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unbiedere Haute Cuisine

28 Minuten für die Ewigkeit

lr-online.de

20.06.2006 00:00
Bielefelds Küntzel wechselt nach Cottbus
30-Jähriger soll Offensive bei Energie verstärken
Bundesliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus hat für die kommende Saison seine Offensive verstärkt. Gestern unterschrieb Marco Küntzel von Arminia Bielefeld einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren bis zum 30. Juni 2008. Der Angreifer wechselt ablösefrei an die Spree.

„Marco Küntzel bringt viele positive Eigenschaften mit. Vor allem seinen unermüdlichen Einsatz und seine Beidfüßigkeit, mit der er auf nahezu jeder offensiven Position spielen kann“, sagte Manager Steffen Heidrich zur Verpflichtung.
(...)
In der 2. Liga war Küntzel in 53 Spielen im Einsatz, in denen er zehn Mal traf. (...)

Man kann auch sagen: In 52 Spielen traf er sechs Mal...

kicker.de

[12.12.2003] 16. Spieltag, Arminia Bielefeld - VfL Osnabrück 5:0 (3:0)

Hohes Tempo prägte die Anfangsphase des Derbys, in der es beide Teams allerdings an Passgenauigkeit fehlen ließen. So mussten die Zuschauer mehr als 20 Minuten warten, ehe Menga die erste Chance des Spiels hatte (22.).Arminia war bis Mitte der ersten Halbzeit nicht so richtig im Spiel. Dass sich dies in der Folge änderte, dafür sorgte einzig Küntzel. Der Angreifer sorgte zunächst per Doppelschlag gegen die wenig sattelfeste Deckung von Osnabrück für einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung seines Teams (27., 28.).Bielefeld bestimmte danach eindeutig das Geschehen – wieder Küntzel nutzte das schwache Abwehrverhalten des VfL noch vor der Pause und erzielte so einen lupenreinen Hattrick (41.).Der Mann des Tages hatte sein Pulver aber damit noch nicht verschossen, denn zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang Küntzel nach einem Sololauf sein viertes Tor.
(...)
In der ab Mitte der ersten Halbzeit einseitigen Partie erwischte Bielefelds Angreifer Küntzel einen Glanztag und sorgte fast im Alleingang für den fünften Heimsieg der Arminia.

1:0 Küntzel (27.)
2:0 Küntzel (29.)
3:0 Küntzel (41.)
4:0 Küntzel (55.)
5:0 Vata (65.)

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Alles, was weder Rang noch Namen hat, kam vorbei und sagte “Danke Dammi für 20 Jahre geilen Fußball!”

Blog5 schließt sich dem an und sogar die Bundesliga lässt es sich nicht nehmen, Dammi und seinem Abschiedsspiel die Beachtung zu schenken, die er/es verdient – wird sich sicherlich aber das Abbrennen von Feuerwerkskörpern für die nächste Fairplay-Wertung ins Notizbuch schreiben...

Wer nicht dankt der ist ein Preuße, hey hey!
Von keinem wurde keine Möglichkeit ausgelassen, Danke zu sagen.


Die Ordner und Bereichsleiter bedankten sich auf ihre Weise und versperrten während des ganzen Abends den Blick auf Danke-Dammi-Banner


Bielefeld sagt Danke!


So werden wir Fans Dammi in Erinnerung behalten.


"Faiplay" gilt in Bielefeld ja als Fremdwort. Selbst bei so harmonischen Anlässen wie Danke-Dammi-Abschiedsspielen werden Bengalische Feuer abgebrannt. Ordner greifen nicht ein, die DFL notiert's für die Fairplay-Wertung.

Dann war's soweit: Danke-Dammi läuft das letzte Mal als Spieler auf dem heiligen Alm-Rasen auf


Niemals geht man so ganz...

...irgendwas von dir bleibt hier.


Randnotiz: Auch Roberto wurde verabschiedet. Ihm ebenfalls ein herzliches Dankeschön.

Und alles, was weder Rang noch Namen hat, bedankte sich


Benno bedankt sich...


...Bruno bedankt sich...


...und auch Sascha und Hippo bedanken sich bei Dammi – dafür, daß er sich damals beim Thomas-Helmer-Abschiedsspiel mit ihnen fotografieren ließ. Er hat halt den Kontakt zur Basis nie verloren und stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der einfachen Stehplatzfans, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Und nun zum boulevardesken Teil des Abends: Wann, wenn nicht bei solchen Abschiedsspielen, hat die Arminia-Prominenz schon mal die Gelegenheit, sich mit Block-Luder Sandra ablichten zu lassen


Delbrücker unter sich


Über dieses Foto wird sich Heiko freuen, wenn Sandra bald ganz groß rauskommt.


