Google+

Fundstücke

Si-Sa-Seidensticker

Photobucket

Da ja derzeit Schmalhans der Küchenmeister in Bielefeld ist, möchte ich mit Vergangenem unterhalten. Und zwar mit einem 11Freunde-Artikel aus dem letzten Juli, der irgendwie völlig an mir vorbei gegangen ist. Es ist mehr als ein Artikel, es ist eine Hymne auf dieses traumhaft schöne Trikot aus der Saison 82/83.

Er heißt Spitzenreiter im Seidensticker , ist von Jens Kirschneck und treibt einem das Wasser in die Augen. Wenn man von einigen wenigen Fehlern in der Bildergalerie absieht (Anneliese Schröder wird mit Frank Pagelsdorf verwechselt; Schnier heißt Detlev und nicht Dirk), verursacht das Betrachten der Bilder große Gefühle.

Für dieses Foto habe ich mein Trikot, was mir der Weihnachtsmann 1982 besorgt hatte, rausgekramt.

 

Aus der Kategorie:

Gibt es Texte, die wie Bielefeld sind?

Hände hoch: Wer hat Geld für Philipp Lahms feinen Unterschied berappt oder plant es zu tun?

Ich nicht. Bücher Ja, Biographien von 27-Jährigen oder anderen Fußballern Nein. Allein eine „Kneipographie“ rund um den DSC Arminia könnte meinen Weg zum Geldbeutel verkürzen.

Was wen bei der ZEIT nun dazu veranlasste Philipp Lahm neben einigen „wahren“ Schriftstellern gleich in den erlesenen Feuilleton-Bereich der ersten September-Ausgabe zu hiefen, bleibt sich wohl unbenommen. Schon bei der Überschrift „Hast du elf Freunde?“ ist man geneigt in Fußballermanier ein kräftiges „Altaaa“ bzw. „Oda was??“ zu ergänzen und begibt sich anschließend - wenn überhaupt - mit sehr wenig Erwartung an Geistreiches an das Interview.

Die Ausgangslage des Interviews ist für Philipp Lahm nicht einfach. Mit Moritz Rinke, der von der ZEIT als „einer der erfolgreichsten Dramatiker Deutschlands“ vorgestellt wird, stellt man ihm augenscheinlich einen wahren Schreiberling zur Seite, mit dem er auf Augenhöhe über Fußball und Autorentätigkeiten sinnieren soll. Die Übergänge von einem Thema zum Anderen anhand diverser übers Knie gebrochener Vergleiche wie „ohne Gattuso und Ottl können wir keinen Roman schreiben“ (Rinke) sind nie fließend, sondern kommen krampfhaft daher.

Dies gipfelt dann in Lahms sehr verunsichert wirkenden Frage an Rinke: „Gibt es bei dir Texte, die wie Bielefeld sind?“ Vermutlich hätte Moritz Rinke im Anschluss an diese Frage eine Aufzählung der schönsten Romane, klangvollsten Gedichte und weisesten Kurzgeschichten folgen lassen, hätte Philipp Lahm ihm die Antwort nicht bereits mit der altbekannten Leier „Champions League ist schon was anderes (…) als Bundesliga halb vier in Bielefeld“ häppchenweise in den Mund gelegt.

Und so tut Rinke das, was er tun muss. Er antwortet erwartungsgemäß und vergleicht „Korrespondenzen mit der Hausverwaltung oder etwas bei Facebook“ mit Texten, die wie Bielefeld sind oder im engeren Sinne Bielefeld an sich.

Lieber Philipp, „der feine Unterschied“ zu deinen Ergüssen an dieser Stelle: Zettelbotschaften für den Hausmeister und Posts bei Facebook werden in Bielefeld noch selbst geschrieben. So ganz ohne BILD....

 

(Vielen Dank an „hans“, der auf das Interview in der ZEIT vom 1.9.2011 (Seite 51) aufmerksam machte!)
Aus der Kategorie:

"Es erfordert Mut und Leidensfähigkeit, Arminia-Fan zu sein und Woche für Woche auf den Deckel zu kriegen."

Blog5 hat ja vor Kurzem bereits angeschnitten, dass die Arminia-Fangemeinde (um den derzeit hoch im Kurs stehen Begriff der "Arminia-Familie" nicht bemühen zu müssen) stolz darauf sein darf, dass mit Casper ein aktuell sehr erfolgreicher Musiker außerhalb OWLs die Arminia-Fahne auch in Liga 3 hochhält.

Mal ist zu lesen er würde für eine Dauerkarte die Arminia-Hymne vor der Südtribüne trällern, dann bezeichnet er Bielefeld als "Herzheimat" oder gar als "Manchester Deutschlands", was ich mir fußballerisch derzeit sehr wünschen würde. Dabei wäre mir nahezu egal, ob nun der VfB Fichte Manchester City gibt und wir dann ManUnited mimen oder umgekehrt.

Dass es fernab aller Träume auch in der Realität Spaß machen kann Arminia-Fan zu sein, bringt Casper (Benjamin Griffey) in einem 11Freunde-Interview für einen Laien, wie er sich selbst bezeichnet, erstaunlich präzise auf den Punkt.

