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"Man verwickelt sich wieder geradezu notwenig in den ewigen Widerspruch, dass man die eigene Mannschaft gewinnen sehen will, und schönen, mitreißenden Fußball soll sie auch noch spielen. Klappt fast nie, treibt einen schlechten Gewissens meist zu Ergebnisorientierung und reduzierten ästhetischen Ansprüchen. Und wenn auch die Ergebnisse ausbleiben, fällt einem ein, dass man ja auch noch mit der narzisstischen Kränkung, abgestiegen zu sein, fertig werden muss."

...resümiert Arminia-Fan und FAZ-Autor Peter Körte in seinem Artikel Arminias erste Halbserie 2009/10:

(...) Der überraschend spärliche Besuch bei Heimspielen hat vermutlich auch damit zu tun, dass man sich angesichts der Spielanteile oft wie bei einem Auswärtsspiel vorkommt, und wenn man das Ganze dann auch noch per Stream ansieht, in verwaschenen Bildern, mit ruckartigen Bewegungen, dann weiß man mal wieder, dass die DVD zum Vereinsjubiläum besser „100 Jahre Leiden" als „100 Jahre Leidenschaft" gehießen hätte.

(Quelle: "Ach, Arminia - 100 Jahre Leiden(schaft)" /
Peter Körte / F.A.Z.-Community
)

Man könnte meinen, Peter Körte habe seinen Artikel direkt im Hauptbahnhof Oberhausen verfasst, im unmittelbaren Anschluß an die lustige 0:0-Schneeballschlacht, noch während er zusammen mit 699 anderen Arminen stundenlang frustriert frierend festsaß.

Peter! Kopf hoch!

Und nächstes mal den Notizblock beiseite legen und einfach mitsingen:

Die  Wartezeit auf den Bahnsteigen verkürzten sich die Fußballfans durch lautstarkes Singen von Fußballliedern. (Quelle: NW)

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