Nicht nur Dammis und Sandras, auch Michael Finks und Sandras Weg trennten sich nach diesem Abend. Viel Glück in Frankfurt und wenig Punkte gegen Arminia.


Gyros, Tsaitziki und dazu Sandra


Ansgar wollte eigentlich schnell weg, konnte sich aber Sandras Delbrücker Charme nicht entziehen, als sie ihn mit den Worten "Herr Brinkmann, ich weiß, Sie haben keine Zeit. Möchten Sie trotzdem kurz mit mir auf's Foto?" zurückhielt.

'Owo' trifft bei 'Dammis' Abschied

Nationalspieler Patrick Owomoyela von Werder Bremen erzielte im Abschiedsspiel von Detlev Dammeier das 1:0 für 'Dammi und Friends', die gegen die Profi-Mannschaft von Arminia Bielefeld mit 6:5 gewannen.

Der 37 Jahre alte Dammeier beendet seine Karriere nach 248 Spielen in der ersten und 275 Einsätzen in der zweiten Liga. Im Laufe seiner 19 Jahre andauernden Karriere stand er bei Hannover 96, dem Hamburger SV, dem VfL Wolfsburg und Bielefeld unter Vertrag.

Arminia Bielefeld: Eilhoff (46. Formann); Korzynietz, Gabriel, Schuler; Kauf (46. Kucera), Dammeier (46. Danneberg), Kobylik (46. Geideck), Fink, Leon (46. Küntzel); Pinto (46. Schuto), Dalovic

Dammi and Friends: Zimmermann (46. Hain); Bode, Langkamp, Stammann (46. Dammeier), Stratos (46. Labbadia), Ballwanz, Dabrowski, Präger, Owomoyela, Flock, Reich (25. van der Ven, 71. Westerwinter)

Tore: 0:1 Owomoyela (2.), 0:2 Präger (10.), 1:2 Dammeier (24.), 1:3 van der Ven (28.), 2:3 Leon (34.), 2:4 Stratos (35.), 2:5 Flock (40.), 3:5, 4:5 Schuto (63., 66.), 5:5 Kucera (79.), 5:6 Dammeier (83.)

Kwelle: Bundesliga.de

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1.FC Köln - Arminia 4:2

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006

1:0 Podolski (43.)
1:1 Kobylik (46.)
2:1 Scherz (56.)
2:2 Dalovic (70.)
3:2 Podolski (84.)
4:2 Helmes (86.)

Ein schönes Sommerfußballspiel mit einer (insbesondere beim Betrachten des akuten Personalmangels) sehr hübsch nach vorne spielenden Arminia, die genauso gut hätte mit 2 Toren Vorsprung gewinnen können - dazu eine emotionsgeladene Verabschiedung von Lukas Podolski in einem extrem schicken WM-Stadion.

Schade bloß, daß vielen Leuten im Arminia-Umfeld der realistische Blick auf eine sehr gute Serie dadurch getrübt wird, daß - sehr typisch für Arminia Bielefeld - seit Erreichen des Klassenerhalts nur noch verloren wurde, so daß Thomas von Heesen sich ärgern muß, "daß wir am Ende Nichts mehr zuzusetzen hatten". Man sollte diese Knötter-Heinis immer und immer wieder daran erinnern, wie die Situation zu Beginn der Saison - nach den vielen Abgängen - eingeschätzt wurde und wie viel Freude uns die Jungs allen Prognosen zum Trotz dieses Jahr gemacht haben.

Eine weitere Saison, die uns genau den Spaß bereitet hat, den man mit Arminia Bielefeld maximal haben kann - unser kleiner Club als unbequemer Stachel im Fleisch der Besitzenden, der alteingesessenen Bundesligaclubs, als institutionalisierter Störenfried im Konzert der Großen mit ihren von Land und Bund subventionierten Stadien, als Außenseiter, Underdog und Abstiegskandidat per Definition, der wie ein unbeugsames Stehaufmännchen immer wieder zurückkommt, ein nervtötender Spielverderber, der dabei auch noch erstaunlich gut Fußball spielen kann - oder wie TvH es formulierte: "Es freut mich riesig, wenn unsere Fans sagen können: Jetzt haben wir es allen in Deutschland wieder gezeigt. Das macht mir Spaß."

