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Fundstücke

"Welchen Begriff hört man häufig, wenn von Arminia Bielefeld die Rede ist?"

Günther Jauch: "Welchen Begriff hört man häufig, wenn von Arminia Bielefeld die Rede ist?"

(Danke an Michi Michelsen - und nicht verwechseln mit Ostfalen übrigens!)
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Wir sind 2. Liga!

Genießen wir aufstiegstrunken doch noch kurz folgende kleine Pressereaktionssammlung und prüfen, ob sich da möglicherweise eine gewisse Synonym-Schnittmenge ergibt:

"Die Traditionsvereine Karlsruher SC und Arminia Bielefeld kehren in die 2. Fußball-Bundesliga zurück." (WELT)

"Zwei Traditionsmannschaften sind zurück in der Bundesliga - wenn auch nur in der zweiten." (Spiegel Online)

"Die 2. Bundesliga bekommt in der Spielzeit 2013/14 zwei Traditionsklubs zurück." (Kicker)

"Die ehemaligen Bundesligisten Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (spox.com)

"Traditionsverein Arminia Bielefeld" (Reviersport)

"Zwei Traditionsklubs sind zurück" (Süddeutsche)

"Die Zweitliga-„Dinos“ Karlsruher SC und Arminia Bielefeld..." (Liga-Zwei.de)

"Die Traditionsvereine" (sport1.de)

"Traditionsclub" (stern)

"Die Traditionsvereine..." (RP Online)

Sehr schön! Und jetzt nochmal alle zusammen:

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Widder verloren?

Mitunter treibt die dritte Liga muntere Spielchen mit ihren Fans. Wobei, was heisst hier ihren Fans? Fan der dritten Liga ist man wohl eher selten, vielmehr ist man Fan seiner Mannschaft und nimmt daher die Ligazugehörigkeit irgendwie in Kauf. Dieses Phänomen kann natürlich auch in anderen Ligen beobachtet werden, kommt jedoch hier am deutlichsten zum Vorschein.

Arminias Spiel in Saarbrücken ist ein gutes Beispiel. Als eines der ersten Spiele der Rückrunde sollte es bereits im Dezember stattfinden, doch Schnee und Eis durchkreuzten diese Pläne. Und das gleich ein zweites Mal im Januar. Während in der ersten und zweiten Liga überwiegend auf einem grünen Teppich weiter gespielt werden konnte, fehlt in Saarbrücken oder an anderen exklusiven Orten der Liga die Rasenheizung.

Nun gut, geschenkt. Vorgestern, also im Februar, haben wir das Spiel ja nachholen können. Und wir haben es gewonnen. Warum griesgrämig sein?

Nicht zuletzt wurde es das schon erwartete Torfestival gegen den 1.FCS. Nach einem 0:4, einem 4:2 und einem 3:2 gab es nun wieder ein 4:2 aus Sicht des DSC. 6 Tore - da freut man sich doch auf die Zusammenfassung im TV!

TV? Wir wären dann beim nächsten Problem. Nachholspiele der dritten Liga bleiben vom Fernsehen weitestgehend unbemerkt. Im WDR war gar nichts zu sehen und in irgendeiner Sportschau im Ersten erst recht nichts.

Kurz bevor sich einige nun daran machten aus Bilderstrecken der NW oder dem Westfalenblatt ein Daumenkino zusammenzufügen, ertönte frohe Kunde aus dem Funkhaus des Saarländischen Rundfunk! Es waren Kameras vor Ort. Es existiert ein rund dreiminütiger Bericht!

Über die sozialen Netzwerke verbreitet sich der Filmschnippsel in Windeseile. Doch die Freude weicht dem Schock.

Schon die Ankündigung im Studio unter dem Slogan „Widder verlor“ schickt den Ostwestfalen gedanklich ins Tierreich. Einschlägiges Feedback auf Arminias Facebook-Präsenz: „Ich versteh nix, aber is' lustig. Ich hoffe sie konnten den Widder finden, den sie verloren haben.“

Es war der einzige Bericht über den DSC in Saarbrücken – und er war saarländische Folklore: „De Fans han die Flemm“. „Bisch dahin woar de Luginger zufridde!“. „Des Toar is füdde Klos nua Formsach!“.

Passend dazu einige Tore. Das 1:1 sowie das 3:1 gelangen nur unter gütigster Mithilfe der Saarbrücker, dazu noch ein Eigentor von Appiah. Man hatte sich mehr erhofft.

