Wer A sagt, müsste eigentlich auch W sagen
Verfasst von Hippo am 4. Mai 2010 - 17:56.
Wohlfahrtsverbände fordern 6 Millionen Euro von der Stadt zur Armutsbekämpfung (...) Die gleiche Summe, die auch Arminia Bielefeld (...) [nw-news.de]
Wer traut sich zu sagen: "Arminia zu helfen, ist gut für den Wirtschaftsstandort Bielefeld und damit aktive Armutsbekämpfung. Bblabla bla blabla bla blabla..."? Oder: "Arminia ist arm, die 6 Arminia-Millionen sind Armutsbekämpfung".
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sowas ist in diesem zusammenhang immer populistisch..armut ist auch ein strukturelles problem, was nicht mit 6mio mal eben gelöst werden kann...
wobei ich auch der meinung bin, dass die stadt es sich gut durchrechnen lassen soll, was es sie kosten würde arminia aufzugeben...
ich hoffe am ende der rechnung steht dann, dass eine zahlung von 6mio es wert wären...
@Santon: "Naheliegend" oder "einfach argumentiert" kann man ja als populistisch bezeichnen, deshalb muss es aber nicht ganz falsch sein. Man kann mit 6 Mio Armut sicherlich nicht als strukturelles Problem lösen, aber mit 6 Mio (wenn es dabei bleibt) könntest du einen Haufen nicht selbstverschuldet* in Armut abgerutschte Leute glücklich machen.
Oder anders betrachtet: Ich frage mich auch etwas, wie strukturell das Problem Armut bei Arminia eigentlich ist. Wir hatten das Anfang der 90er, Ende der 90er und jetzt auch wieder. Und bei einem ganzen Haufen anderen Vereinen (Schalke, Klautern, Dortmund, Aachen) ebenfalls. Man könnte also ebenso gut in Frage stellen, ob 6 Mio Arminia/Fußballverein-Armut als strukturelles Problem lösen....
* das ist der Unterschied zu Arminia
Eben hörte ich einen Song einer Band namens "Fertig Los". Da heißt es im Refrain: "Wenn Du von selbst nicht mehr kannst, SCHICK EIN FAX, oder ruf mich an." Wohlgemerkt ein Trio von modernen, jungen Leuten. Hat Reinhard vielleicht doch recht gehabt? Sollten wir die Lizenzunterlagen im Juni vielleicht doch lieber faxen?
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