"Wenn die Leute vor der Sportschau sitzen und als nächstes Spiel wird Bielefeld angekündigt, stöhnen alle kollektiv und schalten weg. Als Fan kann man das und den Verein nur ertragen, wenn man den coolen Bielefelder Galgenhumor kultiviert. Sobald Arminia in Führung geht, dreht sich die Mehrheit der Fans zum Nachbar und sagt: Wetten, das Ding verlieren wir noch ... Ich liebe das."

Gefrustet vom Tribünenumbau glänzte Casper auf der Alm lange Zeit mit Abwesenheit. Im Nachhinein scheint sich auch hier ein verstecktes Expertenwissen erkennen zu geben. Mittlerweile ist er wieder auf der Alm gesichtet worden und auch am DSC scheint das nicht vorbeigegangen zu sein:

"Vorhin hat sich Arminia Bielefeld bei meinem Manager gemeldet. Die wollen mit mir reden. Hoffentlich werben sie mich an."

Klingt nach erstklassigem Rahmenprogramm vor drittklassiger Fußballkost.. aber während des Spiels kann dann jeder wieder das tun, was die letzten Jahre im Stadion am meisten Spaß gemacht hat: den Bielefelder Galgenhumor kultivieren.

(Alle Zitate sind dem wunderbaren 11Freunde-Interview entnommen, welches sich lohnt in voller Länge gelesen zu werden)
Aus der Kategorie:

Und "Schnitzel" so: Bäääm! Und er (sie?) dann so: Aua!

Ich revidiere meine Aussage aus einem vorherigen Beitrag: Endlich wurde das Sportliche wieder aus dem Vordergrund verdrängt! Mit Siegen ist ja schließlich auch diese Saison nix (was es nebenbei auch immer schwerer macht locker, flockig über die "Pleiten,Pech und Pannen-Arminia" zu bloggen).

Diesmal stellt sich Herr Schnitzmeier uneigennützig vor die Mannschaft und lässt sich einen Strafbefehl in Höhe von 60 Tagessätzen wegen Körperverletzung, Betruges und Beleidigung aufhalsen.

"Nach eigener Darstellung war Schnitzmeier am 21. Dezember 2010 nach dem Pokalspiel des FC Augsburg gegen Schalke 04 in einer Augsburger Lokalität zusammen mit seinem Bruder "in ein Handgemenge geraten". Man habe das Lokal dann "vor Begleichung der Rechnung" in "alkoholisiertem Zustand" verlassen." (Quelle: NW)

Völlig überladen von irgendwelchen Querelen und immer noch abgestumpft von all dem Gezeter, ersuchte ich freundschaftlichen Rat wie man das nun wieder einzuordnen habe.

Die kurze Antwort: "Unter Arminia."

Jou, dachte ich. Das trifft´s. Schönen Tag allerseits.

 

Aus der Kategorie:

Die Promikurve: Ambitioniert, talentiert und dauerverliebt

Philipp Petzschner hat Wimbledon gewonnen, Casper stürmt mit „XOXO“ die deutschen Album-Charts und Marco Huck ist WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht. Die Sehnsucht eines jeden Arminen, dass der DSC endlich einmal dort landen möge, wo ein jeder Armine ihn insgeheim eh schon längst verortet – nämlich ganz weit oben – wird also von so manchem Fan schon vorgelebt. Zeit nachzuziehen, denkt sich wohl auch Quasi-Präsident Uli Stein und lässt sich mit anspruchsvollen Worten zitieren: „Der Klub soll in fünf Jahren wieder erstklassig sein.“

Auf dem Weg dahin kann sich Arminia der Unterstützung seiner prominenten Fans sicher sein. Exil-Armine Casper trägt sein Schicksal in Berlin mit Fassung („Ich stehe zu Arminia, ich muss den Verein hier oft genug verteidigen.“) und würde für eine Ehren-Dauerkarte auch die Vereinshymne im Mittelkreis singen; Petzschners Sportstudio-Bekenntnis haben wir bereits gewürdigt; und Huck?

Der „Käpt´n“ haut richtig auf die Pauke und setzt den Treuebekundungen die Krone auf. Er heiratet seine große Liebe in zwei Wochen und hat vor seinem WM-Kampf am Samstag nur eine Sorge:

„A(r)min(i)a hat zwar Angst, dass ich mit einem blauen Auge zur Hochzeit komme, aber das wird nicht passieren.“

 

(Zitat aus NW Sport, 14.07.; bei "Amina" dürfte es sich um einen Tippfehler handeln)
Aus der Kategorie:

Looking for(ward) Arminia

Es liest sich wie ein verzweifelter Hilferuf: „unable to find arminia“.

In der NW-Onlineredaktion will oder kann man sich noch nicht damit anfreunden, dass unter „2. Bundesliga aktuell“ aus Bielefeld nichts mehr zu berichten ist.

