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DSC Phantomia Bielefeld

Dreister Trick - Wurde Arminia beim neuen Sponsorvertrag gefoppt?

Hat der kürzlich ausgehandelte Sponsorvertrag zwischen dem DSC und dem Elektronikriesen getgoods.de noch Bestand? Wie die intensive Foto-Analyse einer internationalen Expertengruppe jetzt herausfand, handelte es sich bei dem Verhandlungspartner auf Seiten von getgoods.de in Wirklichkeit um den verkleideten 11-Freunde-Redakteur Jens Kirschneck.

Ein Skandal scheint unabwendbar. Ein Fußballmagazin auf den Spuren von "Titanic". Es bleibt die Frage: Dürfen die das?

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Scheine sammeln für Telgte

Ja, wer sagt´s denn?

Arminia  ist linientreu geblieben, hat seinen Bauerntrick perfektioniert und sich damit auch in der dritten Liga eine missgünstige Neidergemeinschaft geschaffen.

Diesmal winden sich die Babelsberger vor Wut: Ihre Freikarten-Aktion für Frauen im Spiel gegen uns wurde nicht genehmigt, ehe ausgerechnet Arminia eine Woche später 3500 Karten im Fanshop verjubeln darf. Wohl dem, der Sponsoren hat, die ihr Geld in dieses sympathische Schlupfloch des DFB-Regelwerks schmeissen.

Doch nicht nur im Schlupfloch, sondern auch "auf dem Rasen der SchücoArena liegt viel Geld" (Krämer). Einsammeln kann man es heute. Mit einem Sieg gegen den Sechstligisten (!) Bad Oeynhausen. Dem DFB-Pokaleinzug darf also nicht ernsthaft etwas im Wege stehen...

Und wenn am Mittwoch (19 Uhr) auch die Telgter Tölpel im Heimspiel gegen den SC Verl ihre Hausaufgaben machen, erwartet den Krombacher-Westfalenpokal ein brisantes Finale. Schließlich hat auch für die Münsterländer ein "Finale gegen irgendein Team aus Ostwestfalen so seinen Reiz" (Münsterländische Volkszeitung).

Auch irgendein Team aus Ostwestfalen hätte gegen irgendeinen Pokal aus den Händen irgendeines Dorfvereins nicht´s einzuwenden. Wir nehmen alles mit.

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"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens..."

schreibt der englische Autor Michael Dibdin (der in seinen letzten Lebensjahren in Italien gelebt hat und Fußball als einen Hauptpfeiler der menschlichen Existenz mindestens mitbedacht hat) in seinem kleinen Krimi "Sterben in der Dämmerung" über den Inspektor Jarvis, der bei all seinen Untersuchungen eine Macke pflegt: Nämlich dass er alle Daten und Fakten des sehr weit unten spielenden Klubs Accrington-Stanley spielend beherrscht, bzw. diese Fakten ihn beherrschen.

Was für ein überwältigendes Erlebnis war sein erstes Spiel bei diesem Klub gewesen!

"Es war die größte Enttäuschung seines Lebens. Statt eines eleganten Zusammenspiels, eines nach allen Regeln der Kunst aufgebauten Dramas mit Anfang, Mitte und Ende, mit immer raffinierteren Verwicklungen, die auf einen Höhepunkt zutrieben und dort eine befriedigende Lösung fanden, sah er deprimierendes, sinnloses Hin und Her, erfolglose Schüsse, vermurkste Pässe, zynische Brutalitäten, ein Match ohne erkennbare Struktur, erkennbaren Rhythmus, ohne Sinn und Verstand."

Inspektor Jarvis wäre nie, aber auch nie im Traum auf die Idee gekommen, einen anderen Klub als Accrington-Stanley auch nur zu kennen!

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Kurzzeitige Schnappatmung

Wenn man auf der offiziellen DSC-Seite bei den Profis auf "Tabelle" klickt, bekommt man den Stand vom 34. Spieltag mit nur 4 Punkten vor dem Relegationsplatz.

Dabei steht schon der 36. Spieltag an und das Polster ist auf nervenschonende 6 Punkte angewachsen.

Es scheint eine alte Gewohnheit Arminias zu sein, es aber wirklich bis zum Ende unbedingt spannend machen zu wollen.

