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Saisonende gut, alles gut

What versöhnlicher Saisonausklang is all about: Wann wurde ein Geschäftsführer (Finanzen!!!) hier schon mal so verabschiedet?

Zu seiner Überraschung waren die Mitarbeiter der Geschäftsstelle auch dabei. »Das war ein sehr emotionaler Abschied«, sagte Anders (...) Da käme man ins Grübeln, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei, den Job aufzugeben, meinte Anders. Doch dafür ist es jetzt zu spät. Was bleibt, sind »sensationelle Erinnerungen an einen klasse Verein mit klasse Fans«, sagte der 40-Jährige [westfalenblatt.de]

Sehr schön. Auch Oliver Kirchs Verabschiedung fiel leistungsgerecht aus.

Er sei immer sehr gerne in Bielefeld gewesen. »Hoffentlich sehen wir uns in zwei Jahren in der 1. Liga wieder«, lautete Kirchs Schlusswort. [westfalenblatt.de]

Viel Glück in Klautern.

Das alles und nicht zuletzt der Sieg und das Spiel in der zwoten Halbzeit (ich fand auch die erste nicht soooo schlecht, aber hab ja keine Ahnung von Fußball) haben zur sehr guten Saisonabschluss-Stimmung beigetragen.

Selbst die einzige Erinnerung daran, daß hier in Bielefeld grad was nicht stimmt, leistete noch einen Beitrag zur guten Stimmung:

Stimmung, als wäre Ausverkauft Gegen RWO - und ohne diese Aktion wär's wohl nicht so gekommen. Insofern hat sie sich, finde ich, gelohnt.

Der Dank für die Unterstützung gilt insbesondere Lutz, der seine komplette Familie aus dem fernen Ostfriesland auf die Alm in die "Schüco-Arena" lockte (die ich nach dem Spiel zudem noch kennenlernen durfte). Bravo!

Als wäre das alles nicht schon genug, hatte ich schließlich noch das Vergnügen, das Spiel mit Rouven erleben zu dürfen, der mir nicht nur ein paar Leutchen aus der Bielefelder Blogosphäre vorgstellt sondern auch einen Haufen Fotos geschossen hat und dank dem ich erstmals eine Halbzeitpause nicht auf der Tribüne verbracht habe. Junge Junge, solche Abweichungen von der Gewohnheit auf meine ollen Tage...

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Liebe zukünftige Präsidentschaftskandidaten, liebe Wirtschaft, sind doch alle ganz lieb, die Arminia-Mitglieder...

Ich habe für die Satzungsänderung gestimmt. Aus zwei Gründen:

  1. Erpressung: Wenn ihr nicht dafür stimmt, dann war's das mit Arminia. Ob's stimmt oder nicht, kann man nicht ernsthaft nachprüfen. Im Zweifel also für Arminia.
  2. Was verlieren wir mit der alten Satzung? Nichts. Nicht wegen dieser, aber trotz dieser sind wir jetzt in der Situation, in der wir sind (und wegen der wir erpressbar sind), gelandet. Sie hat uns also auch nicht davor geschützt. Eine Satzung, die uns vor Personal schützt, das finanzielle Verpflichtungen auf Basis mehrjähriger Bundesliga-Zugehörigkeit eingeht, ist die neue zwar auch nicht (das hat auch der Professor bestätigt), aber wenn man die Wahl zwischen zwei gleichschlechten Satzungen hat, dann greift in dieser Situation Grund 1.

Ich will die neue Satzung eigentlich gar nicht verstehen. Insofern war für mich die Diskussion heute völlig überflüssig*.