 

 

Ein bischen surreal plätscherten die letzten beiden Horrorjahre ja schon vor sich hin, aber angesichts der längst angelaufenen Saisonvorbereitung zur Dritten Liga wird’s allerhöchste Zeit sich umzustellen. Den Niederlagen nach dem Frühstücksei in Liga Zwei werden jawohl keine Träne mehr nachgeweint. Wir wollen jetzt Erfolg! Wir lechzen danach! Liga? Scheiss egal. Spiele gewinnen. Mal zwei am Stück, das wär´s. Markus von Ahlen und Samir Arabi sind die Heilsbringer, „Glücksgriffe“ für den Verein, „ welche mit Ahnung“... selten sind Vorschusslorbeeren so groß ausgefallen - und das für zwei „Nobodies“.

Im Gegensatz zur Bielefelder Facebook-Party hoffentlich mit Ordnungsamt und Verein abgestimmt, wird bereits jetzt mit 1.357  fest eingeplanten Gästen (Stand heute) die „Aufstiegsfeier Arminia Bielefeld 2012“ in der Schüco Arena geplant.

Wir wollen wieder able sein, able to find!

Rübes trauriger Abgang wird verdrängt, ein führungsloser e.V. mit einem immer noch überschuldeten KgaA-Anhängsel erstmal nicht beachtet und die Frage warum kein hiesiges Großunternehmen mehr bereit zu sein scheint Arminia mit den kolportierten 600.000 getgoods-Euro als Hauptsponsor unter die Arme zu greifen gar nicht erst gestellt.

In erster Linie ist man ja auch Sportfan. Die ersten Tests liefen gut an, die Truppe präsentiert sich in der Tat symphatisch. Doch was bleibt, wenn  - wider Erwarten natürlich -  nicht um den Aufstieg mitgespielt werden kann? Wäre dann ein ordentlicher Zuschauerschnitt überhaupt noch erreichbar oder fällt das ganze Kartenhaus zusammen?

Eine Zusatzinfo zur Facebook-Aufstiegsparty wirkt da beruhigend:

„ACHTUNG! DIESE VERANSTALTUNG BASIERT _NICHT_ AUF EINER FORDERUNG,
EINEM WUNSCH etc. SONDERN AUF EINER HOFFNUNG DARAUF, DASS DER
BIELEFELDER WEG VON ANFANG AN GREIFT UND FUNKTIONIERT!“

 

Puh, na dann. Der Bielefeder Weg, mal mit zwei Siegen am Stück, das wär´s. Toi toi toi, Arminia.

Aus der Kategorie:

"Ihr fahrt nach Bielefeld, ihr fahrt nach Bielefeld, ihr fahrt, ihr fahrt - ihr fahrt nach Bielefeld!"

Fangesänge der Dynamo Dresden-Fans während des Siegs im Relegationsduell beim VfL Osnabrück.

Johnny, bitte übernehmen Sie!

Aus der Kategorie:

"Wir spielen jetzt auf Asche."

Ingolf Lück klärt Harald Schmidt über die aktuelle Situation bei Arminia Bielefeld auf.

Aus der Kategorie:

Ob Glatze oder Lockenpracht - kostenlos zur Abwehrschlacht!

Nach viel Spekulatius in den letzten Tagen, was uns Arminia und Alpecin denn auf der heutigen Pressekonferenz wohl Aufregendes zu verkünden haben, ist das Geheimnis gelüftet:

(...) Zum einen verzichtet das Bielefelder Unternehmen auf die Rückzahlung eines im Sommer 2010 gewährten Darlehens. Im Gegenzug investiert die Firma die volle Darlehenssumme in die laufende Saison und erwirbt dafür 15.000 Eintrittskarten für das am Sonntag, 8. Mai, anstehende letzte Zweitliga-Heimspiel des DSC Arminia gegen den Karlsruher SC.

Unter dem Motto „Ausverkauft mit Alpecin" können sich Arminia-Fans ab Dienstag, 3. Mai 2011, zunächst im Fan- und Ticketshop des DSC Arminia Bielefeld in der Haupttribüne der SchücoArena bis zu acht Tickets kostenlos abholen (Öffnungszeiten: 10:00 - 17:00 Uhr, donnerstags bis 19:30 Uhr).

Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht.

Blog5 hat in eigenem Interesse im Interesse seiner Leser nochmal nachgefragt:

Zur Entgegennahme der kostenlosen Tickets sind auch Personen ohne "anspruchsvolle und empfindliche Kopfhaut" oder erblich bedingten Haarausfall berechtigt - Billy Reina also genauso wie Mischa Vérollet.

"Wir ham die Haare schön, wir ham die Haare schön, wir ham wir ham - wir ham die Haare schön!"

Aus der Kategorie:


Artikel-RSS RSS-Symbol       Kommentare-RSS RSS-Symbol

blog5 ist eine super Sache dank der großartigen OpenSource Community-, Blog- & Foren-Software Drupal
und dank der wunderbaren Drupal-Dienstleister vom
Digitalkombinat aus Bielefeld


Digitalkombinat GbR - Medieninformatik & Gestaltung aus Bielefeld