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Die Woche der Bayern-Besieger-Besieger

Wollen wir unserer Chronistenpflicht Genüge tun und wenigstens noch schnell etwas zu den vergangenen Spielen schreiben.

HSV-Arminia 2:0

In der vergangenen Woche war wenig Zeit - wegen Schnitzeljagt Maloche in Hamburg.

Und da bot es sich an, ja es drängte sich gerade zu auf, das Auswärtsspiel bei unseren schwarz-weiß-blauen Bayern-Besieger-Freunden mitzunehmen. Im Volksparkstadion In der AOL-Arena Pleitebank Dingsbums-Bank-Arena


voll groß anzeigen, ey

habe ich dann leider noch mehr gefroren als beim Bremen-Spiel, weil sich zum Schweiß an meinen Füßen diesmal noch nasser und kalter Schneematsch in meine Deodorant-Socken gesellt hat (es war wirklich schlimm, hätte ich mal meine Gummistiefel eingepackt). Entlohnt wurde ich im Gegensatz zum Spiel gegen Bayern-Besieger Bremen nicht mit einem Sieg, sondern mit diesen auf YouTube dokumentierten, tollen Eindrücken (nach ca. 1:45 Minuten haben wir die akustische Überlegenheit wieder inne; hab jetzt keine Zeit, das Ding hier einzubinden).

Arminia - Bochum 1:1

Von unseren schwarz-weiß-blauen Freunden zu unseren blau-weißen Feinden pardon: Rivalen. Ich war angesichts meiner im Tipp zum Spiel geäußerten Erwartung

Es ist wie immer: Wenn wir gewinnen müssen, tun wir's nicht. Ich rechne insgeheim mit einem noch schlechteren Ergebnis, will meinem Pessimisum an dieser Stelle aber nicht völlig freien Lauf lassen.

erleichtert - nicht nur was das Ergebnis, sondern auch was das Spiel und nicht zuletzt meinen Arminiatipp-Tagessieg angeht. Grundlage für meine Einschätzung waren Spiele die gegen Cottbus und Karlsruhe in der Hinrunde oder Duisburg vor ca. einem Jahr. Doch es lief besser; übrigens m.E. auch besser, als es Lutz in seinem Blog beschreibt. Wie schon beim Spiel gegen Bayern-Besieger-Hertha sorgten die wenigen Zuschauer

besonders ab Mitte der zweiten Halbzeit für eine großartige Stimmung.

Viele Fotos zum Spiel in Hamburg und zur Partie auf der Alm in der Schüco-Arena gegen Bochum gibt's bei Lutz. Hab diesmal keine Zeit, hier welche einzubauen.

Leider bin ich nicht am FR nicht beim Bayern-Besieger Köln, um mir nach unserem Hinrunden-Heimsieg auch den Rückrunden-Auswärtstriumpf (1.8 : 2,4 stehts gegenwärtig im Arminiatipp) anzuschauen - ihr wisst schon: keine Zeit...

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"Auswärtssieg, Auswärtssieg. Die Gesänge kenne ich sehr gut - von den gegnerischen Fans auf der Alm"

"Warum tut man sich das an?" ist die Frage, die einem immer durch den Kopf geht, wenn man, nachdem man bei gefühlten -10°C in Bielefeld in den Wagen gestiegen ist und auf dem Weg Schneeverwehungen geschickt umkurven musste, in Bremen bei gefühlten -25°C aus dem Wagen steigt, sich wegen überfüllter Straßenbahnen auf einen langen Marsch entlang des nicht windgeschützten Weserufers zum Stadion begibt, um innerhalb des nicht windgeschützten weiten Runds stumm (die Gesichtsmuskulatur ist aufgrund der Kälte längst gelähmt) verfolgen zu müssen, wie Werder zur großen Aufholjagt bläst.

Na ja, irgendwann hat man das Spiel sowie die Zuschauer, die lustige 8:1-Plakate in die Stadion-Kamera für die Anzeigentafel halten, überstanden, die Werder-Fans feiern ja gerne mit den Arminiafans und irgendeinen Irish Pub wird's schon geben, der auch am Sonntag-Vorabend zur Happy-Hour einlädt.

Doch nicht einmal dafür lohnt es sich, nach Bremen zu fahren. Kein Mensch da außer uns und dem miesepetrig gelaunten Wirt, der die noch vollen Schnapsflaschen für die Kurzen wieder in den Keller brachte...

