Blutgrätsche

Alles Gute, Fabian Klos!

Nach der schweren Verletzung von Fabian Klos gestern beim Spiel gegen den FCK wünscht blog5 dem Stürmer alles Gute und eine rasche Genesung.

Forza DSC!

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Kann ich jedes Mal zu Arminia gehen?

Eines vorab: Wir sind gut. Arminias Social Media-Fans sind gut! Mit den naturgemäßen Abstrichen à la Arno Nühm und Co, denen ein "Verpiss Dich, du Spast!" nur allzu leicht über die Tastatur geht, wird bei uns noch in angemessener Sprache diskutiert.

Freie Meinungen werden frei geäußert, aber auf Beleidigungen wird überwiegend verzichtet. Das sieht woanders anders aus.

Allzu häufig kommt es bei uns sogar vor, dass sich in der DSC-Community geholfen wird. Anbei ein besonders rührendes Beispiel, das mir im Hinblick auf das Spiel am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf (18:30 Uhr, SchücoArena) aufgefallen ist:

Schokohase: Weiß nicht, ob ich hin soll oder nicht. Das kommt doch komisch wenn ich jedes Mal hingehe.

Sabrina: Warum das denn?

Kim: Ich geh immer hin.

Sabrina: Ich verstehe das gerade nicht. Leute mit einer Dauerkarte gehen doch auch immer hin und andere fahren sogar noch auswärts.

Schokohase: Stimmt. Scheiß drauf.

Kimberly: Als Fan will man doch eigentlich zu jedem Spiel, oder nicht?

Schokohase: Stimmt. Jetzt gehe ich hin. 100% !

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Götz Alsmann, bald gibt's Backenfutter!

Blog5 hatte die große große Ehre, für Arminia erneut den Fragebogen zum 11FREUNDE-Sonderheft 2013/14 auszufüllen:

Die neue Saison könnte legendär werden weil... sich vermutlich schnell herausstellen wird, ob Trainer Stefan Krämer das aufstiegseuphorisch gestochene knapp 1,25 m² große Arminia-Tattoo auf seiner linken Brust noch bereuen muss.

Wenn ich an die vergangene Saison denke... sehe ich Teufelskerl und Feierbiest Patrick Platins, wie er auf dem Bielefelder Rathausbalkon WDR-Mikrofon und Weizenglas zunehmend miteinander verwechselt.

Wenn ich hektisch mein Schweizer Nummernkonto leerräumen muss... kaufe ich für 55 Mio. Givanildo Hulk von Zenit St. Petersburg, den Stefan Krämer mutmaßlich mit den folgenden Worten dankend ablehnen wird: "Ich brauche keinen Spieler, der den großen Zampano macht und keinen Star, der hier mit seinem Kulturtäschchen unterm Arm ankommt."

Mein schlimmster Albtraum: Das 0:4 bei Prxxn Mxnstxx auf der Pressetribüne miterleben zu müssen. Das ganze Stadion tanzt, Götz Alsmann klatscht grinsend, nur Radiolegende Uli Zwetz und wir sitzen. Leise schluchzend.

Meine Klatschpappe benutze ich beim nächsten Stadionbesuch... als kostenloses Backenfutter für den zuletzt in seinem fabrikneuen Prxxn Mxnstxx-Schal durch den VIP-Bereich stolzierenden Götz Alsmann.

Mein Verein muss an den DFB Strafe zahlen, weil... ich das schon ernst gemeint habe. Weil ich das nächste mal ohne lange zu fackeln Götz Alsmann mit meiner Klatschpappe eine ordentliche Ost-West-Kombination verpassen werde. Piffpaff!

11FREUNDE Arminia Bielefeld 2013 2014

Mein unrealistischer Fünfjahresplan: Baum pflanzen, Bikinifigur, Kate Middleton von Prinz William loseisen, Haus bauen, Kind zeugen, DFB-Pokal gewinnen.

Meine Helden der vergangenen 2 Jahre... können nur Wunderheiler, Messias und Hobby-DJ Stefan Krämer (“Der Hexer am Plattenteller”) sowie das 1,36m große Kopfballungeheuer Sebastian Hille sein.

Unser aktuelles Trikot ist... endlich wieder mit dem Bundesliga-Logo bestickt.

Auf diese Schlagzeile warte ich schon seit Jahren: Sepp Blatter und Roland Kentsch gestehen ihr Glück: “Denkt doch, was ihr wollt! Wir lieben uns!”.

Diesen Fußball-Twitteraccount habe ich immer im Auge: Fussball gegen Nazis @FussballggNazis

Fußball gucke ich am liebsten... wenn das Flutlicht im Glanze brüht.

Relegationsspiele sind super... solange wir nicht mitspielen müssen.

Die Zweite Liga verlässt nach oben: K’lautern, D’dorf, K’öln.

Die Zweite Liga verlässt nach unten: Sandhausen, Aue, Ingolstadt.

