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Pausentee

UPDATE IN EIGENER SACHE zum Thema: "Blog5 deckt Briefpapierklüngel auf!"

Die investigativen Recherchen von Uwe Mojela haben nun auch für Blog5 Auswirkungen, die zu einer Klärung veranlassen.

Zur Erinnerung: Am 4. Januar 2012 berichtete Uwe Mojela, dass im Ticketgeschäft rund um das Freundschaftsspiel gegen den HSV alte Briefpapierbögen im Umlauf sind.

So „grüßte noch in alter Farbenfrische, als sei nichts gewesen das knallrote Bundesliga-Logo von oben herab. Und unten in der Unterzeile führten noch Detlev Dammeier und Ralf S. wacker und unermüdlich die Geschäfte.“, war zu lesen.

Gestern Abend verfasste Santon zum gleichen Thema ein paar Zeilen, die offenbar den unberechtigten(!) Verdacht aufkommen lassen konnten, dass Eventim Schuld an der Verwendung von falschem Arminia-Briefpapier sei. Für die aufgekommenen Missverständnisse möchte sich Santon hiermit entschuldigen.

Per Telefon stellte DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig zudem klar: „Das Problem ist in guter Zusammenarbeit mit Eventim aus der Welt geschafft worden.“

Im Gegensatz zu Gepflogenheiten auf anderen Ebenen können dieser Mitteilung weder drohende Züge noch die Intention der Verhinderung von Beiträgen unterstellt werden. Auf Basis gegenseitigen Vertrauens verzichtet Blog5 daher auch darauf eine Abschrift der Telefon-Botschaft anzufertigen.

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Winterpause! Frohes Fest!

Kurz vor dem Feste, in Anbetracht der informativen Nichtinformationen von heute, nochmal etwas wirklich Wichtiges:

Kann sich der fürsorgende Bielefelder Familienvater das geile Haupt Gesicht von Herrn Geilhaupt mit Arminia-Emblem im Hintergrund noch schnell vor Heiligabend als Wallpaper von seiner Homepage downloaden, um es seinen Söhnen dann als Poster ins Zimmer zu hängen?

Nun gut..aber liebe NW, Verwaltungsratsvorsitzende gehören der Vergangenheit an. Leute wie Geilhaupt, die von sich selbst behaupten ihr Name sei Programm und damit die Intentionen ihres Engagements deutlich machen, gehören der Vergangenheit an.

 

Gegenwart ist eher ein Präsident, der sich nahezu jeden Tag hilfsbereit auf der Geschäftsstelle blicken lässt,sich basisnah zeigt und sich nicht in den Heiligtümern auf der Ostseite suhlt.

Gegenwart ist Stefan Krämer. Nachdem ihn anfangs niemand kannte, ist mittlerweile annähernd alles zu ihm gesagt. Hut ab vor seiner Leistung.

Was bringt die Zukunft?

Keine Ahnung, bei Arminia ist ja alles möglich. Auch wenn es ruhiger geworden ist und Blog5-Autoren dadurch weniger zu lästern haben, darf es eigentlich so weitergehen.

 

Eines muss aber noch: Don´t forget Rübe!

Möge man sich für 2012 vornehmen ihm einen Job beim DSC so schmackhaft wie die Weihnachtsgans zu machen und möge man ihm ein zünftiges Abschiedsspiel bereiten, sofern er es denn will. Ich erwische mich auf der Alm immer noch dabei, dass ich nach einer blonden Mähne Ausschau halte, die sich grätschend in irgendwelchen Grashälmen verfangen hat.

Einer muss wirklich noch, aber denn is´ Schluss:

Großen Dank an alle, die hier mitlesen und mitkommentieren.

Es ist etwas schade, dass ich momentan weitestgehend der Einzige bin, der fleißig „beiträgt“, aber das kann ja niemandem zur Last gelegt werden ;-) Zumal die Gründe dafür ja auch nachvollziehbar sind.

Mir macht´s jedenfalls Spaß und wer im neuen Jahr weiter Bock auf Blog5 hat, wird auch wieder von mir lesen.