Sehr schade deshalb, daß analog zum vergangenen Jahr Wechselgerüchte um den erfolgreichen Trainer die erfolgreiche Spielzeit extrem unangenehm verwässern. Im Gegensatz zu Uwe Wacholder Rapolder, der seine Abwanderungsgedanken lautstark selbst formulierte, signalisiert TvH in seinen bisherigen Aussagen jedoch stets, daß er die Arbeit bei Arminia als "Lebensaufgabe" begreift. Ich habe eben nochmal sein wunderbares Interview vom November 2005 gelesen und muß sagen, daß ich schon unendlich schwer enttäuscht wäre, sollten sich die langsam konkreter werdenden Gerüchte um seinen Wechsel nach Gladbach bewahrheiten und wir unsere Hoffnung, daß TvH sich auf lange Sicht zum Uli Hoeneß Ostwestfalens entwickeln wird an den Nagel hängen dürfen müssen.

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Hippo und Rudi Assauer Sandra

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Karl-Georg, Daniela, Sascha

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Ausgleich zum 2:2 durch Dalovic

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Martin, Karl-Georg, Daniela, Sandra

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Karl-Georg ist dabei

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Sandra und Sascha

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Martin und Karl-Georg

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006

1.FC Köln - Arminia Bielefeld 4:2, 13. Mai 2006
Panorama (anklicken zur Grossansicht)

"Wir hatten wesentlich mehr Spielanteile und die klarere Spielanlage", analysierte berechtigt Trainer Thomas von Heesen, der statt einer "nicht notwendigen Niederlage" aufgrund der Chancenverteilung in der zweiten Halbzeit ein "4:2 oder 5:3 für uns" als gerechter empfunden hätte. (...) was vor allem an der individuellen Klasse von Lukas Podolski lag, der gekonnt zum 1:0 und 3:2 traf – "der hätte aus unseren Chancen mindestens drei Tore gemacht", meinte von Heesen. (NW-News.de)

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Arminia - VfL Wolfsburg 0:1

Die Arminia hat den Klassenerhalt so gut wie gesichert, zeigte ihren Fans aus dieser sicheren Position aber das wohl schlechteste Heimspiel der Saison. (...) Thomas von Heesen: "Die Niederlage war unnötig. Wir haben gut ins Spiel gefunden, aber nach vorne fehlte uns die Durchschlagskraft. Ich hoffe, dass alle im Umfeld vernünftig einschätzen können, was diese Mannschaft geleistet hat, damit nicht plötzlich Dissonanzen entstehen."

Sehr richtig. Es war zwar ein Grottenkick sondergleichen, trotzdem in unseren Augen völlig unverständlich, die Mannschaft nach dem Spiel auszupfeifen. Um das nachvollziehen zu können, muß man schon die hervorragenden Leistungen in den 30 Spielen zuvor gnadenlos ausblenden. Also: Immer schön locker bleiben.

Randnotizen:

Eine schwer beeindruckende Choreographie der Wolfsburger Auswärtsfans ("Schalala-lalalalala - Wolfsburg!") vor dem Anpfiff. Das müssen ja mindestens 20 Schildchen gewesen sein, die da hochgehalten wurden. Respekt!

Megabeeindruckende Fan-Choreo

Noch beeindruckender: Die Kinder-Kutte dieses Armini-Hooligans:

Arminia-Kinder-Kutte

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Schlechtes Wetter, Schlechtes Spiel, Schlechtes Ergebnis

Korze sagt Hallo.JPG

Zur 0:1 Heimpleite gegen Wolfsburg. Hätte alles so schön werden können: Noch am Samstag schien über OWL die Sonne, beim ersten Heimspiel nach Auswärtspleiten in Frankfurt und München freute man sich auf Wiedergutmachung und ein Heimsieg hätte die 40 Punkte voll gemacht. War nix. Regen, Grottenkick sowie 0 Punkte. Was war gut? Endlich mal ein Foto von Korze, wie er uns begrüßt (diesmal sogar zwei Mal, vor Anpfiff sowie nach der Halbzeit) und eine super Wolfsburg Choreographie, von der Sascha ein Bild gemacht hat. Tja, das wars auch schon.