Ok, einen guten Grund, sich das anzutun, gab es dann doch: Nach 90 Minuten und einem gefühlten Eckballverhältnis von 873:1 (präsentiert von Beluga Shipping, der Markenname sitzt jetzt!) kam der Anzeigentafelbediener endlich mal wieder dazu, das Ergebnis einzublenden:

"Ihr könnt nach Hause fahrn! Auswärtssieg, Auswärtssieg! Har Har!"

Auf Lutz ihm seiner Seite gibt's noch viel, viel mehr Bilder. Die in der Überschrift zitierte Aussage stammt übrigens von meinem treuen Arminia-Weggefährten Gerwin, der noch nie einen Auswärtssieg miterleben durfte.
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Akademische Fanakquise

Marketingtechnisch hat Arminia Bielefeld in den letzten Jahren wirklich vorbildlich viel dazugelernt.

Respektable Resultate waren u.a. traumhafte Plakatmotive, 5-stellige Mitgliedszahlen, preisgekrönte Videoclips, tolle Tankstellen, mundende Backwaren, romantische Stadionhochzeiten (wenn auch unsere Anregung zur schwarz-weiß-blauen Beerdigung bisher leider noch nicht umgesetzt wurde).

[Die etwas eigenmächtige, weit übers Ziel hinausschießende und für entsprechend lautstarke Proteste sorgende Umgestaltung des Arminia-Logos ("Hey, wir sind 'ne Marke!") soll an dieser Stelle höflich verschwiegen werden.]

Nun dies:

Zum Semesterstart erhalten die neuen Bielefelder Studenten ein ganz besonderes Geschenk: Die Uni Bielefeld verteilt mit Unterstützung des DSC Arminia Bielefeld gratis Eintrittskarten für die Partie der Blauen gegen den FC Energie Cottbus, die am 28. Oktober in der SchücoArena steigt.

Heute wurden die Karten in der Einführungsveranstaltung im AudiMax gemeinsam mit der Willkommensbroschüre ausgelegt. Der DSC hat dafür 1600 Eintrittskarten gespendet – eine für jeden der Neu-Studenten.

(Quelle: Bielefeld Direkt)

Blog5 wurde soeben der jeder Freikarte beiliegende Infobrief zugespielt:

Liebe Erstsemester!

Herzlich willkommen in Bielefeld und unser aufrichtiges Beileid zu Eurem Pech bei der Studienplatzvergabe über die ZVS.

München, Hamburg, Berlin und Mxxxxster sind zweifelsohne (auch) spannende Städte und haben (ebenfalls) tolle Fußballvereine. Nun kann man sich seinen Klub in aller Regel aber genausowenig aussuchen wie seinen Studienort. Er wird einem vielmehr gegeben.

Unser Tipp: Akzeptiert Euer Schicksal, tragt es wie Männer und kommt ab jetzt auf die Alm äh Schüco Arena.

Das Leben (bzw. Studium) ist nunmal kein Ponyhof
und schon gar kein bunter Teller.

Ab jetzt heißt es auch für Euch: Gras fressen!

Eure Arminia

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Wir waren so stolz, aber es geht halt nicht ohne ein bisschen Werbung ...

adwoerds

Habe gleich mal ein paar Bulgarischer Bayerische Berliner Bielefelder Sport Club Karten online für uns alle geordert :-)

 

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Wenn eine Stadt Barcelona ist, dann ja wohl Bielefeld.

In erneuter Anlehnung an den früheren Sparrenblog-Giebelspruch greifen wir hier unbedingt nochmal die glücklicherweise von Johnny Dresden gemachte Beobachtung in der gestrigen Marienhof-Folge auf:

Gestern im Marienhof: Lehrer Kai wird nach Bielefeld versetzt. Die Klasse macht ihm ein Abschiedsgeschenk. Und jetzt kommt´s: Es ist eine Jahreskarte (...) für den DSC Arminia Bielefeld e.V. - Kai stehen die Tränen in den Augen.

Leider ist mir diese Sternstunde deutscher Fernsehgeschichte entgangen, weil ich als eingeschworener Verbotene Liebe-Gucker immer schon um 18.25 Uhr ausschalte, so wie Peter Lustig uns das halt beigebracht hat.