Lieber DSC, wir Fans sind leidensfähig, aber auch nicht mehr als unbedingt nötig! ;0)

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Arminia Bielefeld wappnet sich für den Europapokal

Bielefeld. Die überschuldete Arminia aus Bielefeld befindet sich noch in den unteren Tabellenregionen der Dritten Liga, doch ein langfristig angelegtes Konzept unterstreicht die Ambitionen der Ostwestfalen sich mittelfristig wieder namhaft in Fußball-Deutschland zu positionieren.

Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass ein detailliertes Strategiepapier entwickelt wurde, das am Ende einer rasanten Entwicklung den Europapokal als Ziel vorgibt. Eine groß angelegte Reanimierung des Traditionsvereins soll von einigen Großsponsoren getragen werden, die diese Gerüchte zwar nicht bestätigen aber auch nicht dementieren wollten.
Einzig die Fanbetreuung des DSC liefert stichhaltige Beweise für die Existenz der ehrgeizigen Pläne. So ist auf Bielefelds Straßen bereits ein neues Maskottchen zu sehen gewesen, das ausschließlich an Europapokalabenden seinen Einsatz finden soll. Der Bulle „Lohmannos“, der seinen kindergerechten Vorgänger „Lohmann“ vertreten soll, überzeugt durch seine grimmige Mimik, seinen spitzen Hörnern und seiner furchteinflößenden Statur: „Lohmannos“ ist über 2 Meter groß!
Vereinsverantwortliche waren für keine Stellungnahme bereit. Es sickerte jedoch durch, dass man  durch den Bullen dem neuen erfolgreichen und forschen Auftreten Rechnung tragen wolle. Besonders bei Europapokalabenden, an denen die Kinderabteilung Arminias geschlossen ist und namhafte Gegner aus südeuropäischen Ligen zu Gast sind, wolle man nicht auf die Außenwirkung von „Lohmannos“ verzichten.
Ein blog5-Leserreporter hat bereits ein erstes Foto des Neuzugangs schießen können. Trikotlos und in zivil macht er neugierig auf weitere spektakuläre Neuerungen an der Melanchthonstraße.

 

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Fanclub in Gründung berät über serienweise Anschaffung von Faxgeräten

Arminia Bielefeld darf sich in Kürze darüber freuen einen neuen Fanclub zu begrüßen. Mehr als ein Dutzend Verrückte, die die selbe verrückte Leidenschaft für die Arminia teilen, haben sich zu einem Fanclub zusammengerottet. Die Idee entstand - wie es sich für Arminia-Fans gehört - während einer dieser trostlosen Halbzeiten der Hinrunde, in denen der DSC mal wieder 0:1 hinten lag und der Nichtabstiegsplatz nur mit dem Fernglas zu erkennen war.

Das sich die endgültige Gründung bis Januar hinzog, ist unter anderem einer 12-seitigen Gründungshilfe zu verdanken, die man nach Anfrage vom DSC zugeschickt bekommt. Diese „Starthilfe“ ist an und für sich sehr hilfreich und sinnvoll, trägt jedoch auch des Öfteren zur Ermunterung bei.

Unter dem Punkt „Was bietet der DSC den Fanclubs“ ist beispielsweise zu lesen:

Unterstützung bei Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen, sei es […] durch gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen.

Gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen durch den DSC? Der Fanclub lehnte dankend ab.

Ferner: „Organisierte Fanreisen zu den Trainingslagern unserer Lizenzmannschaft im In- und Ausland.“

Dieser Punkt kann sich gemessen an den aktuellen Umständen wohl nur auf eine Fahrtvermittlung im Nahverkehr der lokalen Verkehrsbetriebe beschränken. Highlight dieses Winters: eine Fahrt in den Sportpark nach Enger.

Später gibt es noch einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Hier wird u.A. gefragt, wie man seine Fanclubmitglieder informieren möchte.

Stilsicher wie man als offizieller Arminia-Fanclub sein will, wird nun über die Anschaffung einer Serie von Faxgeräten als erste gemeinsame Investition beraten...

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Seinen Kindern was erzählen....

UPDATE – Der Studentenführer“, der nach eigenen Angaben „Zugezogenen etwas auf die Füße helfen“ will, bietet neben vielen kleinen und großen Werbebannern viele mehr oder wenige wertvolle Tipps zum Shoppen, Essen, Feiern und Amüsieren.