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Außer Spesen (und Frikadüsen) Nix gewesen…

Eine solche Überschrift ist irreführend, denn selbstverständlich ist sie nur teilweise richtig: Wir hatten einen berauschenden Tag, eine höchst amüsante Fahrt unter Captain Nils ("Please fly again next time with Tim's Leihwagen"), einen unfassbaren Berg von Anne handgemachter Knoblauch-Chili-Frikadellen, 400 Brötchen, 600 Eier und Getränke aller Art satt. Satt war deshalb auch das Stichwort, den schon am Kreuz Bielefeld war die Hälfte verputzt und der Hälfte der 9 Personen schlecht. Trotzdem hängt über einem so reizenden Tag der schwere Schatten ausgeträumter Pokalphantasien und die Frage, wann wir wohl das nächste mal wieder so nah dran sein werden. Deshalb keine Details, laßt Bilder sprechen:

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Tim, äh Mario

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Rausgeputzt und startklar

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Sandra

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Commerzbank-Arena

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Anne, Iris, Marcus, Nils, Mario, Sandra, Gerwin, Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Mit dem Zweiten sieht man besser

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Hippo

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Niesel

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Die Hymne

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Wir sind 3 von 5000

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Bitter schmeckt die Niederlage

DFB-Pokal-Halbfinale 2006 Frankfurt - Arminia 1:0
Begegnungstätte

Ergänzung von Hippo:

[Ich habe mir die Freiheit genommen, ein paar Bilder zu ergänzen, ohne sie als seine zu kennzeichnen. Im Zweifel sind's die qualitativ minderwertigen.]

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Hannover 96 - Arminia 0:1 | Kleiner Nachtrag

Amüsantes Vorkommnis am Rande: Mitte der zweiten Halbzeit schallt dem imposanten weil vollbesetzten Arminia-Auswärtsblock plötzlich von den Sitzplätzen rechterhand ein mittellautes und etwas quietschiges "Wen lieben wir?" entgegen. 2000 Köpfe drehen sich verwundert nach rechts und blicken auf geschätzte 25 Arminis im Alter zwischen mutmaßlich 5 und 9 Jahren, die erwartungsvoll zu uns herüberblickend auf ihren Sitzschalen stehen. "D-S-C" schallt es lauthals zurück. Dieser Dialog wird noch zweimal wiederholt:

25 Piepsstimmen: "Weeen lieben wiiiiiaaa?"
2000 sonore Männerstimmen: "Dee-Esss-Ceee!"

Bravo! Der vorbildliche Einsatz der blauen Mini-Fans wird daraufhin zurecht mit lautstarken "Arminis! Arminis!"-Rufen bedacht. Niedlich.

Arminis-Fanschal

Schwarz Weiss Blau sind alle unseren Farben!

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Hannover 96 - Arminia 0:1

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Heiko und ich müssen noch auf der Hinfahrt mehrfach den Kopf schütteln über unsere "mutige" Entscheidung, trotz der letzten Auswärtsleistungen von Arminia nach Hannover zu brettern. Das geschichtsträchtige 1:0 mit dem "Alléz alléz"-Dauergesang zwar im hoffnungsfrohen Hinterkopf läßt der Dauerregen auf der A2 jedoch zuerst auch Nichts Gutes vermuten - schlußendlich werden wir jedoch wieder einmal eines Besseren belehrt:

Schon in Hannover selbst kommen die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein - und nachdem auch das kräftezehrende Schlangestehen an (einem!) Kassenhäuschen inklusive einer geradezu unverschämten Abtast-Orgie am Einlass überstanden ist (wie ich es zuvor nur auf Schalke erlebt habe) stehen wir exakt 1 Minute vor Anpfiff auf unseren Plätzen und langsam wird uns klar: Heute, Kinder, wird's was geben.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Fatmir trifft bereits nach 5 Minuten (während draußen vorm Stadion immernoch hunderte Arminen für Karten anstehen und/oder abgetastet werden) nach einer schicken one-touch-football-Kombination durchs linke Mittelfeld am langen Pfosten eine Masmanidis-Flanke entgegennehmend und akkurat ins lange Eck schiebend. Hannover kriegt auch die restlichen 85 Minuten keinen vernünftigen Angriff auf die Reihe während Arminia sich aufs Kontern beschränkt, diese jedoch konsequent nicht konsequent genug zu Ende spielt, so daß es bei diesem einen Tor bleibt - ohne daß unsere in der Tat wieder einmal exzellent stehende Abwehr groß in Bedrängnis kommt. Insbesondere Heiko Westermann brilliert wieder einmal mit fairem und taktisch exzellentem Spiel. Eine Wucht, der Kerl.

Wir jubeln, die Blauen jubeln, wir singen "Alléz alléz", Bernd Korzynietz schwenkt wie gewohnt die Eckfahne, Spieler und Fans hüpfen gemeinsam zu "Humba Humba Humba Tätäräää" (siehe Videos unten) - fertig ist der Auswärtssieg.