Zum ersten mal in meinem Leben habe ich aber das Gefühl, daß es gut und richtig ist, GEZ-Gebühren zu zahlen. Deshalb soll dieser Moment gewürdigt werden. Zum Glück gibt es ja die ARD-Mediathek. Außerdem stellt blog5 einen exklusiven Schnappschuss der (gelb verpackten?) Arminia-Sitzplatz-Dauerkarte bereit:


Marienhof - Folge 3363

Kai muß darf nach Bielefeld und bekommt von seinen Schülern eine Sitzplatz-Dauerkarte des DSC Arminia geschenkt, da er "ja auch nicht mehr jünger" wird. Hoho! Das hätte Pepe, der Paukerschreck auch nicht frecher formulieren können...

Nicht unerwähnt bleiben darf zudem:

Lehrer Kai stand wochenlang vor der schwierigen Entscheidung Barcelona oder Bielefeld?

Glücklicherweise hat er sich richtig entschieden! Für Herforder statt San Miguel. Für Alm statt Camp Nou. Für Tradition und Leidenschaft. Für mildes Klima. Für das Land des kommenden Europameisters.

Kai, Du hast alles richtig gemacht.

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VfL Bochum - Arminia 3:0

Ticket Bochum

Tolle Wurst. Stehplätze ausverkauft. Was tun? Den in dreifacher Mannschaftsstärke angetretenen Bambinis vom TSV Landau kurzerhand 3 seiner 50 Sitzplatzkarten abkaufen. Anschließend schwören Hippo, Kai und ich dem Kartenabreißer mit piepsiger Fistelstimme Stein und Bein, die aufgedruckte Kartenermäßigung ("Sitzplatz Tribüne WEST Kind") gehe schon in Ordnung, unsere ungewöhnlich erwachsenen Körpergrößen seien bloß eine Art Gendefekt ("Endomorpher Körperbautyp? Soso...").

Manchmal rächen sich Spitzfindigkeiten wie diese - heute in Person der bemitleidenswerten Matthias Langkamp ("Zwischendurch noch ein langer „Pass“ auf die Tribüne" - sportal.de) und Rowen Fernandez ("Statt den kullernden Ball einfach aufzuheben, griff er ins absolute Nichts, vielleicht hatte er ein Zwei-Euro-Stück auf dem Rasen liegen sehen" - sportal.de).

Trotzdem:

Die dpa-Beschreibung des Spiels ("Der Fehlstart zeigte sichtbare Wirkung. Hochgradig verunsichert waren die Bielefelder um Schadensbegrenzung bemüht, ließen aber im Spiel nach vorn Durchsetzungskraft und Ideen vermissen.") wird von NW, Süddeutsche, FAZ & Co zwar x-fach übernommen, ist in unseren Augen aber ziemlich unzutreffend.

Selbst Marcel Koller ("Das Ergebnis täuscht etwas") war nicht entgangen, daß die Niederlage fast allein den beiden frühen Langkamp-Fehlern geschuldet ist. Bis zum Deckel-draufmachenden Torwart-Ei in der 55. Minute spielte Arminia jedenfalls durchaus gefällig nach vorne und übte mit allen stets bemühten Offensivkräften Kampa, Marx, Zuma, Wichniarek spür- sowie sichtbaren Druck aus - ohne dies allerdings in Tore ummünzen zu können. Bochum hingegen zeigte, wie man aus 2 Chancen 3 Buden macht. Nach dem dritten Halbeigentor war die Partie gelaufen - Kunststück, daß sie am Ende auch 6:2 hätte ausgehen können.

Trotzdem lustige Heimfahrt. Ohne sich damit explizit an den "Middendorp raus!"-Rufen beteiligen zu wollen, wird schonmal vorausschauend überlegt, wer denn der nächste Wunschtrainer in Bielefeld sein könnte. Nach einstündiger, zunehmend verzweifelter Suche (Lienen? Stratos? Kneip? Roggensack?) gelingt uns der Durchbruch:

Eine Doppelspitze muß her! Einzig, man wurde sich nicht einig, ob diese idealerweise aus dem schwedischen Trainerduo Lars Lagerbäck / Tommy Söderberg, den dänischen Grand Prix-Gewinnern Olsen Brothers, Toni und Liz Baffoe oder gar Anne Will und Miriam Meckel bestehen soll.

