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DSC Phantomia Bielefeld

"Mit dem Thema Untergang kennt man sich in Ostwestfalen bestens aus."

Leider strickt René Hamann (in der jungen Welt) diese eigentlich sehr hübsche Erkenntnis über uns Ostwestfalen unoriginellerweise um die bis zur absoluten Unerträglichkeit ausgelutschte und (mindestens bei Bielefeldern) entsprechend reflexartig laut knirschendes Gähnen provozierende Theorie von der Stadt, die ja gar nicht existiert und "also auch keinen Fußballverein beheimaten" kann, was irgendwie sogar noch unkreativer ist als "Niiie mehr Zweite Liiiga!" singende Gästefans.

Deutlich kurzweiliger ist da Peter Burkamps Rückblick auf Arminias Berg- und Talfahrt der letzten 16 Jahre in der NW und somit gut geeignet, uns bemitleidenswerten Arminen die Wartezeit auf den 15. Juni zu verkürzen (Entscheidung des DFB über endgültige die Erteilung der Spielgenehmigung für die 3. Liga), wenn wir erfahren, ob Arminia 2012 zumindest noch gegen Dynamo Dresden und PrxXn Mxxstxr oder eine Liga tiefer als Verl und Wiedenbrück gegen den VfB Speldorf und FC Wegberg-Beeck auflaufen wird.

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Von Ahlen nach Osnabrück über Münster (oder das Aufwachen nach einem bösen Traum)

Der Kalauer musste sein: Ausgerechnet RW Ahlen bekam zuletzt 2 Punkte abgezogen, während Arminia den Antrag auf Punktabzug noch nicht bewilligt bekam. Aber von Ahlen, immerhin B-Jugendtrainer beim HSV, ist der neue Heilsbringer. Und damit ist nicht die Hammer Spielvereinigung gemeint.

Wenn wir Glück haben (aber nur, wenn wir großes Glück haben), dann spielen wir im nächsten Jahr gegen Ahlen und Münster, gegen Osnabrück und Oberhausen (die beiden Unentschieden waren Arminias Beitrag zur Wiedersehenstour, weil das mit dem Gewinnen einfach zu schwer war), gegen Sandburghausen (was tief im Süden liegt, aber doch eigentlich an die Nordsee gehört).

Oder wird das traditonelle Testspiel gegen Fichte halb sechs / halb sieben schon zum Saisonhöhepunkt?

Die spannende Frage der nächsten Woche wird immer wieder sein: Wer spielt neben Lohmann? Aber eins muss man sagen: Die Spieler haben ihre absolute Treue zu Arminia mit jedem Spiel bekundet - deren Marktwert ist so gesunken, dass man sie auch gleich behalten kann.

Ach ja, Kevin Schöneberg ist in OS fristlos gekündigt: Besoffen zum Training. Wäre er mal in BI geblieben - da wäre das nicht mal im Spiel aufgefallen...

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Unsere Arminia...braucht (immer noch) eure Hilfe!

Grau is alle Theorie und entscheidend is auf´m Platz!

Stimmt natürlich, aber auf´m Platz ist für die Arminia leider schon alles entschieden in dieser Spielzeit.

Deshalb finde ich es weiterhin wichtig, dass -sich nicht nur diejenigen, die es von Berufs wegen machen müssen, sondern auch weiterhin wir als Anhängerschaft uns unsere Gedanken um Arminias Zukunft machen.

(Auch  wenn das angesichts der ständigen Nackenschläge momentan wirklich mühselig ist.)

Wenn wir (heinm und ich) mit unserer Aktion "Unsere Arminia" ein Zwischenfazit ziehen würden, kämen wir schon jetzt wohl zu dem Ergebnis, dass es sich gelohnt hat. Es gab hoch interessante Beiträge: von bemerkenswerten Bekenntnissen zum Verein und seinen Mitarbeitern bis hin zur Lobhudelei des schönsten Wappens der Fußballwelt oder dem Vorschlag eines grundlegenden Dogmas stets finanzielle Rücklagen für jeden möglichen Abstieg zu schaffen, war alles dabei.

Auch im Verein, oder sagen wir besser der KGaA, stößt "Unsere Arminia" auf etwas Gegenliebe und bleibt nicht unbeachtet.

Deutlich über 100 "Likes" bei Facebook haben ebenfalls Mut gemacht. Nur verhält es sich damit zur Zeit ein wenig wie mit der Guttenberg-Affäre: Ein Mausklich ist schnell gemacht, aktive und sichtbare Unterstützung ist ein anderes Thema.