Das war´s. Mit einem Tränchen im Auge, dass wir auf Videos wie das Folgende in der doofen dritten Liga leider verzichten müssen, halte ich es wie Michael Lamey:

Ik wens u allen een zalig Kerstfeest en een Gelukkig Nieuwjaar!

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Seinen Kindern was erzählen....

UPDATE – Der Studentenführer“, der nach eigenen Angaben „Zugezogenen etwas auf die Füße helfen“ will, bietet neben vielen kleinen und großen Werbebannern viele mehr oder wenige wertvolle Tipps zum Shoppen, Essen, Feiern und Amüsieren.

In Dankbarkeit überhaupt erwähnt worden zu sein, soll Arminia Bielefeld offensichtlich folgenden „Tipp“ kommentarlos über sich ergehen lassen:

„Denkt jemand an Sport in Bielefeld, ist die Arminia meist die erste Assoziation. Was mittlerweile ein bischen unangenehm ist....nach dem unsäglichen „Bielefeld gibt es gar nicht“-Spruch sind Witze rund um das einstige Fußball-Aushängeschild der Stadt nämlich zweitnervigste Sache, die man einem Menschen von hier an den Kopf werfen kann. Weil sie berechtigt sind. Normalerweise empfehlen wir euch keine Veranstaltungen, auf denen ihr wahrscheinlich keinen Spaß haben werdet – Freudenschreie werden auf der Alm meist nur im Gästeblock laut. Wer seinen Kindern aber irgendwann erzählen möchte, dass er Arminia in einer der ersten drei Ligen erlebt hat, sollte diese Saison noch einmal vorbeischauen!“

 

Nachdem Bielefeld mit großzügigen Hannover-Werbeplakaten inklusive eindeutiger Empfehlungen für Hannover 96 zugekleistert wird, kann das wohl kaum ein angemessener Konter sein.

Klar, noch fehlen uns die Argumente, aber spätestens wenn Arminia den Westfalenpokal geholt hat, werden diejenigen, die den Besuch an der Melanchthonstraße scheuen, abgestraft! Wenn dann über Jahre von den Ahlschwedes, Hammanns, Tims und Toms die Rede ist – ihr könnt nicht mitreden!

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Warum man den Jena-Schiri trotzdem kritisieren darf....

Die Aufregung in Jena war groß! Alles, was bei den Arminen die Berechtigung hatte sich im Stadioninnenraum aufzuhalten, rannte nach Spielende wutentbrannt gen Referee Bastian Dankert. Warum? Aus aufgestautem Frust, Ärger über die eigene Niederlage und Wut.

Sich animalisch ausbrüllen und einen Sünder finden – menschlich.

Nahezu zeitgleich macht die Nachricht die Runde, dass Babak Rafati in einer Blutlache liegend in einem Kölner Hotel gefunden wurde und dem Selbsttod nur knapp entkam. Schock, Entsetzen, Spielabsage und Anteilnahme folgten– menschlich.

In dieser wohl einmaligen Situation ist es nachvollziehbar, dass sich ein DFB-Präsident für eine Stellungnahme zur Verfügung stellt. Eine Stellungnahme im direkten Anschluss an die Vorgänge sollte sich dann jedoch auch auf die aktuellen Umstände, Ausdrücke des Bedauerns und die Aufarbeitung der Spielabsage beschränken und nicht genutzt werden, um vogelwild zu spekulieren. Theo Zwanziger, dessen Stellungnahmen schon im FIFA-Skandal abenteuerlich waren („Man muss wissen, wie die FIFA funktioniert. Das ist eben so.“); Theo Zwanziger,der vor Blatter und seinen Kumpanen also nie in der Lage war Rückgrat zu zeigen, nutzte am Samstag diese öffentlichkeitswirksame Situation wie schon nach dem Enke-Tod wieder einmal für sein Gesicht.

Mit staatstragender Miene sinnierte er über den hohen Druck im Leistungssport und dass man diesbezüglich nicht die richtige Balance finden würde, ohne überhaupt Kenntnis davon zu haben, was Rafati beinahe in den Tod getrieben hatte. Zwanzigers Menschlichkeitsschelte – Part II.