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1
0:1 Fatmir Vata (5. Minute)

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Hannover 96 - Arminia Bielefeld 0:1

Die Partie in der AWD-Arena begann mit einem Paukenschlag. Gleich mit der ersten zwingenden Aktion gingen die Bielefelder in der 5. Minute in Führung: Nach einem Doppelpass mit Wichniarek flankte Masmanidis von der linken Grundlinie nach innen. Am zweiten Pfosten kam Vata an den Ball. Der Albaner ließ Vinicius ins Leere laufen und schob cool an Enke vorbei zum 1:0 für Bielefeld ein. (...) Bielefeld zeigte im ersten Durchgang die bessere Spielanlage und hatte keine Mühe, das Spiel zu kontrollieren. Die Arminen verwalteten das Ergebnis, gerieten in der Abwehr zu keiner Phase in Bedrängnis und starteten einige viel versprechende Konter. Doch die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte, Zählbares sprang bis zur Pause nicht mehr heraus. (...) Die Arminen standen zwar kompakt und sicher in der Defensive, nach vorne ging aber wenig. Etliche Fehlpässe verhinderten ein konstruktives Offensivspiel. Die Ostwestfalen machten aber alles richtig, denn mit ihrer Defensivtaktik fuhren sie die drei Punkte ein. (...) Bezeichnend für die Leistung von Hannover, dass Arminen-Keeper Hain erst in der 85. Minute bei einem Brdaric-Kopfball erstmals ernsthaft eingreifen musste.

(Quelle: kicker.de)

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Arminia seit 8. Mai 1982

Zur Halbzeit war ich noch etwas gelangweilt, zwar hatte ich gerade zum ersten Mal in meinem Leben etwas von Lothar Matthäus gehört und war das erste mal mit meinem Papa (danke, dass Du mich damals mitgenommen hast) auf der fast ausschließlich aus Holz gebauten Bielefelder Alm doch es sollte alles besser werden.

Frank Pagelsdorf damals noch rank und schlank wurde eingewechselt und schon fünf Minuten später zog Ewald Lienen heftig mit seiner eigenen Zunge gesteuert in den Gladbacher 16er und wurde dort von den Beinen geholt - 11m!!! - Frank Pagelsdorf läuft an - BAM - 1:0. Nur zwei Minuten später schaffen die Fohlen es nicht Lienen von den Beinen zu holen - BAM - 2:0.
Beim 3:0 habe ich mich irgendwie beim Jubeln an einer Holzplanke verletzt, so dass ich das 4:0 gar nicht mitbekommen habe, da mein Papa mir da gerade an der Hand und dem Span in ihr rumgedaddelt hat.

Als in der 86. Minute das 5:0 fiel war meine Hand kuriert und ich wieder auf Ballhöhe - ach ne, das blöde war, die Tore sind alle in das gegenüberliegende Tor gefallen, naja Hauptsache höchster Ligaheimsieg aller Zeiten.

PS: Ich bin sehr erfreut, alle Tore noch einmal auf der 100 Jahre DVD gesehen zu haben.

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Arminia - FC Bayern München 1:2

1:0 Isaac Boakye 59.
1:1 Claudio Pizarro 82.
1:2 Claudio Pizarro 90.

Arminia Bielefeld - FC Bayern München 1:0
1:0

Arminia Bielefeld - FC Bayern München 1:2
1:2

Man muß sich bloß die Kicker-Noten der Münchner Millionäre (zumindest die der Offensivkräfte) im Vergleich zum Endstand anschauen und man weiß, warum die Bayern die Bayern sind.

Kahn (3) - Sagnol (4,5), Lucio (3), Ismael (3), Lizarazu (3,5) - Demichelis (3,5) - Schweinsteiger (5), Scholl (5), Zé Roberto (5) - Makaay (5), Pizarro (2)

Naja - es kann ja nicht jedes Heimspiel gegen die Bayern wunschgemäß verlaufen.

Arminia Bielefeld verlor nach einer taktisch guten Leistung sehr unglücklich in buchstäblich in letzter Sekunde gegen einen alles in allem enttäuschenden deutschen Meister. (...) Die Bielefelder Taktik ging hervorragend auf. Die Arminen zeigten sich sehr zweikampfstark, griffen häufig mit zwei Mann den ballführenden Spieler an und ließen die Münchner nicht ins Spiel kommen. (Quelle: Kicker.de)

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