Wenn die Scheichs "durch Ubbedissen und Hillegossen fahren, wo Rentner missmutig über den Jägerzaun stieren"
Philipp Köster macht sich auf der Seite unseres offiziellen Partners 11freunde.de seine Gedanken zur 50+1-Regel (sollen sich Investoren aus Nah-, Mitte-, Fernost, Russland oder Texas wie in englische auch in deutsche Fußballclubs einkaufen dürfen?) und zu welchen Szenarien das fernab von München, Schalke, Hamburg oder Berlin führen könnte, also dort, wo er sich ganz gut auskennt:
(...) ist es nicht ohne Reiz, sich vorzustellen, Investoren aus den Emiraten würden zum Beispiel Arminia Bielefeld kaufen. In den ersten Tagen nach dem Deal würden die Scheichs grandiose Transfers und den Champions-League-Gewinn ankündigen. Ronaldinho, Fabregas, Quaresma wären quasi schon auf der Suche nach Einfamilienhäusern in Bielefeld-Gadderbaum. Dann würden die Investoren zum ersten Mal persönlich vorbeischauen. Sie müssten mit dem Auto durch Ubbedissen und Hillegossen fahren, wo Rentner missmutig über den Jägerzaun stieren. Sie würden erfahren, dass in Bielefeld wegen ungünstiger Hanglage deutlich mehr Regen fällt als im Rest der Republik.
Die Auflösung des Kaufvertrages wegen eines Formfehlers würde dann ganz schnell gehen. Und in Bielefeld würde man fortan nur noch von »40+1« sprechen: den Punkten, die zum Klassenerhalt reichen. [11freunde.de]
Nachtrag: Hab gerade von Sascha erfahren, daß das neulich in Philipp Kösters NW-Kolumne stand. Hab ich nicht mitbekommen. Etwas peinlich, hähä - hatte in den letzten Wochen wenig Zeit zum Zeitunglesen. Mehr Zeitunglesen, weniger Bloggen sollte das Motto der nächsten Wochen sein.




Nee, muss nicht sein, echt nicht. Bitte weiterbloggen. Der Philipp Köster soll mal ne kurze Mail schicken, was er schreibt, inne Kolumne.
Schönen Tag noch,
lutz
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