Vielleicht wäre das alles besser zu ertragen gewesen, hätte man sich im Saarland der Landessprache seines Nachbarn bedient. Ein französischer Kommentar hätte eleganter geklungen. Wir hätten uns bei einem wieder einmal starken Platööhn im Tor bedankt, hätten über Tore von Klo (stummes -s-) und Glasnööhr gejubelt, den schnellen Ille bewundert, uns an der Rückkehr von Übenöhr und Ornisch nicht satt gesehen und uns gefreut, dass sich beim Torschützen und Vorlagengeber Testroet an der Aussprache nichts ändert.

Morgen geht’s gegen Unterhaching. Bleibt zu hoffen, dass der WDR wieder im Stadion ist.

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Programmtipp

Heute werden wir alle zu Volleyballfans.

Aufschlag zwischem dem Karlsruher SC und Arminia Bielefeld ist um 14 Uhr. Der SWR überträgt live! Gespielt wird über drei Gewinnsätze und eine Netzberührung wird als Fehler, und damit als Punkt für den Gegner gewertet.

Hoffen wir auf schöne Spielzüge und dass unsere Jungs den Ball immer schön oben halten.

Ein Querverweis zum Fussball ist dennoch möglich. Ich habe mir sagen lassen, dass beim Volleyball ein Schlag ins Netz von der gegnerischen Mannschaft mit einem lauten "Güüüüüünter" - "NETZER!" bejubelt wird.

(Dank an Sabrina für den Screenshot.)

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Ein Proteststurm sondergleichen

wird vermutlich leider nicht losbrechen, trotzdem sich inzwischen sogar die BILD (die kämpft ja gern für Sie) der Sache annimmt.

Tennis-Star Petzschner darf seine Tochter nicht „Arminia" nennen

Tennis-Profi Philipp Petzschner (28/Bayreuth) hätte Töchterchen Natami Aminah (54 cm, 3740 Gramm), die am Montag zur Welt kam, gerne „Arminia“ genannt. Weil er Fan von Fußball-Drittligist Bielefeld ist. ​

Denn statt der nun zu erwartenden massiven Behördenschelte, einer Schimpftirade über verspießte Beamte, die sich womöglich stur und unnachgiebig weigern, die wunderbar liebesbekundende Anrede "Arminia" in Geburtsurkunden einzutragen, liest sich die nachfolgende Begründung des Namensgebungsverbots doch überraschend anders:

Petzsche lacht: „Aber meine Frau Dewi war dagegen...“ Die ist Halb-Indonesierin, wollte einen asiatischen Namen. Petzschner: „Natami Aminah heißt schönes Märchen.“ Und klingt auch viel schöner. (...)

Quelle: Bild

Lieber Philipp - fühl Dich hiermit von ganz Ostwestfalen getröstet: Allein der Gedanke zählt! Und schöne Grüße an Dewi. Trotzdem.

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Und dann war da noch...

Wenn man mal ganz unbefangen durch Moers schlendert, der kleinen Großstadt am Rand des Ruhrgebiets, tauchen doch immer wieder erstaunliche Sachen auf - zum Beispiel Fans unserer Blauen. Da zuckt das Fotohandy doch gewissermaßen fast ganz allein aus der Tasche. Und man hat Hoffnung: Es gibt auch noch fernab der alten Heimat Menschen mit Geschmack!

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"Ich bin sehr viel rumgelaufen und wusste nicht genau, wo ich hinlaufen muss."

Thomas Stratos über sein Comeback-Auftritt für Arminia in Aachen am 21.10.1994.

129 Bundesligaspiele für den HSV und Bielefeld sowie 10 Bundesligatore und das Recht behaupten zu können mit Arminia von der 3. bis zur 1. Liga hochmarschiert zu sein, brachten ihm einen Platz in der Jahrhundertelf.

Erst letzte Saison zeigte er als Coach des SC Wiedenbrück erneut seine Verbundenheit mit dem DSC, indem er seine Elf im Westfalenpokal nahezu widerstandslos gegen Arminia verlieren ließ.

Heute hat Thomas Stratos Geburtstag. Alles Gute!

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"Ich brauche keinen Spieler, der den großen Zampano macht und keinen Star, der hier mit seinem Kulturtäschchen unterm Arm ankommt."

Stefan Krämer gibt im heutigen Westfalenblatt Auskunft über seine Anforderungskriterien für Neuzugänge.

Christian Müller sei weder Zampano noch Star und deshalb verpflichtenswert, musste sich aber dennoch einem kleinen Charaktertest unterziehen: Krämer befragte offensichtlich die Mannschaft nach ihrem persönlichem Eindruck. Reaktion: "Den kannst du blind nehmen."

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