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Neues vom Ex-Arminen

Schade: Nicht mehr bei Arminia, Kap.177

Beim Klub fehlen:

  • 2 B. Lense (nicht berücksichtigt),
  • 14 Chedli (nicht berücksichtigt),
  • 15 S. Öztürk (nicht berücksichtigt),
  • 30 Tschauner (nicht berücksichtigt),
  • 37 Szikal (nicht berücksichtigt)

Quelle: kicker.de

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Neues vom Ex-Arminen

Werbe-Tattoo auf die Glatze
Auktion im Internet: Glatze als Werbefläche
16. Feb 12:39

Ein Ex-Fußball-Profi verspricht Werbung mit Köpfchen: Bei Ebay bietet er seine Glatze an - der Höchstbieter darf sein Logo darauf tätowieren lassen.

Die polierte Werbefläche kommt für derzeit 89.999 Euro unter den virtuellen Hammer. Dirk van der Ven, Ex-Profi-Fußballer von Arminia Bielefeld, versteigert seine Glatze beim Internet-Auktionshaus Ebay.

Dirk van der Ven's Glatze bei Ebay

Auf die «mobile Werbefläche» mit den Maßen acht mal vier Zentimeter soll ein Marken- oder Firmenlogo in «Wunschfarben» tätowiert werden. Unter dem Namen «vannemann» erfüllt sich der Gütersloher mit der Ebay-Anzeige nach eigenen Angaben «einen Lebenstraum»: «Meine Glatze hat mir schon so viele Sorgen bereitet, jetzt trete ich die Flucht nach vorne an», sagte der frühere Profi der Zeitung «Neue Westfälische».

Seinen Namen nennt van der Ven in seinem Angebot nicht, sondern verrät nur: «Ich bin Ex-Profisportler – Bundesligafußball». Der derzeitige Co-Trainer der Zweitliga-Damen des FC Gütersloh verspricht aber: «Der Werbeeffekt für ihr Unternehmen ist garantiert vorhanden.»

Berechtigte Sorge

Der 35-Jährige verlor Mitte der neunziger Jahre alle Körperhaare wegen einer Soffwechselkrankheit. In seinem Angebot heißt es: Der Artikelzustand sei «gebraucht» und garantiert haarfrei wegen Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall«.

Seine Sorge vor »ausgesprochen peinlicher, hässlicher oder lächerlicher Werbung« ist allerdings berechtigt, denn das Wunsch-Logo, von wem auch immer, wird garantiert zehn Jahre lang von Dirk van der Ven spazieren getragen. Der muss jetzt noch bis Sonntag um 15.56 Uhr abwarten und Daumen drücken. (nz)

Die Auktion bei Ebay

(Quelle: Netzeitung)

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Ex-Arminen-Weltmeister-Abwehr-Bollwerk 2006

Arminen-Spieler, die Gefahr laufen, deutsche Nationalspieler zu werden, schaffen es in aller Regel gerade noch rechtzeitig vor ihren ersten Einsätzen in der Nationalelf - oder notfalls kurz danach - zu einem größeren Klub zu wechseln. Es seien in diesem Zusammenhang Arne Friedrich, Ronald Maul und Patrick Owomoyela genannt - mit ein bißchen Phantasie und viel Wohlwollen auch noch Thomas Helmer (ok - zwischen seiner Zeit bei Arminia 84-86 und dem Beginn seiner Nationalmannschaftskarriere 1990 lagen schlappe 4 Jahre).

Trotzdem ist dies eine höchst erhaltenswerte Tradition! Ansonsten käme womöglich der ein oder andere bundesdeutsche Fußballreporter irgendwann einmal nicht mehr drumherum - wie sonst üblich -, den Namen "Arminia Bielefeld" im Rahmen seiner Reportage erwähnen zu müssen. Wenn vermutlich auch nur kurz und furchtbar undeutlich vor sich hin nuschelnd in einem Moment, in dem er sich höchst sicher sein kann, daß Fußball-Fernseh-Deutschland gerade nicht zuhört, sondern auf dem Pott sitzt, Bier holt oder es sich um ein belangloses Winterpausen-DSF-Hallenturnier in Schwerin handelt mit einer Einschaltquote niedriger als die Anzahl Fans in einem handelsüblichen Unterhachinger Auswärtsblock.

Wie ich soeben aus dem Kicker-Newsletter (s.u.) erfahre, sollte sich Heiko Westermann also besser mal vorsehen! Vielleicht auch schonmal seinen Spielerberater kontaktieren und ein paar Angebote anderer Klubs sondieren.

Ich träume derweil weiter, wie wir am 9. Juli den Pokal in den Berliner Nachthimmel recken: 1:0 gegen irgendeine (offensiv unfassbar gut besetzte) südeuropäische oder südamerikanische Mannschaft - und ganz Fußballdeutschland ist voll des Lobes ob des Herthaner Abwehrreckens Arne Friedrich, des Bremer Bollwerks Patrick Owomoyela und des Neu-Nürnbergers Heiko Westermann.