Eine Schelte mit Signalwirkung. Allerorts lassen Trainer durchblicken, sie wollen ihr Verhalten überdenken. Allerorts bemüht man sich mildere Töne zu finden. Auch bei Arminia. Der absolut verständlichen Elfmeter-Aufregung folgt ein weiches Statement am Tag danach:

„Mit einem Tag Abstand und unter Einbeziehung der Eindrücke rund um den tragischen Suizid-Versuch von Babak Rafati möchten wir von unserer Seite aus allerdings jede weitere öffentliche Diskussion über die Entscheidungen in Jena beenden.“

(Quelle: DSC)

Ist das angebrachte political correctness oder ein Gewissensbiss? Sollte es trotz aller Vorkommnisse und Umstände, die kein Außenstehender (auch nicht Herr Zwanziger!) genauer einschätzen kann, nicht weiterhin möglich sein in einem respektvolleren Umgangston Schiedsrichterleistungen angemessen zu kritisieren?

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Es wird wieder gerockt, Jungs!

Ohje! Von 12 möglichen Punkten haben wir 10 geholt. Aus nervöser Magerkost wurde mit zunehmender Spieldauer gegen Oberhausen demonstrative Überlegenheit, die im Anschluss mit dem vollen Repertoire gemeinsamer Jubelarien zwischen Fans und Mannschaft gekrönt wurde. Die Welle, eingehaktes „Crowd-Hüpfen“, Spruchbandparty und schließlich auch noch eine Humba, intonisiert vom letzten Arminen, an dessen Namen sich alle Zuschauer noch erinnern können: Markus Schuler.

Wie dieser jenes tat, bleibt zugunsten seines Geldbeutels mal unerwähnt.

Im Stile eines antizyklischen Nörglers à la Matthias Sammer, der das als großer Mahner besonders nach Siegen perfektionierte, möchte ich in Stunden der Heiterkeit und Vorfreude auf Prxn darauf aufmerksam machen, dass immer noch 10 Punkte auf einen Aufstiegsplatz aufzuholen sind. Späßchen, aber wer hat den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz noch nicht runtergerechnet und „in Liga Drei ist alles möglich“ in sich hineingemurmelt?

Ein Tipp zum Zeitvertreib bis nächsten Samstag: Alexander Geilhaupt, einst als Verwaltungsratsvorsitzender und Rückrundenrocker bekannt geworden, schreibt ein Buch. Wissen viele ja gar nicht!

Vorabveröffentlichungen von "Willkommen im Club" soll es auf seiner Homepage geben. So zum Beispiel das erste Kapitel: „Überraschungssieg“.

Es beschreibt den heldenhaften Aufstieg eines einfachen Unternehmers, der es in tranceartigem Zustand mit Umweg über den Raucherbalkon hinein in den biederen Saal der Stadthalle geschafft hat und dort vom anwesenden, johlenden Pöbel in Arminias Vorzeigegremium „Verwaltungsrat“ gewählt wurde. Intime Details aus der Gefühlswelt des Autors („Meine Stimme ist sicher und dynamisch, so wie geübt.“) und die Schilderungen seines augenscheinlich bannenden rednerischen Erfolges („Ich erhalte als einziger Beifall“) lassen den Leser in Ehrfurcht zurück.

Für Herrn Geilhaupt, dessen Name selbstredend Programm ist (s. Homepage), zählt nur der Erfolg. Er sollte ihn an diesem Abend bekommen, Arminia in den Jahren danach nicht.

Diejenigen unter uns, die daran zweifeln, dass Arminia noch genügend Strahlkraft besitzt, werden dank der Lektüre gerne zur Kenntnis nehmen, was dieser Verein für das Selbstwertgefühl einiger Herren noch ausrichten kann.

Denjenigen, die darauf hoffen, dass Arminia demnächst in Bestseller-Listen zu finden ist, ist diese Hoffnung schnellstens auszutreiben. Beruhigenderweise befindet sich Herr Geilhaupt selbst nicht unter ihnen.

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Die Kickers - nicht Irgendwer!