Bemerkenswert war allerdins der Beitrag von Sabine Braun (ich glaub sie hieß so): Sie ist in Satzungsdingen offenbar sehr bewandert (hat an der alten mitgearbeitet) und während wir monatelang hören, die neue Satzung entspreche der von der DFL empfohlenen, teilte sie uns mit, daß die UEFA mittlerweile - nach den schlechten Erfahrungen mit der Premiereleague und deren Satzungen - nicht die von der DFL empfohlene Satzung empfiehlt, sondern eher eine davon abweichende, namentlich die aktuelle HSV-Satzung, die wohl näher an unserer alten ist (und die übrigens am Sonntag im Doppelpass noch dolle von den Experten à la Lattek kritisiert wurde). Im Detail hab ich mir das zwar nicht alles gemerkt, aber immer wieder interessant, wenn von Alternativen berichtet wird, die es angeblich gar nicht gibt.

Auch wenn tausend Mal gesagt wurde, diese Satzungsänderung sei nur eine vertrauensbildende Maßnahme, ein Signal für die Wirtschaft bla bla bla, aber es gebe keine Garantien, daß die Wirtschaft (bzw. Stadt) dann auch tatsächlich helfe, sage ich trotzdem mal: Jetzt seid ihr am Zug!

Insgesamt lief alles sehr, sehr ruhig und sachlich ab; die Arminia-Mitglieder haben die Einheit und Geschlossenheit demonstriert, die ihr euch gewünscht habt. Auch und gerade vor dem Hintergrund, was zuletzt so ans Tageslicht kam, erwiesen sich die Arminia-Mitglieder als sehr geduldig mit dem Personal da oben. Nein, die Arminia-Mitglieder sind eigentlich nicht diejenigen, die mir Angst machen...

Cool war übrigens der Professor (leider gibt meine Handy-Kamera auf so'ne Distanz nicht mehr her). Auch wenn er nix zu tun hatte, stand er die ganze Zeit am Rednerpult. "Einer von uns" waren wir uns einig: "Der würd' mit Sicherheit ne Karte für die Südtribüne kaufen!", "Sitzen ist für'n Arsch".

* Trotzdem gilt meine Anerkennung denjenigen, die sich, obwohl man ihnen teilweise anmerkt, daß sie das nicht jeden Tag machen, an's Mikro trauen, auch wenn mit genervten Gemurmel/Gejole zu rechnen ist und die auch dann hartnäckkig ihre Fragen stellen. Auf jeden Fall anerkennenswerter als hier auf dem Sofa zu sitzen und ins Blog klugzuscheißen.
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"Gleich gibts einen auf den Sack!"

schreibt unser lieber Freund (aber auch Duisburg-Befürworter) Lutz B. soeben in seiner MMS:

"Gleich gibts einen auf den Sack!"

Ich hoffe doch sehr, ihm in 2 Stunden "Überheblichkeit kommt vor dem Fall" antworten zu können.

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"Cottbus stand gut"

... befand Giovanni Federico im gestrigen TV-Interview nach dem schicken Auftaktsieg gegen Rostock.

Sehr schön.

Genau das ist einer der Gründe, warum das Dasein als Rekordaufabsteiger so viel Spaß macht:

Weil man neben dem amüsanten (änderungswürdigen?) Dasein in Liga 1 als Unsympath, Lieblingsfeind, Underdog, unbeugsames Stehaufmännchen, institutionalisierter Störenfried im Konzert der Großen und unbequemer Stachel im Fleisch der Besitzenden in den eingeschobenen Zweitligajahren zur Abwechslung endlich auch mal wieder diese kleine süffisant-positive (natürlich versehentliche) Arroganz an den Tag legen darf, sich kein bißchen für den Gegner sondern nur für sich selbst zu interessieren.

Selbst-bewußt-sein.

Ich bilde mir ein: Das gibts irgendwie nur bei Arminia - dieses herrlich manisch-depressive Wechselbad der Gefühle, zwischen allen Fahrstühlen sitzend und dem im letzten Jahrzehnt gefühlten Dauer-Nimbus "zu klein für Liga 1 - zu groß für Liga 2".

