Tote Hose in Düsseldorf: Kein Wunder bei Gastvereinen wie Grizzly Adams Wolfsburg oder Arminia Bielefeld
Auf rp-online.de lesen wir einen Artikel, der sich voller Sorge mit dem Spitzensport-Standort Düsseldorf beschäftigt. Weder die Fortuna noch die ehemals begeisternde DEG (die neuerdings übrigens Metro Stars heißen) kriegen die Spielstätten voll. Kein Wunder allerdings: Wer will sich schon Mannschaften bekennen, zu denen sich auch die Toten Hosen bekennen? Welcher Zeitgenosse im zweistelligen Altersbereich will schon Mannschaften sehen, die Hamburg Freezers, Grizzly Adams Wolfsburg, Straubing Tigers oder Nürnberg Ice Tigers heißen?
Doch halt: Die Misere hat nix mit infantilen Popgruppen oder Eishockeyteam-Benamsungen zu tun, sondern habe in der Landeshauptstadt eine lange Tradition. Wie könnte man das besser verdeutlichen als mit folgender Gegenüberstellung:
(...) Aber in Düsseldorf gibt es nur richtige Resonanz, wenn es spektakulär wird.“
Eine korrekte Analyse. Schon zu Zeiten, als Fortuna eine gute Rolle in der Ersten Liga spielte, wurde es im alten Rheinstadion nur zu den Schlagerspielen richtig voll. Ein Beispiel: Am 16. Mai 1979 lieferten sich die Düsseldorfer ein legendäres Europapokalfinale gegen den FC Barcelona, verloren 3:4 nach Verlängerung. Drei Tage später stand das Erstliga-Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an – es kamen ganze 16 000 Zuschauer (...) [rp-online.de]
Andererseits, liebe rp-online-Reporter, taugt Arminia als Gastverein nur bedingt als Maßstab für die Sportbegeisterung einer Stadt, denn wo Arminia hinkommt, ist (wie z.B. hier oder hier oder hier berichtet) grundsätzlich nie so viel los - auch nicht in Bielefeld, wie Gegenüber eindrucksvoll beschrieben hat! Vielleicht wäre die Alm "Schüco-Arena" ja mal voll, wenn Barcelona in einem Europapokalfinale zu Gast wäre...




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