In Dankbarkeit überhaupt erwähnt worden zu sein, soll Arminia Bielefeld offensichtlich folgenden „Tipp“ kommentarlos über sich ergehen lassen:

„Denkt jemand an Sport in Bielefeld, ist die Arminia meist die erste Assoziation. Was mittlerweile ein bischen unangenehm ist....nach dem unsäglichen „Bielefeld gibt es gar nicht“-Spruch sind Witze rund um das einstige Fußball-Aushängeschild der Stadt nämlich zweitnervigste Sache, die man einem Menschen von hier an den Kopf werfen kann. Weil sie berechtigt sind. Normalerweise empfehlen wir euch keine Veranstaltungen, auf denen ihr wahrscheinlich keinen Spaß haben werdet – Freudenschreie werden auf der Alm meist nur im Gästeblock laut. Wer seinen Kindern aber irgendwann erzählen möchte, dass er Arminia in einer der ersten drei Ligen erlebt hat, sollte diese Saison noch einmal vorbeischauen!“

 

Nachdem Bielefeld mit großzügigen Hannover-Werbeplakaten inklusive eindeutiger Empfehlungen für Hannover 96 zugekleistert wird, kann das wohl kaum ein angemessener Konter sein.

Klar, noch fehlen uns die Argumente, aber spätestens wenn Arminia den Westfalenpokal geholt hat, werden diejenigen, die den Besuch an der Melanchthonstraße scheuen, abgestraft! Wenn dann über Jahre von den Ahlschwedes, Hammanns, Tims und Toms die Rede ist – ihr könnt nicht mitreden!

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Glühweinsause mit Lohmann

Kurzes „Vorwort“: Ich habe den letzten Blog-Eintrag bearbeitet und „entreißerisiert“. Ich kann zwar mein Geschreibsel weiterhin vertreten, bin jedoch der Meinung, dass Blog5 für das angesprochene Thema und die aufkommende Diskussion nicht der richtige Platz ist.

Auch wenn es rund um Arminia Bielefeld meist nie ums Sportliche geht, sollten wir hier versuchen beim Sportlichen zu bleiben. Und rein sportlich gesehen, steht ein netter Kick am Samstag auf dem Programm: 14 Uhr gegen Babelsberg.

Als ich mich am letzten Wochenende beim Bundesliga-Topspiel unter die Bayern-Fans gemischt habe, habe ich einen absurden Vergleich gewagt und versucht konkrete Unterschiede in den Fachsimpeleien zwischen Bayern- und Arminia-Fans ausfindig zu machen. Dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass Bayern-Fans viel über Taktik reden. Robben rechts oder links? Schicken wir Müller in die Mitte oder bringen wir ihn doch als zweite Spitze wenn Robben spielt? Und wo bleibt dann Toni Kroos, wenn Schweini wieder fit ist? Doppel-Sechs, flache Vier, Raute? Harte Sorgen!

Aber worüber reden wir Arminen? Es ist schon gelegentlich zu hören, dass eher Spieler X als Spieler Y spielen sollte, aber wird auch über taktische Rafinessen gesprochen? Ich habe eher den Eindruck, dass sich darüber kaum jemand auf der Tribüne Gedanken macht. Vielmehr glaube ich, dass alle hoffen, dass der Trainer irgendwo elf Leute findet, die den Ball anstoppen können. Im nächsten Schritt ergibt sich aus den besten Elf dann die taktische Aufstellung.

Es ist wohl einem endlich seriös arbeitenden Präsidium zu verdanken, dass heute in der NW nach gefühlten Ewigkeiten tatsächlich ein Artikel über taktische Möglichkeiten zu finden ist. Von „strategischen Überlegungen mit Hernandez“ ist die Rede. Ja sogar von einem „Plan B“, der besagt den jungen Flitzer als Joker zu bringen, sollte man sich für eine defensivere Startformation entscheiden. Als i-Tüpfelchen wird gar eine Systemumstellung mit zwei Sturmspitzen angesprochen. Ich bin baff.

Da die Babelsberger unser Rasenschach am Samstag nicht verstehen werden, hat sich der Bielefelder Westen vorbereitet und auf dem naheliegenden Siegfriedplatz einen Weihnachtsmarkt organisiert. Neben üblichen Glühweinangeboten soll sich auch Arminis-Trainer Lohmann für ein Meet & Greet angekündigt haben

Die Elchkuh freut sich...bestimmt...auch über taktische Fachsimpeleien.

