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Fundstücke

Fanclub in Gründung berät über serienweise Anschaffung von Faxgeräten

Arminia Bielefeld darf sich in Kürze darüber freuen einen neuen Fanclub zu begrüßen. Mehr als ein Dutzend Verrückte, die die selbe verrückte Leidenschaft für die Arminia teilen, haben sich zu einem Fanclub zusammengerottet. Die Idee entstand - wie es sich für Arminia-Fans gehört - während einer dieser trostlosen Halbzeiten der Hinrunde, in denen der DSC mal wieder 0:1 hinten lag und der Nichtabstiegsplatz nur mit dem Fernglas zu erkennen war.

Das sich die endgültige Gründung bis Januar hinzog, ist unter anderem einer 12-seitigen Gründungshilfe zu verdanken, die man nach Anfrage vom DSC zugeschickt bekommt. Diese „Starthilfe“ ist an und für sich sehr hilfreich und sinnvoll, trägt jedoch auch des Öfteren zur Ermunterung bei.

Unter dem Punkt „Was bietet der DSC den Fanclubs“ ist beispielsweise zu lesen:

Unterstützung bei Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen, sei es […] durch gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen.

Gezielte Unterstützung in finanziellen Dingen durch den DSC? Der Fanclub lehnte dankend ab.

Ferner: „Organisierte Fanreisen zu den Trainingslagern unserer Lizenzmannschaft im In- und Ausland.“

Dieser Punkt kann sich gemessen an den aktuellen Umständen wohl nur auf eine Fahrtvermittlung im Nahverkehr der lokalen Verkehrsbetriebe beschränken. Highlight dieses Winters: eine Fahrt in den Sportpark nach Enger.

Später gibt es noch einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Hier wird u.A. gefragt, wie man seine Fanclubmitglieder informieren möchte.

Stilsicher wie man als offizieller Arminia-Fanclub sein will, wird nun über die Anschaffung einer Serie von Faxgeräten als erste gemeinsame Investition beraten...

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UPDATE IN EIGENER SACHE zum Thema: "Blog5 deckt Briefpapierklüngel auf!"

Die investigativen Recherchen von Uwe Mojela haben nun auch für Blog5 Auswirkungen, die zu einer Klärung veranlassen.

Zur Erinnerung: Am 4. Januar 2012 berichtete Uwe Mojela, dass im Ticketgeschäft rund um das Freundschaftsspiel gegen den HSV alte Briefpapierbögen im Umlauf sind.

So „grüßte noch in alter Farbenfrische, als sei nichts gewesen das knallrote Bundesliga-Logo von oben herab. Und unten in der Unterzeile führten noch Detlev Dammeier und Ralf S. wacker und unermüdlich die Geschäfte.“, war zu lesen.

Gestern Abend verfasste Santon zum gleichen Thema ein paar Zeilen, die offenbar den unberechtigten(!) Verdacht aufkommen lassen konnten, dass Eventim Schuld an der Verwendung von falschem Arminia-Briefpapier sei. Für die aufgekommenen Missverständnisse möchte sich Santon hiermit entschuldigen.

Per Telefon stellte DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig zudem klar: „Das Problem ist in guter Zusammenarbeit mit Eventim aus der Welt geschafft worden.“

Im Gegensatz zu Gepflogenheiten auf anderen Ebenen können dieser Mitteilung weder drohende Züge noch die Intention der Verhinderung von Beiträgen unterstellt werden. Auf Basis gegenseitigen Vertrauens verzichtet Blog5 daher auch darauf eine Abschrift der Telefon-Botschaft anzufertigen.

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Wieso? Das alte Briefpapier ist doch noch gut...

Als ich im Dezember 2011 die Bestätigung für die Tickets zum Freundschaftsspiel gegen den HSV in Händen hielt, war der Briefbogen eine kleine Zeitreise.

Da grüßte noch in alter Farbenfrische, als sei nichts gewesen das knallrote Bundesliga-Logo von oben herab. Und unten in der Unterzeile führten noch Detlev Dammeier und Ralf S. wacker und unermüdlich die Geschäfte.

Es ist bewunderswert, dass der DSC bei dem derzeitigen Gremienverschleiß nicht jeden Modernisierungstrend mitgeht, alten Werten verpflichtet bleibt und wenigstens in Sachen Briefbogen auf Kontinuität setzt. Wo gibt es das sonst noch im schnellebigen Fußballgeschäft!

 

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Winterpause! Frohes Fest!

