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Neues vom Ex-Arminen

"Übel genommen wurde ihm in Bielefeld, dass er entgegen den Erwartungen die Arminia nicht kurzfristig als heißen Kandidaten für die Champions League sah."

analysiert unser 11. Freund Philipp Köster hinsichtlich der damaligen Demission von Michael Frontzeck bei Arminia.

Und so ganz falsch liegt er damit ja auch nicht. Also Michael Frontzeck mit seiner Annahme bzgl. Arminias Perspektive.

"Sowohl bei Alemannia Aachen als auch bei Arminia Bielefeld wurde die ruhige, besonnene Art von Michael Frontzeck als mangelnde Durchsetzungsfähigkeit gegenüber den Funktionären fehlgedeutet.

Und mindestens ebenso übel genommen wurde ihm zumindest in Bielefeld, dass er entgegen den Erwartungen die Arminia nicht kurzfristig als heißen Kandidaten für die Champions League sah. In Mönchengladbach kann Frontzeck offenbar anders, unaufgeregter, perspektivischer arbeiten."

(Quelle: Eurosport)

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Auf Klassenfahrt mit den Arminis... äh: mit den Arminiaspielern

Und schon wieder ein Rekord, den sich Arminia auf's Briefpapier drucken kann: Verein mit der längsten Busfahrt, an die sich Tobias Rau erinnern kann:

ZEIT ONLINE: Können Sie sich noch an Ihre längste Busfahrt erinnern?

Rau: Da sind wir, als ich in Bielefeld gespielt habe, nach München gefahren. Das waren so schätzungsweise sieben Stunden.

ZEIT ONLINE: Wie geht es denn so zu im Mannschaftsbus?

Rau: Das kommt drauf an. Einige wollen eher für sich sein. Da gibt es ja heute viel mehr Möglichkeiten. Der Eine sitzt da mit seinem iPod, der andere hat seinen kleinen DVD-Player dabei, der andere eine tragbare Playstation. Auf den Fernsehern läuft auch immer irgendein Film. Und andere hängen in Gruppen zusammen und spielen Karten. Bei Wolfsburg haben wir immer gewürfelt, bei Bayern Schafkopf gespielt und in Bielefeld dann andere Kartenspiele. [zeit.de]

"Andere Kartenspiele"? Mmmm, welche wohl? Vielleicht hundert Runden 32-Heb-Auf mit Ansgar, der auch gerne noch weitere hundert Runden drangehängt hätte...?

Wie auch immer, lange Busfahrten und Kartenspiele: Arminia ist offenbar nicht nur noch im Zeitalter der Faxe, sondern war zumindest zu Tobias Rau Zeiten in dem der Klassenfahrten stehengeblieben. Nach den Spielen gab's manchmal ne Nachtwanderung. Und nachdem der Trainer alle ins Bett gebracht hatte, wurd heimlich der Chardonnay hervorgekramt, den man zuvor aus dessen Zimmer geklaut hatte. Oder die Jungs schlichen sich aufs Mädchenzimmer - also auf Fatmirs, der sich ja lt. Christian Wörns immer so fallen ließ wie ein Mädchen.

Immerhin: Wenn Tobias Rau bald erstmal selbst Lehrer ist und seine erste Klassenfahrt ansteht, wird er sich besser als seine Kollegen an die Tricks seiner Pappenheimer erinnern können.

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Wenn schon blau, dann hellblau

Wie begeistert wir damals waren, nachdem wir uns ihn, Stefan „Mir schaun zua, dass ma eam glei oans neihaun, damit er das Träumen aufheard!“ Aigner geschnappt hatten: "Halb Zentraleuropa war hinter ihm her, wir haben ihn".