Da "Unsere Arminia" nicht nur Zukunftsideen, sondern ausdrücklich auch Dinge sammeln will, die Arminia heute schon ausmachen, um sich auch auf Stärken besinnen zu können, möchte ich hiermit in "arminscher" Sache dazu aufrufen einfach (weiter) mitzumachen.

Zwei bis drei Zeilen sind doch schnell geschrieben ;-)

Wir würden uns freuen!

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van Gaal, Magath & Co.: Bewährung in Bielefeld

Jetzt müssen sie einer nach dem anderen gehen, die Trainer mit den Millionen-Verträgen: Weil sie vielleicht nur Dritter werden oder nur Pokalsieger oder fast nur die Champions-League gewinnen. Oder weil sie den Draht zu den Fans nicht gefunden haben.

Ja, haben denn die Fans in München ernsthaft erwartet, van Gaal kommt als Rudi-Carrell-Imitat? Oder Magath in Gelsenkirchen in der Rolle des Schwiegersohns von Ernst Kuzorra? Und jetzt stehen sie da mit millionenschweren Verträgen und langweilen sich.

Halt! Da gibt es in Ostwestfalen einen Verein, bei dem könnten sie beweisen, dass sie als Trainer etwas aufbauen können! Denn: Mit den Spielern von Bayern würde selbst ich mir zutrauen, etwa so weit zu kommen wie van Gaal (Genialer Einfall: So lange wir den Ball haben, können die anderen kein Tor schießen - führt zu 80% Ballkontrolle und einzelnen genialen Solos von Robben und Ribery.) Aber ein richtiger Trainer, das müsste einer sein, der einer ganz schlechten Mannschaft beibringt, Fußball zu spielen.

Und so, wie die Hartz-IV-Empfänger ja auch die 1-€-Jobs annehmen müssen, so müssten dann die, denen es doch nur um den Fußball geht, dann in der beschäftigungslosen (aber nicht einkommenslosen) Zeit den Weg nach Ostwestfalen gehen. Ohne 39 Spieler zu kaufen und dann hinterher zu klagen, dass alles im Umbruch ist. Ohne endloses Ballgeschiebe, weil der Ball auf der Alm spätestens nach dem dritten Kontakt beim Gegner landet.

Wie geht Fussball? fragen Spieler und Fans beim schlechtesten aller Bundesligisten. Und sie fragen diejenigen, die das eigentlich am besten wissen müssen und denen man dieses Wissen gerade abspricht. Also: Felix und Louis - Bielefeld wartet auf euch!

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"..noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

...so stellt die FAZ am 28.2.2011 den per Mitgliederbefragung ermittelten SPD-Spitzenkandidaten für Schleswig-Holstein und Kieler OB Torsten Albig vor.  Als Mann der Mitte, als einen, der es geschafft hat, gegen die regierende OB in Kiel aus dem Stand eine Wahl zu gewinnen, seinerzeit von Peer Steinbrück per Dienstwagen als Sprecher persönlich abgeholt, verheiratet, zwei Kinder (somit in der SPD nahezu ein Exot in Sachen bürgerliche Existenz) - und dann: "Er ist aus früherer Verbundenheit noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

Tja, da hat der eine peinliche DDR-Kontakte in der Vergangenheit (dazu war Albig aber immer zu sehr Mitte), der andere hat einen Hang zum Luxus, um aus der Proll-Ecke aufzusteigen, der dritte hat fünf Ehen und der vierte hat die Aufsichtsratsvorsitzende eines Rüstungskonzerns zur Gespielin. Und dann gibt es noch Torsten aus Kiel - der ist "aus früherer Verbundenheit noch immer Fan von Arminia Bielefeld."

Wem soll denn da noch etwas einfallen, wenn dieser Aufsteiger dann im Laufe des Gesprächs den schwarz-weiß-blauen Kaffeebecher rausholt...

Torsten, we have to fight weiter!

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Nicht mehr ausgeben, als man einnimmt - und wie soll Arminia dann existieren?

Uff! Vor ein paar Monaten der Horrorvorschlag, TV-Gelder sollten nach Beliebtheit verteilt, d.h. unsere Einnahmen drastisch gekürzt werden, und heute lesen wir auf zeit.de:

Niemand darf mehr ausgeben, als er einnimmt: Die neuen finanziellen Standards der Uefa könnten den Fußball verändern. Die deutschen Klubs hoffen, davon zu profitieren. [zeit.de]

Ich frag mal: Wie zur Hölle sollen wir denn unter solchen Umständen existieren können...? Und schwadronier mal so Berti-Vogts-mäßig: Irgendwer bei UEFA und DFL muss was gegen uns haben, ich weiß nicht, ob es eine Anordnung gibt...

