkt, erst jetzt mit diesem unsäglichen Ratsbeschluss.

Aber was red ich, wie ich las ist Brinki guter Dinge und das Darlehen wird ausgeschlagen (ein nächstes Kapitel im Ohnesorgtheater Bielefeld). Die Wirtschaft will Brinki und wer die Musik bezahlt, der bestimmt was gespielt wird. Und damit bin ich mit dem designierten Präsidenten auch mal einer Meinung.

Bild von Hippo

@Uwe Mojela: Es besteht auch bzgl. dem, was du nach deinem ersten Absatz schreibst, Einigkeit (aber das hatten wir ja schon weiter oben und vgl. Beitrag von gestern Abend).

Bild von Uwe Mojela

Ich liebe Konsensdiskussionen! :o)

Bild von Hippo

Widerspruch! Ich nicht. Konsensdiskussionen sind ja...blabla... ;)

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