Kurz vor dem Feste, in Anbetracht der informativen Nichtinformationen von heute, nochmal etwas wirklich Wichtiges:

Kann sich der fürsorgende Bielefelder Familienvater das geile Haupt Gesicht von Herrn Geilhaupt mit Arminia-Emblem im Hintergrund noch schnell vor Heiligabend als Wallpaper von seiner Homepage downloaden, um es seinen Söhnen dann als Poster ins Zimmer zu hängen?

Nun gut..aber liebe NW, Verwaltungsratsvorsitzende gehören der Vergangenheit an. Leute wie Geilhaupt, die von sich selbst behaupten ihr Name sei Programm und damit die Intentionen ihres Engagements deutlich machen, gehören der Vergangenheit an.

 

Gegenwart ist eher ein Präsident, der sich nahezu jeden Tag hilfsbereit auf der Geschäftsstelle blicken lässt,sich basisnah zeigt und sich nicht in den Heiligtümern auf der Ostseite suhlt.

Gegenwart ist Stefan Krämer. Nachdem ihn anfangs niemand kannte, ist mittlerweile annähernd alles zu ihm gesagt. Hut ab vor seiner Leistung.

Was bringt die Zukunft?

Keine Ahnung, bei Arminia ist ja alles möglich. Auch wenn es ruhiger geworden ist und Blog5-Autoren dadurch weniger zu lästern haben, darf es eigentlich so weitergehen.

 

Eines muss aber noch: Don´t forget Rübe!

Möge man sich für 2012 vornehmen ihm einen Job beim DSC so schmackhaft wie die Weihnachtsgans zu machen und möge man ihm ein zünftiges Abschiedsspiel bereiten, sofern er es denn will. Ich erwische mich auf der Alm immer noch dabei, dass ich nach einer blonden Mähne Ausschau halte, die sich grätschend in irgendwelchen Grashälmen verfangen hat.

Einer muss wirklich noch, aber denn is´ Schluss:

Großen Dank an alle, die hier mitlesen und mitkommentieren.

Es ist etwas schade, dass ich momentan weitestgehend der Einzige bin, der fleißig „beiträgt“, aber das kann ja niemandem zur Last gelegt werden ;-) Zumal die Gründe dafür ja auch nachvollziehbar sind.

Mir macht´s jedenfalls Spaß und wer im neuen Jahr weiter Bock auf Blog5 hat, wird auch wieder von mir lesen.

Das war´s. Mit einem Tränchen im Auge, dass wir auf Videos wie das Folgende in der doofen dritten Liga leider verzichten müssen, halte ich es wie Michael Lamey:

Ik wens u allen een zalig Kerstfeest en een Gelukkig Nieuwjaar!

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"Da pisst der Sack mir an den Lack!" - Arminia Live in Liga 3

Auswärtsspiel bei Stuttgart II. Na toll. Nachdem ARD-Sportchef Steffen Simon vor der Saison ankündigte, Spiele von Bundesliga-Zweitvertretungen in der Dritten Liga zu boykottieren, ist nicht davon auszugehen, dass der WDR eine Abordnung ins „GAZi-Stadion“ geschickt hat. TV-Bilder Mangelware.

Was nun? Radio Bielefeld! Dramatisches Mittelfeldgeplänkel mit Uli Zwetz. Trotz seiner Nörgelei, der Mann ist Fan und leidet mit. Das hört man. Nicht gut für´s Nervenkostum.

Was nun? NW-Liveticker! Nachdem im Osnabrück-Derby bestätigten Gerüchten zufolge Radio Bielefeld-Mitarbeiter im T-Shirt berichteten und sich damit als Krämer-Fans outeten, schickt die NW nun mit Lennart Krause die Krämer-Gedächtnis-Frisur ins Rennen.

 

Ein Spiel lesen, das soll der Trainer. Aber doch nicht der Fan. Ein bischen mehr Dramatik darf es dann doch sein.

Was nun? Der ASC-Livestream. Im Westfalenpokal-Fight gegen Lotte ein Hochgenuss zu verfolgen, wie die Herren - unterstützt von Geschäftsführer, Pressesprecher, Teammanager und Interimstrainer Marcus Uhlig - allen schlechten Sichtverhältnissen zu trotzen versuchten. Lotter „Ultras“ stellten sich inklusive Doppelhalter provozierend vor den ASC-Bulli, aus dem heraus das Spiel kommentiert wurde. Die Situation drohte mit zunehmender Spieldauer zu eskalieren: “Der Sack pisst an meinen Bulli. Der Sack pisst mir an den Lack.. Jetzt kriegt er eine...“ (Tür auf, Tür zu...)