Und endlich wieder Momente wie diesen:

Jubel, Trubel, Heiterkeit [Arminia - Hansa Rostock 3:1]

Rouven Ridder

... den wir gestern mit Rouven vom NW-Blog im Rahmen unseres gemeinsamen Almbesuchs teilen durften.

Ob Blogboy Rouven mit uns genauso viel Spaß gehabt hat wie wir mit ihm [und wie super-dufte wohl mein unrasiertes Doppelkinn auf seinen Fotos aussieht], lesen und betrachten wir hier.

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Objects in the rearview mirror may appear closer than they are

Objects in the rearview mirror may appear closer than they are

Mittwoch Abend noch Arsenal Londons eleganten Ballstreichlern in Hannover über die Schulter geschaut (H96-Arsenal 0:1), holt einen Tags darauf am Bahnübergang Otto-Brenner-Straße die Wirklichkeit auch schon wieder ein ;)

Spaß beiseite: Wir blicken nicht zurück - und schon gar nicht im Zorn - sondern nur nach vorn. Unterhaching, wir kommen.

"Arminia will aufsteigen und ist nun gefordert, die Initiative auch auswärts zu übernehmen. Die Defensive gehört zu den besten der Liga. Darüber hinaus bietet der Kader für den Offensivbereich ausreichend Alternativen.

(...) Arminia ist zwiegespalten, zum einen gibt es so etwas wie Aufbruchstimmung nach dem Abstieg, gleichzeitig ist der Klub nach den Führungssquerelen innerlich zerrissen. Vom Potenzial seiner Spieler her, hat der Klub das Zeug zum Aufstieg. Lässt man Gerstner in Ruhe arbeiten, landet Bielefeld unter den ersten Drei."

[Kicker / Peter Burkamp]

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...den neuen Präsidenten

Blog5 trifft Schwick

Foto: Ebenfalls Nils
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...den alten Präsidenten

Blog5 trifft Schwick

Foto: Nils
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... Jörg Berger

...im pittoresken Marienfeld beim Interview für HALBVIER TV.

Im pittoresken Marienfeld: Kentsch, Uhlig, Berger

Im pittoresken Marienfeld

P.S.

"Marienfelder Weizen" - durchaus lecker.

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"Wir haben ja nicht mit den Totenschädeln gespielt!"

...empört sich Dennis Eilhoff ("Rückhalt des Tages") im WELT-Interview zurecht - als Reaktion auf die Frage, ob es nicht ein wenig "makaber" gewesen sei, mit seinem Fussballkumpel Martin Amedick in jungen Jahren am liebsten auf der Rietberger Friedhofswiese gekickt zu haben.

Zugegeben: Auch unsere Auslandskorrespondentin Sandra guckte bereits anno 2006 etwas irritiert als sie den beiden Burschen auf Delbrücks Katharienmarkt begegnete und Dennis von ihrem leicht nekroromantisch angehauchten Hobby berichtete (siehe Gesichtsausdruck links):

Blog5 trifft Dennis Eilhoff und Martin Amedick

Egal: Glückwunsch auch von Blog5 zur bravourösen Leistung auf Schalke (nach teils herber Kritik in den Spielen zuvor) an unseren wohl treuesten Arminen - wechselte Dennis doch schließlich bereits als 14-Jähriger zum DSC.

Nachtrag:
Schöne Schlagzeile und schickes Foto auch auf bild.de:
BieleHELD Eilhoff: "Auf diesem Friedhof wurde ich Torwart"
.
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DSC Arminia Borkum

Heute am Borkumer Bahnhof

Arminia Wagon der Borkumer Kleinbahn

Ein Wagen der Borkumer Kleinbahn auf seiner 8km langen Strecke vom Hafen zum Ort macht tatsächlich Werbung für unseren DSC - am Wochenende sogar mit Dampflokomotive vor dem Zug. Also alle Arminiafans, Eisenbahnfans oder Nordseefans auf nach Borkum.

PS: Auch ansonsten ist der Urlaub nett hier :-)

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