Volle Breitseite
Oha, oha, oha.
Als hätten wir nicht schon genug Probleme werden weiter fleißig Nebenkriegsschauplätze geschaffen. Nur das diese ausnahmsweise mal in den Verein hineingetragen, anstatt von ihm produziert werden.
Das Westfalenblatt meldet Punktabzug nur dank Sponsoren verhindert, die NW springt auf den Zug auf, nimmt nachher allerdings von der Formulierung "Punktabzug" wieder Abstand. In der Zwischenzeit hatte Arminia eine Richtigstellung veröffentlicht, man habe (wie in der Tat auch blog5 lästerte) schon vor Weihnachten die Durchfinanzierung der Saison bekannt gegeben. Ein Punktabzug sei nie Thema gewesen.
Informationsgehalt dieses Brimboriums? Gleich null.
Im Herbst war doch bei dem Saisonverlauf schon klar, dass im Winter die altbekannten Retter in die Bresche springen müssen. Und auch die haben nie einen Hehl daraus gemacht.
Die NW kann sich in ihrer Berichterstattung einen Seitenhieb in Richtung Geilhaupt nicht verkneifen:
"Während Präsident Wolfgang Brinkmann nach NW-Informationen vor Wochen in Einzelgesprächen mit Sponsoren über die Rettung des Klubs verhandelte, formulierte der Verwaltungsrat ein Misstrauensvotum gegen den Klubchef."
Herr Brinkmann, dem man einfach wünschen würde, dass er ein paar klare und ehrliche Worte an die Fans richtet, in denen er noch einmal Stellung zu seinen Aufsichtsratstätigkeiten bezieht, war also vorerst aus der Schusslinie.
Da aber Vokabeln wie "Rettung" und "Arminia" in einem Atemzug genannt die Fan-Seele zu Recht aufhorchen lassen, rückte nun in dringender Sehnsucht nach dem Ende der Negativschlagzeilen Herr Schnitzmeier in den Fokus.
Und wohl wahr, Herr Schnitzmeier bietet die größte Angriffsfläche:
- 3-Spiele-Ultimatum rausposaunt
- Trainercasting angekündigt
- konfuse Wasserstandsmeldungen über die Wintertransfers
- 3 bis 4, aber auf keinen Fall 6 und jetzt doch 7 statt 8 Neue
Und er schlägt weiterhin kein Mikro aus (ist ob des Fehlens eines Sport-Geschäftsführers aber auch zwangsweise in diese Rolle hineingerutscht).
Ich habe den Eindruck, dass er zumindest nicht emotionslos für Arminia arbeitet und mal versucht gelungene Aktionen gegenzurechnen:
- Heimsieg-Garantie
- diverse Gruppenangebote
- Verbesserungen im Jugendbereich
- Präventionskampagnen (unter Prävention darf man auch seine Artur-Absage aufführen)
- Vermietung Stadionräumlichkeiten (Ausgliederung...läuft?!?!)
- Und letztendlich auch die Bewahrung vor den DFL-Sanktionen!
(Des Weiteren glaube ich daran, dass im Falle einer Niederlage in Ingolstadt auch er nicht mehr von Klassenerhalt redet.)
Irgendwie kann man es also nach Belieben drehen und wenden. Da ohnehin wieder ein "heißer" Sommer bevorsteht und um Arminia erhalten zu können, wäre es momentan wohl sinnvoller sich zuerst zu fragen, wie man gemeinsam Gutes tun könnte. Eine Abrechnung erfolgt sonst schneller als einem lieb sein könnte...




Schöner Artikel.
Die positiven Versuche von Herrn Geilhaupt sollten auf jeden Fall Erwähnung finden und nicht nach dem Motto "Es war nicht alles schlecht", sondern man sollte mal in Ruhe auf seine Taten draufgucken. Das hat mir bei unseren geliebten Herrn K. schon nicht gefallen.
Ich finde es einfach traurig, dass da nie Ruhe einkehrt. So kann man dann doch gar nich vernünftig arbeiten, weil immer wieder irgendwas in der Presse steht oder sonstige Sachen auftauchen... traurig.
Als ich las, dass ein defektes Faxgerät einen Wechsel eines Spielers zerstörte war ich schon gespannt, welchen potenziellen Spieler von Arminia das betrifft ;)
Hallo
Vielen Dank fur den interessant Artikel mit vielen Infos!
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