Zum morgigen Auswärtsspiel der Blauen eine klitzekleine persönliche Anekdote, von der ich eigentlich gehofft hatte, dass sie mit Arminia Bielefeld nie in Berührung kommt:

Wollte man vor wenigen Jahren in der Sportschau den Erstligisten Arminia sehen, musste man – sofern der Gegner nicht Bayern München hieß - in der Vorahnung, dass es die erste oder spätestens zweite Zusammenfassung sein wird, sehr zeitig vor dem TV sitzen. Dabei konnte es vorkommen, dass man sogar das ein oder andere Drittligaspiel zu Gesicht bekam, welches mit hoch gesetzter Nase und sichtbar zur Schau getragenem Desinteresse verfolgt wurde.

So geschehen bei einem Spiel unseres morgigen Gegners. Ein sichtlich erschöpfter Coach mit grau melierter Verzweiflungswuselfrisur versuchte die Niederlage gegen die Kickers zu begründen und beendete seine Ausführungen mit einem offensichtlichen Totschlagargument für Drittligaexperten:

„Am Ende muss man auch sagen: Wir haben hier nicht gegen Irgendwen gespielt. Wir haben gegen Kickers Offenbach gespielt.“

 

Einem Arminia-Fan anno 2008, der in Vorfreude auf Bundesligaberichte seines Teams und anderen erlesenen Mannschaften wie eben den Bayern oder dem HSV unruhig vor dem Bildschirm saß, konnte diese Aussage nur ein großes, arrogantes Lachen entlocken.

Bis heute ist mir dieser Satz in Erinnerung geblieben. Man spielt nicht gegen Irgendwen, wenn man gegen Kickers Offenbach spielt. Was „damals“ lustig war, klingt heute bedrohlich.

Die immer wieder großen Töne des Interims(?)-Trainers Krämer (nicht Uhlig!) und die Versprechen der Spieler den Bock umstoßen zu wollen, ziehen schon längst nicht mehr. Es gibt nichts, was im Hinblick auf dieses Spiel positiv stimmt. So wurde dann auch ein geplanter Sonderzug nach Offenbach gestrichen, stattdessen werden Bulli-Touren angeboten.

Weiterhin bleibt auch die Frage offen, ob es nicht viel mehr Sinn machen würde Arminia endlich sportlich so zu stärken, dass am Ende keine Nachfinanzierungen mehr nötig sind.

Lieber in Beine als in schwarze Löcher investieren, oder? Inklusive der beiden Derbys wäre dann ein Zuschauerschnitt von 9.200 sicherlich zu erreichen.

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EILMELDUNG: Schwarz-weiß-blaue Trainersuche beendet!

Hamburg / Bielefeld. Die befreundeten Traditionsklubs Hamburger SV und Arminia Bielefeld haben ihre zeitgleich verlaufende Trainersuche nun auch zeitgleich beendet. Nachdem beide Vereine jeweils als Tabellenletzter ihre Trainer Oenning (HSV) und von Ahlen (DSC) frühzeitig in der Saison entließen, scheint nun eine längerfristige Lösung in beiden Klubs gefunden worden zu sein.

Der Hamburger SV präsentierte nach mehrwöchiger Beratung eine nun doch völlig unerwartete Lösung: Der bisherige Sportdirektor Frank Arnesen wird nun zum Sportdirektor und Trainer in Personalunion. Eine Nachverpflichtung des Baseler Trainers Thorsten Fink  zum Saisonende scheint jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen.

Um die Parallelitäten grandios zu vollenden, präsentierte Arminia Bielefeld zeitgleich eine Lösung des - genau- gleichen Modells. Pressesprecher, Teammanger und Interims-Geschäftsführer Marcus Uhlig ist neuer Trainer bei den Arminen!

DSC-Präsident Zillies: „Wir freuen uns, dass sich Marcus Uhlig in dieser schwierigen Situation auch für dieses Amt zur Verfügung stellt. Wir wollen mit dieser Lösung ein klares Signal für einen Neuanfang setzen und werden Marcus Uhlig bei der Umsetzung seiner  strategischen Ausrichtung nicht im Wege stehen. Marcus Uhlig wird einen Trainervertrag bis Saisonende erhalten und sich anschließend wieder ausschließlich seinen  bisherigen Tätigkeiten als Pressesprecher, Teammanager und langfristiger Interims-Geschäftsführer widmen."