Was ich übrigens wirklich bemerkenswert finde, ist der Pfad, unter welchem der Artikel zu erreichen ist - und zwar das "schalke" darin und in diesem Zusammenhang: zeit.de/(...)/platini-uefa-financialfairplay-schalke. Schalke spielt - selbstverständlich - auch eine gewisse Rolle im Artikel, aber daß es auf diese Weise geradezu stellvertretend für das darin besprochene Problem steht, ist lustig nicht sehr schmeichelhaft... Na ja, wir hier in Bielefeld sollten uns vielleicht mit Spott zurückhalten. Wären wir sportlich so erfolgreich wie Schalke, dann stünde da sicherlich "arminia" im Pfad.
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"Sportschau um 18 Uhr? Da läuft doch die stinklangweilige 3.Liga, mit der die Sendung gestreckt wird, bevor dann endlich Bundesliga kommt!"

Haraldt Schmidt bringt mich mit seinem Kommentar zum 18-Uhr-Sportschau-Ritual von Frau Wulff  um meinen Schlaf.

Ich dachte ich hätte bereits innerlichen Frieden geschlossen...

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Im Westen was Neues

Arminia und die beiden Zeitungen hier in Bielefeld und Ostwestfalen: ein symbiotisches Verhältnis. Ohne Arminia gingen die Auflagen in den Keller und ohne die Zeitungen könnte Arminia gar nicht verbreiten, daß die Zeitungsmeldungen, Ewald hätte den Spielern verboten, mit den Zeitungen zu reden, gar nicht stimmen und überhaupt, daß sich Ewald an einem Sonntag-Abend um 22:17 Uhr MEZ gegen Rudi Bommer durchgesetzt hat.

Was aber tun, wenn der Fall, der ja gar nicht eintritt, aus unerfindlichen Gründen doch eintreten sollte und Arminia ganz unten neu anfangen muss? Bei Gegnern wie Quelle, Windflöte oder die Oetker-Betriebssportmannschaft wäre es etwas unangebracht, auf der nw-news.de-Startseite die Übersichtsbox mit den Themen Arminia 1, Arminia 2, Arminia 3, Arminia 4 und Arminia 5 zu bestücken. Viel Schlimmer: Wen außerhalb Arminias Nachbarschaft in Melanchthon- und Rolandstraße interessiert Arminia dann überhaupt noch?

Diese Frage hat sich nun wohl auch nw-news.de gestellt und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit unter Federführung von Rouven das Ressort Sublokales eingeführt - und sich höchstwahrscheinlich nur wegen Arminia deren Nachbarschaft, den Bielefelder Westen, als Pilot-Stadtteil rausgepickt. Dort kann man im Falle eines Falles dann nachlesen, wenn Arminia Ärger mit den Müllers/Meiers/Brinkmanns von nebenan hat, weil sie das Unkraut wuchern lässt oder ständig wechselnden Herrenbesuch hat.

Schade nur, daß ich im Osten lebe und dann von Arminia gar nix mehr mitbekomme. Es sei den, nw-news führt neben nw-news.de/westen irgendwann auch nw-news.de/osten ein: Dann wüsste ich immerhin, was auf dem Trainingsgelände in der Friedrich-Hagemann-Straße abgeht. Und dann können Santon (der meines Wissens im Westen wohnt) und Sascha / meine Wenigkeit hier im Blog5 für all diejenigen, die auch mal über den Tellerrand ihres Stadtteils hinausschauen, alles zusammentragen. Blog5 und Arminia / die Zeitungen: Ein parasitäres Verhältnis.

Will jetzt mal meinen Teil dazu beitragen, daß das Szenario nicht eintritt und nun in den Westen rübermachen. Auffe Alm Inne "Schüco-Arena".
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Trost aus Schottland

Da viele andere ebenso wie Uwe Mojela sich von der ostwestfälischen Tristesse eingeholt fühlen dürften, könnte kreativ Amüsierendes uns allen Freude bereiten.

Kreativer als Blumen am Totensonntag ist da diese Postkarte, die mich aus Schottland erreicht hat:

Sie offenbart uns nicht nur die routinierte "Abgewichstheit" des Detlef Dammeier in seinen letzten Spielen für Arminia, sondern vielleicht auch eine neue Methode des Clubs die leeren Kassen zu füllen.