Bei all den Bierbuden-Emotionen wurde dem Hörer dann der Platzverweis von Riemer unterschlagen. Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Was nun? Wohl ein Mix aus Allem. In Hoffnung auf weitere Highlights der Liveberichterstattung wünsche ich uns allen einen Dreier.

 

(An einen Sieg kann ich heute irgendwie nicht glauben. Als ich im Freundeskreis auf ein 4:1 für Stuttgart tippte, wurde ich gefragt, ob ich von Dämonen befallen sei. Ich entgegnete: „Mir ist Kentsch begegnet.“ Ruhe.)
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Denn sie wissen nicht, was sie tun...

"Harren wir einfach der Dinge, die da kommen...", schrieb ich vor zwei Wochen zum Thema Machtkampf beim MSV Duisburg.

Duisburger Journalisten hatten zu der Zeit festgestellt, dass der MSV ein "Spielball persönlicher Interessen und Eitelkeiten geworden ist" und ein unübersichtliches Machtgeflecht existiere.

Meine und unsere Vorahnung, welches Rumpelstilzchen für die Grabenkämpfe verantwortlich sein konnte, hätte schon eher ein Licht in die Duisburger Dunkelheit bringen können.

Die "Rheinische Post" hat zwei weitere Wochen gebraucht, um seine Leser mit der Überschrift "Schon einen Sieger im Machtkampf gefunden" zu überraschen.

Im Artikel heißt es, dass Geschäftsführer Kentsch mit "Form und Stil" eine "Weihnachtsbotschaft mit Symbolkraft" an das anwesende Medienvolk richtete während der "Vorsitzende des Vereins, Dieter Steffen, nur in einer der hinten Reihen saß und zuhörte".

Die "Rheinische Post" zieht daher ihr Fazit:

"Es scheint jetzt so, als habe der Matchkampf beim MSV schon einen Sieger gefunden. Das Sprichwort von den Zweien, die sich streiten, und dem Dritten, der lacht, bestätigte sich am Freitagabend erneut."

 

Nun ist Arminias Absturz in die dritte Liga nicht gänzlich dem Regime Kentsch zuzuschreiben, aber der Ursprung einer Kettenreaktion von Fehlleistungen liegt dennoch genau dort. Eine machtgetriebene One-Man-Show des Herrn Kentsch, der sich - wie jetzt in Duisburg - seine Kritiker vom Halse schaffen konnte, ließ Arminia beinahe zugrunde gehen.

In Bielefeld gibt es Menschen, die durch diese rücksichtslose Show viele Kunden oder sogar ihren Arbeitsplatz verloren haben. Es wird sie freuen, dass der Kapitän schon nach kurzer Zeit wieder erhaben im Fahrtwind steht...

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Neues aus der Rubrik "Wenn Roland nicht wär´..."

...hätten wir bald gar nix mehr zu lachen:

Seit März 2010, also keine zwei Jahre, ist der gute Herr Kentsch nun beim MSV Duisburg Geschäftsführer und heute lesen wir unter der Überschrift "MSV Duisburg wirkt wie von allen guten Geistern verlassen":

"Der MSV Duisburg ist Spielball persönlicher Interessen und Eitelkeiten geworden. Wobei es für Außenstehende kaum noch möglich ist, Ursache und Wirkung auseinander zu halten."

(Quelle: Der Westen)

Es amüsiert mich ohne die näheren Umstände in Duisburg in irgendeiner Weise zu kennen. Harren wir einfach der Dinge, die da kommen...

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Seinen Kindern was erzählen....

UPDATE – Der Studentenführer“, der nach eigenen Angaben „Zugezogenen etwas auf die Füße helfen“ will, bietet neben vielen kleinen und großen Werbebannern viele mehr oder wenige wertvolle Tipps zum Shoppen, Essen, Feiern und Amüsieren.

In Dankbarkeit überhaupt erwähnt worden zu sein, soll Arminia Bielefeld offensichtlich folgenden „Tipp“ kommentarlos über sich ergehen lassen:

„Denkt jemand an Sport in Bielefeld, ist die Arminia meist die erste Assoziation. Was mittlerweile ein bischen unangenehm ist....nach dem unsäglichen „Bielefeld gibt es gar nicht“-Spruch sind Witze rund um das einstige Fußball-Aushängeschild der Stadt nämlich zweitnervigste Sache, die man einem Menschen von hier an den Kopf werfen kann. Weil sie berechtigt sind. Normalerweise empfehlen wir euch keine Veranstaltungen, auf denen ihr wahrscheinlich keinen Spaß haben werdet – Freudenschreie werden auf der Alm meist nur im Gästeblock laut. Wer seinen Kindern aber irgendwann erzählen möchte, dass er Arminia in einer der ersten drei Ligen erlebt hat, sollte diese Saison noch einmal vorbeischauen!“

 

Nachdem Bielefeld mit großzügigen Hannover-Werbeplakaten inklusive eindeutiger Empfehlungen für Hannover 96 zugekleistert wird, kann das wohl kaum ein angemessener Konter sein.