Der HSV reist am Sonntag zum SC Freiburg, tags zuvor duelliert sich Arminia Bielefeld gegen Kickers Offenbach.

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„Darum geht es ja immer“

Hajo Faber im Gespräch mit Jens Kirschneck auf die Frage, ob es in seiner Zeit als Interimspräsident vor allem darum ging die Insolvenz abzuwenden.

Dieses Zitat darf man gerne auch morgen um 14 Uhr den Spielern zurufen. Schenkt man Stefan Krämer allerdings Glauben, ist das gar nicht mehr notwendig:

„Bei den Spielern ist der Groschen gefallen. Sie werden von der ersten Minute an um ihr Leben rennen.“ (nw-news)

Habe ich an dieser Stelle eigentlich gegähnt, weil ich müde war?

Spielt man den Doppelpass nun zurück zu Hajo Faber, so könnte man beinahe doch Lust auf Morgen bekommen:

„Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Mannschaft gut zusammengestellt ist und wesentlich besser spielen kann, als sie es bisher getan hat. Eine Platzierung um Rang 8 sollte immer noch drin sein.“ (11Freunde)

 

Die Geschichte von Faber ist längst eine Story wert gewesen und wird als besondere Arminia-Anekdote unvergessen bleiben. Überspitzt formuliert und dennoch zutreffend: Er brachte es in wenigen Wochen vom Kartenabreißer zum Arminia-Präsidenten. American Arminia!

Ein wirklich selbstloser Einsatz, für den man sich bedanken muss. Schließlich gibt es diverse Foren, die alle DSC-Verantwortlichen sobald sie in Erscheinung treten, konsequent kritisch begleiten.

So freut man sich für ihn, dass er vom „kleinen Anwalt, der sich wichtig tun will“ oder der „Marionette der Sponsoren, die dafür Geld bekommt“ (zitiert in der Oktober-Ausgabe von 11Freunde) vorerst nichts mehr lesen muss.

Als Fan wird man wohl neben der Tatsache, dass Arminias Präsident bei Auswärtsspielen etwa auch über Blog5 bei Facebook mitfieberte, wohl insbesondere das Gefühl vermissen endlich einen aus den „eigenen Reihen“ an der Spitze des Vereins zu wissen.

Trostpflaster dafür: „Lyrik in Leder“ ist zurück!

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DSC-Profis überraschen Arminis

(So gestern eine Überschrift auf der Arminia-HP, die man gut und gerne auch folgendermaßen ergänzen könnte:)

In einem kurzfristig angesetzten Trainingsspiel kamen Arminias Profis zu einem klaren 11:0-Erfolg gegen die vereinseigenen Arminis. Damit setzten die Profis zumindest ihre Glückssträhne in Testspielen fort und bleiben abseits von Pflichtspielen weiter unbesiegt.

Die 30 Trainingskiebitze an der Friedrich-Hagemann-Straße staunten nicht schlecht als bereits nach 40 Sekunden eine verunglückte Rzatkowski-Flanke in Richtung Arminis-Tor segelte. Torhüter Timmy (9) strecke seine 150cm-Körperlänge vergebens – der Ball schlug für ihn unhaltbar im Toreck ein. Die Arminis wurden überrascht und kalt erwischt.

Beflügelt von diesem Blitztreffer schienen sich die Profis nun den Ligafrust von der Seele zu spielen. Die Offensivbemühungen wurden von Minute zu Minute mutiger, auch der Torlos-Verteidiger Schuler setzte Akzente im Spiel nach vorne. Besonders beeindruckend war sein 70 Meter-Sololauf in der 14. Minute: Aussichtslos verfolgend, versuchte ein Rattenschwanz kleiner Knirpse sich an Schulers Fersen zu heften. Erst ein beherzter Einsatz des leicht übergewichtigen Sören (11), der sich zwischen die Beine Schulers warf, verhinderte wohl das Tor des Jahres. Der anschließende Freistoß des Testspielers Heithölter hätte daraufhin fast für einen Spielabbruch gesorgt. Heithölters wuchtiger Linksschuss blieb in der 8 Kinder starken Mauer der Arminis hängen, die dem Aufprall des Balles nicht Stand halten konnte und gänzlich zu Boden ging. Den Nachschuss brachte Eric Agyemang aus dem nun völlig verwaisten Strafraum sicher im Tor unter.