3 Jungs sehen 3 Gegentore im rewirpowerSTADION
Stehplätze ausverkauft, minus 25 Grad, Spielstand 0:3   [Zur Großbildansicht klicken]

3 Jungs sehen 3 Gegentore im rewirpowerSTADION
"Leute! Brainstorming! Wir brauchen einen Namen, der noch bescheuerter klingt
als Schüco-Arena Signal-Iduna-Park... Vorschläge?"

Waschechte Strassenfussballer
Halbzeit in Bochum. Jugendtrainer Stanislav Schablonski
nutzt jede Gelegenheit, seine ballverliebten Nachwuchs-
Strassenfussballer gegen die Murmel treten zu lassen.

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Werder Bremen - Arminia 8:1 (”Ach komm, Du verarschst mich doch!”)

Bremen - Arminia Eintrittskarte

Zweifelsfrei beste Bielefelder Szene des gesamten Spiels:

Als beim Stande von 5:1/6:1 die Welle durchs Weserstadion schwappt und der Bielefelder Auswärtsblock höchst spielunverderberisch mitmacht, weil längst jedem klar ist, daß der Bremer Überlegenheit heute außer Zynismus und Selbstironie ("Auswärtssieg! Auswärtssieg!") Nichts (aber auch gar Nichts) entgegenzusetzen ist.

Bremen - Arminia 8:1
Um halb 4 war die Welt noch in Ordnung - um Viertel nach Fünf helfen nur noch 2 große Humpen herrliches Herforder.

Bremen - Arminia 8:1 T-Shirt-Idee von Blog5
Aktueller Renner im Arminis-Fanshop

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VfL Wolfsburg - Arminia 1:3

Ticket Wolfsburg

Ein herrlicher Samstag. Ein befriedigender Sieg. Eine entsprechend gutgelaunte Heimfahrt. Erst die knapp 90 km von Wolfsburg nach Hannover im Arminia-Autocorso und (da ich nach dem Spiel weiter nach Hamburg mußte) ab Hannover dann 160 km im gleichfarbigen und genauso auswärtssiegbeglückten HSV-Corso in die Hansestadt. Ein schwarzer Tag für Niedersachsen, ein durch und durch schwarz-weiß-blau getränkter Fußballnachmittag.

Ein schwarzer Tag für Niedersachsen, ein durch und durch schwarz-weiß-blau getränkter Fußballnachmittag
Brumm... 3 Punkte im Gepäck

An solchen Tagen stört es auch nicht, daß - wie eigentlich immer nach Arminia-Siegen - sich natürlich auch diesmal wie ein roter Faden durch die Nachberichterstattung zieht, daß der Sieg vornehmlich auf des Gegners schwache Leistung zurückzuführen sei. Daß Arminia mit wenigen Ausnahmephasen über die gesamte Spieldauer wunderbar selbstbewußt aufgetreten ist und dabei intelligent gespielt hat, wird gerne in irgendwo auslaufenden Nebensätzen untergebracht.

Geht mir heute sowas von am Arsch vorbei. Klinisch tote Autostadt mit EuroDisney-Flair? 1. Bielefeld? 3! Danke, bitte.

"Das 3:0 von Kirch bescherte den Bielefeldern zwischenzeitlich sogar die Tabellenführung." (SPIEGEL)

Spitzenreiter!
MMS von Marcus

Hmm, da wurden Erinnerungen wach an... schöne Erinnerungen an das "Der Spitzenreiter gibt sich die Ehre"-Transparent 2002/03 in München und blöde Erinnerungen an die folgende 2:6-Klatsche und den Abstieg am Ende der Saison.

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - 0:1 durch Arthur Wichniarek

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - Und Jubel auf den Rängen...

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - Schlußpfiff

Arminia Bielefeld dagegen ist eine qualitativ begrenzte, aber erkennbar eingespielte und personell kaum veränderte Mannschaft, die da weitermachte, wo sie Ende der vergangenen Saison aufgehört hatte, als Ernst Middendorp das Team überraschend zum Klassenerhalt führte. "Wenn sich eine Mannschaft neu zu finden hat", sagte Middendorp, "geht es darum, Unruhe zu provozieren. Das haben wir gemacht." (TAZ)

"Ich kann nicht zufrieden sein", verblüffte Hain mitten in den Siegerkommentaren. Das Wolfsburger Tor sei überflüsig gewesen. "Sowas nervt", sagt Hain. (NW)