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Die Kickers - nicht Irgendwer!

Zum morgigen Auswärtsspiel der Blauen eine klitzekleine persönliche Anekdote, von der ich eigentlich gehofft hatte, dass sie mit Arminia Bielefeld nie in Berührung kommt:

Wollte man vor wenigen Jahren in der Sportschau den Erstligisten Arminia sehen, musste man – sofern der Gegner nicht Bayern München hieß - in der Vorahnung, dass es die erste oder spätestens zweite Zusammenfassung sein wird, sehr zeitig vor dem TV sitzen. Dabei konnte es vorkommen, dass man sogar das ein oder andere Drittligaspiel zu Gesicht bekam, welches mit hoch gesetzter Nase und sichtbar zur Schau getragenem Desinteresse verfolgt wurde.

So geschehen bei einem Spiel unseres morgigen Gegners. Ein sichtlich erschöpfter Coach mit grau melierter Verzweiflungswuselfrisur versuchte die Niederlage gegen die Kickers zu begründen und beendete seine Ausführungen mit einem offensichtlichen Totschlagargument für Drittligaexperten:

„Am Ende muss man auch sagen: Wir haben hier nicht gegen Irgendwen gespielt. Wir haben gegen Kickers Offenbach gespielt.“

 

Einem Arminia-Fan anno 2008, der in Vorfreude auf Bundesligaberichte seines Teams und anderen erlesenen Mannschaften wie eben den Bayern oder dem HSV unruhig vor dem Bildschirm saß, konnte diese Aussage nur ein großes, arrogantes Lachen entlocken.

Bis heute ist mir dieser Satz in Erinnerung geblieben. Man spielt nicht gegen Irgendwen, wenn man gegen Kickers Offenbach spielt. Was „damals“ lustig war, klingt heute bedrohlich.

Die immer wieder großen Töne des Interims(?)-Trainers Krämer (nicht Uhlig!) und die Versprechen der Spieler den Bock umstoßen zu wollen, ziehen schon längst nicht mehr. Es gibt nichts, was im Hinblick auf dieses Spiel positiv stimmt. So wurde dann auch ein geplanter Sonderzug nach Offenbach gestrichen, stattdessen werden Bulli-Touren angeboten.

Weiterhin bleibt auch die Frage offen, ob es nicht viel mehr Sinn machen würde Arminia endlich sportlich so zu stärken, dass am Ende keine Nachfinanzierungen mehr nötig sind.

Lieber in Beine als in schwarze Löcher investieren, oder? Inklusive der beiden Derbys wäre dann ein Zuschauerschnitt von 9.200 sicherlich zu erreichen.

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Darüber spricht man...

Jeder Ostwestfale und besonders natürlich jeder Bielefelder gähnt qualvoll, wenn er zum x-ten Male zu hören bekommt, dass es Bielefeld ja gar nicht gäbe und Ostwestfalen ja sowieso nur irgendeine Provinz bei Hannover sei.

Arminia-Fans sind nie müde geworden ihr Umfeld darauf aufmerksam zu machen, dass der DSC ja die Marke Ostwestfalens sei, die es nun gilt zu erhalten. "Wenn es Arminia nicht mehr gibt, wer redet denn dann abgesehen von schlechten Witzen noch über Bielefeld?", so der so ähnlich lautete die stichhaltige Argumentation.

Jetzt dreht sich der Spieß ganz überraschend um. Arminia - nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - profitiert von ihrer Heimat  und schleicht sich heimlich in die Gedächtnisse der anspruchsvolleren Leserschaft des "Qualitätsjournalismus".

So geschehen im Magazin der Süddeutschen Zeitung, die den wunderbaren Bielefelder Siegfriedplatz als Musterbeispiel urbaner Erholungsparadiese  portraitierte.

In der netten Textbox wird dem uninformierten Leser die Frage beantwortet, worüber hier auf Bänken und Beton gepsprochen wird:  "Das Uni-Seminar oder die Bordell-Affäre von Arminia Bielefelds Geschäftsführer."

Man ist ja dankbar nicht vergessen zu werden. Da fragt man nicht nach dem "Wie".

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