Aufgebrachte Eltern vom Spielfeldrand unterstellten Heithölter Absicht, schließlich bringe es der größte Spieler im Kader der Arminis auf gerade einmal 160cm. Es dauerte ein paar Minuten bis sich die Gemüter beruhigten und der letzte Armini wieder aufrecht gehen konnte, ehe es weiter ging. Doch die Unterbrechung änderte nichts an den Kräfteverhältnissen auf dem Platz. Besonders in den Zweikämpfen war ein Klassenunterschied unübersehbar.

Erneut Rzatkowski mit einem Kopfball aus dem Stand sowie Patrick Schönfeld und Tom Schütz mit jeweils einem Doppelpack schraubten das Halbzeitergebnis noch auf 7:0 in die Höhe.

Lasse, der 10-jährige Hoffnungsträger im Sturm der Arminis, wurde vom mittlerweile bundesweit bekannten Rauhbein Thomas Hübener derart eingeschüchtert, das ihm keine Aktion gelingen wollte. Trainer Lohmann reagierte in der Pause und versuchte die Unbekümmertheit der kleinen Sina (8) für den zunehmend verängstigten Lasse in die Waagschale zu werfen. Außer einem Distanzschuss, der etwa zwei Meter vor Patrick Platins zum Liegen kam, blieben die Arminis aber auch in der zweiten Hälfte chancenlos.

Interimstrainer Stefan Krämer wechselte jetzt fleißig durch, so dass der Spielfluß etwas verloren ging. Allein Onel Hernandez, dessen Antritte für die Arminis in keinster Weise zu verteidigen waren, hätte mit starken Einzelleistungen das Ergebnis noch um eine Turmlänge ausbauen können. Auch angesichts der zunehmenden Lustlosigkeit des Gegners beschränkten sich die Profis nach den Toren von Appiah, Demme und zwei Mal Hernandez jedoch darauf den sicheren Vorsprung zu verwalten.

Besonders bitter für die Arminis: Noch nach Spielschluss verletzte sich Kapitän Petrick (9) am Sprunggelenk, als er im getauschten Torwarttrikot von Keeper Platins auf selbiges trat und umknickte. Er droht für das Herbstfest der Arminis auszufallen.

Nach dem Spiel zeigte sich Stefan Krämer zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Wichtig ist mir einfach, dass die Jungs den Spaß am Spiel zurückgewinnen. Deshalb auch heute dieses Testspiel. Ich freue mich, dass wir so viele Tore erzielt haben. Das gibt Mut und Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben.“

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Halbzeitbemerkungen

Eigentlich versuche ich nach jedem Arminia-Spiel, also nach jeder neuen Enttäuschung, meine Wut nicht hier im Blog auszulassen, sondern dann eher gar nichts zu schreiben.

Heute mache ich eine Ausnahme ohne im Stadion zu sein.

0-2 zur Pause. Erneut in Unterzahl. Es reicht! Endgültig! Mir ist völlig egal wie das entstanden ist. Aber das hat keiner mehr verdient! Ende! Wofür wurden die spielfreien Wochen eigentlich genutzt? Offensivverbesserungen? Haben wir eigentlich Stürmer?

Arminia hat seit dem Tor von Rahn gegen Stuttgart 2, vor noch knapp 11.000 Zuschauer am ersten Spieltag, zu Hause nicht mehr getroffen.(Deshalb bin ich mir auch ziemlich sicher, dass dieser Beitrag auch nach Spielende noch Gültigkeit hat.) Wer soll sich das noch antun?

Warum vergraulen wir Leute wie Odonkor? Weil wirs können? Wurde Rübe Kauf mundtot gemacht? Wo sind Persönlichkeiten? Welchen Namen sollen sich die Arminis auf ihr Trikot flocken?

Ist Thomas Helmer als "sportliche Kompetenz" mittlerweile mal im Stadion gewesen?

ENDE!!! Schluss, Aus!!! Sorry für den Wut-Beitrag. Es stinkt aber nur noch zum Himmel - und das seit drei Jahren.

Auf Radio Bielefeld spielen sie "Mad World".

 

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