Ganz Fußballdeutschland? Fast. Nur in einem kleinen Dorf in der Nähe von Gütersloh huscht über einige wenige Gesichter ein kurzes Lächeln und man wird gewohnt bescheiden und gewohnt unbeachtet vom Rest der Fußballwelt höchst dezent und ganz unter sich vom Ex-Arminen-Weltmeister-Abwehr-Bollwerk Friedrich-Owomoyela-Westermann schwärmen und für 1 Sekunde leuchtende Augen bekommen.

Westermann: Zuverlässig, gut drauf und voll im Saft

Jürgen Klinsmann bekommt langsam Bammel. 113 Tage vor der WM im eigenen Land sind etliche seiner 28 Auserwählten außer Form, verletzt oder Bankdrücker. Vor allem in der Abwehr drückt der Schuh – bei allen Kandidaten treffen die genannten Zustandsbeschreibungen zu. Zuverlässig, gut drauf, voll im Saft – dieses Etikett kann sich derzeit nur Christian Wörns umhängen, zu dem der Bundestrainer ein scheinbar gespaltenes Verhältnis pflegt. "Wir sind neugierig, wer sich in der Rückrunde noch anbietet, die Tür bleibt offen bis Mitte Mai", sagt Klinsmann.

Von den deutschen Innenverteidigern, die für Klinsmann in Frage kommen, heißt einer Heiko Westermann. Der Bielefelder machte bis auf 14 Minuten alle 21 Bundesliga-Spiele mit und war auch in allen vier Pokalspielen dabei, als die Arminia bis ins Halbfinale vorstieß.

Im Sommer kam der 22-Jährige für 750.000 Euro vom Zweitligisten Greuther Fürth nach Ostwestfalen. Bei den Franken mauserte er sich vom begabten Jugendspieler zum ambitionierten Amateurspieler, bis er schließlich zum Rückrundenstart der Saison 2002/03 unter dem damaligen SpVgg-Coach Eugen Hach sein Zweitliga-Debüt feierte. Seitdem konnten sich die jeweiligen Trainer in Fürth und Bielefeld stets auf den 1,90 Meter großen Abwehrrecken verlassen. Von den 104 möglichen Ligaspielen seit seinem Einstieg machte er 103 Partien mit, wovon er 102 Mal in der Startelf auftauchte. Dass der im unterfränkischen Alzenau geborene Abwehrmann, der auf Zinedine Zidane und den FC Arsenal steht, nicht alle Partien mitmachte, lag an einer Gelbsperre.

Als sich Westermann nach wiederholten fehlgeschlagenen Aufstiegs-Versuchen mit Greuther Fürth letztlich per Transfer in die Bundesliga hievte, wollte er sich "schnell an das höhere Tempo gewöhnen und ein paar Einsätze sammeln". Die Bedenken, dass sich der etwas hüftsteif wirkende Defensivmann im Oberhaus zurechtfinden würde, waren vor allem auf seine scheinbar begrenzten technischen Fähigkeiten zurückzuführen. "Abwehrspieler sind in der Bundesliga auch im Aufbauspiel viel mehr gefordert", sagte Benno Möhlmann, sein letzter Trainer in Fürth und dachte dabei wohl an seine ungestümen Vorstöße, die oft per Pressschlag oder an der Werbebande endeten.

Dennoch: Im Sommer 2005 war der Zeitpunkt für einen Wechsel in die Bundesliga gekommen. "Heikos größtes Plus ist, dass er sich nie zufrieden gibt und dauernd dazulernen will", sagt sein aktueller Coach Thomas von Heesen. Dass er nicht abhebt, belegt auch die Selbstkritik nach dem fatalen Patzer gegen den FC Bayern. "Dass mir viele ein Riesenspiel bescheinigen, ist mir schnuppe, wenn ich den entscheidenden Fehler mache", so Westermann damals nach einer durchwachten Nacht.

Wo dieser (Lern-)Prozess endet, ist noch nicht vorhersehbar. Fakt ist, dass Westermann wieder dort hingekommen ist, wo er schon einmal war. Nämlich im Fokus der deutschen Auswahlmannschaften. Zwei U-21- und drei U-20-Länderspiele stehen bislang zu Buche. In den vergangenen Wochen hatten die deutschen Trainer genügend Möglichkeiten, Westermann live zu sehen. Klinsmann sah ihn gegen Bremen spielen, Joachim Löw in Mainz und U-21-Coach Dieter Eilts beobachtete ihn gezielt gegen Stuttgart.

Hält er das Niveau, dürfte er bei der U-21-EM (23. Mai bis 4. Juni) in Portugal gesetzt sein. Kurz danach beginnt die "WM der Großen"…

(aus: Kicker-Newsletter)

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