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Wir sind wieder wer!

Wir sint die Besten fens Der Welt

Mein Sohn ist Ende September 2006 geboren und seit dem Tag Arminia-Mitglied (solang er seine Füße unter meinen Tisch stellt...).

Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich ihm verständlich machen konnte, dass a) nicht der beste Verein immer der beste Verein ist, b) man sich nunmal seinen Verein nicht aussucht (sondern das in seinem Fall sein Papa für ihn erledigt hat) und c) Arminia überhaupt echt super und Lohmann trotzdem nicht echt ist.

Schließlich hat er eigentlich nur den Niedergang erlebt: 2006 das Pokalaus gegen Pfullendorf; zwei normale Abstiegskampfjahre, 2009 der Abstieg in Liga 2, 2010 der Abstieg in Liga 3.

Und nun versuche dem Kind einer zu erklären, dass ein Fahrstuhl eben manchmal auch nach oben fährt. Danke, Arminia, jetzt kapiert der Kleine, worum es geht. Jedenfalls haben wir gestern Folgendes beim täglichen Kontrollieren seiner Schulklamotten gefunden.

Wer hat nach so einer Saison schon Bock darauf, ein behämmertes Mandala auszumalen...?

Mandala Besten Fens

Ich sage: kein Erfolgsfan, sondern schlichtweg für mich der Beste Fen der Welt, für den mein Hertz schlekt. Und für Aminia ja sowieso.

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"Welchen Begriff hört man häufig, wenn von Arminia Bielefeld die Rede ist?"

Günther Jauch: "Welchen Begriff hört man häufig, wenn von Arminia Bielefeld die Rede ist?"

(Danke an Michi Michelsen - und nicht verwechseln mit Ostfalen übrigens!)
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Wir sind 2. Liga!

Genießen wir aufstiegstrunken doch noch kurz folgende kleine Pressereaktionssammlung und prüfen, ob sich da möglicherweise eine gewisse Synonym-Schnittmenge ergibt:

"Die Traditionsvereine Karlsruher SC und Arminia Bielefeld kehren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück." (WELT)

"Zwei Traditionsmannschaften sind zurück in der Bundesliga - wenn auch nur in der zweiten." (Spiegel Online)

"Die 2. Bundesliga bekommt in der Spielzeit 2013/14 zwei Traditionsklubs zurück." (Kicker)

"Die ehemaligen Bundesligisten Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (spox.com)

"Traditionsverein Arminia Bielefeld" (Reviersport)

"Zwei Traditionsklubs sind zurück" (Süddeutsche)

"Die Zweitliga-„Dinos“ Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (Liga-Zwei.de)

"Die Traditionsvereine" (sport1.de)

"Traditionsclub" (stern)

"Die Traditionsvereine..." (RP Online)

Sehr schön! Und jetzt nochmal alle zusammen:

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Wie es dazu kommt, dass Arminia nächste Saison zwei Spiele in Hamburg haben wird. Und in Berlin.

Geschätzte Leserschaft, werte Mit-Arminen,

rechnerisch ist noch alles drin. Das haben unsere Fanclub-eigenen Nobelpreisträger für Fußballarithmetik in nächtelanger Rechenschieberei ausbaldowert.

Und so sieht es aus, unser Idealszenario:

  • Die blauweißschwarzen Rothosen aus St. Ellingen verlieren die restlichen Spiele. Ob 9:2 oder 1:0 ist dabei so wurst wie Pinkel in Bremen und umzu. (In Hamburg würde so was übrigens niemand essen geschweige denn sagen.) Wie auch immer: Das reicht für einen Relegationsplatz. Weil gleichzeitig die Rotgrünweißen aus der St.-Glglgl-Arena eine bis dato nicht gekannte Siegesserie hinlegen. Und alle anderen Mannschaften sich freundlicherweise ebenfalls genau so benehmen, dass diese Prognose eintritt. Das Relegationsspiel vergeigt der HSV dann natürlich auch. Zusammengefasst: der selbsternannte Dino steigt ab.
  • Nun zum nächsten Kandidaten: den Braunweißen aus St. Pauli. Um im Wortbilde von Punkt eins zu bleiben, wursteln sie sich weiter durch die Restsaison. Und landen damit im Nirgendwo von Liga zwo. (Oder auch auf dem Relegationsplatz wie der Nachbarclub eine Liga höher. Möglicher und nicht ganz unspannender Nebeneffekt: ein Millerntor-Relegationsspiel dieser einen Mannschaft aus der Nähe von Telgte, zu der wir gerade einen Link finden. Keine Frage, wer dabei gewinnt, sagen unsere Top-Spekulierer mit mehrfacher Mathematik-Promotion.) Kurz: Pauli bleibt drin.

