DSC Phantomia Bielefeld

Nicht BVB, nicht Schalke

Fan-Schal in blau, weiß, schwarz

Präses Kurschus ist auch Arminia-Mitglied

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, ist neues Mitglied des Fußball-Drittligisten Arminia Bielefeld.

Beim Besuch einer Bielefelder Tageszeitung unterzeichnete die leitende Theologin eine Beitrittserklärung, die hatte Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig mitgebracht. Als Willkommensgeschenk erhielt Kurschus einen Fan-Schal in den Vereinsfarben Blau, Weiß und Schwarz, wie es hieß. Auch Kurschus' Amtsvorgänger Altpräses Alfred Buß war Mitglied von Arminia Bielefeld. epd

Nett ist auch die Frage, ob sie demnächst öfter auf der Tribüne stehen wird. Also nicht die VIP-Lounge, sondern der Platz auf der Tribüne für die eher kleingewachsene Präses in der 3.Liga. Das ist doch mal Kirche von unten!

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Mal "Arminia Bielefeld" bei Google eingegeben...

Sicherheitshalber. Um alle Gerüchte (Pleite? Punktabzug? Benjamin Auer?) notfalls im Keim zu ersticken.

Hier die Suchvorschläge:

- Spielplan

- Forum

- Tickets

- Trikot 2013

- Transfermarkt

- Damen

- Live Ticker

- 2

- Tabelle

Das war´s. Erstaunlich langweilig. Allein der Vorschlag "Damen" könnte auf Grundschulhöfen noch ein Gegacker erzeugen. Naja... wann geht´s weiter? Ah, ja. Mittwoch (Samstag). Gütersloh (Babelsberg).

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Blau gebaut

Heinm ließ uns einen besonders dolles Fundstück aus der Wirtschaftswoche vom 6. Oktober 2006 zukommen. Es erzählt von einer gewissen Aktion "Bau auf Blau", vom „überschaubarem Risiko“ und „solidem Wirtschaften“ aber keinesfalls von 3. Liga. Doch, so leset selbst:

 

(...) Arminia-Fans kaufen sich sicherlich die Anleihe-Drucke (...) Emotionsloseren Anlegern bietet die Arminia bis zum 15. September 2011 (...) 6,5 Prozent. Das Risiko ist überschaubar, auch wenn Bielefeld eine Fahrstuhlmannschaft (...) ist (...). Die Ostwestfalen sind jedoch für solides Wirtschaften bekannt. 2005 schaffte der Club einen Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro. (...) Das Papier eignet sich auch für nicht fußballverrückte Anleger, zumal sie im Insolvenzfall mit als erste bedient würden.

 

Dieses Schreibsel stochert während Spitzenreiter-Zeiten in alten Wunden und macht uns beklemmend ehrlich wieder bewusst, wer wir sind: Provinztrottel, die im Konzert der Großen mitspielen wollten. Unseren Spielern bleibt nichts anderes übrig als sich weiter in jeden Freistoß zu schmeißen und weiterhin über den Kampf ihr Spiel irgendwo zu finden. Jede Grätsche, jeder Sprint und jeder Zweikampf sind ein Angriff auf den eigenen Schuldenberg. Nichts weiter. Und das wohl noch über Jahre. Ganz solide gesehen.

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Frühkindliche Vereinsprägung, Teil II. Lektion heute: Pokalgewinn!

Für die bereits andernorts beschriebene frühkindliche Vereinsprägung und langfristige Kundenbindung ist so ein Pokalerfolg goldwert! Hier zählt nur das Bild der Mannschaft mit dem Pokal, denn Pokal = Gewinner.

Eine ganz simple Rechnung. Wert des Wettbewerbes, unterirdische Spielleistungen auf dem Platz, Perspektiven, halbleeres Stadion etc. fallen komplett raus.

In diesem Sinne wurde der Pokalgewinn hier auch gleich verwertet. Und es wirkte! Als also Armini Nr. 10 Großeltern und Onkel einen Tag später stolz von dem großen Erfolg erzählte, ließ es sich der Onkel als Borusse natürlich nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass Dortmund ja schon viel mehr Pokale gewonnen habe und Deutscher Meister sei. Die entwaffende Antwort der Kleinen im O-Ton: "Ist mir doch pupsegal!"