"Aber: Die Bielefelder sind eben - im Gegensatz zu den Niedersachsen - eine gut eingespielte Mannschaft und waren deshalb Favorit. Hatte da jemand vorher was anderes behauptet?" (Kicker-Newsletter)

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - Panorama 1
[Anklicken zur Großbildansicht]

Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - Panorama 2
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Wolfsburg - Arminia Bielefeld 1:3 - Panorama 3

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Hertha - Arminia 1:1 — wenn eine Stadt Bielefeld ist, dann ja wohl Berlin

Über unsere Erlebnisse zu Beginn der Hinfahrt (Sandra: "Guck mal. Der Typ, der aus dem Bus steigt, sieht aus wie Heiko Westermann..."), wurde ja bereits berichtet.

Zum sportlichen Teil des Tages: Das Stadion hat sich die Sportreporter-Formulierung "Das weite Rund" noch redlich verdient und deshalb haben wir eigentlich überhaupt nichts gesehen von dem, was sich auf dem Spielfeld ereignete. Also lassen wir aus Objektivitätsgründen lieber kicker.de sprechen:

(..) Bielefeld war über weite Strecken das bessere und zweikampfstärkere Team, versäumte es jedoch, nach der Führung nachzulegen. Die Hertha muss nach einem schwachen Auftritt zufrieden sein, während Bielefeld im Abstiegskampf zwei Punkte verschenkte (...)

Die Rollen von Heim- und Gastmannschaft waren vertauscht, so daß man es auch als Abwandlung des Spruchs unserer Freunde vom Sparrenblog ausdrücken kann: Wenn eine Mannschaft Bielefeld war, dann ja wohl Berlin.

Doch woll'n wir die Fanmeile mal im Dorf lassen. Einen Punkt in Berlin geholt: Dafür habt ihr euch Applaus verdient, Junx!

Kommen wir nun zum kulturellen Teil der Reise


Nach der Wahl von Power-Ernst zum Trainer des Jahrhunderts haben die Berliner ein Denkmal von ihm aufgestellt.


Symmetrie ist ja bekanntlich die Ästhetik des kleinen Mannes.


Speer und Er: Mitte der 30er Jahre fand rund um das Stadion die Ausstellung "Homosexualität im Sport" statt. Einige Exponate darf man noch heute bestaunen.


Fackeln, Säulen, lange Gänge: Wahrscheinlich auch ganz nach dem Geschmack des FIFA-Präsidenten.

Nach dem Spiel ist nach dem Spiel


Sofort ins Archiv mit dieser Anekdote: Wir hatten unsere Taschen bei Leuten abgestellt, die wir in Berlin kennengerlernt hatten. Und siehe da: So klein ist die Welt! Sie wohnen Haustür an Haustür mit dem (einem?) 11Freunde-Büro. Zumindest dem Hauseingang nach zu urteilen: erstaunlich unspektakulär.


Trotz des lediglich einen Punktes blicken wir unter'm Strich zufrieden auf das Osterwochenende zurück.

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Sitzen ist für’s Gesäß — Tschüss Block 5!

Wie praktisch, daß das Spiel gegen Nürnberg gestern so grandios war. So hielt sich die Trauer darüber, daß es das letzte Spiel im Block 5 war doch halbwegs in Grenzen. Aber wir hatten ja seit Bekanntwerden der Umbaupläne vor einem Jahr dank der vielen Anwohnerklagen ausreichend Zeit, um uns mit dem Gedanken anzufreunden, es uns bald in Block 2 gemütlich machen zu müssen.

Übrigens: Blog5 wird nach wie vor Blog5 heißen. Sozusagen als verbales Denkmal und in Erinnerung an die guten alten Zeiten, als nicht sitzend Scampi und Sushi diniernde Fußballfans an Erfolgsfußball Interessierte, sondern noch wir auf Höhe der 16er-Linie stehend genau erkennen konnten, daß kein Armine im Abseits war.

Tschüss, Block5!


Diese Karten wurden nur wenige Minuten später umgetauscht.


Niemals geht man so ganz. Wir werden dich in guter Erinnerung behalten.


Der neue Geist hält bereits Einzug: Zukünftig geht's hier neben den kleinen und großen Geschäften auch um finanzielle.


Gute Frage.


Auch die Jöllenbecker Sippe wird sich ein neues Zuhause suchen müssen.


Heute Nacht hatte ich zum ersten Mal einen Erinnerungstraum.

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