Doch die Begeisterung beruhte offenbar nicht auf Gegenseitigkeit, wie wir jetzt bei den Kollegen vom Löwen-Blog lesen:

Als ich noch in Bielefeld spielte, habe ich mir auch eine Handynummer besorgt, in der die Zahlenkombination 1860 vorkommt (...) Wenn ich damals bei der Arminia nicht im Kader war, habe ich mich ins Auto gesetzt und bin diese Horrorstrecke nach München gefahren, um zu Sechzig ins Stadion zu gehen. [woza64.wordpress.com]

Kann man nicht irgendwie Handynummern mit 1905 erwerben und die im Das-Wir-In-Wir-Sind-Arminia-Seid-Ihr-Rahmen teuer verkaufen? Könnte ein paar Kröten in die Kassen spülen. Na ja, für Telefonnummern ist die Sensibilität in der Arminia-Geschäftsstelle ja nicht so ausgeprägt...

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"Arminia will den Ex"

Selten war ich nach Lesen einer Überschrift (auf irgendso'nem Portal namens fußballtransfers.com)  so nervös: Sollte die Ära Ernst IV bereits so früh anbrechen? Damit hätte ich frühestens in drei Jahren gerechnet. Oder TvH? Oder Rapolder?

Scheinbar hat Benno Möhlmann gute Chancen, als Trainer zu Arminia Bielefeld zurückzukehren. [fussballtransfers.com]

So, so: scheinbar. Und wirklich?

Lustigerweise ist dort ebenfalls zu lesen:

Möhlmanns letzte Anstellung als Trainer liegt bereits zwei Jahre zurück. Damals trainierte er Eintracht Braunschweig in der Regionalliga, wo er aus freien Stücken zurücktrat (...). [fussballtransfers.com]

Wikipedia ergänzt:

Zu Beginn der Saison 2008/09 übernahm er erneut das Traineramt bei der SpVgg Greuther Fürth, wo er Nachfolger von Bruno Labbadia wurde, der ihn erst ein Jahr zuvor selbst beerbt hatte. Nach einem fünften Rang in der Saison 2008/09 folgte ein Absturz der Fürther auf Rang 15 zur Winterpause, so dass sich der Verein und Möhlmann am 20. Dezember 2009 auf eine Auflösung des Vertrags verständigten. [de.wikipedia.org]

Unterhalb des Artikels, unter "Verwandte Themen", steht übrigens ein Link auf einen Artikel (ich betone vorsichtshalber: vom 8.4.):

"Bielefeld: Topscorer will bleiben"
(...)
„Ich bleibe bei Arminia. Die Frage, zu wechseln, stelle ich mir nicht. Wenn es nach mir geht, werde ich auch nächstes Jahr für Bielefeld spielen“ [fussballtransfers.com]

Außerdem glaube er - selbstverständlich ist von "Mittelfeldmotor" Federico die Rede - daß sich die Mannschaft nicht verändern werde.

Fassen wir also zusammen: Scheinbar ist plötzlich ganz viel Geld vorhanden, so daß wir in den nächsten vier Jahren mit Benno Möhlmann und Federico stets im oberen Drittel, aber nie im oberen Sechstel der Tabelle landen.

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Antizyklisch, prozyklisch - Hauptsache zyklisch.

Ich tippe mal antizyklisch.

kommentierte Vorjahreschampion Julesjulian seinen Auswärtsniederlagentipp gegen Cottbus und wurde dank dieser mutigen Einstellung mit drei Punkten und dem alleinigen Tagessieg belohnt. Gratulation!

Wie antizyklisch sein Tipp war, lässt sich daran ablesen, daß lediglich vier Tipper noch jeweils ein Pünktchen eingesammelt haben und alle anderen 0 Punkte. Unter jenen zweiten Siegern war Albrecht Thiel, der sich so an den anderen oben Platzierten und nicht zuletzt Vorwochenspitzenreiter Jokerman an die Tabellenspitze der 'wahren Rückrundentabelle' vorbeischieben konnte. Gratulation! Es bleibt spannend.