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Kneipenzoff - Die Zeiten ändern sich

Unlängst wurde Fabian Klos in einer Discothek von einem angetrunkenen Gast belästigt. Der Spieler informierte den Sicherheitsdienst über den pöbelnden Kontrahenten. Die Security sorgte für ein Ende der Provokationen.

Es steht zu vermuten, dass Ansgar Brinkmann die Situation anders gelöst hätte. Times are changing...

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Wie es dazu kommt, dass Arminia nächste Saison zwei Spiele in Hamburg haben wird. Und in Berlin.

Geschätzte Leserschaft, werte Mit-Arminen,

rechnerisch ist noch alles drin. Das haben unsere Fanclub-eigenen Nobelpreisträger für Fußballarithmetik in nächtelanger Rechenschieberei ausbaldowert.

Und so sieht es aus, unser Idealszenario:

  • Die blauweißschwarzen Rothosen aus St. Ellingen verlieren die restlichen Spiele. Ob 9:2 oder 1:0 ist dabei so wurst wie Pinkel in Bremen und umzu. (In Hamburg würde so was übrigens niemand essen geschweige denn sagen.) Wie auch immer: Das reicht für einen Relegationsplatz. Weil gleichzeitig die Rotgrünweißen aus der St.-Glglgl-Arena eine bis dato nicht gekannte Siegesserie hinlegen. Und alle anderen Mannschaften sich freundlicherweise ebenfalls genau so benehmen, dass diese Prognose eintritt. Das Relegationsspiel vergeigt der HSV dann natürlich auch. Zusammengefasst: der selbsternannte Dino steigt ab.
  • Nun zum nächsten Kandidaten: den Braunweißen aus St. Pauli. Um im Wortbilde von Punkt eins zu bleiben, wursteln sie sich weiter durch die Restsaison. Und landen damit im Nirgendwo von Liga zwo. (Oder auch auf dem Relegationsplatz wie der Nachbarclub eine Liga höher. Möglicher und nicht ganz unspannender Nebeneffekt: ein Millerntor-Relegationsspiel dieser einen Mannschaft aus der Nähe von Telgte, zu der wir gerade einen Link finden. Keine Frage, wer dabei gewinnt, sagen unsere Top-Spekulierer mit mehrfacher Mathematik-Promotion.) Kurz: Pauli bleibt drin.

Mindestens zwei Spiele, müssen wir dazu sagen. Denn die DFB-Pokalfeen haben ja auch noch was zu sagen. In der nächsten Nacht wagen sich unsere Statistikitaka-Experten da mal dran. Und rechnen den Pokal bis zum Finale durch. Das voraussichtliche Ergebnis ist dem Blog5-Leser sicherlich keine Überraschung mehr: Arminia ist nächste Saison auch in der größten Stadt der Bundesrepublik zwei Mal zu Gast. Wir freuen uns!

Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden (und einem lauthals geschmetterten "Von der Alster bis zur Elbe stets dasselbe – DSC!")

Hein M

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Widder verloren?

Mitunter treibt die dritte Liga muntere Spielchen mit ihren Fans. Wobei, was heisst hier ihren Fans? Fan der dritten Liga ist man wohl eher selten, vielmehr ist man Fan seiner Mannschaft und nimmt daher die Ligazugehörigkeit irgendwie in Kauf. Dieses Phänomen kann natürlich auch in anderen Ligen beobachtet werden, kommt jedoch hier am deutlichsten zum Vorschein.

Arminias Spiel in Saarbrücken ist ein gutes Beispiel. Als eines der ersten Spiele der Rückrunde sollte es bereits im Dezember stattfinden, doch Schnee und Eis durchkreuzten diese Pläne. Und das gleich ein zweites Mal im Januar. Während in der ersten und zweiten Liga überwiegend auf einem grünen Teppich weiter gespielt werden konnte, fehlt in Saarbrücken oder an anderen exklusiven Orten der Liga die Rasenheizung.

Nun gut, geschenkt. Vorgestern, also im Februar, haben wir das Spiel ja nachholen können. Und wir haben es gewonnen. Warum griesgrämig sein?

Nicht zuletzt wurde es das schon erwartete Torfestival gegen den 1.FCS. Nach einem 0:4, einem 4:2 und einem 3:2 gab es nun wieder ein 4:2 aus Sicht des DSC. 6 Tore - da freut man sich doch auf die Zusammenfassung im TV!

TV? Wir wären dann beim nächsten Problem. Nachholspiele der dritten Liga bleiben vom Fernsehen weitestgehend unbemerkt. Im WDR war gar nichts zu sehen und in irgendeiner Sportschau im Ersten erst recht nichts.

Kurz bevor sich einige nun daran machten aus Bilderstrecken der NW oder dem Westfalenblatt ein Daumenkino zusammenzufügen, ertönte frohe Kunde aus dem Funkhaus des Saarländischen Rundfunk! Es waren Kameras vor Ort. Es existiert ein rund dreiminütiger Bericht!