Klar, noch fehlen uns die Argumente, aber spätestens wenn Arminia den Westfalenpokal geholt hat, werden diejenigen, die den Besuch an der Melanchthonstraße scheuen, abgestraft! Wenn dann über Jahre von den Ahlschwedes, Hammanns, Tims und Toms die Rede ist – ihr könnt nicht mitreden!

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„Ich glaub ich geh auch ma´wieder nachhe Arminia hin. Soll ja zuletzt gar nich schlimm gewesen sein.“

Ein gebürtiger Bielefelder, dessen Vereinsliebe den kurzen Weg zur Alm leider dennoch nie gefunden hat, mit einem für ostwestfälische Verhältnisse geradezu rührendem Lob.

Nach drei Heimsiegen am Stück inklusive Powerplay à la Krämer ist dieses Lob durchaus angebracht. In zwei Wochen darf daher das Derby gegen Osnabrück auch gut besucht werden. In den weiten Sphären des Internets wurde bereits zur „Ausverkauft gegen Osnabrück“-Aktion aufgerufen, die ja in vergleichbarer Form schon gegen Oberhausen vor anderthalb Jahren bestens funktionierte...

Ebenfalls gelesen habe ich, dass sich der DSC mit einem Zuschauerschnitt von 9.000 in den Winter verabschieden würde, wenn 21.522 Zuschauer gegen den VfL kämen. Wird wohl nicht gelingen, aber alles unter 15.000 Zahlende wäre dennoch enttäuschend.

Last but not least ein weiteres Fundstück. Die Deutsche Welle, die bekanntlich weltweit schwappt, hat sich der glorreichen Arminia und ihrem Niedergang gewidmet. Auch wenn der „Betroffene“ (also das wir von uns in Arminia) nicht viel neues erfährt: ein netter Beitrag, der den Arminen-Fan als most suffering supporter auszeichnet!

Besonders markant ist ein wohl langlebiges Zitat von Christian Venghaus:

"Die Beziehung zu meinem Verein ist so, wie mit einem Partner, der einen immer wieder betrügt"

 

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Wocht zum Spocht

Rund um diesen Spieltag, an dem Arminia tatsächlich mal ohne Niederlage aus den neuen Bundesländern "rübba machen" durfte, sind mir ein paar zeitgenössische Zitate aufgefallen, die aus meiner Sicht ihren ganz eigenen Charme entfalten:

"Jetzt sind sie auch auf der Landkarte der Zündel-Fans:  Die Jungs aus Räääääsfeld oder aus Spenge... oder woher auch immer sie kommen."

MDR-Radioreporter kommentiert das Bengalo-Feuer im Arminen-Block.

 

Handwerk Rabenstein

So heißt der gastgebende Verein, auf dessen Sportplatz Arminia das Abschlusstraining vor dem Chemnitz-Spiel absolvierte. Nach Meldung hiesiger Printmedien war diese Lokalität den Navigationsgeräten unbekannt.

 

"Bielefeld ist ein Dorf."

Marcus Uhlig erklärt Journalisten, wie man darauf aufmerksam geworden sei, dass der junge Onel Hernandez den ausgemachten Zapfenstreich nur als Empfehlung interpretierte.

"Halbzeit in Offenbach. Spielstand 1:1. Unterhaltsames Spiel. Sicherheitskräfte im Regensburger Block."

Liga3-Online gibt auf Facebook den Ton der dritten Liga an und macht deutlich, was hier unter "unterhaltsam" verstanden wird.

"22. Minute: Rote Karte für Rajkovic! Auf geht's Hamburg, kämpfen und siegen!"

Geradezu euphorisch feiert der HSV über seinen Facebook-Account den Platzverweis des eigenen Verteidigers und lässt damit keine Zweifel über die eigene Vorstellung von "Siegen" aufkommen.

"Die Mannschaft befindet sich in einer Gemütsverfassung, in der sie selbst gegen einen Viertligisten nicht bestehen kann."

Der mächtige Finanz-Geschäftsführer des MSV Duisburg, Roland Duweisstschonwer K., begründet die sportliche Entscheidung Trainer Milan Sasic zu entlassen. Sportdirektor Grlic wird in überregionalen Medien nicht zitiert.
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