Irgendwie ist nicht nur bei Arminia die Luft raus, sondern trotz der Spannung in der Rückrundentabelle auch im Tippspiel, denn soviele Tipper haben ihren Tipp nohc nicht abgegeben. Aber zwischen heute und dem Spiel gegen den FSV Frankfurt liegt ja noch ein langweiliger und verschneiter Karfreitag, an welchem man viel Zeit dafür hat zu kalkulieren, ob man sich pro- oder antizyklisch verhalten sollte.

Immerhin hat sich Neu-Experte Albrecht Thiel schon festgelegt: Und zwar auf prozyklisch - und zwar sowas von: Er liegt mit seinem 2:1-Tipp exakt im gegenwärtigen Durschnitt. Aber daß irgendwie die Luft raus ist, hat auch er (womöglich mit Blick auf die bisher nicht-verkauften Tickts) registriert:

Katongo, Federico Spielt eigentlich noch einer Fußball? Ich weiß: Jetzt erst recht - ist eine schlechte Parole. Aber auch noch gegen Frankfurt verlieren?

Na ja, wenn auch bei Arminia die Luft etwas raus ist, bei unserem kommenden Gegner jedenfalls überhaupt noch nicht, wie auch Die_Blauen anerkennend feststellen

Weil das lustige Poster avec le Klitze obendrauf, auf das in dem Tweet aufmerksam gemacht wird, den Dateinamen "copyright.gif" trägt, traue ich mich allerdings nicht, das hier einzubauen und frage mich, wann's von Arminia mal wieder lustige Postkarten àla "Wir warnen vor den Spätfolgen", "Freude schaffen - Mitglieder machen", "Eier zeigen" und dergleichen gibt.

Hab mich gestern übrigens auch mal etwas auf der Webseite vom FSV umgeschaut. Kommt auf den ersten Blick nicht nur wegen des Posters ganz sympathisch rüber der Verein. Nicht zuletzt wegen der Vereinsfarben.
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"Wir steigen auf, wir steigen ab - dazwischen wird die Kohle knapp."

Cottbus - Arminia 4:1 im Pappelkrug

modifizierte Fussball-Philosoph und Arminia-Fan César Luis Menotti Sascha Hagemann aus aktuellem Anlass den alten VfL Bochum-Gassenhauer ("Wir steigen auf, wir steigen ab und zwischendurch UEFA-CUP"), musste sich während des 1:4 in Cottbus mit Kai ("Mal verliert man, mal gewinnen die andern") und Falk ("Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß") aber schnell auch eingestehen, dass dies heut wohl sein einziger konstruktiver Beitrag zu Arminias Lage der Nation bleiben wird.

PS.

Nils ("Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu") reagierte auf die Meldung, ein Schambein-Ödem habe Thorben Marx's Einsatz für Gladbach gegen Hoffenheim verhindert, durchaus nachvollziehbar:

"Ich weiß ja nicht, was ein "Schambein-Ödem" ist, aber ich will keins."

Dem bleibt nur hinzuzufügen: Man möchte auch nicht in Cottbus nach zwei vergebenen Hundertachtundzwanzigprozentigen skurril mit 0:1 in Rückstand geraten, direkt wieder ausgleichen, um sich dann noch vor der Pause erneut ein hochgradig albernes zweites Ei ins Nest zu legen.

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Die Akte Cottbus

Boah! Zum Glück ist der Club der Ostwestfalen ein Paternoster-Club, denn die Akte vom Ostclub ist so dick, daß ich sie nicht über die Treppe und nur mit einer Sackkarre aus dem Keller gekriegt hab. Ganz häufig taucht "Cottbus" mit der Absicht, etwas Distanz aufzubauen, in den Kommentaren auf, was aber schon ein Indiz für die vielen Gemeinsamkeiten ist...