Leute, so einfach kann Fußball sein!

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Siegesserie aufgeklärt - Fanclub stellt sich der Öffentlichkeit

Was veranlasst einen Radiosender dazu einen Verein als „Verein der Woche“ zu präsentieren, den es inoffiziell erst etwa zehn Monate und offiziell gar erst ein halbes Jahr lang gibt? Seine simple Eigenschaft einer von über 110 Fanclubs von Arminia Bielefeld zu sein, dürfte nicht das ausschlaggebende Fundstück auf der Suche nach Errungenschaften gewesen sein.

Gut, schaut man sich den Vorgänger-Verein der Woche an, so ahnt man bereits, dass die Kriterien nicht allzu hoch gesteckt wurden: Der „Still- und Fläschchentreff“ im Klinikum Herford klärt „Breifragen“ und erörtert warum die Kleinen wann weinen.

Der Trumpf des Fanclubs „Die Blaublüter“  ist eher spiritueller Natur. Die Blaublüter halten sich – wohl exklusiv – dafür verantwortlich Arminias Niederlagen-Misere zu Beginn der letzten Saison beendet zu haben. Nach inoffizieller Gründung hagelte es Punkte. Allein diese Einbildung war runde anderthalb Minuten Sendezeit auf Radio Herford wert.

Wer jetzt „Blaublüter“ gelesen hat und auf mächtige Finanzspritzen Uerentruper Großgrundbesitzer spekuliert, wird jedoch enttäuscht: Der Name hat eher wieder was mit Casper zu tun.

Sollte wider Erwarten jemand neugierig auf den Bericht geworden sein, so findet er ihn hier!

 

Anmerkung: Der Autor gibt zu Teil dieser mystischen Gruppierung zu sein, schwarzen Katzen den Rücken zuzudrehen und im Morgenkaffee sehen zu können was abends gegessen wird.
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Dreister Trick - Wurde Arminia beim neuen Sponsorvertrag gefoppt?

Hat der kürzlich ausgehandelte Sponsorvertrag zwischen dem DSC und dem Elektronikriesen getgoods.de noch Bestand? Wie die intensive Foto-Analyse einer internationalen Expertengruppe jetzt herausfand, handelte es sich bei dem Verhandlungspartner auf Seiten von getgoods.de in Wirklichkeit um den verkleideten 11-Freunde-Redakteur Jens Kirschneck.

Ein Skandal scheint unabwendbar. Ein Fußballmagazin auf den Spuren von "Titanic". Es bleibt die Frage: Dürfen die das?

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Scheine sammeln für Telgte

Ja, wer sagt´s denn?

Arminia  ist linientreu geblieben, hat seinen Bauerntrick perfektioniert und sich damit auch in der dritten Liga eine missgünstige Neidergemeinschaft geschaffen.

Diesmal winden sich die Babelsberger vor Wut: Ihre Freikarten-Aktion für Frauen im Spiel gegen uns wurde nicht genehmigt, ehe ausgerechnet Arminia eine Woche später 3500 Karten im Fanshop verjubeln darf. Wohl dem, der Sponsoren hat, die ihr Geld in dieses sympathische Schlupfloch des DFB-Regelwerks schmeissen.

Doch nicht nur im Schlupfloch, sondern auch "auf dem Rasen der SchücoArena liegt viel Geld" (Krämer). Einsammeln kann man es heute. Mit einem Sieg gegen den Sechstligisten (!) Bad Oeynhausen. Dem DFB-Pokaleinzug darf also nicht ernsthaft etwas im Wege stehen...

Und wenn am Mittwoch (19 Uhr) auch die Telgter Tölpel im Heimspiel gegen den SC Verl ihre Hausaufgaben machen, erwartet den Krombacher-Westfalenpokal ein brisantes Finale. Schließlich hat auch für die Münsterländer ein "Finale gegen irgendein Team aus Ostwestfalen so seinen Reiz" (Münsterländische Volkszeitung).