Mindestens zwei Spiele, müssen wir dazu sagen. Denn die DFB-Pokalfeen haben ja auch noch was zu sagen. In der nächsten Nacht wagen sich unsere Statistikitaka-Experten da mal dran. Und rechnen den Pokal bis zum Finale durch. Das voraussichtliche Ergebnis ist dem Blog5-Leser sicherlich keine Überraschung mehr: Arminia ist nächste Saison auch in der größten Stadt der Bundesrepublik zwei Mal zu Gast. Wir freuen uns!

Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden (und einem lauthals geschmetterten "Von der Alster bis zur Elbe stets dasselbe – DSC!")

Hein M

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Ein Proteststurm sondergleichen

wird vermutlich leider nicht losbrechen, trotzdem sich inzwischen sogar die BILD (die kämpft ja gern für Sie) der Sache annimmt.

Tennis-Star Petzschner darf seine Tochter nicht „Arminia" nennen

Tennis-Profi Philipp Petzschner (28/Bayreuth) hätte Töchterchen Natami Aminah (54 cm, 3740 Gramm), die am Montag zur Welt kam, gerne „Arminia“ genannt. Weil er Fan von Fußball-Drittligist Bielefeld ist. ​

Denn statt der nun zu erwartenden massiven Behördenschelte, einer Schimpftirade über verspießte Beamte, die sich womöglich stur und unnachgiebig weigern, die wunderbar liebesbekundende Anrede "Arminia" in Geburtsurkunden einzutragen, liest sich die nachfolgende Begründung des Namensgebungsverbots doch überraschend anders:

Petzsche lacht: „Aber meine Frau Dewi war dagegen...“ Die ist Halb-Indonesierin, wollte einen asiatischen Namen. Petzschner: „Natami Aminah heißt schönes Märchen.“ Und klingt auch viel schöner. (...)

Quelle: Bild

Lieber Philipp - fühl Dich hiermit von ganz Ostwestfalen getröstet: Allein der Gedanke zählt! Und schöne Grüße an Dewi. Trotzdem.

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Arminia doch on-topic

Was so ein Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen doch so alles bewirken kann.. erstaunlich und überraschend für einen "Retortenclub" als Gegner.

Bereits vor einiger Zeit hat Hippo an dieser Stelle (völlig zu Recht) Werbung für den 1LIVE-Elfer gemacht.

Er hatte damals auf diese Sendung hingewiesen, weil...

weil Mike Litt und Christoph Biermann cool sind, es  öffentlich-rechtlich-unkommerziell ist, insofern authentisch ist, als ich die Sendung tatsächlich mal hören werde...

...und weil Arminia mit etwas Glück kein Thema dieser Sendung sein wird, so daß man sich heut Abend mal mit den Luxus-Problemchen anderer Vereine ablenken kann.

Nun gut. Mike Litt ist bestimmt immer noch cool, aber er moderiert heute Abend nicht. Das übernimmt Michael Dietz.

Und Arminia ist nicht off-topic. Zumindest heute nicht. Denn heute ist Stefan Krämer zugeschaltet und darf über unsere Erfolgssträhne sowie Pokalpläne berichten.

Nach netten Gesprächen mit Arminia-Fan und 1LIVE-Reporter Peter Schultz möchte ich den erstgenannten Argumenten Hippos hiermit zustimmen und ebenfalls auf die Sendung verweisen: Heute Abend, 23 Uhr, 1LIVE. "Die Blauen kommen."

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Die Scheune war offen und Arminia legte ein paar Brickets nach: Spitzenreiter!

Sieg in Erfurt. Krämer kann wechseln, wie er will: Seine Joker stechen. Und jetzt sind wir Spitzenreiter. Puuh! Das muss man erstmal sacken lassen.

Ohne Sky, ohne WDR und vorerst ohne bewegte Bilder nach Spielschluss helfen uns da nur ein paar verschriftliche Highlights. Aber die haben es in sich.

Hier die schönsten Szenen aus dem wirklich sehr amüsanten und empfehlenswerten Liveticker von nw-news.de:

13:49 In einem sind die Gastgeber dem DSC überlegen: Offenbar hat RWE fünf oder sechs Vereinshymnen. Eine nach dem anderen wird abgeklappert.

13:53 "Auch wenn es dir mal scheiße geht, wir stehen zu dir, weil's weiter geht". O-Ton Hymne Nummer fünf. Na denn...

13:55 So, auch das ist überstanden. Die Mannschaften warten in den Katakomben, gleich geht's los.