Aber es gibt nicht nur Gemeinsamkeiten. Zwischendurch wurde auch mehr oder weniger direkt gegeneinander gespielt:

Und dann sei diese Akte mit einer persönlichen Anekdote geschlossen: Ich feierte im Jahr 2003, am 27sten April, den größten sportlichen Erfolg meines Lebens, indem ich den Hermannslauf durchhielt. Nach Überqueren der Ziellinie an der Sparrenburg lief ich einfach weiter - und zwar auf die Alm in die "Schüco-Arena", um mir anzuschauen wie Arminia gegen Cottbus den Klassenerhalt eintütet. Die Glückshormone vom Hermannslauf waren bereits nach 40 Minuten aufgebraucht: Plötzlich stand's 0:2. Es war der Auftakt zum vorletzten Aufstieg. An meinen persönlichen sportlichen Erfolg sollte ich in den anschließenden Wochen nicht mehr denken...

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"Schließlich bin ich immer Bielefelder geblieben."

macht Uli Stein weiter Werbung in eigener Sache per Neue Westfälische, Westfalen-Blatt, BILD & Co.

Warum eigentlich nicht? Passt (wenn ich mich denn Recht erinnere) doch immernoch prima zu unserer geliebten Diva Arminia - der gute alte Uli "Hand in die Luft halten, der Flugbahn des Balles keine Beachtung schenken, um zu signalisieren: 'kein Problem, der Ball geht drüber', welcher dann aber doch im Netz zappelt" Stein - und vereint zeitgleich vorzüglich die herzhafte Brummigkeit von Hermann Gerland mit der boulevardesquen Prominenz eines (hier erschreckenderweise ja immer wieder ins Spiel gebrachten) Loddar Matthäus.

Und vielleicht kommt Thommy dann ja auch endlich zurück.

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Neues vom Blau-Weiß Horst Schimanski

Trainingsweltmeister fragt:

Sind hier alle noch paralysiert oder warum gibt es noch keinen Kommentar zum besten Transfer der Arminen seit der Rückkehr von Ewald aus Gladbach: Kentsch zum MSV, im Forum der NW ist der Teufel los. Ein Kommentar besser als der nächste, habe Tränen gelacht!!

Ich für meinen Teil war gestern und heute unablässig beschäftigt, mir Gedanken darüber zu machen, wie wir das vom Regime Kentsch verursachte Finanzloch stopfen können (nun hat es ja offenbar selbst seinen Beitrag dazu geleistet), so daß ich gar keine Zeit hatte, mich mit der Personalpolitik der Zweitligakonkurrenz rumzuschlagen.

Übrigens: Schimanski-Tatorts aus Duisburg früher liefen ja immer nach folgendem Schema ab:

  1. Mord.
  2. Thanner verdächtigt den armen Schlucker und ehemaligen Gewerkschafter polnischer Herkunft.
  3. Schimmi hat seinen Zweifel an Thanners Verdacht, gibt Dienstmarke und -Pistole ab, um Faust auf Faust und Zahn um Zahn seinen Verdächtigen mit nicht immer ganz legalen Mitteln ("Ich war nicht immer Bulle") zu überführen.
  4. Am Ende muss Thanner Schimmi demütig rechtgeben: Der Täter oder zumindest der Auftraggeber im Hintergrund war doch der feine, aber rücksichtslose Herr aus bester Duisburger Gesellschaft.

Herrlich! Ganz nach meinem Geschmack. Schimmi ermittelt ja mittlerweile solo weiter. Bin mal gespannt, wen er demnächst, voraussichtlich 2011, überführt.

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"Ich habe mich damals auch an der Anleihe beteiligt und eine Schmuckurkunde gekauft. Die werde ich aber nicht einlösen, sondern lasse sie zur Erinnerung an der Wand hängen."

...fühlt sich unser liebster Ex-Keeper Mathias Hain seiner alten Liebe Arminia immernoch sehr verbunden und trägt seinen Teil zur derzeitigen Arminia-Spendengala bei.

PS.

Man kann nun also davon ausgehen, daß nicht Matze der Blog5-Besucher war, der kürzlich über eine besorgte Google-Anfrage bei uns landete.

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