Nach Hippos Buchidee setzen wir jetzt also auf den Postkartenverkauf, möglicherweise angetrieben durch Herrn Mamerow, der ja bekanntlich ein Unternehmen für Post- und Grußkarten führt.

Die Aktion scheint zu laufen. Bei näherer Betrachtung des Bildes ist festzustellen, dass der Schotte sich im Gegensatz zu den anderen Motiven sputen muss, um noch ein Exemplar zu erhaschen.

 

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DSDS - der DSC sucht das Supershirt

Die Wunden sind fast verheilt und deshalb kann ich ja ganz offen darüber reden: Ich habe damals, beim Malwettbewerb ART.minia nicht gewonnen. Und jetzt alle: "Oooooohhhhh".

Doch nun alle "Aaaaaaahhhh": Denn ich habe, genauer: wir alle haben eine zwote Chance. Diesmal sucht Arminia keine Künstler sondern Modedesigner:

Stell Dir vor, Du designst ein T-Shirt - und jeder kriegt's mit. Arminia sucht nach einem kreativen Shirt-Design von Fans für Fans.

"Strick it like Inge" war gestern, "Shirts-Weiß-Blau" ist heute. Bereits im aktuellen Arminia-Fanartikelkatalog rief Arminia dazu auf, Ideen für interessante Fanartikel einzureichen. Nun geht der DSC noch einen Schritt weiter und setzt voll auf das kreative Engagement seiner Fans. Jeder hat eine Vorstellung vom idealen Fan-T-Shirt im Kopf. Diese Idee wollen wir sehen - und auf ein T-Shirt drucken. [arminia-bielefeld.de]

Besonders praktisch: Eifrige Blog5-Leserinnen und Leser müssen nicht einmal lange nachdenken, sondern einfach nur ins Archiv schauen. Johnny Dresden hatte sich zum Thema bereits Gedanken gemacht, meine Wenigkeit ebenfalls und auch Falk hatte großartige Ideen.

Doch leider zählt zunächst wieder mal nicht meine Meinung, sondern es wählt eine

Jury (bestehend aus einem Arminia-Profi, einem Fachmann aus der Modebranche und einem Mitglied aus den DSC-Gremien) fünf Favoriten aus, die anschließend auf der DSC-Homepage zur Abstimmung freigegeben werden.

Ein Arminia-Profi: Wer das woll sein könnte? Markus Schuler? Fachmann aus der Modebranche: Das kann ja nur Gerry Weber sein. Mitglied aus den DSC-Gremien: Lohmann vielleicht...?

Aber Obacht: Viel Zeit bleibt auch gar nicht zum Nachdenken, denn es gibt einen nur mit eiserner Disziplin umsetzbaren

Zeitplan

  • Einsendeschluss ist Montag, der 01.12.2010, 24:00 Uhr
  • Die Abstimmung erfolgt auf unserer Homepage www.arminia-bielefeld.de beginnt am Folgetag, den 03.12.2010
  • Die Abstimmung endet am 08.12.2010, 24:00 Uhr
  • Der Verkauf des T-Shirts startet zum Heimspiel gegen Alemannia Aachen am 17.12.2010

Womit der erste Grund, warum ich nicht teilnehmen kann, genannt ist. Der zweite: Meine Niederlage im ART.minia-Wettbewerb damals sitzt dann doch noch zu tief in den Knochen. Und schließlich: Ich kann mir eigentlich überhaupt keinen besseren Entwurf vorstellen als den, der bereits die T-Shirtwettbewerb-Seite schmückt:

Graue Maus und dieses "Weeer? Waaas? Wovon redet dieser Typ?", das immer im Blick unbeteiligter Dritter ist, die man mit dem Thema "Arminia" vollquasselt: Das alles garniert avec eine Prise "Quo vadis?"-Symbolik obendrauf in einem T-Shirt vereint - mein Sieger steht bereits fest!

Nun aber mal kurz bierernst: Ich hatte in den letzten Tagen häufiger den Eindruck, daß Arminia auf ihre alten Tage irgendwie cooler zu werden scheint. Vielleicht dürfen die Kreativen dort jetzt, in Zeiten der Not, ja kreativer sein als sonst. Von so einem Wettbewerb hätten wir im letzten Jahr doch noch geträumt. Bald dürfen wir noch das Trikot gestalten und uns den Werbepartner aussuchen.
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