26. Minute: DA IST DAS DING! Arminia hat exakt 30 Sekunden gedrückt, jetzt die erste dicke Möglichkeit - prompt die Führung. Stephan Salger umkurvt halblinks den herauseilenden Rickert und schiebt souverän ein. 0:1 für den DSC!

27. Minute: Arminia erneut eiskalt, genau wie gegen Paderborn. Nicht lang gefackelt, gleich eingenetzt.

34. Minute: Freistoß Erfurt, linkes Strafraumeck...sofort rausgeköpft. Nachschuss aus rund 20 Metern - in die Wolken. Die Hausherren sind angeknockt. Arminia braucht den Lucky Punch, dann gehen hier zur Pause die Lichter aus.

42. Minute: Rudelbildung am Mittelkreis: Schütz fährt einem Erfurter rustikal in die Parade, mit offener Sohle. Sah böse aus, aber wer hier bisher gar keine Farben ins Spiel gebracht hat, kann hier auch nicht glatt Rot ziehen. Tut Schiri Kunzmann auch nicht: Gelb für den Arminen. Immerhin linientreu.

65. Minute: Immer wieder suchen die Arminen jetzt Klos, der vorne alleine lauert. Noch stellen die Gastgeber den Offensivmotor abseits. Noch. Irgendwann rutscht da mal einer durch. Steter Tropfen höhlt den Stein.

65. Minute: Nächste Auswechslung der Arminen, Klos (!) geht, Testroet kommt.

69.Minute: Wenn hier nochwas passiert, dann über eine Standardsituation. Spielerisch ist das eine mittelschwere Katastrophe, was die Gastgeber hier anbieten. 0:2 und die klappen hier zusammen. Testroet muss jetzt über einen Konter knipsen.

72. Minute: TOOOOOOR ARMINIAAAA ENDE AUS TESTROET MACHT DEN LADEN ZU!!!!

74. Minute: Platz ohne Ende jetzt für die Ostwestfalen. Normalerweise ist die Scheune jetzt offen, da muss der DSC noch ein paar Brickets nachlegen. Auflösungserscheinungen in der Erfurter Abwehr.

85. Minute: Stand jetzt ist Arminia sogar Tabellenführer. Hier spielt Ganz hinten gegen Ganz vorne

90. Minute: "Spitzenreiter, Spitzenreiter", hallt es jetzt aus der Bielefelder Fankurve.

Hut ab vor so viel Wortwitz noch während des Spiels. Heute abend noch ein nettes Pokallos und der Fußballsamstag ist perfekt.

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Die Väter des Erfolgs flicken den Scherbenhaufen

Im Web kursiert ein Artikel über die Arminia, den es in dieser Form schon über Jahre nicht mehr gegeben haben dürfte.

Unter der noch zurückhaltenden Überschrift: „Nach Scherbenhaufen: Die Vase Arminia nimmt wieder Gestalt an“ versteckt Liga3-online.de eine euphorische, nahezu schmierige Lobeshymne auf den DSC. Ein Weg von der Lachnummer des deutschen Fußballs zu... ja zu was eigentlich?

Liest man den Artikel, könnte man annehmen wir hätten es geschafft und über der Alm scheint nur noch die Sonne. In einer List of Fame ("Väter des Erfolgs") bekommt jeder Akteur seinen Honig um den Mund gestrichen. Stefan Krämer sei der neue „Messias“, Marcus Uhlig mit „eigener Fanpage auf Facebook“ anscheinend auf dem Weg zur Kult-Figur, der begehrte Fabian Klos bereits im heißen Vertragspoker und die ach so treuen Fans seien ach so treu, leidenschaftlich und stünden auch in Krisenzeiten immer hinter dem Verein.

Gegen all das hätte ich natürlich nichts einzuwenden. Und ich bin zur Zeit auch sehr angetan wie sich Arminia entwickelt, aber ich habe eben mal auf die Tabelle geguckt: Es sind erst fünf Spiele absolviert. Genauso wie sich ein Fabian Klos nach seinen guten letzten Wochen noch keine Flausen in den Kopf setzen sollte, könnte sich auch unter uns Fans noch mehr regen. Gegen Aachen waren 12.000 Zuschauer da, gegen Ex-Erstligist KSC nur 8.000 und im Pokal gegen Paderborn sind auch nicht die erwarteten 20.000 erschienen. Stattdessen wurde ein Sonderzug nach Erfurt wegen mangelnder Nachfrage wieder gestrichen.

Die Botschaft, dass Arminia wieder Spiele gewinnt, wird zunächst natürlich auch ungläubig wahrgenommen. Sofern sie überhaupt wahrgenommen wird, denn Arminia ist weiterhin so klamm, dass für Marketing so gut wie kein Geld zur Verfügung steht.