Über die sozialen Netzwerke verbreitet sich der Filmschnippsel in Windeseile. Doch die Freude weicht dem Schock.

Schon die Ankündigung im Studio unter dem Slogan „Widder verlor“ schickt den Ostwestfalen gedanklich ins Tierreich. Einschlägiges Feedback auf Arminias Facebook-Präsenz: „Ich versteh nix, aber is' lustig. Ich hoffe sie konnten den Widder finden, den sie verloren haben.“

Es war der einzige Bericht über den DSC in Saarbrücken – und er war saarländische Folklore: „De Fans han die Flemm“. „Bisch dahin woar de Luginger zufridde!“. „Des Toar is füdde Klos nua Formsach!“.

Passend dazu einige Tore. Das 1:1 sowie das 3:1 gelangen nur unter gütigster Mithilfe der Saarbrücker, dazu noch ein Eigentor von Appiah. Man hatte sich mehr erhofft.

Vielleicht wäre das alles besser zu ertragen gewesen, hätte man sich im Saarland der Landessprache seines Nachbarn bedient. Ein französischer Kommentar hätte eleganter geklungen. Wir hätten uns bei einem wieder einmal starken Platööhn im Tor bedankt, hätten über Tore von Klo (stummes -s-) und Glasnööhr gejubelt, den schnellen Ille bewundert, uns an der Rückkehr von Übenöhr und Ornisch nicht satt gesehen und uns gefreut, dass sich beim Torschützen und Vorlagengeber Testroet an der Aussprache nichts ändert.

Morgen geht’s gegen Unterhaching. Bleibt zu hoffen, dass der WDR wieder im Stadion ist.

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Programmtipp

Heute werden wir alle zu Volleyballfans.

Aufschlag zwischem dem Karlsruher SC und Arminia Bielefeld ist um 14 Uhr. Der SWR überträgt live! Gespielt wird über drei Gewinnsätze und eine Netzberührung wird als Fehler, und damit als Punkt für den Gegner gewertet.

Hoffen wir auf schöne Spielzüge und dass unsere Jungs den Ball immer schön oben halten.

Ein Querverweis zum Fussball ist dennoch möglich. Ich habe mir sagen lassen, dass beim Volleyball ein Schlag ins Netz von der gegnerischen Mannschaft mit einem lauten "Güüüüüünter" - "NETZER!" bejubelt wird.

(Dank an Sabrina für den Screenshot.)

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Lachsalven Classic

Als ich neulich einen Song von Petr Gabriel hörte, bin ich vor Schreck holterdirapolder die Treppe heruntergefallen. Mit einem lauten Katongo lag ich unten. Ich war ganz böhmenommen und mein Hals war rau. Ich erinnere mich noch, dass im TV der Heilige Vata den Neujahrssegen spendete, dann kam Werbung für einen Verbrauchermarx.

Ab gings in der Blaulicht-Kucera ins Krankenhaus. Der berherzige Fahrer hatte es eilig und drängelte ein Taxi von der Straße. Ich hörte ihn sagen: "Boah, ist der lam, ey!"

In der Klinik sagte Herr Lohmann, so ein abgehalfarter Arzt im Praktikum: "Sie haben am Kopf eine ganz schöne Boll, Mann." Ich meinte nur, bitte keine Nkosi. Die Schmerzen nehm ich in Kauf. So schlimm ist es nicht, da soll man die Kirch im Dorf lassen.

Ich rief meine Frau an, sie solle das Kind aus der Schuler holen und den Kamper-Urlaub absagen. Im Klinik-TV lief den ganzen Tag Germany's Next Top Model und ein Farbiger sagte immer wieder: "Keine Tesche, keine Competition."

Einen Tag später kam Herr Lohmann, dieser sadiktische Arzt, zu mir und meinte, ich sei entlassen. Er sagte zum Abschied, schauen sie mal wieder hain, hat aber keine Eilhoff.

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Lachsalven und Juxraketen

Zum feucht-fröhlichen Jahresausklang dürfen auch bei Blog5 ein paar wirklich schlechte Wortwitz-Spielereien nicht fehlen:

 

  1. Ich geh' aufs KLOS einen abSALGERn.
  2. Wir waren so HORNIG, dass wir ungeSCHÜTZt hatten und nun stecken wir in der PATSCHE.
  3. Alles im RAHN?
  4. APPI geht's.
  5. Heute erwarte ich volles AGYEMANG!
  6. Reisst Euch gefälligst am RIEMER!
  7. Mit "Ein Bett im SCHÖNFELD" holten "Die ORTEGAs" PLATINS.
  8. Aramsamsam, aramsamsam, gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam -  ARABI ARABI gulli gulli gulli gulli gulli ramsamsam

Das Ganze ist natürlich beliebig erweiterbar. Ich trinke jetzt ein BURMEISTER und  rutsch' dann friedlich rein. Wir hören uns im neuen Jahr!

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