Auch irgendein Team aus Ostwestfalen hätte gegen irgendeinen Pokal aus den Händen irgendeines Dorfvereins nicht´s einzuwenden. Wir nehmen alles mit.

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"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens..."

schreibt der englische Autor Michael Dibdin (der in seinen letzten Lebensjahren in Italien gelebt hat und Fußball als einen Hauptpfeiler der menschlichen Existenz mindestens mitbedacht hat) in seinem kleinen Krimi "Sterben in der Dämmerung" über den Inspektor Jarvis, der bei all seinen Untersuchungen eine Macke pflegt: Nämlich dass er alle Daten und Fakten des sehr weit unten spielenden Klubs Accrington-Stanley spielend beherrscht, bzw. diese Fakten ihn beherrschen.

Was für ein überwältigendes Erlebnis war sein erstes Spiel bei diesem Klub gewesen!

"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens. Statt eines eleganten Zusammenspiels, eines nach allen Regeln der Kunst aufgebauten Dramas mit Anfang, Mitte und Ende, mit immer raffinierteren Verwicklungen, die auf einen Höhepunkt zutrieben und dort eine befriedigende Lösung fanden, sah er deprimierendes, sinnloses Hin und Her, erfolglose Schüsse, vermurkste Pässe, zynische Brutalitäten, ein Match ohne erkennbare Struktur, erkennbaren Rhythmus, ohne Sinn und Verstand."

Inspektor Jarvis wäre nie, aber auch nie im Traum auf die Idee gekommen, einen anderen Klub als Accrington-Stanley auch nur zu kennen!

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Kurzzeitige Schnappatmung

Wenn man auf der offiziellen DSC-Seite bei den Profis auf "Tabelle" klickt, bekommt man den Stand vom 34. Spieltag mit nur 4 Punkten vor dem Relegationsplatz.

Dabei steht schon der 36. Spieltag an und das Polster ist auf nervenschonende 6 Punkte angewachsen.

Es scheint eine alte Gewohnheit Arminias zu sein, es aber wirklich bis zum Ende unbedingt spannend machen zu wollen.

Lieber DSC, wir Fans sind leidensfähig, aber auch nicht mehr als unbedingt nötig! ;0)

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Arminia Bielefeld wappnet sich für den Europapokal

Bielefeld. Die überschuldete Arminia aus Bielefeld befindet sich noch in den unteren Tabellenregionen der Dritten Liga, doch ein langfristig angelegtes Konzept unterstreicht die Ambitionen der Ostwestfalen sich mittelfristig wieder namhaft in Fußball-Deutschland zu positionieren.

Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass ein detailliertes Strategiepapier entwickelt wurde, das am Ende einer rasanten Entwicklung den Europapokal als Ziel vorgibt. Eine groß angelegte Reanimierung des Traditionsvereins soll von einigen Großsponsoren getragen werden, die diese Gerüchte zwar nicht bestätigen aber auch nicht dementieren wollten.
Einzig die Fanbetreuung des DSC liefert stichhaltige Beweise für die Existenz der ehrgeizigen Pläne. So ist auf Bielefelds Straßen bereits ein neues Maskottchen zu sehen gewesen, das ausschließlich an Europapokalabenden seinen Einsatz finden soll. Der Bulle „Lohmannos“, der seinen kindergerechten Vorgänger „Lohmann“ vertreten soll, überzeugt durch seine grimmige Mimik, seinen spitzen Hörnern und seiner furchteinflößenden Statur: „Lohmannos“ ist über 2 Meter groß!
Vereinsverantwortliche waren für keine Stellungnahme bereit. Es sickerte jedoch durch, dass man  durch den Bullen dem neuen erfolgreichen und forschen Auftreten Rechnung tragen wolle. Besonders bei Europapokalabenden, an denen die Kinderabteilung Arminias geschlossen ist und namhafte Gegner aus südeuropäischen Ligen zu Gast sind, wolle man nicht auf die Außenwirkung von „Lohmannos“ verzichten.
Ein blog5-Leserreporter hat bereits ein erstes Foto des Neuzugangs schießen können. Trikotlos und in zivil macht er neugierig auf weitere spektakuläre Neuerungen an der Melanchthonstraße.

 

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