Vielleicht hilft eine eMail an den ASC im Kampf um ein volles Stadion und steigenden Einnahmen weiter. Wie der ASC heute auf Facebook verkündete, wurden ihm nämlich "High Quality-Loskugeln mit Branding für das Auslosen von Spielpaarungen bei Sport-Events" angeboten. Wir könnten uns die Bayern zulosen, oder Dortmund. Oder erst einen schlagbaren Zweitligisten und dann Bayern oder Dortmund.

Über den Messias und Kult-Figuren reden wir dann auf dem Rathaus-Balkon...

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Die Nummer 1 in OWL

Um die Derby-Frotzeleien nach einem tollen Sonntag stilvoll zu vollenden:

Ich habe Uli Zwetz gestern in der Schlussphase kommentieren sehen. Und zwar mit einer Hand am Mikro und der anderen jubelnd zur Faust geballt in der Luft schwingend. Und das bestimmt nicht, weil das hier der Realität entspricht:

 

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2:2 Kruse (90.), 3:2 Klos (90 + 3.)

Es braucht nicht viel, um die Eindrücke eines Fußballspiels in einem Fernsehbericht derartig zu verzerren, dass am Ende annähernd nichts dem entspricht, was im Stadion zu sehen war. Die Rezeptur ist einfach. Der Saarländische Rundfunk hat sich ihrer bedient.

- Man streiche alle Chancen des ungeliebten Gegners, in diesem Fall Arminia, aus dem Gedächtnis und konzentriere sich des Ergebnisses wegen einzig und allein auf die Tore.

- Man lasse den Gegner in Interviews gar nicht erst zu Wort kommen, sondern die eigenen Jungs schwadronieren: „Wir rennen hier eine Halbzeit an und sind in der zweiten Halbzeit drückend überlegen.“ (Saarbrückens Tim Kruse)

- Man unterfüttere den selektierten Zusammenschnitt mit einseitigen Off-Kommentaren wie etwa „Die Saarländer kontrollieren die Partie von Beginn an.“ oder „Der FCS hatte die Gastgeber im Griff.“

In der dritten Liga sollte man zwar jede Form der Berichterstattung zu schätzen wissen, doch aus den wenigen Möglichkeiten ergibt sich zwangsläufig die Gefahr einer „Meinungsmache“ weniger Redakteure „unterworfen“ zu sein.

Und so überrascht es schon, dass ausgerechnet im FCS-Blog ein Fan der Saarländer sich kritischer mit seinem Team befasst als der TV-Journalist: „Erneut ließ er aber gerade in der Abwehrarbeit die Konzentration der ersten beiden Spiele vermissen und ließ sich oft weit zurückdrängen. Die Umbesetzung in der Innenverteidigung schien sich nicht auszuzahlen.“

Natürlich dürfen wir besonders nach den schwachen ersten 30 Minuten nicht so vermessen sein und den Last-Minute-Sieg vom Freitag als souverän oder hochverdient zu deklarieren, aber fairerweise sollte auch der Saarländische Rundfunk anerkennen, dass Herzkasper-Potentiale schon einige Zeit vor der Schlussphase bestanden. So hätte Fabian Klos nach Traumkombination über den starken Appiah und Hille bereits Mitte der zweiten Hälfte das 3:1 machen können. Wenig später war es Patrick Schönfeld, der nach ähnlicher Kombination das Tor aus zwei Metern eigentlich nicht mehr verfehlen konnte. Er schoss aber kunstvoll noch drei Meter drüber.

Und selbst noch nach dem 2:2, das zugegebenermaßen in den letzten zehn Minuten in der Luft lag, war es Tim Jerat, der abermals aus kürzester Distanz den Kasten verfehlte.

Das viel umjubelte 3:2 ist auch keineswegs als Zufallsprodukt zu sehen. Die Blauen hatten auch nach dem Ausgleich noch den Biss und den Willen das Ding noch zu holen. All das spiegelt sich in dem Tor wider: Nachdem der gute Freistoß bereits aus dem 16er herausgeköpft wurde, springt der kleine Riese heldenhaft dem Ball entgegen und bugsiert ihn irgendwie mit dem Rücken in den Strafraum zurück. Da sieht Tim Jerat ein, dass gegen Klos kein Kraut gewachsen war, lässt ihn knallen und der Rest ist einzigartig.

Tolle Dramatik! Tolles Ende! Glücklich sein und weiterfighten. Schon Mittwoch geht’s nach Offenbach.

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